Führungskultur geprägt von einseitigen Entscheidungen und fehlender Korrektur
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war über längere Zeit von hoher Anspannung geprägt. Strategische Richtungswechsel und kurzfristige Entscheidungen sorgten regelmäßig für operative Unruhe. Eine nachhaltige Entlastung der Mitarbeitenden war nicht erkennbar.
Work-Life-Balance
Die Arbeitsbelastung war dauerhaft hoch. Insbesondere in verantwortungsvollen Positionen war eine klare Trennung zwischen Arbeits- und Freizeit schwer möglich. Das Arbeitspensum war auf Dauer nur mit hoher persönlicher Einsatzbereitschaft leistbar.
Vorgesetztenverhalten
Das Führungsverhalten habe ich als stark hierarchisch und wenig dialogorientiert erlebt. Wesentliche Entscheidungen gingen aus meiner Wahrnehmung überwiegend vom ersten Geschäftsführer aus. Eine sichtbare interne Korrektur oder ein ausgleichender Gegenpol war für mich nicht erkennbar. Kritik wurde teilweise in einer Weise geäußert, die ich persönlich als nicht wertschätzend und belastend empfunden habe.
Arbeitsbedingungen
Technisch leider nicht auf der Höhe der Zeit. Veraltete Windows-Versionen und Software, die regelmäßig Probleme macht, erschweren die tägliche Arbeit. An anderer Stelle scheint die Technik dagegen zuverlässig zu funktionieren – beispielsweise bei der Kontrolle der Kameras.
Kommunikation
Die interne Kommunikation war nicht immer transparent oder frühzeitig. Die Kommunikation habe ich weder als offen noch als vertrauensvoll empfunden. Unterschiedliche Auffassungen konnten aus meiner Sicht schnell unangenehm werden. Das führte bei mir zunehmend dazu, sehr genau abzuwägen, was ich gegenüber wem anspreche.