115 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


ParshipMeet Group Bewertungen
Controversial
Gut am Arbeitgeber finde ich
- international, diverse, English-speaking team
- work-life balance is good
- warm, open, nice people (even made some friends here)
- ok salary for Dresden
- transport (30 euros / month), education (full) and sports (Urban Sports Club - 15 euro self pay) reimbursements
- free breakfasts in office
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Got laid off (operational costs reduction reason).
- Android project is very low quality. Did my best to try to fix it (besides my main business tasks), encouraged the team to tackle it as well. Zero appreciation from upper management in this regard, also no time allocated on tech debt. Seems like all they care about is revenue.
- No real salary growth. Once in 2 years got 2 percent increase, which after taxes is +50 euros a month.
- No bonuses get ever paid due to high yearly revenue expectations.
- Almost impossible career growth. One of my colleagues ended up in long depression medical leave due to managements repeated ignorance of her achievements and targets accomplished. Junior developers waiting 2–4 years to get a middle position title (no matter the real knowledge, responsibility, pro-activity and performance).
- unpaid overtimes (a pizza in the best case)
Extra info on lay-offs:
First wave removed ~20% of engineers, 0% management (of course). It happened right the next week after a 6 months period of really heavy load and intensive work (often with unpaid over-times).
The new CEO - has shown us: once the business goals, what require big collective efforts, are accomplished; there's no more need for people.
The mood of the team got down a lot.
Second wave removed again ~20% of engineers (including me), and cut the office rent in the Pennsylvania, USA (you see, first the people, then the real estate) :)
Verbesserungsvorschläge
To management: Start appreciating your staff, because you already ended up in a situation where all the talented people left (or are looking forward to).
Image
From the outside it might look like Lovoo follows their mission, however I'm afraid it's only about the revenue
Vorgesetztenverhalten
2 waves of lay-offs - I consider it a big leadership fail.
Arbeitsbedingungen
Work equipment could've been better. I mean, cheapest TN monitors for developers, really?
Kommunikation
Communication between projects is often misleading.
Gehalt/Benefits
ok salary, small nice perks
Arbeitsatmosphäre
Work-Life-Balance
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
War mal ein toller Arbeitgeber - jetzt unter keinen Umständen mehr zu empfehlen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass ich hier über viele Jahre mit wirklich tollen Kolleg:innen für ein damals super Unternehmen arbeiten durfte, Menschen kennenlernen konnte, die heute Freunde geworden sind, unglaublich viel gelernt und eine prägende Station in meinem bisherigen Berufsleben erleben durfte. Dieser Eindruck bleibt, auch wenn das Ende wirklich unschön war.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Habe ich zu genüge beschrieben. Ich hatte noch gehofft, dass man nach der ersten Kündigungswelle im Mai wenigstens ein klein bisschen was gelernt hat - aber das Gegenteil ist der Fall. Vergangene Woche wurde alles genauso durchgezogen wie vor gut einem halben Jahr.
Das Ding ist durch, ich würde keinen Cent der Welt mehr drauf wetten, dass die Strategie des aktuellen Managements - welche das auch immer sein mag - aufgeht und der Laden nochmal gedreht werden kann. Schade.
Verbesserungsvorschläge
Ich wüsste leider nicht, was ich in der aktuellen Situation noch an Verbesserungsvorschlägen vorbringen sollte. Der Drops ist gelutscht.
Es ist unstrittig, dass auch schon in den vergangenen fetten Jahren, sagen wir mal von 2015-19, im Management verschlafen wurde, die Weichen für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft zu stellen.
Aber warum auch? Kurz- und mittelfristig lief natürlich alles Bombe. Dank sehr verbraucherunfreundlicher Vertragsklauseln waren die Umsätze in den Dating-Apps top, es gab Geld für alles und insbesondere das damalige Management hat sich die Taschen mehr als voll gemacht. Aber spätestens mit dem Kauf von The Meet Group unter Corona-Bedingungen im September 2020 ist eine komplett falsche Richtung eingeschlagen worden.
Bis heute hat der allergrößte Teil der (v.a. deutschen) Mitarbeitenden nicht verstanden, warum man dieses Unternehmen mit seinen äußerst fragwürdigen Video-Apps jemals gekauft hat. Und wie man jemals glauben konnte, die ParshipMeet Group gewinnbringend an die Börse zu bringen. Wenn nicht mal die eigenen Leute kapieren, was man nun auf einmal für ein Unternehmen sein soll, das einerseits für glückliche und gesunde Beziehungen, andererseits für absolut sinnloses Geld-in-Video-Apps-Versenken steht - wie soll es dann an der Börse Erfolg haben?
Das kurze Corona-High mit guten Umsätzen hat den Verantwortlichen im Management offensichtlich ein bisschen zu sehr den Blick vernebelt. Danach ging es stetig bergab und viele ungünstige Entwicklungen treffen das Unternehmen nun umso härter:
- Dass jahrelang keine Zeit und kein Geld für nachhaltig sinnvolle Produkt-Weiterentwicklungen war, weil man ein Unternehmen nach dem anderen kaufen und integrieren musste
- Dass der gesamte Dating-Markt darunter leidet, dass junge Generationen sich mehr und mehr vom Online-Dating abwenden, weil sie dort nicht finden, was sie suchen, sondern nur monetär ausgepresst werden und ihre Zeit verschwenden
- Dass verbraucherunfreundliche Klauseln in Verträgen sukzessive verboten wurden
- Dass Werbekampagnen OOH und insbesondere im TV beim Mehrheitseigner ProSiebenSat.1 nicht mehr annähernd so erfolgreich sind wie noch vor 10 Jahren, weil niemand unter 60 Jahren mehr lineares TV guckt
All das hat sich schon früh abgezeichnet, aber solange man noch dick abcashen kann und die Hütte noch nicht komplett in Flammen steht, macht man natürlich erstmal den gewohnten Stiefel weiter.
Somit war es eine Frage der Zeit, dass umgesteuert werden muss. Und auch, dass Leute gehen müssen.
Diese sicherlich undankbare Aufgabe umzusetzen fällt nun seit März dem neuen CEO zu, der den Laden ordentlich auf links zieht. Klar, das muss er, das wird sein Auftrag von ProSiebenSat.1 sein - es muss irgendwie ein Käufer für die Bude gefunden werden. Trotzdem ist der aktuelle Umgang mit Mitarbeitenden und Ehemaligen absolut unterirdisch. Die Kündigungswellen als amerikanisch zu beschreiben, ist noch ziemlich geschönt. Auch beim Shareholder in München müssen Stellen abgebaut werden, da kennt man sich mit Kündigungen aus. Aber sogar dort schüttelt man den Kopf über die Unmenschlichkeit in Hamburg.
Die absolut unfähige und unempathische CHRO hat daran maßgeblich Anteil. Wer frisch gekündigten Ex-Kolleg:innen bei der Technikabgabe vorjammert, wie schlimm der Kündigungstag für einen selbst war (während man ja immer noch warm und trocken im Einzelbüro sitzt und sich keinen neuen Job suchen muss), der hat wirklich den Schuss nicht gehört. Eine menschlich wie fachlich komplette Fehlbesetzung erster Güte bekleidet da den Posten der obersten Personalverantwortlichen.
Ich bin mir wie gesagt völlig im Klaren darüber, dass unangenehme Entscheidungen getroffen werden mussten. Aber die Art und Weise, wie das bei der ParshipMeet Group passiert ist, ist wirklich beispiellos. Ich glaube nicht, dass das Unternehmen in den kommenden drei Jahren noch so bestehen wird.
Ich würde niemandem raten, der aktuell auf Jobsuche ist, sich aktuell bei dem Unternehmen zu bewerben. Wer noch dabei ist und zu den langjährigen Mitarbeitenden zählt, sollte sich gut überlegen, ob man sich mit ein paar weiteren Monaten Zähne zusammenbeißen irgendwie durchkämpfen kann - um dann auch auf eine Kündigung durch den Arbeitgeber und vielleicht eine halbwegs okaye Abfindung zu hoffen. Alle anderen sollten wohl über kurz oder lang zusehen, dass sie sich einen neuen Job suchen.
Arbeitsatmosphäre
Nach der mittlerweile 2. Entlassungswelle im Jahr 2025 ist die Stimmung nach allem, was ich wahrnehme, absolut im Keller angekommen und das Vertrauen der allermeisten Mitarbeitenden ins (neue) Management praktisch nicht mehr vorhanden.
Image
War in der Vergangenheit sicherlich mal gut, aber vermutlich spricht es sich langsam herum, dass man aktuell unter keinen Umständen mehr zu Parship gehen sollte.
Work-Life-Balance
Kommt auf den Bereich an - einige Teams ersticken in Arbeit und Chaos (was nicht verwunderlich ist, wenn man zig Leute von jetzt auf gleich rauswirft und es keinerlei Übergaben gibt). Andere freuen sich darüber, in der aktuellen Situation unterm Radar zu fliegen und sich in den rauchenden Ruinen zumindest nicht überarbeiten zu müssen.
In der Vergangenheit war der Workload eigentlich für die meisten Teams bis auf ab und zu projektbedingte Spitzen ok. Nur Mitarbeitende aus den Finance-Teams saßen und sitzen regelmäßig bei Monats- und Jahresabschlüssen bis spät in die Nacht am Rechner (natürlich ohne ein Danke oder irgendeine Form von Wertschätzung durch die Vorgesetzten - Überstunden dürfen zudem nur noch beim Jahresabschluss aufgeschrieben werden). Zeiterfassung ist selbstverständlich kein Thema, es herrscht schließlich Vertrauensarbeitszeit.
Karriere/Weiterbildung
Unterschiedlich - im Engineering war nach meiner Wahrnehmung immer noch am meisten möglich, was den Besuch von Konferenzen und Co. anging. In anderen Bereichen war es in den vergangenen Jahr kein Thema mehr, irgendwas in die Richtung zu machen. Aber wenn man selbst hart für etwas gepusht hat, hatte man vielleicht auch mal Glück.
Gehalt/Benefits
Es war immer ein offenes Geheimnis, dass Parship auf den allermeisten Stellen nicht das beste Gehalt zahlt, man aber im Gegenzug eine tolle Kultur mit wirklich großartigen Kollegen in einem Unternehmen mit sinnvoller Mission bekommt.
Das hat sich nun spätestens seit Mai 2025 radikal geändert. Einige wenige, die sich mit den Vorgesetzten, HR und C-Level gut gestellt haben, haben von den Kündigungswellen profitiert und sich neue Jobs geangelt (trotz manchmal mindestens fragwürdiger Qualifikation). Andere gucken in die Röhre - wer sich nicht mit den "richtigen" Leute vernetzt, wird hingehalten und vertröstet.
Zuletzt bekam man auf die Frage nach Weiterentwicklung (sowohl inhaltlich wie monetär) gebetsmühlenartig zu hören, dass man sich ja auch gern nach etwas anderem umschauen kann, wenn man unzufrieden sei - aber der Markt sei ja auch grad nicht wirklich gut... Tja.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Teils vorhanden, rudimentäre Mülltrennung und Co. - aber ein richtiger Fokus ist nicht auf dem Thema.
Kollegenzusammenhalt
Vermutlich das einzige, was dieser Tage noch halbwegs in Ordnung ist - zumindest auf den unteren Ebenen. In der aktuellen Situation die von sehr viel Unsicherheit und Chaos geprägt ist, hält man natürlich so gut es geht zusammen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ein paar sind tatsächlich noch übrig geblieben, mit denen wird und wurde m.E. nicht anders umgegangen als mit Jüngeren.
Vorgesetztenverhalten
In der Vergangenheit durchmischt, es gab richtig tolle Vorgesetzte, fachlich wie menschliche, aber auch weniger qualifzierte. Es setzte sich leider erst langsam die Erkenntnis durch, dass man Karriereaufstieg nicht zwingend an Führungsaufgaben koppeln sollte, weil nicht jeder führen möchte und kann.
Heute ist es, was die oberste Ebene angeht, wenigstens schwierig. Die neue, sehr verschworene Führungsclique findet sich in jedem Fall toll, pickt sich die Rosinen in Sachen Aufgaben und Titel raus, erhöht sich die Gehälter, geht Kaffee trinken und fährt zusammen in den Urlaub.
Arbeitsbedingungen
In Hamburg schönes und modernes Office mit Shared Desk und ehemals (dank Corona) sehr liberaler Homeoffice-Politik. Das ändert sich 2026, wenn 2 Office-Tage pro Woche zur Pflicht werden. Das (wirklich sehr gute) tägliche Frühstück allein hat wohl nicht den gewünschten Effekt gebracht.
Bislang keine Dog-Policy, die liegt seit Wochen und Monaten angeblich in der Schublade, kommt aber nicht zum Einsatz. Re-Orgs und Kündigungen waren offenbar erst einmal wichtiger.
Kommunikation
Kündigungsgespräche für langjährige Kollegen, die fünf, zehn, 15 oder mehr Jahre engagiert fürs Unternehmen tätig waren, werden in einer dürren Viertelstunde virtuell abgehalten. Im Gespräch wird mit einer Reduktion der Abfindung gedroht, falls man sich dazu entscheiden sollte, Klage zu erheben. Dann wird man von jetzt auf gleich aus allen Systemen geworfen und darf sich auch von Teamkollegen nicht verabschieden. Was soll man dazu noch sagen?
Naja, immerhin gab es ein Kündigungsgespräch - Kollegen aus den amerikanischen Büros hatten in der letzten Welle vergangene Woche offenbar nicht einmal das. Nach dem Company Meeting hatten sie einfach keinen Zugriff mehr auf Teams und Co. Das ist wohl jetzt die neue Kultur in einem Unternehmen, in dem es eigentlich um gute Beziehungen zwischen Menschen gehen soll.
Gleichberechtigung
Der neue CEO ist angeblich Fan von diversen Teams und hat tatsächlich verstärkt Frauen in Führungspositionen geholt - am liebsten natürlich alte Bekannte von Audible und Co.
Gleichzeitig hat man zuletzt aber auch in nicht unerheblichem Maße Teilzeit-arbeitende Mütter gekündigt. Da ist also unterm Strich noch etwas Luft nach oben.
Interessante Aufgaben
Im Engineering wurde jahrelang eine Plattformmigration nach der anderen durchgezogen, da war wenig bis kein Platz für Produktinnovation, die den Kunden zugute gekommen wären oder gegenüber dem Wettbewerb einen Vorsprung ermöglicht hätten.
Im Marketing gibt's seit Frühjahr 2025 keinerlei Budget mehr für große Kampagnen à la 11 Minuten, da ist auch nicht mehr so viel los.
Es geht jetzt nur noch um kurzfristiges Frisieren der Zahlen, damit Shareholder ProSieben (bei dem mittlerweile auch Berlusconi durchregiert und schnell Ergebnisse sehen will) den Laden möglichst schnell verkauft bekommt. Interessante Aufgaben sind somit eher rar gesäht.
Früher top, jetzt flop.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kollegen. Das tolle Frühstück. Das (leider bald endende) Home Office.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Umgang des neuen Managements, besonders einiger Personen, ist keineswegs wertschätzend. Aber wieso auch, wenn man selber doch bequem auf seinem großen C-Posten sitzt?
Verbesserungsvorschläge
Schaut mehr auf die Menschen. Ohne diese Menschen, die täglich „für euch“ arbeiten, bleibt bald nichts übrig. Vielleicht sollten nicht nur kostspielige Reisen und Offsites für die oberen 10% veranstaltet werden, sondern auch mal wieder der kleine Mitarbeiter für Fleiß belohnt werden. Und schmeißt doch nicht jeden Kollegen raus, der euch nicht nach dem Mund redet.
Arbeitsatmosphäre
Auch im Finance Bereich ist inzwischen Land unter: Teams werden zu Tode gespart. Langjährige Kollegen verlassen frustriert und kaputt die Firma. Ersatz? Gibt es nicht. Stattdessen werden Aufgaben auf bereits überlastete Mitarbeiter abgeladen. Hauptsache, die Bücher sind am Ende des Monats zu - egal zu welchem Preis. Zusätzlich kommt seit Mai die dauerhafte Angst hinzu, als nächster Opfer der Kündigungswelle des fragwürdigen Management-Clubs zu werden.
Work-Life-Balance
Früher deutlich besser! Im Finance hat man immer, gerade zum Ende der Perioden, wenig work-Life-Balance. Aber da nun auch noch die flexible Home Office Regelung gekippt wurde, ist kaum noch was übrig.
Gehalt/Benefits
Im Vergleich zur Financewelt lächerlich. Boni hängen nicht davon ab, dass die Bücher tadellos sind oder Abschlüsse in time erfolgen, sondern vom Erfolg der Apps.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen untereinander haben einen tollen Zusammenhalt. Man unterstützt sich gegenseitig und versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Nach oben sieht das leider anders aus, sofern man einen Lead vorgesetzt bekommen, der besser nicht führen sollte. Auf Parties hat inzwischen auch kaum einer noch Lust, aber das freut das Management sicher: so spart man Geld.
Vorgesetztenverhalten
Das steht und fällt mit dem Lead. Manche haben exzellente Fach- und Socialskills. Bei anderen fragt man sich, über welche Vetternwirtschaft der Posten erlangt wurde. Teamplayer gibt es „oben“ nur noch leider sehr sehr wenige.
Kommunikation
Egal ob ausbleibende Boni, verschobene Gehaltserhöhungen, Re-Org und sogar Kündigungswellen werden monoton, kalt und unempathisch rübergebracht. Das ist nicht wertschätzend!
Image
Karriere/Weiterbildung
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Am Ende wurde es immer schlechter
Gut am Arbeitgeber finde ich
flexibles Home Office
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
das neue Management, die vage Kommunikation von Strategie von der Monate lang gelabbert wird, aber nichts kommt.
Verbesserungsvorschläge
Wie ihr Mitarbeitern den Job kündigt. Klar, passiert es immer, dass einem gekündigt wird wegen Umstrukturierung. Aber dass man mich im Urlaub dringend kontaktiert und mir sagt, dass ich dem HR Call beitreten soll, damit man mir dann direkt kündigt und innerhalb von Minuten alles abschaltet. Zudem wurde in meinem 1-on-1 2 Tage zuvor über meine zukünftigen Aufgaben gesprochen. Don't be giving false hope if you're going to fire me the next day.
Arbeitsatmosphäre
Arbeitsatmosphäre in den letzten Monaten immer schlechter geworden. Seit der Umstrukturierung gab es kaum Information zur neuen Strategie, Teams wurden komplett geändert ohne richtig Information dazu, keiner hat mehr Spaß an der Arbeit.
Karriere/Weiterbildung
man hat zwar wohl Weiterbildungsbudget, aber darf es dann nur für ganz bestimmte Dinge verwenden, die genau für die eigene Stelle bestimmt sind.
Gehalt/Benefits
eigentlich below average für die Positionen
Vorgesetztenverhalten
Mein Head hat immer gute Ziele gesetzt, aber von oben kamen nie klare Anweisungen oder Ziele, sondern unser Team hat einfach selbst welche erstellt.
Kommunikation
Kommunikation zwischen meinem Team war richtig gut, aber Kommunikation vom Management sehr schlecht. Seit Monaten weiß keiner genau was passiert, man hat Angst, dass man seinen Job als nächstes verliert.
Interessante Aufgaben
Eigentlich immer wieder die gleichen Aufgaben, nicht spannendes kam dazu und man hat nie Risiken genommen.
Image
Work-Life-Balance
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Gleichberechtigung
Nach zweiter Kündigungswelle in knapp einem halben Jahr ist die Kultur hinüber
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es fällt immer schwerer, positives zu finden. Die Mission des Unternehmens, Liebe unter die Leute bringen, ist weiterhin ein löbliches Ziel.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ein Management, welches als Sanierer positioniert ist und ohne Relation zu Marke, Zielgruppe und Mitarbeitern durchgreift.
Verbesserungsvorschläge
Vielleicht sollten mal wieder die Mitarbeiter in den Fokus rutschen.
Arbeitsatmosphäre
Kündigungswellen mit kaum klarem Fokus. Angst der Nächste zu sein. Chaos und Kopflosigkeit
Image
Absteigend - sowohl als Marke als auch als Arbeitgeber
Work-Life-Balance
Druck und Deadlines deutlich erhöht
Karriere/Weiterbildung
Viele Kollegen stecken irgendwann fest. Kürzungen von Fortbildungs- und Konferenzbudgets
Gehalt/Benefits
Gehalt im unteren/mittleren Branchendurchschnitt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Vorhanden, da nach Außen zu verkaufen. Z. B. CSR Days
Kollegenzusammenhalt
Mittlerweile nur noch Zusamenhalt im Kernteam. Kaum Berührurungspunkte mit anderen Abteilungen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen sind integriert. Gefühlt mussten aber viele langjährige Kollegen das Unternehmen verlassen
Vorgesetztenverhalten
Oberes und mittleres Management verfolgt amerikanisch/klassischen Ansatz. Der Mensch zählt da nicht
Arbeitsbedingungen
Druck, Angst, fehlende Motivation durch Management.
Kommunikation
Wenig Transparenz und klare Kommunikation. Gelebte Managementkultur widerspricht den kommunizierten Werten
Interessante Aufgaben
Abarbeiten und Umsetzen von Projekten
Gleichberechtigung
Great collegues, poor leadership
Gut am Arbeitgeber finde ich
On the bright side, there are still plenty of talented and professional colleagues around, making teamwork enjoyable when the stars align. The new office is a nice perk, albeit a bit too quiet, and the central city location is definitely convenient.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
I worked at this company for over four years, and during that time, I watched the company culture go from promising to problematic. Management seems to have perfected the art of maintaining a high-stress environment and generously sharing it with everyone else. Communication between departments? A total mess, bordering on catastrophic most of the time.
In the development department, your experience largely depends on the roll of the dice with team leaders. If you land in a team with a competent leader, you might actually enjoy your job and feel motivated. But if luck isn't on your side, you could end up with a team lead who's as disengaged as they come, driving talented people out the door faster than you can say "retention."
There used to be a time when developers had a say in technology choices, and that autonomy was one of the few things that kept me around. But now, everything's clamped down by tight budgets and decisions imposed from the top, leaving little room for creativity or innovation.
Feedback mechanisms? More like feedback black holes. Management nods along politely during discussions, only to forget everything the moment you walk out the door. Environmental responsibility? Let’s just say I didn't notice any efforts in that direction. And while older employees are treated on par with younger ones, the leadership remains overwhelmingly male. Despite multiple conversations about this imbalance, leadership's response is usually a shrug and something along the lines of, "It's not our fault we're men." As a man myself, I have to admit, hearing such flimsy excuses is more than a little amusing.
The once unthinkable culture of finger-pointing is thriving now, with passive-aggressive remarks and sarcastic one-upmanship becoming the norm among disgruntled colleagues. Support and shared goals within teams? Sure, if you're one of the lucky ones with a decent team lead. Trust and respect? Again, that's down to luck.
Compensation is below market average, and growth opportunities are scarce. Decision-making is almost exclusively top-down now, often with little to no explanation, so if you were hoping to influence change, well, good luck with that.
HR might swoop in here with the usual canned response about reaching out for support, but let's be real—nothing they do ever seems to make a difference. The annual feedback surveys have become a running joke among staff, filled with bland, meaningless phrases. Honestly, I could have written that I took a trip to the Moon this year, and I doubt anyone would have noticed.
Verbesserungsvorschläge
Leadership should listen to employee feedback and restore decision-making autonomy.
Karriere/Weiterbildung
Budgets for conferences and training have been slashed dramatically in recent years, so don’t hold your breath for any professional development.
Image
Work-Life-Balance
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Gehalt/Benefits
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Guter Arbeitgeber
Gut am Arbeitgeber finde ich
Team Gefühl
Verbesserungsvorschläge
Transparente Kommunikation & Bedingungen zu Beförderungen
Arbeitsatmosphäre
Tolles Team, sehr kollegial
Kollegenzusammenhalt
Sehr gut
Arbeitsbedingungen
Office wurde kürzlich komplett umgebaut
Kommunikation
Verbesserungswürdig vor allem im Bezug zu Beförderungen
Gleichberechtigung
Mehr weibliche Führungskräfte im Top Management nötig
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Benefits
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Interessante Aufgaben
Der Fisch stinkt vom Kopf - Mitarbeiter sind top!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Den GROßEN Zusammenhalt unter den KollegInnen/ zum Teil auch die Feiern und sonstigen Veranstaltungen. Thirsty Tuesday....etc...
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Bezahlung. Führungskräfte, Arbeitsbedingungen. Wenig Interesse, Mitarbeiter zu halten und diese weiter zu entwickeln. Eine wertvolle Erfahrung, die ich aber nicht wieder machen möchte.
Verbesserungsvorschläge
Qualifizierte Führungskräfte einstellen Führungskräfte fortbilden. Führungskräfte BEGLEITEN und nicht sich selbst überlassen.
Arbeitsatmosphäre
Dank der tollen KollegInnen ein schönes Miteinander.KollegInnen haben mehr Ahnung vom Produkt als genervte, ungeschulte und überlastete "Führungskräfte".
Image
Die relativ hohe Fluktuation im Service-Bereiche dürfte Bände sprechen.
Work-Life-Balance
In Ordnung.
Karriere/Weiterbildung
Gleich null für Service-Mitarbeiter.
Gehalt/Benefits
im Service-Bereich deutlich unter Durchschnitt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kein besonderes Bemühen um irgendeine Form der Nachhaltigkeit.
Kollegenzusammenhalt
Außerordentliches und positives Team, leider fehlt aber ein Betriebsrat, der insbesondere im Service-Bereich, der am niedrigsten bezahlt wird und die schlechtesten Bedingungen aufweist - was alle wissen. Von den Teamleitern wird gesagt, "wer einen BR gründet, kann sich hier gleich seine Kündigung abholen" (O-Ton)
Umgang mit älteren Kollegen
In Ordnung.
Vorgesetztenverhalten
Die TeamleiterInnen kommen zu ihren Posten wie "Jungfrauen zum Kinde". Weder abgeschlossene Berufsausbildungen, Vorerfahrungen...etc. spielen eine Rolle. Alles basiert auf "Günstlingswirtschaft"...leider. Das zeigt sich dann auch im "Führungsverhalten". Teilweise fehlen Rechtschreibfähigkeiten bei Teamleitern; Partnerinnen von Teamleitern, die überhaupt kein Deutsch können, werden zu Supervisorinnen ernannt. Einzig die Erledigungsquote zählt.
Arbeitsbedingungen
Seit es Homeoffice-Regelungen gibt,sind die Bedingungen etwas besser. Zuvor Arbeit in Großraum-Büros, die Schall und Sichtschutzwände aufweisen und mit Textilverkleidung ausgestattet sind.
Kommunikation
Unter den KollegInnen wie beschrieben. Mit den "Führungskräften und der Kommunikation mit ihnen ist das so eine Sache. Je nachdem, in wessen Team man gelangt......KANN die Kommunikation auch gut sein. (KANN!).
Gleichberechtigung
Sehr positiv ist, dass keine Form der Diskriminierung in diesem Unternehmen einen Platz hat und hatte.
Interessante Aufgaben
Telefonate mit Kunden sollen möglichst kurz sein. Es soll alles mit den unzureichenden Textbausteinen "abgefrühstückt werden!
A dead end for your career
Gut am Arbeitgeber finde ich
- the people I've met here
- the knowledge I've gained about the dating industry
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- lack of career progression
- no mission and vision
Verbesserungsvorschläge
- if you publicly aim to attract the best talent, you should also aim to invest in them and keep them with the company
- take feedback/criticism seriously, even if you don't like what you hear
Karriere/Weiterbildung
You won't be happy if you're ambitious. There are no clear or standardized paths for career advancement/promotions and additional responsibilities are often taken for granted without being adequately recognized and appreciated. Slackers are tolerated, which fosters a culture of mediocrity.
Gehalt/Benefits
Salaries are below market average. Since the takeover, more and more benefits (e.g. Bonusly, frequent office parties) have been cut with the promise to replace them in the near future. So far, these promises have not been kept.
Vorgesetztenverhalten
Your experience will unfortunately depend on the team you join. However, ambitious people usually don't stay for long as some managers fail to recognize and develop their full potential.
Arbeitsbedingungen
The condition of the office is getting worse and worse. Once you get onboarded, you'll find that the most basic things, like reliable wifi, usable meeting rooms and clean (!) work equipment, are simply not provided. And no one seems to feel responsible for fixing these problems.
Kommunikation
Upper and middle management often fail to coordinate and pass on relevant information to the affected teams and departments.
Interessante Aufgaben
Unless you're just starting out in your career, you won't find any interesting or challenging tasks here. As a result, motivation is quite low in many teams as there are no clear goals to work towards.
Arbeitsatmosphäre
Image
Work-Life-Balance
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Gleichberechtigung
Grundsätzlich sehr guter Arbeitgeber. Die Qualität der Führungskräfte ist meiner Meinung nach aber sehr schwankend.
Verbesserungsvorschläge
Die Führungskräfte haben sehr viel Freiräume. Das kann sich gut aber leider auch sehr schlecht auswirken. Gewisse Rahmenbedingungen, ein klares Wertesystem und auch Führungskräftebewertungen der Mitarbeiter würden hier bestimmt helfen.
Arbeitsatmosphäre
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Benefits
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Wir setzen auf Transparenz
So verdient kununu Geld.
