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Verbesserungsvorschläge
kununu Score: 3,9Weiterempfehlung: 78%
Score-Details

115 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Controversial

3,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT bei LOVOO GmbH in Dresden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- international, diverse, English-speaking team
- work-life balance is good
- warm, open, nice people (even made some friends here)
- ok salary for Dresden
- transport (30 euros / month), education (full) and sports (Urban Sports Club - 15 euro self pay) reimbursements
- free breakfasts in office

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Got laid off (operational costs reduction reason).
- Android project is very low quality. Did my best to try to fix it (besides my main business tasks), encouraged the team to tackle it as well. Zero appreciation from upper management in this regard, also no time allocated on tech debt. Seems like all they care about is revenue.
- No real salary growth. Once in 2 years got 2 percent increase, which after taxes is +50 euros a month.
- No bonuses get ever paid due to high yearly revenue expectations.
- Almost impossible career growth. One of my colleagues ended up in long depression medical leave due to managements repeated ignorance of her achievements and targets accomplished. Junior developers waiting 2–4 years to get a middle position title (no matter the real knowledge, responsibility, pro-activity and performance).
- unpaid overtimes (a pizza in the best case)

Extra info on lay-offs:
First wave removed ~20% of engineers, 0% management (of course). It happened right the next week after a 6 months period of really heavy load and intensive work (often with unpaid over-times).
The new CEO - has shown us: once the business goals, what require big collective efforts, are accomplished; there's no more need for people.
The mood of the team got down a lot.
Second wave removed again ~20% of engineers (including me), and cut the office rent in the Pennsylvania, USA (you see, first the people, then the real estate) :)

Verbesserungsvorschläge

To management: Start appreciating your staff, because you already ended up in a situation where all the talented people left (or are looking forward to).

Image

From the outside it might look like Lovoo follows their mission, however I'm afraid it's only about the revenue

Vorgesetztenverhalten

2 waves of lay-offs - I consider it a big leadership fail.

Arbeitsbedingungen

Work equipment could've been better. I mean, cheapest TN monitors for developers, really?

Kommunikation

Communication between projects is often misleading.

Gehalt/Benefits

ok salary, small nice perks


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Saskia Gebhard

Dear former colleague,

Thank you for openly sharing your experiences and impressions from your time with us.

We are aware that the organisational changes and personnel decisions of last year have been challenging for many. Such decisions are never easy and always affect people, not just structures or figures. We understand how painful it can be when such measures follow a period of high workload and strong personal commitment, and we acknowledge the impact this may have had. At the same time, we carry responsibility for ensuring the company’s economic stability and long-term viability.

Your words reflect a level of frustration and disappointment that appears to have built up over a longer period of time. We regret that we were not able to address these concerns earlier together or provide the level of support that would have felt helpful at the time.

You also raise points around compensation, bonuses, and career development. We would like to clarify that it is not our approach that junior developers must wait a fixed number of years before career progression becomes possible. Development and advancement are based on skills, impact, readiness, and the organisational need for the respective role, rather than on predefined timeframes. That said, we acknowledge that expectations and criteria have not always been sufficiently transparent, and this is an area we continue to refine.

On the topic of workload and overtime, we want to emphasise that we offer flexible working hours and trust teams and individuals to organise their working time responsibly. We recognise that workload can fluctuate at times and continue to address this through clearer prioritisation and ongoing dialogue with leaders.

With regard to the layoffs mentioned, it is important to clarify that these decisions affected multiple levels of the organisation, including management roles. They were not targeted at specific career stages, but were part of broader structural adjustments.

At the same time, we appreciate you highlighting positive aspects such as the international and diverse working environment, the team spirit, the work-life balance, and the openness of colleagues, as well as the benefits that supported day-to-day work.

Finally, thank you again for your openness. While written feedback has its limits, our offer for a personal and confidential conversation remains open, regardless of whether you are still part of the company or not.

We wish you all the best for your future and hope you will find an environment that offers appreciation, motivation, and opportunities for development.

Best wishes,
Your HR-Team

Mehrfachbewertung

War mal ein toller Arbeitgeber - jetzt unter keinen Umständen mehr zu empfehlen

1,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Parship Group GmbH in Hamburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass ich hier über viele Jahre mit wirklich tollen Kolleg:innen für ein damals super Unternehmen arbeiten durfte, Menschen kennenlernen konnte, die heute Freunde geworden sind, unglaublich viel gelernt und eine prägende Station in meinem bisherigen Berufsleben erleben durfte. Dieser Eindruck bleibt, auch wenn das Ende wirklich unschön war.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Habe ich zu genüge beschrieben. Ich hatte noch gehofft, dass man nach der ersten Kündigungswelle im Mai wenigstens ein klein bisschen was gelernt hat - aber das Gegenteil ist der Fall. Vergangene Woche wurde alles genauso durchgezogen wie vor gut einem halben Jahr.
Das Ding ist durch, ich würde keinen Cent der Welt mehr drauf wetten, dass die Strategie des aktuellen Managements - welche das auch immer sein mag - aufgeht und der Laden nochmal gedreht werden kann. Schade.

Verbesserungsvorschläge

Ich wüsste leider nicht, was ich in der aktuellen Situation noch an Verbesserungsvorschlägen vorbringen sollte. Der Drops ist gelutscht.

Es ist unstrittig, dass auch schon in den vergangenen fetten Jahren, sagen wir mal von 2015-19, im Management verschlafen wurde, die Weichen für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft zu stellen.

Aber warum auch? Kurz- und mittelfristig lief natürlich alles Bombe. Dank sehr verbraucherunfreundlicher Vertragsklauseln waren die Umsätze in den Dating-Apps top, es gab Geld für alles und insbesondere das damalige Management hat sich die Taschen mehr als voll gemacht. Aber spätestens mit dem Kauf von The Meet Group unter Corona-Bedingungen im September 2020 ist eine komplett falsche Richtung eingeschlagen worden.

Bis heute hat der allergrößte Teil der (v.a. deutschen) Mitarbeitenden nicht verstanden, warum man dieses Unternehmen mit seinen äußerst fragwürdigen Video-Apps jemals gekauft hat. Und wie man jemals glauben konnte, die ParshipMeet Group gewinnbringend an die Börse zu bringen. Wenn nicht mal die eigenen Leute kapieren, was man nun auf einmal für ein Unternehmen sein soll, das einerseits für glückliche und gesunde Beziehungen, andererseits für absolut sinnloses Geld-in-Video-Apps-Versenken steht - wie soll es dann an der Börse Erfolg haben?

Das kurze Corona-High mit guten Umsätzen hat den Verantwortlichen im Management offensichtlich ein bisschen zu sehr den Blick vernebelt. Danach ging es stetig bergab und viele ungünstige Entwicklungen treffen das Unternehmen nun umso härter:
- Dass jahrelang keine Zeit und kein Geld für nachhaltig sinnvolle Produkt-Weiterentwicklungen war, weil man ein Unternehmen nach dem anderen kaufen und integrieren musste
- Dass der gesamte Dating-Markt darunter leidet, dass junge Generationen sich mehr und mehr vom Online-Dating abwenden, weil sie dort nicht finden, was sie suchen, sondern nur monetär ausgepresst werden und ihre Zeit verschwenden
- Dass verbraucherunfreundliche Klauseln in Verträgen sukzessive verboten wurden
- Dass Werbekampagnen OOH und insbesondere im TV beim Mehrheitseigner ProSiebenSat.1 nicht mehr annähernd so erfolgreich sind wie noch vor 10 Jahren, weil niemand unter 60 Jahren mehr lineares TV guckt

All das hat sich schon früh abgezeichnet, aber solange man noch dick abcashen kann und die Hütte noch nicht komplett in Flammen steht, macht man natürlich erstmal den gewohnten Stiefel weiter.

Somit war es eine Frage der Zeit, dass umgesteuert werden muss. Und auch, dass Leute gehen müssen.

Diese sicherlich undankbare Aufgabe umzusetzen fällt nun seit März dem neuen CEO zu, der den Laden ordentlich auf links zieht. Klar, das muss er, das wird sein Auftrag von ProSiebenSat.1 sein - es muss irgendwie ein Käufer für die Bude gefunden werden. Trotzdem ist der aktuelle Umgang mit Mitarbeitenden und Ehemaligen absolut unterirdisch. Die Kündigungswellen als amerikanisch zu beschreiben, ist noch ziemlich geschönt. Auch beim Shareholder in München müssen Stellen abgebaut werden, da kennt man sich mit Kündigungen aus. Aber sogar dort schüttelt man den Kopf über die Unmenschlichkeit in Hamburg.

Die absolut unfähige und unempathische CHRO hat daran maßgeblich Anteil. Wer frisch gekündigten Ex-Kolleg:innen bei der Technikabgabe vorjammert, wie schlimm der Kündigungstag für einen selbst war (während man ja immer noch warm und trocken im Einzelbüro sitzt und sich keinen neuen Job suchen muss), der hat wirklich den Schuss nicht gehört. Eine menschlich wie fachlich komplette Fehlbesetzung erster Güte bekleidet da den Posten der obersten Personalverantwortlichen.

Ich bin mir wie gesagt völlig im Klaren darüber, dass unangenehme Entscheidungen getroffen werden mussten. Aber die Art und Weise, wie das bei der ParshipMeet Group passiert ist, ist wirklich beispiellos. Ich glaube nicht, dass das Unternehmen in den kommenden drei Jahren noch so bestehen wird.

Ich würde niemandem raten, der aktuell auf Jobsuche ist, sich aktuell bei dem Unternehmen zu bewerben. Wer noch dabei ist und zu den langjährigen Mitarbeitenden zählt, sollte sich gut überlegen, ob man sich mit ein paar weiteren Monaten Zähne zusammenbeißen irgendwie durchkämpfen kann - um dann auch auf eine Kündigung durch den Arbeitgeber und vielleicht eine halbwegs okaye Abfindung zu hoffen. Alle anderen sollten wohl über kurz oder lang zusehen, dass sie sich einen neuen Job suchen.

Arbeitsatmosphäre

Nach der mittlerweile 2. Entlassungswelle im Jahr 2025 ist die Stimmung nach allem, was ich wahrnehme, absolut im Keller angekommen und das Vertrauen der allermeisten Mitarbeitenden ins (neue) Management praktisch nicht mehr vorhanden.

Image

War in der Vergangenheit sicherlich mal gut, aber vermutlich spricht es sich langsam herum, dass man aktuell unter keinen Umständen mehr zu Parship gehen sollte.

Work-Life-Balance

Kommt auf den Bereich an - einige Teams ersticken in Arbeit und Chaos (was nicht verwunderlich ist, wenn man zig Leute von jetzt auf gleich rauswirft und es keinerlei Übergaben gibt). Andere freuen sich darüber, in der aktuellen Situation unterm Radar zu fliegen und sich in den rauchenden Ruinen zumindest nicht überarbeiten zu müssen.

In der Vergangenheit war der Workload eigentlich für die meisten Teams bis auf ab und zu projektbedingte Spitzen ok. Nur Mitarbeitende aus den Finance-Teams saßen und sitzen regelmäßig bei Monats- und Jahresabschlüssen bis spät in die Nacht am Rechner (natürlich ohne ein Danke oder irgendeine Form von Wertschätzung durch die Vorgesetzten - Überstunden dürfen zudem nur noch beim Jahresabschluss aufgeschrieben werden). Zeiterfassung ist selbstverständlich kein Thema, es herrscht schließlich Vertrauensarbeitszeit.

Karriere/Weiterbildung

Unterschiedlich - im Engineering war nach meiner Wahrnehmung immer noch am meisten möglich, was den Besuch von Konferenzen und Co. anging. In anderen Bereichen war es in den vergangenen Jahr kein Thema mehr, irgendwas in die Richtung zu machen. Aber wenn man selbst hart für etwas gepusht hat, hatte man vielleicht auch mal Glück.

Gehalt/Benefits

Es war immer ein offenes Geheimnis, dass Parship auf den allermeisten Stellen nicht das beste Gehalt zahlt, man aber im Gegenzug eine tolle Kultur mit wirklich großartigen Kollegen in einem Unternehmen mit sinnvoller Mission bekommt.

Das hat sich nun spätestens seit Mai 2025 radikal geändert. Einige wenige, die sich mit den Vorgesetzten, HR und C-Level gut gestellt haben, haben von den Kündigungswellen profitiert und sich neue Jobs geangelt (trotz manchmal mindestens fragwürdiger Qualifikation). Andere gucken in die Röhre - wer sich nicht mit den "richtigen" Leute vernetzt, wird hingehalten und vertröstet.

Zuletzt bekam man auf die Frage nach Weiterentwicklung (sowohl inhaltlich wie monetär) gebetsmühlenartig zu hören, dass man sich ja auch gern nach etwas anderem umschauen kann, wenn man unzufrieden sei - aber der Markt sei ja auch grad nicht wirklich gut... Tja.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Teils vorhanden, rudimentäre Mülltrennung und Co. - aber ein richtiger Fokus ist nicht auf dem Thema.

Kollegenzusammenhalt

Vermutlich das einzige, was dieser Tage noch halbwegs in Ordnung ist - zumindest auf den unteren Ebenen. In der aktuellen Situation die von sehr viel Unsicherheit und Chaos geprägt ist, hält man natürlich so gut es geht zusammen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ein paar sind tatsächlich noch übrig geblieben, mit denen wird und wurde m.E. nicht anders umgegangen als mit Jüngeren.

Vorgesetztenverhalten

In der Vergangenheit durchmischt, es gab richtig tolle Vorgesetzte, fachlich wie menschliche, aber auch weniger qualifzierte. Es setzte sich leider erst langsam die Erkenntnis durch, dass man Karriereaufstieg nicht zwingend an Führungsaufgaben koppeln sollte, weil nicht jeder führen möchte und kann.

Heute ist es, was die oberste Ebene angeht, wenigstens schwierig. Die neue, sehr verschworene Führungsclique findet sich in jedem Fall toll, pickt sich die Rosinen in Sachen Aufgaben und Titel raus, erhöht sich die Gehälter, geht Kaffee trinken und fährt zusammen in den Urlaub.

Arbeitsbedingungen

In Hamburg schönes und modernes Office mit Shared Desk und ehemals (dank Corona) sehr liberaler Homeoffice-Politik. Das ändert sich 2026, wenn 2 Office-Tage pro Woche zur Pflicht werden. Das (wirklich sehr gute) tägliche Frühstück allein hat wohl nicht den gewünschten Effekt gebracht.
Bislang keine Dog-Policy, die liegt seit Wochen und Monaten angeblich in der Schublade, kommt aber nicht zum Einsatz. Re-Orgs und Kündigungen waren offenbar erst einmal wichtiger.

Kommunikation

Kündigungsgespräche für langjährige Kollegen, die fünf, zehn, 15 oder mehr Jahre engagiert fürs Unternehmen tätig waren, werden in einer dürren Viertelstunde virtuell abgehalten. Im Gespräch wird mit einer Reduktion der Abfindung gedroht, falls man sich dazu entscheiden sollte, Klage zu erheben. Dann wird man von jetzt auf gleich aus allen Systemen geworfen und darf sich auch von Teamkollegen nicht verabschieden. Was soll man dazu noch sagen?
Naja, immerhin gab es ein Kündigungsgespräch - Kollegen aus den amerikanischen Büros hatten in der letzten Welle vergangene Woche offenbar nicht einmal das. Nach dem Company Meeting hatten sie einfach keinen Zugriff mehr auf Teams und Co. Das ist wohl jetzt die neue Kultur in einem Unternehmen, in dem es eigentlich um gute Beziehungen zwischen Menschen gehen soll.

Gleichberechtigung

Der neue CEO ist angeblich Fan von diversen Teams und hat tatsächlich verstärkt Frauen in Führungspositionen geholt - am liebsten natürlich alte Bekannte von Audible und Co.
Gleichzeitig hat man zuletzt aber auch in nicht unerheblichem Maße Teilzeit-arbeitende Mütter gekündigt. Da ist also unterm Strich noch etwas Luft nach oben.

Interessante Aufgaben

Im Engineering wurde jahrelang eine Plattformmigration nach der anderen durchgezogen, da war wenig bis kein Platz für Produktinnovation, die den Kunden zugute gekommen wären oder gegenüber dem Wettbewerb einen Vorsprung ermöglicht hätten.

Im Marketing gibt's seit Frühjahr 2025 keinerlei Budget mehr für große Kampagnen à la 11 Minuten, da ist auch nicht mehr so viel los.

Es geht jetzt nur noch um kurzfristiges Frisieren der Zahlen, damit Shareholder ProSieben (bei dem mittlerweile auch Berlusconi durchregiert und schnell Ergebnisse sehen will) den Laden möglichst schnell verkauft bekommt. Interessante Aufgaben sind somit eher rar gesäht.

3Hilfreichfinden das hilfreich11Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Monika Strotmann

Liebe:r ehemalige: Kolleg:in,

danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine – teils sehr emotionale aber dadurch insbesondere sehr relevante - Sicht auf die vergangenen Jahre bei uns zu teilen.

Dein Kommentar zeigt einen über Jahre aufgestauten Frust. Du beziehst dich in Teilen auf Menschen und ein Management, welche(s) inzwischen seit langer Zeit nicht mehr Teil des Unternehmens sind. Zu wissen, dass du über all die Jahre mit so einem Frust bei uns tätig warst und jetzt diesen Weg wählst, um dieser Frustration Luft zu machen, zeigt zum einen auf, dass das bisherige Management, deine Führungskräfte, dein Team und HR nicht ausreichend für dich da waren, oder dich nicht wirklich erreicht haben. Es zeigt aber auch, dass es wahrscheinlich sehr schwer gewesen sein muss, deinen Tätigkeiten nachzugehen. Das tut mir aufrichtig leid. Niemand sollte über so viele Jahre in einem Unternehmen arbeiten, in dem er so unzufrieden ist und in dessen Entwicklung er so wenig Hoffnung steckt, wie du es anscheinend getan hast.

Es ist leider nicht möglich, in diesem Format auf alle deine angesprochenen Punkte einzugehen, gleichzeitig ist es mir wichtig, die für uns wichtigsten Gedanken zu deiner Bewertung mitzugeben:

Uns ist bewusst, dass die Entscheidungen und Veränderungen der letzten Monate nicht immer leicht waren. Es mussten Entscheidungen getroffen werden, die schmerzen – uns alle. Organisatorische Veränderungen wie diese betreffen nie nur Strukturen, sondern immer Menschen, und das verlieren wir nicht aus dem Blick. Gleichzeitig tragen wir die Verantwortung, das Unternehmen wirtschaftlich stabil zu halten und so aufzustellen, dass wir langfristig erfolgreich arbeiten können. Manche Schritte sind dafür unumgänglich, auch wenn sie schwierig sind. Uns ist dabei immer wichtig, Entscheidungen mit Respekt und Menschlichkeit in einem globalen Kontext zu gestalten und transparent mitzuteilen, warum wir diese harten Entscheidungen wie eben Reorganisationen treffen mussten. Ich verstehe, dass wir hier noch klarer werden können – und das nehme ich für meinen Weg auf jeden Fall mit.

Zum Abschluss möchte ich mich noch einmal für deine Offenheit bedanken. Auch wenn dieser Rahmen keinen direkten Dialog zulässt, möchte ich dir anbieten: Wenn du das persönliche Gespräch suchst, stehe ich jederzeit für einen respektvollen Austausch zur Verfügung.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute für deine Zukunft und hoffe, dass du in deiner nächsten Station ein Umfeld findest, das dich erfüllt und motiviert.

Monika

Früher top, jetzt flop.

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei ParshipMeet Holding GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen. Das tolle Frühstück. Das (leider bald endende) Home Office.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Umgang des neuen Managements, besonders einiger Personen, ist keineswegs wertschätzend. Aber wieso auch, wenn man selber doch bequem auf seinem großen C-Posten sitzt?

Verbesserungsvorschläge

Schaut mehr auf die Menschen. Ohne diese Menschen, die täglich „für euch“ arbeiten, bleibt bald nichts übrig. Vielleicht sollten nicht nur kostspielige Reisen und Offsites für die oberen 10% veranstaltet werden, sondern auch mal wieder der kleine Mitarbeiter für Fleiß belohnt werden. Und schmeißt doch nicht jeden Kollegen raus, der euch nicht nach dem Mund redet.

Arbeitsatmosphäre

Auch im Finance Bereich ist inzwischen Land unter: Teams werden zu Tode gespart. Langjährige Kollegen verlassen frustriert und kaputt die Firma. Ersatz? Gibt es nicht. Stattdessen werden Aufgaben auf bereits überlastete Mitarbeiter abgeladen. Hauptsache, die Bücher sind am Ende des Monats zu - egal zu welchem Preis. Zusätzlich kommt seit Mai die dauerhafte Angst hinzu, als nächster Opfer der Kündigungswelle des fragwürdigen Management-Clubs zu werden.

Work-Life-Balance

Früher deutlich besser! Im Finance hat man immer, gerade zum Ende der Perioden, wenig work-Life-Balance. Aber da nun auch noch die flexible Home Office Regelung gekippt wurde, ist kaum noch was übrig.

Gehalt/Benefits

Im Vergleich zur Financewelt lächerlich. Boni hängen nicht davon ab, dass die Bücher tadellos sind oder Abschlüsse in time erfolgen, sondern vom Erfolg der Apps.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen untereinander haben einen tollen Zusammenhalt. Man unterstützt sich gegenseitig und versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Nach oben sieht das leider anders aus, sofern man einen Lead vorgesetzt bekommen, der besser nicht führen sollte. Auf Parties hat inzwischen auch kaum einer noch Lust, aber das freut das Management sicher: so spart man Geld.

Vorgesetztenverhalten

Das steht und fällt mit dem Lead. Manche haben exzellente Fach- und Socialskills. Bei anderen fragt man sich, über welche Vetternwirtschaft der Posten erlangt wurde. Teamplayer gibt es „oben“ nur noch leider sehr sehr wenige.

Kommunikation

Egal ob ausbleibende Boni, verschobene Gehaltserhöhungen, Re-Org und sogar Kündigungswellen werden monoton, kalt und unempathisch rübergebracht. Das ist nicht wertschätzend!


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Saskia Gebhard

Liebe:r Kolleg:in,

danke, dass du deine Gedanken teilst. Uns ist bewusst, dass die vergangenen Monate viele Veränderungen mit sich gebracht haben, die nicht für alle leicht waren. In Phasen wie diesen ist es besonders wichtig, dass Kommunikation klar bleibt und Wertschätzung spürbar wird - auch dann, wenn Entscheidungen schwierig sind.

Wir arbeiten aktiv daran, genau das zu stärken. Dazu gehören unter anderem regelmäßige Pulse Surveys und Q&As, in denen Kolleg:innen Themen direkt ansprechen und mit Führungskräften und dem Group Management in den Austausch gehen können. Diese Formate helfen uns, besser zu verstehen, wo wir stehen, und ermöglichen es, schneller auf Stimmungen und Anliegen zu reagieren.

In allen Bereichen des Unternehmens - wie auch im Finance-Team - war die Dynamik zuletzt besonders hoch. Wir wissen, dass hier viele Kolleg:innen mit großem Engagement und Verantwortungsbewusstsein daran arbeiten, das Unternehmen weiterzuentwickeln und besser zu machen. Dieses Engagement schätzen wir sehr und wollen es mit klarer Kommunikation und Vertrauen unterstützen.

Auch Formate wie Management-Offsites sind Teil dieser Weiterentwicklung. Sie dienen dazu, als Führungsteam innezuhalten, Prioritäten zu überprüfen und gemeinsame Schwerpunkte zu setzen - damit Entscheidungen im Alltag klarer, abgestimmter und nachvollziehbarer sind.

Wir wissen, dass Veränderung Zeit und Vertrauen braucht. Deshalb bleiben Dialog, Transparenz und gegenseitige Unterstützung für uns zentrale Leitlinien - gerade jetzt, wo wir das Unternehmen gemeinsam weiterentwickeln.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Pulse Promotion Banner

Neu für dich: Puls,
dein Stimmungs-Check

Teile anonym, wie deine Arbeitswoche läuft und finde heraus, ob Kolleg:innen sie ähnlich erleben.

Am Ende wurde es immer schlechter

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Marketing / Produktmanagement bei ParshipMeet Holding GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

flexibles Home Office

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

das neue Management, die vage Kommunikation von Strategie von der Monate lang gelabbert wird, aber nichts kommt.

Verbesserungsvorschläge

Wie ihr Mitarbeitern den Job kündigt. Klar, passiert es immer, dass einem gekündigt wird wegen Umstrukturierung. Aber dass man mich im Urlaub dringend kontaktiert und mir sagt, dass ich dem HR Call beitreten soll, damit man mir dann direkt kündigt und innerhalb von Minuten alles abschaltet. Zudem wurde in meinem 1-on-1 2 Tage zuvor über meine zukünftigen Aufgaben gesprochen. Don't be giving false hope if you're going to fire me the next day.

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsatmosphäre in den letzten Monaten immer schlechter geworden. Seit der Umstrukturierung gab es kaum Information zur neuen Strategie, Teams wurden komplett geändert ohne richtig Information dazu, keiner hat mehr Spaß an der Arbeit.

Karriere/Weiterbildung

man hat zwar wohl Weiterbildungsbudget, aber darf es dann nur für ganz bestimmte Dinge verwenden, die genau für die eigene Stelle bestimmt sind.

Gehalt/Benefits

eigentlich below average für die Positionen

Vorgesetztenverhalten

Mein Head hat immer gute Ziele gesetzt, aber von oben kamen nie klare Anweisungen oder Ziele, sondern unser Team hat einfach selbst welche erstellt.

Kommunikation

Kommunikation zwischen meinem Team war richtig gut, aber Kommunikation vom Management sehr schlecht. Seit Monaten weiß keiner genau was passiert, man hat Angst, dass man seinen Job als nächstes verliert.

Interessante Aufgaben

Eigentlich immer wieder die gleichen Aufgaben, nicht spannendes kam dazu und man hat nie Risiken genommen.


Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Saskia Gebhard

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke zu teilen. Uns ist bewusst, dass die vergangenen Monate für viele Kolleg:innen herausfordernd waren. Veränderungen, wie wir sie erlebt haben, bringen oft Verunsicherung mit sich - besonders, wenn sie auch organisatorische Anpassungen und neue Strukturen beinhalten.

Unsere Entscheidungen sind uns keineswegs leichtgefallen. Jede einzelne wurde mit Bedacht und Respekt getroffen – in dem Bewusstsein, dass hinter jeder Rolle ein Mensch steht, der mit Engagement und Herzblut zum Erfolg unseres Unternehmens beigetragen hat.

Die Veränderungen, die wir umgesetzt haben, waren Teil einer langfristigen Neuausrichtung. Wir möchten unsere Energie stärker auf die Bereiche konzentrieren, in denen wir echten Mehrwert für unsere Kund:innen schaffen und so die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens sichern. Das bedeutete leider auch, dass wir in einigen Teams Rollen verändern oder reduzieren mussten - nicht aus mangelnder Wertschätzung, sondern um die Organisation für die Zukunft stabil aufzustellen.

Uns ist bewusst, dass solche Schritte Fragen aufwerfen. Deshalb setzen wir auf offene Formate wie regelmäßige All-Hands oder die monatlichen Video Messages unseres CEOs, um so transparent wie möglich zu informieren. Gleichzeitig gibt es Momente, in denen wir aus rechtlichen oder organisatorischen Gründen nicht alle Details sofort teilen können - auch dann ist es unser Anspruch, ehrlich und respektvoll zu kommunizieren.

Wir nehmen dein Feedback ernst und sehen es als Ansporn, den Dialog, die Zusammenarbeit und unsere Kommunikation in Zeiten des Wandels weiter zu verbessern.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Nach zweiter Kündigungswelle in knapp einem halben Jahr ist die Kultur hinüber

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Parship Group GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es fällt immer schwerer, positives zu finden. Die Mission des Unternehmens, Liebe unter die Leute bringen, ist weiterhin ein löbliches Ziel.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ein Management, welches als Sanierer positioniert ist und ohne Relation zu Marke, Zielgruppe und Mitarbeitern durchgreift.

Verbesserungsvorschläge

Vielleicht sollten mal wieder die Mitarbeiter in den Fokus rutschen.

Arbeitsatmosphäre

Kündigungswellen mit kaum klarem Fokus. Angst der Nächste zu sein. Chaos und Kopflosigkeit

Image

Absteigend - sowohl als Marke als auch als Arbeitgeber

Work-Life-Balance

Druck und Deadlines deutlich erhöht

Karriere/Weiterbildung

Viele Kollegen stecken irgendwann fest. Kürzungen von Fortbildungs- und Konferenzbudgets

Gehalt/Benefits

Gehalt im unteren/mittleren Branchendurchschnitt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Vorhanden, da nach Außen zu verkaufen. Z. B. CSR Days

Kollegenzusammenhalt

Mittlerweile nur noch Zusamenhalt im Kernteam. Kaum Berührurungspunkte mit anderen Abteilungen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen sind integriert. Gefühlt mussten aber viele langjährige Kollegen das Unternehmen verlassen

Vorgesetztenverhalten

Oberes und mittleres Management verfolgt amerikanisch/klassischen Ansatz. Der Mensch zählt da nicht

Arbeitsbedingungen

Druck, Angst, fehlende Motivation durch Management.

Kommunikation

Wenig Transparenz und klare Kommunikation. Gelebte Managementkultur widerspricht den kommunizierten Werten

Interessante Aufgaben

Abarbeiten und Umsetzen von Projekten


Gleichberechtigung

1Hilfreichfindet das hilfreich10Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Saskia Gebhard

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für dein offenes Feedback. Wir verstehen, dass die vergangenen Monate für viele sehr bewegend waren – zwei größere Veränderungswellen in kurzer Zeit sind eine enorme Herausforderung.

Diese Entscheidungen sind Teil einer übergeordneten strategischen Fokussierung, um das Unternehmen langfristig wirtschaftlich stabil und zukunftssicher aufzustellen. Uns ist dabei bewusst, dass solche Phasen die Kultur und das Miteinander auf die Probe stellen.

Wir wissen, dass Kultur nicht auf Knopfdruck entsteht – sie lebt von gegenseitigem Vertrauen, offener Kommunikation und einem klaren gemeinsamen Ziel. Unser Fokus liegt darauf, dieses Vertrauen weiter zu stärken, die Zusammenarbeit über Teams hinweg zu fördern und Orientierung zu geben.

Genau hier möchten wir ansetzen: Regelmäßige All-Hands, CEO-Updates und Besuche an unseren Standorten sind wichtige Elemente davon, um die Kommunikation zu fördern und Orientierung zu bieten – aber genauso wichtig ist das tägliche Miteinander in den Teams und das die Stimme des/der Mitarbeiter:in Gehör findet.

Wir nehmen wahr, dass Veränderung Zeit braucht – und wir sind bereit, diese Zeit zu investieren. Dein Feedback hilft uns, zu verstehen, wo wir noch besser werden können, damit Vertrauen, Transparenz und Zusammenhalt unsere Kultur weiterhin prägen.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Great collegues, poor leadership

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Parship GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

On the bright side, there are still plenty of talented and professional colleagues around, making teamwork enjoyable when the stars align. The new office is a nice perk, albeit a bit too quiet, and the central city location is definitely convenient.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

I worked at this company for over four years, and during that time, I watched the company culture go from promising to problematic. Management seems to have perfected the art of maintaining a high-stress environment and generously sharing it with everyone else. Communication between departments? A total mess, bordering on catastrophic most of the time.

In the development department, your experience largely depends on the roll of the dice with team leaders. If you land in a team with a competent leader, you might actually enjoy your job and feel motivated. But if luck isn't on your side, you could end up with a team lead who's as disengaged as they come, driving talented people out the door faster than you can say "retention."

There used to be a time when developers had a say in technology choices, and that autonomy was one of the few things that kept me around. But now, everything's clamped down by tight budgets and decisions imposed from the top, leaving little room for creativity or innovation.

Feedback mechanisms? More like feedback black holes. Management nods along politely during discussions, only to forget everything the moment you walk out the door. Environmental responsibility? Let’s just say I didn't notice any efforts in that direction. And while older employees are treated on par with younger ones, the leadership remains overwhelmingly male. Despite multiple conversations about this imbalance, leadership's response is usually a shrug and something along the lines of, "It's not our fault we're men." As a man myself, I have to admit, hearing such flimsy excuses is more than a little amusing.

The once unthinkable culture of finger-pointing is thriving now, with passive-aggressive remarks and sarcastic one-upmanship becoming the norm among disgruntled colleagues. Support and shared goals within teams? Sure, if you're one of the lucky ones with a decent team lead. Trust and respect? Again, that's down to luck.

Compensation is below market average, and growth opportunities are scarce. Decision-making is almost exclusively top-down now, often with little to no explanation, so if you were hoping to influence change, well, good luck with that.

HR might swoop in here with the usual canned response about reaching out for support, but let's be real—nothing they do ever seems to make a difference. The annual feedback surveys have become a running joke among staff, filled with bland, meaningless phrases. Honestly, I could have written that I took a trip to the Moon this year, and I doubt anyone would have noticed.

Verbesserungsvorschläge

Leadership should listen to employee feedback and restore decision-making autonomy.

Karriere/Weiterbildung

Budgets for conferences and training have been slashed dramatically in recent years, so don’t hold your breath for any professional development.


Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Dear colleague,

Thank you for sharing your detailed feedback. We are truly sorry to hear that you’ve had a negative experience during your time with us. At Parship Group we value open and honest feedback as it helps us identify areas where we need to improve.

Your comments regarding leadership, communication, and career development highlight important aspects of our company culture that we are committed to strengthening. As a global organization with several locations and diverse cultures, we recognize that we are still on a journey to grow closer together and foster greater alignment across teams. This is not without its challenges, but it is a priority for us, and we are working actively to improve.

We also want to emphasize that we are listening and open to change. Based on feedback like yours, we are taking steps to improve. We know these changes take time, but we are determined to create an environment where all employees feel supported and empowered to thrive.

We truly appreciate your contributions during your time with us and wish you all the best for the future, both personally and professionally.

Best regards
Your HR Team

Guter Arbeitgeber

4,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Parship Group GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Team Gefühl

Verbesserungsvorschläge

Transparente Kommunikation & Bedingungen zu Beförderungen

Arbeitsatmosphäre

Tolles Team, sehr kollegial

Kollegenzusammenhalt

Sehr gut

Arbeitsbedingungen

Office wurde kürzlich komplett umgebaut

Kommunikation

Verbesserungswürdig vor allem im Bezug zu Beförderungen

Gleichberechtigung

Mehr weibliche Führungskräfte im Top Management nötig


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Interessante Aufgaben

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Der Fisch stinkt vom Kopf - Mitarbeiter sind top!

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2016 bei PARSHIP ELITE Service GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Den GROßEN Zusammenhalt unter den KollegInnen/ zum Teil auch die Feiern und sonstigen Veranstaltungen. Thirsty Tuesday....etc...

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Bezahlung. Führungskräfte, Arbeitsbedingungen. Wenig Interesse, Mitarbeiter zu halten und diese weiter zu entwickeln. Eine wertvolle Erfahrung, die ich aber nicht wieder machen möchte.

Verbesserungsvorschläge

Qualifizierte Führungskräfte einstellen Führungskräfte fortbilden. Führungskräfte BEGLEITEN und nicht sich selbst überlassen.

Arbeitsatmosphäre

Dank der tollen KollegInnen ein schönes Miteinander.KollegInnen haben mehr Ahnung vom Produkt als genervte, ungeschulte und überlastete "Führungskräfte".

Image

Die relativ hohe Fluktuation im Service-Bereiche dürfte Bände sprechen.

Work-Life-Balance

In Ordnung.

Karriere/Weiterbildung

Gleich null für Service-Mitarbeiter.

Gehalt/Benefits

im Service-Bereich deutlich unter Durchschnitt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kein besonderes Bemühen um irgendeine Form der Nachhaltigkeit.

Kollegenzusammenhalt

Außerordentliches und positives Team, leider fehlt aber ein Betriebsrat, der insbesondere im Service-Bereich, der am niedrigsten bezahlt wird und die schlechtesten Bedingungen aufweist - was alle wissen. Von den Teamleitern wird gesagt, "wer einen BR gründet, kann sich hier gleich seine Kündigung abholen" (O-Ton)

Umgang mit älteren Kollegen

In Ordnung.

Vorgesetztenverhalten

Die TeamleiterInnen kommen zu ihren Posten wie "Jungfrauen zum Kinde". Weder abgeschlossene Berufsausbildungen, Vorerfahrungen...etc. spielen eine Rolle. Alles basiert auf "Günstlingswirtschaft"...leider. Das zeigt sich dann auch im "Führungsverhalten". Teilweise fehlen Rechtschreibfähigkeiten bei Teamleitern; Partnerinnen von Teamleitern, die überhaupt kein Deutsch können, werden zu Supervisorinnen ernannt. Einzig die Erledigungsquote zählt.

Arbeitsbedingungen

Seit es Homeoffice-Regelungen gibt,sind die Bedingungen etwas besser. Zuvor Arbeit in Großraum-Büros, die Schall und Sichtschutzwände aufweisen und mit Textilverkleidung ausgestattet sind.

Kommunikation

Unter den KollegInnen wie beschrieben. Mit den "Führungskräften und der Kommunikation mit ihnen ist das so eine Sache. Je nachdem, in wessen Team man gelangt......KANN die Kommunikation auch gut sein. (KANN!).

Gleichberechtigung

Sehr positiv ist, dass keine Form der Diskriminierung in diesem Unternehmen einen Platz hat und hatte.

Interessante Aufgaben

Telefonate mit Kunden sollen möglichst kurz sein. Es soll alles mit den unzureichenden Textbausteinen "abgefrühstückt werden!

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A dead end for your career

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei LOVOO GmbH in Dresden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- the people I've met here
- the knowledge I've gained about the dating industry

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- lack of career progression
- no mission and vision

Verbesserungsvorschläge

- if you publicly aim to attract the best talent, you should also aim to invest in them and keep them with the company
- take feedback/criticism seriously, even if you don't like what you hear

Karriere/Weiterbildung

You won't be happy if you're ambitious. There are no clear or standardized paths for career advancement/promotions and additional responsibilities are often taken for granted without being adequately recognized and appreciated. Slackers are tolerated, which fosters a culture of mediocrity.

Gehalt/Benefits

Salaries are below market average. Since the takeover, more and more benefits (e.g. Bonusly, frequent office parties) have been cut with the promise to replace them in the near future. So far, these promises have not been kept.

Vorgesetztenverhalten

Your experience will unfortunately depend on the team you join. However, ambitious people usually don't stay for long as some managers fail to recognize and develop their full potential.

Arbeitsbedingungen

The condition of the office is getting worse and worse. Once you get onboarded, you'll find that the most basic things, like reliable wifi, usable meeting rooms and clean (!) work equipment, are simply not provided. And no one seems to feel responsible for fixing these problems.

Kommunikation

Upper and middle management often fail to coordinate and pass on relevant information to the affected teams and departments.

Interessante Aufgaben

Unless you're just starting out in your career, you won't find any interesting or challenging tasks here. As a result, motivation is quite low in many teams as there are no clear goals to work towards.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für Dein ausführliches Feedback. Es tut uns leid zu hören, dass Deine Erfahrungen in unserem Arbeitsumfeld nicht Deinen Erwartungen entsprechen. Es ist unser höchstes Anliegen, dass unsere Kolleg:innen sich bei uns geschätzt, gesehen und gefördert fühlen.

Zunächst freuen wir uns über Deine positiven Anmerkungen zu den Menschen, die Du hier kennengelernt hast, sowie das Wissen, welches Du über die Dating-Branche gewinnen konntest. Bitte erlaube mir, auf einige Aspekte einzugehen, denn Deine Kritikpunkte nehmen wir sehr ernst. Wir bedauern, dass Du die Karriereentwicklungsmöglichkeiten als unzureichend empfindest, denn die Förderung von Talenten ist für uns sehr wichtig. Wir konzentrieren uns darauf, individuelle Stärken zu erkennen und zu fördern und arbeiten kontinuierlich daran, unsere Prozesse hinsichtlich der Weiterentwicklung unserer Kolleg:innen zu verbessern. Unter anderem deswegen launchen wir derzeit einen 360-Grad-Feedback-Prozess innerhalb der globalen Gruppe. Transparenz, Fairness und ein identischer Fokus auf das Thema der Weiterentwicklung sind uns diesbezüglich besonders wichtig. Es tut uns leid, dass dies in Deiner Wahrnehmung nicht so ist und möchten an Dich appellieren, diesbezüglich auf das HR-Team zuzugehen, um eine gemeinsame Lösung hierfür zu finden.

Wir sind sehr bestrebt die Arbeitsbedingungen für unsere Kolleg:innen für alle so angenehm und effektiv wie möglich zu gestalten. Unsere Mitarbeitenden profitieren von einem hohen Maß an Flexibilität wann, wie und von wo aus sie arbeiten. Darüber hinaus befinden sich unsere Offices in attraktiven, städtisch zentrumsnahen Lagen und wurden oder werden gerade so umgestaltet, dass sie der hybriden Arbeitsweise, in der wir als Gesamtunternehmen tätig sind, gerecht werden. Dazu gehört natürlich auch ein entsprechendes IT-Setup. Es ist sehr schade, wenn Du unsere Bemühungen bis hierher nicht wahrgenommen hast.

Unsere Gehaltsbänder orientieren sich am Markt und werden spätestens jährlich einem vollumfänglichen Review unterzogen. Neben dem marktüblichen Gehalt zählen hier auch die Leistung der Mitarbeitenden und Veränderungen im Verantwortungsbereich eine Rolle, die dann im jährlichen Review (auch monetär) honoriert werden.

Dass Du die Wahrnehmung hast, dass immer mehr Benefits verschwinden ohne einen entsprechenden Ersatz ist sehr schade, denn es entspricht nicht der Realität. Es ist korrekt, dass wir, um gruppenweit fair und möglichst einheitlich zu agieren, manche Benefits gegen andere getauscht haben. “Bonusly” wird in Kürze ersetzt (das Tool ist bereits ausgerollt), kleinere Office Parties wurden durch eine europaweite Sommerfeier ersetzt, bei der wir alle Kolleg:innen in Europa nach Hamburg, Standort des Headquarters unserer Gruppe, einladen - Hotelübernachtung und Anreise natürlich inklusive. Wir könnten noch diverse weitere Benefits listen, die neu hinzugekommen sind. Wenn ausgerechnet jene weggefallen sind, die Dir besonders wichtig waren, so tut uns dies sehr leid. Eine Harmonisierung dieser Themen auf Gruppenebene liegt uns jedoch am Herzen – wir sind eine globale Gruppe mit diversen Standorten und unterschiedlichen Brands, für die wir jeden Tag gern zur Arbeit kommen.

Nochmals: Wir bedauern sehr, dass Deine Erfahrungen bei uns nicht Deinen Erwartungen entsprechen. Da Du Dir jedoch die Zeit genommen und die Mühe gemacht hast, ein solch detailliertes Feedback zu schreiben, haben wir große Hoffnung, dass Dir eine Lösung hierfür ebenso wichtig ist wie uns. Daher möchten wir Dich immerzu ermutigen, mit dem HR-Team in Kontakt zu treten (per Teams, per E-Mail oder persönlich), um Deine Bedenken und Gedanken im Detail zu besprechen.

Gemeinsam finden wir eine Lösung!

Liebe Grüße
Dein HR-Team

Grundsätzlich sehr guter Arbeitgeber. Die Qualität der Führungskräfte ist meiner Meinung nach aber sehr schwankend.

4,3
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Parship Group GmbH in Hamburg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Die Führungskräfte haben sehr viel Freiräume. Das kann sich gut aber leider auch sehr schlecht auswirken. Gewisse Rahmenbedingungen, ein klares Wertesystem und auch Führungskräftebewertungen der Mitarbeiter würden hier bestimmt helfen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

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