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ParshipMeet 
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Bewertungen

kununu Score: 4,1Weiterempfehlung: 83%
Score-Details

370 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Ich arbeite gern hier - Insgesamt ein guter Arbeitgeber

4,1
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei ParshipMeet Holding GmbH in Hamburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Grundsätzlich gut . Alle sind bestrebt eine angenehme Arbeitsatmosphäre zuschaffen. Sowohl das office team, als auch das Management aber maßgeblich auch alle Mitarbeitende. Die zwei LayOff Wellen letztes Jahr hatten einen starken Einfluss auf die Arbeitsathmosphäre - unser Team wurde stark reduziert - bei fast gleicher Outcome Erwartung. Man kann die Notwendigekeiten der REOrg nachvollziehen - ein Weitermachen wie bis dahin war keine Option mehr. Manche Entscheidungen aber auch nicht nachvollziehbar. Wirklich gut in dieser SItuation war/ist, dass die Führungskräfte und Kollegen extrem nach vorne geschaut haben. Die Stimmung leidet natürlich bei sowas, aber man trauert auch nicht endlos nach und der drive ist wieder da, weil so viele Mitarbeitende eine positive Grundeinstellung haben und Lust auf das was sie tun.

Work-Life-Balance

Aktuell schwieriger. Sehr viel Workload. Es bleibt schon viel auf der Strecke, um das man sich eigentlich gerne kümmern möchte um einen guten Job zu machen. Das Frustriert ab und zu. Priorisierung ist wichtig... und ist bereits am Limit.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Leider keine Mülltrennung.
Aber seit neuestem Fahrradstellplätze in der Tiefgarage - und nicht nur draußen.

Karriere/Weiterbildung

Operativ so stark ausgelastet, dass es schwer ist Zeit in Weiterbildung investieren zu können.

Kollegenzusammenhalt

Extrem gut. Keine unangenehme Ellenbogenmentalität. Ein gutes Miteinander. Offene Feedbackkultur. Über Teamgrenzen hinweg gibt es mal Prio oder Ziel- Konflikte aber die können immer besprochen und gelöst werdenwerden. Über die Arbeit hinaus habe ich hier auch schon viele tolle Connections gefunden.

Vorgesetztenverhalten

Einige Veränderungen und Wechsel in der letzten Zeit. Aktuell Situation sehr hilfreich und unterstützend, aber auch challenging. Gute Transparenz und Klarheit bei aktuell wichtigen Themen. Zum Glück kein Micromanagement, die Verantwortung wird klar übertragen. Outcome fokussiert. Jederzeit offen für Feedback - in beide Richtungen.

Arbeitsbedingungen

Modern, tolles Büro. Der Public Space zum Essen & für Coffee Dates modern.
Dachterasse könnte ein Re-Work vertragen. Die Möbel sind kaputt. Ein toller Benefit könnte mit überschaubaren Invest zum Strahlen gebracht werden.

Kommunikation

Die gesamte Org ist sehr darin bemüht transparent zu sein. Ich bekomme viele Informationen von meiner Fürhungskraft oder aus generellen Meetings / Formaten. Wir selbst sind Teil dessen und ebenfalls sehr aufgefordert transparent zu kommunizieren.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt hat sich in den letzten Jahren unter der Inflation entwickelt und wird zum langfristigen Problem.

Gleichberechtigung

Es gibt gute Ansätze von Female Empowerment Programme. Ich würde nicht sagen das es Probleme mit fehlender Gleichberechtigung gibt. Aber durch eine fehlende Transparenz bei Gehältern kann ich dies leider auch nicht mit Gewissheit sagen.

Interessante Aufgaben

Extrem vielseitig. Komplexes, spannendes Produkt. Man tut was für echte Menschen.


Image

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Arbeitgeber-Kommentar

Katharina WolfSenior Talent Acquisition Manager

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für deine ausführliche und differenzierte Bewertung und dafür, dass du dir erneut die Zeit genommen hast, deine Eindrücke mit uns zu teilen.

Es freut uns sehr zu lesen, dass du dich grundsätzlich wohlfühlst und insbesondere den Kollegenzusammenhalt, die offene Feedbackkultur und die spannenden Aufgaben so positiv hervorhebst. Gerade dieses Miteinander und der gemeinsame Drive sind für uns ein zentraler Bestandteil unserer ParshipMeet Group Unternehmenskultur.

Gleichzeitig sprichst du auch wichtige Punkte an, an denen wir aktuell arbeiten. Themen wie Gehaltsentwicklung, Weiterentwicklung und Nachhaltigkeit beschäftigen uns intensiv. Solche konkreten Rückmeldungen helfen uns, gezielt Verbesserungen anzustoßen, sowohl bei strukturellen Themen als auch bei den Rahmenbedingungen im Alltag. Dafür sammeln wir in regelmäßigen Abständen Feedback über unsere verschiedenen Survey-Formate ein.

Besonders wertvoll ist für uns zu sehen, dass du trotz der Herausforderungen den Einsatz vieler Kolleg:innen und Führungskräfte sowie die insgesamt konstruktive Entwicklung hervorhebst. Das bestärkt uns darin, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und gleichzeitig an den offenen Punkten konsequent zu arbeiten.

Vielen Dank nochmals für dein ehrliches Feedback und deinen Beitrag dazu, dass wir uns weiterentwickeln können.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

schlechter Arbeitgeber

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei ParshipMeet Holding GmbH in Hamburg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

So ziemlich alles. Ich gehe zu meinem alten Arbeitgeber zurück

Image

Ich hätte mir vorher die Google Rezessionen durchlesen müssen. Es stimmt alles

Work-Life-Balance

Viele unbezahlte Überstunden

Kollegenzusammenhalt

Ellenbogenkultur

Vorgesetztenverhalten

Überwiegend respektlos. Wenige Ausnahmen

Interessante Aufgaben

Wurde versprochen. Das Gegenteil war der Fall


Arbeitsatmosphäre

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Katharina WolfSenior Talent Acquisition Manager

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für dein Feedback. Deine Bewertung fällt insgesamt sehr kritisch aus und zeigt, dass du deine Zeit bei uns nicht positiv erlebt hast. Das nehmen wir ernst.

Themen wie Arbeitsbelastung, Zusammenarbeit, Führung und Kommunikation sind zentrale Bestandteile unserer Unternehmenskultur und fest in unseren People Principles verankert. Umso wichtiger ist es für uns zu verstehen, wo diese im Alltag nicht so erlebbar waren, wie wir es anstreben.

Wenn sich der Arbeitsalltag über einen längeren Zeitraum belastend anfühlt, ist das eine schwierige Situation - und genau hier möchten wir besser werden. Gleichzeitig helfen uns konkrete Beispiele dabei, Zusammenhänge besser einzuordnen und gezielt an Verbesserungen zu arbeiten.

Wir laden dich daher gerne ein, deine Perspektive in einem persönlichen und vertraulichen Austausch zu teilen.

Auf deinem weiteren beruflichen Weg wünschen wir dir alles Gute.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Controversial

3,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT bei LOVOO GmbH in Dresden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- international, diverse, English-speaking team
- work-life balance is good
- warm, open, nice people (even made some friends here)
- ok salary for Dresden
- transport (30 euros / month), education (full) and sports (Urban Sports Club - 15 euro self pay) reimbursements
- free breakfasts in office

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Got laid off (operational costs reduction reason).
- Android project is very low quality. Did my best to try to fix it (besides my main business tasks), encouraged the team to tackle it as well. Zero appreciation from upper management in this regard, also no time allocated on tech debt. Seems like all they care about is revenue.
- No real salary growth. Once in 2 years got 2 percent increase, which after taxes is +50 euros a month.
- No bonuses get ever paid due to high yearly revenue expectations.
- Almost impossible career growth. One of my colleagues ended up in long depression medical leave due to managements repeated ignorance of her achievements and targets accomplished. Junior developers waiting 2–4 years to get a middle position title (no matter the real knowledge, responsibility, pro-activity and performance).
- unpaid overtimes (a pizza in the best case)

Extra info on lay-offs:
First wave removed ~20% of engineers, 0% management (of course). It happened right the next week after a 6 months period of really heavy load and intensive work (often with unpaid over-times).
The new CEO - has shown us: once the business goals, what require big collective efforts, are accomplished; there's no more need for people.
The mood of the team got down a lot.
Second wave removed again ~20% of engineers (including me), and cut the office rent in the Pennsylvania, USA (you see, first the people, then the real estate) :)

Verbesserungsvorschläge

To management: Start appreciating your staff, because you already ended up in a situation where all the talented people left (or are looking forward to).

Image

From the outside it might look like Lovoo follows their mission, however I'm afraid it's only about the revenue

Vorgesetztenverhalten

2 waves of lay-offs - I consider it a big leadership fail.

Arbeitsbedingungen

Work equipment could've been better. I mean, cheapest TN monitors for developers, really?

Kommunikation

Communication between projects is often misleading.

Gehalt/Sozialleistungen

ok salary, small nice perks


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Saskia Gebhard

Dear former colleague,

Thank you for openly sharing your experiences and impressions from your time with us.

We are aware that the organisational changes and personnel decisions of last year have been challenging for many. Such decisions are never easy and always affect people, not just structures or figures. We understand how painful it can be when such measures follow a period of high workload and strong personal commitment, and we acknowledge the impact this may have had. At the same time, we carry responsibility for ensuring the company’s economic stability and long-term viability.

Your words reflect a level of frustration and disappointment that appears to have built up over a longer period of time. We regret that we were not able to address these concerns earlier together or provide the level of support that would have felt helpful at the time.

You also raise points around compensation, bonuses, and career development. We would like to clarify that it is not our approach that junior developers must wait a fixed number of years before career progression becomes possible. Development and advancement are based on skills, impact, readiness, and the organisational need for the respective role, rather than on predefined timeframes. That said, we acknowledge that expectations and criteria have not always been sufficiently transparent, and this is an area we continue to refine.

On the topic of workload and overtime, we want to emphasise that we offer flexible working hours and trust teams and individuals to organise their working time responsibly. We recognise that workload can fluctuate at times and continue to address this through clearer prioritisation and ongoing dialogue with leaders.

With regard to the layoffs mentioned, it is important to clarify that these decisions affected multiple levels of the organisation, including management roles. They were not targeted at specific career stages, but were part of broader structural adjustments.

At the same time, we appreciate you highlighting positive aspects such as the international and diverse working environment, the team spirit, the work-life balance, and the openness of colleagues, as well as the benefits that supported day-to-day work.

Finally, thank you again for your openness. While written feedback has its limits, our offer for a personal and confidential conversation remains open, regardless of whether you are still part of the company or not.

We wish you all the best for your future and hope you will find an environment that offers appreciation, motivation, and opportunities for development.

Best wishes,
Your HR-Team

Was lange währt wird ... leider doch nicht immer gut

1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Parship Group GmbH in Hamburg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der derzeitig eingeschlagene Sanierungskurs mag notwendig sein, allerdings belastet er die Belegschaft, das Arbeitsklima und das Image als guter Arbeitgeber immens.

Arbeitsatmosphäre

Das Arbeitsklima im Team ist in Ordnung. Das hält viele Kollegen am.Ball. Darüber hinaus wird es schlechter. Motiviert das Management? Nein, und das wird auch nicht mehr als notwendig erachtet.

Work-Life-Balance

Seitdem verstärkt amerikanische Kollegen einbezogen werden (was an sich cool ist), werden Termine gerne in die Abendstunden gelegt. Kompensation über den Tag wegen der anderen Verpflichtungen Fehlanzeige.

Karriere/Weiterbildung

Karrierelevels verhindern früher oder später den weiteren Aufstieg.

Gehalt/Sozialleistungen

Was gemacht werden muss, wird gemacht. Gehaltsbänder schränken Sprünge ein.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

CSR Days gibt es noch- immer eine coole Sache

Kollegenzusammenhalt

Manche Kollegen bieten ein wenig Menschlichkeit.

Arbeitsbedingungen

Hybrid wird mehr und mehr zu "vor Ort". Warum, Kontrolle.

Kommunikation

Die Kommunikation aus dem Management heraus ist unterirdisch geworden. Vorgaben werden in "Wertevideos" verpackt. Ab und zu gibt es "persönliche" KI Motivationsposts.

Gleichberechtigung

Manche sind leider gleicher als die anderen.

Interessante Aufgaben

Flut an operativen Alltagsaufgaben und Ideen und Projekten von oben


Image

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

2Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Katharina WolfSenior Talent Acquisition Manager

Liebe:r Kolleg:in,

wir schätzen es, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke mit uns zu teilen. Wir bedauern, dass deine Bewertung so negativ formuliert ist. Auch wenn wir wissen, dass Veränderungen unterschiedliche Reaktionen hervorrufen, wünschen wir uns einen sachlichen und respektvollen Umgang miteinander - gerade dann, wenn Perspektiven auseinandergehen.

Wir hören deutlich, dass du dir mehr Unterstützung und Motivation durch das Management gewünscht hast. Führung bedeutet für uns, Orientierung zu geben, Vertrauen zu schaffen und Rahmenbedingungen zu gestalten, die Leistung fördern, persönliche Entwicklung ermöglichen und zum gemeinsamen Erfolg beitragen.

Wir arbeiten daran, genau das zu stärken - durch klarere Kommunikation, regelmäßigen Austausch und eine Weiterentwicklung unserer Führungskultur. Ziel ist eine Arbeitsatmosphäre, in der Leistung, Menschlichkeit und Zusammenarbeit im Gleichgewicht stehen und Motivation daraus entsteht, gemeinsam etwas zu bewegen.

Vielen Dank für deine Offenheit und deinen Beitrag in deiner Zeit bei der ParshipMeet Group.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Albtraum

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Parship GmbH in Hamburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Horror/ Angst


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Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Saskia Gebhard

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

danke, dass du dir die Zeit genommen hast, eine Bewertung abzugeben. Wir nehmen wahr, dass du mit deiner Zeit bei uns nicht zufrieden warst - das ist schade zu hören.

Uns ist wichtig zu verstehen, was zu dieser Einschätzung geführt hat, damit wir daraus lernen und Dinge verbessern können. Solche Einblicke helfen uns, den Blick zu schärfen - für das, was gut funktioniert, und für das, wo wir noch besser werden können.

Wenn du deine Erfahrungen noch genauer teilen möchtest, freuen wir uns über den Austausch.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Mehrfachbewertung

War mal ein toller Arbeitgeber - jetzt unter keinen Umständen mehr zu empfehlen

1,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Parship Group GmbH in Hamburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass ich hier über viele Jahre mit wirklich tollen Kolleg:innen für ein damals super Unternehmen arbeiten durfte, Menschen kennenlernen konnte, die heute Freunde geworden sind, unglaublich viel gelernt und eine prägende Station in meinem bisherigen Berufsleben erleben durfte. Dieser Eindruck bleibt, auch wenn das Ende wirklich unschön war.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Habe ich zu genüge beschrieben. Ich hatte noch gehofft, dass man nach der ersten Kündigungswelle im Mai wenigstens ein klein bisschen was gelernt hat - aber das Gegenteil ist der Fall. Vergangene Woche wurde alles genauso durchgezogen wie vor gut einem halben Jahr.
Das Ding ist durch, ich würde keinen Cent der Welt mehr drauf wetten, dass die Strategie des aktuellen Managements - welche das auch immer sein mag - aufgeht und der Laden nochmal gedreht werden kann. Schade.

Verbesserungsvorschläge

Ich wüsste leider nicht, was ich in der aktuellen Situation noch an Verbesserungsvorschlägen vorbringen sollte. Der Drops ist gelutscht.

Es ist unstrittig, dass auch schon in den vergangenen fetten Jahren, sagen wir mal von 2015-19, im Management verschlafen wurde, die Weichen für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft zu stellen.

Aber warum auch? Kurz- und mittelfristig lief natürlich alles Bombe. Dank sehr verbraucherunfreundlicher Vertragsklauseln waren die Umsätze in den Dating-Apps top, es gab Geld für alles und insbesondere das damalige Management hat sich die Taschen mehr als voll gemacht. Aber spätestens mit dem Kauf von The Meet Group unter Corona-Bedingungen im September 2020 ist eine komplett falsche Richtung eingeschlagen worden.

Bis heute hat der allergrößte Teil der (v.a. deutschen) Mitarbeitenden nicht verstanden, warum man dieses Unternehmen mit seinen äußerst fragwürdigen Video-Apps jemals gekauft hat. Und wie man jemals glauben konnte, die ParshipMeet Group gewinnbringend an die Börse zu bringen. Wenn nicht mal die eigenen Leute kapieren, was man nun auf einmal für ein Unternehmen sein soll, das einerseits für glückliche und gesunde Beziehungen, andererseits für absolut sinnloses Geld-in-Video-Apps-Versenken steht - wie soll es dann an der Börse Erfolg haben?

Das kurze Corona-High mit guten Umsätzen hat den Verantwortlichen im Management offensichtlich ein bisschen zu sehr den Blick vernebelt. Danach ging es stetig bergab und viele ungünstige Entwicklungen treffen das Unternehmen nun umso härter:
- Dass jahrelang keine Zeit und kein Geld für nachhaltig sinnvolle Produkt-Weiterentwicklungen war, weil man ein Unternehmen nach dem anderen kaufen und integrieren musste
- Dass der gesamte Dating-Markt darunter leidet, dass junge Generationen sich mehr und mehr vom Online-Dating abwenden, weil sie dort nicht finden, was sie suchen, sondern nur monetär ausgepresst werden und ihre Zeit verschwenden
- Dass verbraucherunfreundliche Klauseln in Verträgen sukzessive verboten wurden
- Dass Werbekampagnen OOH und insbesondere im TV beim Mehrheitseigner ProSiebenSat.1 nicht mehr annähernd so erfolgreich sind wie noch vor 10 Jahren, weil niemand unter 60 Jahren mehr lineares TV guckt

All das hat sich schon früh abgezeichnet, aber solange man noch dick abcashen kann und die Hütte noch nicht komplett in Flammen steht, macht man natürlich erstmal den gewohnten Stiefel weiter.

Somit war es eine Frage der Zeit, dass umgesteuert werden muss. Und auch, dass Leute gehen müssen.

Diese sicherlich undankbare Aufgabe umzusetzen fällt nun seit März dem neuen CEO zu, der den Laden ordentlich auf links zieht. Klar, das muss er, das wird sein Auftrag von ProSiebenSat.1 sein - es muss irgendwie ein Käufer für die Bude gefunden werden. Trotzdem ist der aktuelle Umgang mit Mitarbeitenden und Ehemaligen absolut unterirdisch. Die Kündigungswellen als amerikanisch zu beschreiben, ist noch ziemlich geschönt. Auch beim Shareholder in München müssen Stellen abgebaut werden, da kennt man sich mit Kündigungen aus. Aber sogar dort schüttelt man den Kopf über die Unmenschlichkeit in Hamburg.

Die absolut unfähige und unempathische CHRO hat daran maßgeblich Anteil. Wer frisch gekündigten Ex-Kolleg:innen bei der Technikabgabe vorjammert, wie schlimm der Kündigungstag für einen selbst war (während man ja immer noch warm und trocken im Einzelbüro sitzt und sich keinen neuen Job suchen muss), der hat wirklich den Schuss nicht gehört. Eine menschlich wie fachlich komplette Fehlbesetzung erster Güte bekleidet da den Posten der obersten Personalverantwortlichen.

Ich bin mir wie gesagt völlig im Klaren darüber, dass unangenehme Entscheidungen getroffen werden mussten. Aber die Art und Weise, wie das bei der ParshipMeet Group passiert ist, ist wirklich beispiellos. Ich glaube nicht, dass das Unternehmen in den kommenden drei Jahren noch so bestehen wird.

Ich würde niemandem raten, der aktuell auf Jobsuche ist, sich aktuell bei dem Unternehmen zu bewerben. Wer noch dabei ist und zu den langjährigen Mitarbeitenden zählt, sollte sich gut überlegen, ob man sich mit ein paar weiteren Monaten Zähne zusammenbeißen irgendwie durchkämpfen kann - um dann auch auf eine Kündigung durch den Arbeitgeber und vielleicht eine halbwegs okaye Abfindung zu hoffen. Alle anderen sollten wohl über kurz oder lang zusehen, dass sie sich einen neuen Job suchen.

Arbeitsatmosphäre

Nach der mittlerweile 2. Entlassungswelle im Jahr 2025 ist die Stimmung nach allem, was ich wahrnehme, absolut im Keller angekommen und das Vertrauen der allermeisten Mitarbeitenden ins (neue) Management praktisch nicht mehr vorhanden.

Image

War in der Vergangenheit sicherlich mal gut, aber vermutlich spricht es sich langsam herum, dass man aktuell unter keinen Umständen mehr zu Parship gehen sollte.

Work-Life-Balance

Kommt auf den Bereich an - einige Teams ersticken in Arbeit und Chaos (was nicht verwunderlich ist, wenn man zig Leute von jetzt auf gleich rauswirft und es keinerlei Übergaben gibt). Andere freuen sich darüber, in der aktuellen Situation unterm Radar zu fliegen und sich in den rauchenden Ruinen zumindest nicht überarbeiten zu müssen.

In der Vergangenheit war der Workload eigentlich für die meisten Teams bis auf ab und zu projektbedingte Spitzen ok. Nur Mitarbeitende aus den Finance-Teams saßen und sitzen regelmäßig bei Monats- und Jahresabschlüssen bis spät in die Nacht am Rechner (natürlich ohne ein Danke oder irgendeine Form von Wertschätzung durch die Vorgesetzten - Überstunden dürfen zudem nur noch beim Jahresabschluss aufgeschrieben werden). Zeiterfassung ist selbstverständlich kein Thema, es herrscht schließlich Vertrauensarbeitszeit.

Karriere/Weiterbildung

Unterschiedlich - im Engineering war nach meiner Wahrnehmung immer noch am meisten möglich, was den Besuch von Konferenzen und Co. anging. In anderen Bereichen war es in den vergangenen Jahr kein Thema mehr, irgendwas in die Richtung zu machen. Aber wenn man selbst hart für etwas gepusht hat, hatte man vielleicht auch mal Glück.

Gehalt/Sozialleistungen

Es war immer ein offenes Geheimnis, dass Parship auf den allermeisten Stellen nicht das beste Gehalt zahlt, man aber im Gegenzug eine tolle Kultur mit wirklich großartigen Kollegen in einem Unternehmen mit sinnvoller Mission bekommt.

Das hat sich nun spätestens seit Mai 2025 radikal geändert. Einige wenige, die sich mit den Vorgesetzten, HR und C-Level gut gestellt haben, haben von den Kündigungswellen profitiert und sich neue Jobs geangelt (trotz manchmal mindestens fragwürdiger Qualifikation). Andere gucken in die Röhre - wer sich nicht mit den "richtigen" Leute vernetzt, wird hingehalten und vertröstet.

Zuletzt bekam man auf die Frage nach Weiterentwicklung (sowohl inhaltlich wie monetär) gebetsmühlenartig zu hören, dass man sich ja auch gern nach etwas anderem umschauen kann, wenn man unzufrieden sei - aber der Markt sei ja auch grad nicht wirklich gut... Tja.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Teils vorhanden, rudimentäre Mülltrennung und Co. - aber ein richtiger Fokus ist nicht auf dem Thema.

Kollegenzusammenhalt

Vermutlich das einzige, was dieser Tage noch halbwegs in Ordnung ist - zumindest auf den unteren Ebenen. In der aktuellen Situation die von sehr viel Unsicherheit und Chaos geprägt ist, hält man natürlich so gut es geht zusammen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ein paar sind tatsächlich noch übrig geblieben, mit denen wird und wurde m.E. nicht anders umgegangen als mit Jüngeren.

Vorgesetztenverhalten

In der Vergangenheit durchmischt, es gab richtig tolle Vorgesetzte, fachlich wie menschliche, aber auch weniger qualifzierte. Es setzte sich leider erst langsam die Erkenntnis durch, dass man Karriereaufstieg nicht zwingend an Führungsaufgaben koppeln sollte, weil nicht jeder führen möchte und kann.

Heute ist es, was die oberste Ebene angeht, wenigstens schwierig. Die neue, sehr verschworene Führungsclique findet sich in jedem Fall toll, pickt sich die Rosinen in Sachen Aufgaben und Titel raus, erhöht sich die Gehälter, geht Kaffee trinken und fährt zusammen in den Urlaub.

Arbeitsbedingungen

In Hamburg schönes und modernes Office mit Shared Desk und ehemals (dank Corona) sehr liberaler Homeoffice-Politik. Das ändert sich 2026, wenn 2 Office-Tage pro Woche zur Pflicht werden. Das (wirklich sehr gute) tägliche Frühstück allein hat wohl nicht den gewünschten Effekt gebracht.
Bislang keine Dog-Policy, die liegt seit Wochen und Monaten angeblich in der Schublade, kommt aber nicht zum Einsatz. Re-Orgs und Kündigungen waren offenbar erst einmal wichtiger.

Kommunikation

Kündigungsgespräche für langjährige Kollegen, die fünf, zehn, 15 oder mehr Jahre engagiert fürs Unternehmen tätig waren, werden in einer dürren Viertelstunde virtuell abgehalten. Im Gespräch wird mit einer Reduktion der Abfindung gedroht, falls man sich dazu entscheiden sollte, Klage zu erheben. Dann wird man von jetzt auf gleich aus allen Systemen geworfen und darf sich auch von Teamkollegen nicht verabschieden. Was soll man dazu noch sagen?
Naja, immerhin gab es ein Kündigungsgespräch - Kollegen aus den amerikanischen Büros hatten in der letzten Welle vergangene Woche offenbar nicht einmal das. Nach dem Company Meeting hatten sie einfach keinen Zugriff mehr auf Teams und Co. Das ist wohl jetzt die neue Kultur in einem Unternehmen, in dem es eigentlich um gute Beziehungen zwischen Menschen gehen soll.

Gleichberechtigung

Der neue CEO ist angeblich Fan von diversen Teams und hat tatsächlich verstärkt Frauen in Führungspositionen geholt - am liebsten natürlich alte Bekannte von Audible und Co.
Gleichzeitig hat man zuletzt aber auch in nicht unerheblichem Maße Teilzeit-arbeitende Mütter gekündigt. Da ist also unterm Strich noch etwas Luft nach oben.

Interessante Aufgaben

Im Engineering wurde jahrelang eine Plattformmigration nach der anderen durchgezogen, da war wenig bis kein Platz für Produktinnovation, die den Kunden zugute gekommen wären oder gegenüber dem Wettbewerb einen Vorsprung ermöglicht hätten.

Im Marketing gibt's seit Frühjahr 2025 keinerlei Budget mehr für große Kampagnen à la 11 Minuten, da ist auch nicht mehr so viel los.

Es geht jetzt nur noch um kurzfristiges Frisieren der Zahlen, damit Shareholder ProSieben (bei dem mittlerweile auch Berlusconi durchregiert und schnell Ergebnisse sehen will) den Laden möglichst schnell verkauft bekommt. Interessante Aufgaben sind somit eher rar gesäht.

3Hilfreichfinden das hilfreich11Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Monika Strotmann

Liebe:r ehemalige: Kolleg:in,

danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine – teils sehr emotionale aber dadurch insbesondere sehr relevante - Sicht auf die vergangenen Jahre bei uns zu teilen.

Dein Kommentar zeigt einen über Jahre aufgestauten Frust. Du beziehst dich in Teilen auf Menschen und ein Management, welche(s) inzwischen seit langer Zeit nicht mehr Teil des Unternehmens sind. Zu wissen, dass du über all die Jahre mit so einem Frust bei uns tätig warst und jetzt diesen Weg wählst, um dieser Frustration Luft zu machen, zeigt zum einen auf, dass das bisherige Management, deine Führungskräfte, dein Team und HR nicht ausreichend für dich da waren, oder dich nicht wirklich erreicht haben. Es zeigt aber auch, dass es wahrscheinlich sehr schwer gewesen sein muss, deinen Tätigkeiten nachzugehen. Das tut mir aufrichtig leid. Niemand sollte über so viele Jahre in einem Unternehmen arbeiten, in dem er so unzufrieden ist und in dessen Entwicklung er so wenig Hoffnung steckt, wie du es anscheinend getan hast.

Es ist leider nicht möglich, in diesem Format auf alle deine angesprochenen Punkte einzugehen, gleichzeitig ist es mir wichtig, die für uns wichtigsten Gedanken zu deiner Bewertung mitzugeben:

Uns ist bewusst, dass die Entscheidungen und Veränderungen der letzten Monate nicht immer leicht waren. Es mussten Entscheidungen getroffen werden, die schmerzen – uns alle. Organisatorische Veränderungen wie diese betreffen nie nur Strukturen, sondern immer Menschen, und das verlieren wir nicht aus dem Blick. Gleichzeitig tragen wir die Verantwortung, das Unternehmen wirtschaftlich stabil zu halten und so aufzustellen, dass wir langfristig erfolgreich arbeiten können. Manche Schritte sind dafür unumgänglich, auch wenn sie schwierig sind. Uns ist dabei immer wichtig, Entscheidungen mit Respekt und Menschlichkeit in einem globalen Kontext zu gestalten und transparent mitzuteilen, warum wir diese harten Entscheidungen wie eben Reorganisationen treffen mussten. Ich verstehe, dass wir hier noch klarer werden können – und das nehme ich für meinen Weg auf jeden Fall mit.

Zum Abschluss möchte ich mich noch einmal für deine Offenheit bedanken. Auch wenn dieser Rahmen keinen direkten Dialog zulässt, möchte ich dir anbieten: Wenn du das persönliche Gespräch suchst, stehe ich jederzeit für einen respektvollen Austausch zur Verfügung.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute für deine Zukunft und hoffe, dass du in deiner nächsten Station ein Umfeld findest, das dich erfüllt und motiviert.

Monika

Katastrophale Entwicklung

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei PARSHIP ELITE Service GmbH in Hamburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Nachdem in der vergangenen Woche die zweite Kündigungswelle innerhalb weniger Monate gewütet hat, ist der letzte Funken Hoffnung auf einen respektvollen Umgang seitens der neuen Führung verloren gegangen. Der neue Chef greift ohne Rücksicht durch und langjährige Kolleg:innen werden nach teilweise 15 Jahren guter Arbeit innerhalb eines 10 Minuten Calls gefeuert. Unter den Betroffenen sind alleinerziehende Eltern, Kolleg:innen kurz vor der Rente, wertvolle und fleißige Menschen.

Image

Wer Parship mal gegoogelt hat, weiß, dass das Image der Firma unwiederbringlich zerstört ist. Wertersatz, Vertragsverlängerungen, verlorene Rechtsstreits vor dem BGH und OGH, katastrophale Reviews auf Plattformen wie Trustpilot.

Work-Life-Balance

Im Kundenservice sehr schlecht. 2 Spätschichten in der Woche gehen bis 22 Uhr. Die Schichtplanung ist in jedem Monat unterschiedlich. Dazu kommt die Arbeit an mindestens 1 Samstag im Monat. Gleitzeit ist das einzige Positive hier.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt großen Zusammenhalt unter den Kollegen, aber Funkstille zwischen den Abteilungen.

Vorgesetztenverhalten

Null Kommunikation, null Interesse.

Kommunikation

Die Abteilungsleitung im Kundenservice kommuniziert nicht. Die Massenkündigung wird totgeschwiegen, keinerlei Empathie oder warme Worte. Wo es hingeht, weiß keiner.

Interessante Aufgaben

Sehr monotones Arbeiten.


Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Leider wird's immer schlechter.

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei PARSHIP ELITE Service GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexible Arbeitszeiten, teilweise Homeoffice

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das es sich über die Jahre immer weiter verschlechtert hat. Zuerst war es ein angenehmes Arbeiten aber mit der Zeit wurde über die Köpfe hinweg entschieden und es werden dabei nicht die einzelnen Abteilungen beachtet. Es sollte mehr auf die einzelnen Abteilungen eingegangen werden, weil diese verschiedene Arbeitszeiten und Bedürfnisse haben.

Arbeitsatmosphäre

Nach der 2.ten Kündigungswelle hat man nur noch Angst um seinen Job und die Atmosphäre leidet darunter.

Image

Das Image ist enorm gesunken.

Work-Life-Balance

Leider keine Work Life Balance mehr vorhanden, dass was man hatte, wurde nun auch gestrichen.

Karriere/Weiterbildung

Groß Karriere kann man hier nicht machen.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt ist im Vergleich zu anderen AG sehr gering. Hier gibt es Verbesserungsbedarf.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sozialbewusstsein scheint mit dem Wechsel von den Führungskräften verloren gegangen zu sein.

Kollegenzusammenhalt

Das einzige positive ist der Zusammenhalt unter den Kollegen.

Umgang mit älteren Kollegen

Wieder, unter den Kollegen alles super..alles andere ist nicht tragbar

Vorgesetztenverhalten

Teamleiter sind bemüht und geben ihr bestes. Die oberste Etage hingegen absolute Katastrophe.

Arbeitsbedingungen

Räume sind in Ordnung alles sauber.

Kommunikation

Kaum Kommunikation. Es werden oft Dinge beschlossen ohne wirklich vorher die Stimmung zu checken. Kollege von einem Tag auf den anderen gekündigt...

Interessante Aufgaben

Immer die gleichen Aufgaben. Keine Abwechslung


Gleichberechtigung

1Hilfreichfindet das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentare

Saskia Gebhard

Liebe:r Kolleg:in,

danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke zu teilen. Wir hören heraus, dass du aktuell viel Frust empfindest - und das nehmen wir ernst.

Uns ist bewusst, dass wir in den vergangenen Monaten als Unternehmen viele Veränderungen durchgemacht haben - so auch die von dir angesprochenen Kündigungswellen. Die Entscheidungen, die hier in diesem Zuge getroffen wurden, sind Teil einer umfassenden strategischen Neuausrichtung, um das Unternehmen langfristig wirtschaftlich zu stabilisieren und wachsen zu lassen.

Wir möchten den Dialog darüber offenhalten: Wer mag, kann sich jederzeit direkt an uns oder die jeweilige Führungskraft wenden. So können wir gemeinsam Lösungen finden und neue Perspektiven besprechen.

Vielen Dank für deine Offenheit und die ehrlichen Worte - lass uns gemeinsam daran arbeiten, die Kommunikation in Zeiten der Veränderungen aufrecht zu erhalten.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für Dein offenes Feedback. Es freut uns sehr zu lesen, dass Du die Arbeitsatmosphäre bei uns als positiv empfindest und den Zusammenhalt im Team sowie die Kolleg:innen so lobst, denn genau dieses wertschätzende Miteinander ist uns sehr wichtig. Gleichzeitig verstehen wir Deinen Hinweis zu den Arbeitszeiten. Im Kundenservice arbeiten wir mit einem Schichtmodell, das auch bis 22 Uhr reicht, um unseren Kund:innen bestmöglichen Service bieten zu können. Uns ist bewusst, dass diese Zeiten eine Herausforderung für die Work–Life–Balance darstellen und wir bemühen uns kontinuierlich, die Schichtpläne so fair und flexibel wie möglich zu gestalten, zum Beispiel durch Tauschoptionen oder eine bessere Abstimmung auf individuelle Bedürfnisse.

Erneut vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen mit uns zu teilen. Wir schätzen Dein Feedback sehr und nutzen es, um uns stetig weiterzuentwickeln.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Früher top, jetzt flop.

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei ParshipMeet Holding GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen. Das tolle Frühstück. Das (leider bald endende) Home Office.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Umgang des neuen Managements, besonders einiger Personen, ist keineswegs wertschätzend. Aber wieso auch, wenn man selber doch bequem auf seinem großen C-Posten sitzt?

Verbesserungsvorschläge

Schaut mehr auf die Menschen. Ohne diese Menschen, die täglich „für euch“ arbeiten, bleibt bald nichts übrig. Vielleicht sollten nicht nur kostspielige Reisen und Offsites für die oberen 10% veranstaltet werden, sondern auch mal wieder der kleine Mitarbeiter für Fleiß belohnt werden. Und schmeißt doch nicht jeden Kollegen raus, der euch nicht nach dem Mund redet.

Arbeitsatmosphäre

Auch im Finance Bereich ist inzwischen Land unter: Teams werden zu Tode gespart. Langjährige Kollegen verlassen frustriert und kaputt die Firma. Ersatz? Gibt es nicht. Stattdessen werden Aufgaben auf bereits überlastete Mitarbeiter abgeladen. Hauptsache, die Bücher sind am Ende des Monats zu - egal zu welchem Preis. Zusätzlich kommt seit Mai die dauerhafte Angst hinzu, als nächster Opfer der Kündigungswelle des fragwürdigen Management-Clubs zu werden.

Work-Life-Balance

Früher deutlich besser! Im Finance hat man immer, gerade zum Ende der Perioden, wenig work-Life-Balance. Aber da nun auch noch die flexible Home Office Regelung gekippt wurde, ist kaum noch was übrig.

Gehalt/Sozialleistungen

Im Vergleich zur Financewelt lächerlich. Boni hängen nicht davon ab, dass die Bücher tadellos sind oder Abschlüsse in time erfolgen, sondern vom Erfolg der Apps.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen untereinander haben einen tollen Zusammenhalt. Man unterstützt sich gegenseitig und versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Nach oben sieht das leider anders aus, sofern man einen Lead vorgesetzt bekommen, der besser nicht führen sollte. Auf Parties hat inzwischen auch kaum einer noch Lust, aber das freut das Management sicher: so spart man Geld.

Vorgesetztenverhalten

Das steht und fällt mit dem Lead. Manche haben exzellente Fach- und Socialskills. Bei anderen fragt man sich, über welche Vetternwirtschaft der Posten erlangt wurde. Teamplayer gibt es „oben“ nur noch leider sehr sehr wenige.

Kommunikation

Egal ob ausbleibende Boni, verschobene Gehaltserhöhungen, Re-Org und sogar Kündigungswellen werden monoton, kalt und unempathisch rübergebracht. Das ist nicht wertschätzend!


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Saskia Gebhard

Liebe:r Kolleg:in,

danke, dass du deine Gedanken teilst. Uns ist bewusst, dass die vergangenen Monate viele Veränderungen mit sich gebracht haben, die nicht für alle leicht waren. In Phasen wie diesen ist es besonders wichtig, dass Kommunikation klar bleibt und Wertschätzung spürbar wird - auch dann, wenn Entscheidungen schwierig sind.

Wir arbeiten aktiv daran, genau das zu stärken. Dazu gehören unter anderem regelmäßige Pulse Surveys und Q&As, in denen Kolleg:innen Themen direkt ansprechen und mit Führungskräften und dem Group Management in den Austausch gehen können. Diese Formate helfen uns, besser zu verstehen, wo wir stehen, und ermöglichen es, schneller auf Stimmungen und Anliegen zu reagieren.

In allen Bereichen des Unternehmens - wie auch im Finance-Team - war die Dynamik zuletzt besonders hoch. Wir wissen, dass hier viele Kolleg:innen mit großem Engagement und Verantwortungsbewusstsein daran arbeiten, das Unternehmen weiterzuentwickeln und besser zu machen. Dieses Engagement schätzen wir sehr und wollen es mit klarer Kommunikation und Vertrauen unterstützen.

Auch Formate wie Management-Offsites sind Teil dieser Weiterentwicklung. Sie dienen dazu, als Führungsteam innezuhalten, Prioritäten zu überprüfen und gemeinsame Schwerpunkte zu setzen - damit Entscheidungen im Alltag klarer, abgestimmter und nachvollziehbarer sind.

Wir wissen, dass Veränderung Zeit und Vertrauen braucht. Deshalb bleiben Dialog, Transparenz und gegenseitige Unterstützung für uns zentrale Leitlinien - gerade jetzt, wo wir das Unternehmen gemeinsam weiterentwickeln.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Am Ende wurde es immer schlechter

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Marketing / Produktmanagement bei ParshipMeet Holding GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

flexibles Home Office

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

das neue Management, die vage Kommunikation von Strategie von der Monate lang gelabbert wird, aber nichts kommt.

Verbesserungsvorschläge

Wie ihr Mitarbeitern den Job kündigt. Klar, passiert es immer, dass einem gekündigt wird wegen Umstrukturierung. Aber dass man mich im Urlaub dringend kontaktiert und mir sagt, dass ich dem HR Call beitreten soll, damit man mir dann direkt kündigt und innerhalb von Minuten alles abschaltet. Zudem wurde in meinem 1-on-1 2 Tage zuvor über meine zukünftigen Aufgaben gesprochen. Don't be giving false hope if you're going to fire me the next day.

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsatmosphäre in den letzten Monaten immer schlechter geworden. Seit der Umstrukturierung gab es kaum Information zur neuen Strategie, Teams wurden komplett geändert ohne richtig Information dazu, keiner hat mehr Spaß an der Arbeit.

Karriere/Weiterbildung

man hat zwar wohl Weiterbildungsbudget, aber darf es dann nur für ganz bestimmte Dinge verwenden, die genau für die eigene Stelle bestimmt sind.

Gehalt/Sozialleistungen

eigentlich below average für die Positionen

Vorgesetztenverhalten

Mein Head hat immer gute Ziele gesetzt, aber von oben kamen nie klare Anweisungen oder Ziele, sondern unser Team hat einfach selbst welche erstellt.

Kommunikation

Kommunikation zwischen meinem Team war richtig gut, aber Kommunikation vom Management sehr schlecht. Seit Monaten weiß keiner genau was passiert, man hat Angst, dass man seinen Job als nächstes verliert.

Interessante Aufgaben

Eigentlich immer wieder die gleichen Aufgaben, nicht spannendes kam dazu und man hat nie Risiken genommen.


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Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Saskia Gebhard

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke zu teilen. Uns ist bewusst, dass die vergangenen Monate für viele Kolleg:innen herausfordernd waren. Veränderungen, wie wir sie erlebt haben, bringen oft Verunsicherung mit sich - besonders, wenn sie auch organisatorische Anpassungen und neue Strukturen beinhalten.

Unsere Entscheidungen sind uns keineswegs leichtgefallen. Jede einzelne wurde mit Bedacht und Respekt getroffen – in dem Bewusstsein, dass hinter jeder Rolle ein Mensch steht, der mit Engagement und Herzblut zum Erfolg unseres Unternehmens beigetragen hat.

Die Veränderungen, die wir umgesetzt haben, waren Teil einer langfristigen Neuausrichtung. Wir möchten unsere Energie stärker auf die Bereiche konzentrieren, in denen wir echten Mehrwert für unsere Kund:innen schaffen und so die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens sichern. Das bedeutete leider auch, dass wir in einigen Teams Rollen verändern oder reduzieren mussten - nicht aus mangelnder Wertschätzung, sondern um die Organisation für die Zukunft stabil aufzustellen.

Uns ist bewusst, dass solche Schritte Fragen aufwerfen. Deshalb setzen wir auf offene Formate wie regelmäßige All-Hands oder die monatlichen Video Messages unseres CEOs, um so transparent wie möglich zu informieren. Gleichzeitig gibt es Momente, in denen wir aus rechtlichen oder organisatorischen Gründen nicht alle Details sofort teilen können - auch dann ist es unser Anspruch, ehrlich und respektvoll zu kommunizieren.

Wir nehmen dein Feedback ernst und sehen es als Ansporn, den Dialog, die Zusammenarbeit und unsere Kommunikation in Zeiten des Wandels weiter zu verbessern.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Wir setzen auf Transparenz

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 506 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird ParshipMeet Group durchschnittlich mit 4,1 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Internet (4 Punkte). 33% der Bewertenden würden ParshipMeet Group als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 506 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Arbeitsatmosphäre und Arbeitsbedingungen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 506 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich ParshipMeet Group als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.