370 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


ParshipMeet Group Bewertungen
Ich arbeite gern hier - Insgesamt ein guter Arbeitgeber
Arbeitsatmosphäre
Grundsätzlich gut . Alle sind bestrebt eine angenehme Arbeitsatmosphäre zuschaffen. Sowohl das office team, als auch das Management aber maßgeblich auch alle Mitarbeitende. Die zwei LayOff Wellen letztes Jahr hatten einen starken Einfluss auf die Arbeitsathmosphäre - unser Team wurde stark reduziert - bei fast gleicher Outcome Erwartung. Man kann die Notwendigekeiten der REOrg nachvollziehen - ein Weitermachen wie bis dahin war keine Option mehr. Manche Entscheidungen aber auch nicht nachvollziehbar. Wirklich gut in dieser SItuation war/ist, dass die Führungskräfte und Kollegen extrem nach vorne geschaut haben. Die Stimmung leidet natürlich bei sowas, aber man trauert auch nicht endlos nach und der drive ist wieder da, weil so viele Mitarbeitende eine positive Grundeinstellung haben und Lust auf das was sie tun.
Work-Life-Balance
Aktuell schwieriger. Sehr viel Workload. Es bleibt schon viel auf der Strecke, um das man sich eigentlich gerne kümmern möchte um einen guten Job zu machen. Das Frustriert ab und zu. Priorisierung ist wichtig... und ist bereits am Limit.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Leider keine Mülltrennung.
Aber seit neuestem Fahrradstellplätze in der Tiefgarage - und nicht nur draußen.
Karriere/Weiterbildung
Operativ so stark ausgelastet, dass es schwer ist Zeit in Weiterbildung investieren zu können.
Kollegenzusammenhalt
Extrem gut. Keine unangenehme Ellenbogenmentalität. Ein gutes Miteinander. Offene Feedbackkultur. Über Teamgrenzen hinweg gibt es mal Prio oder Ziel- Konflikte aber die können immer besprochen und gelöst werdenwerden. Über die Arbeit hinaus habe ich hier auch schon viele tolle Connections gefunden.
Vorgesetztenverhalten
Einige Veränderungen und Wechsel in der letzten Zeit. Aktuell Situation sehr hilfreich und unterstützend, aber auch challenging. Gute Transparenz und Klarheit bei aktuell wichtigen Themen. Zum Glück kein Micromanagement, die Verantwortung wird klar übertragen. Outcome fokussiert. Jederzeit offen für Feedback - in beide Richtungen.
Arbeitsbedingungen
Modern, tolles Büro. Der Public Space zum Essen & für Coffee Dates modern.
Dachterasse könnte ein Re-Work vertragen. Die Möbel sind kaputt. Ein toller Benefit könnte mit überschaubaren Invest zum Strahlen gebracht werden.
Kommunikation
Die gesamte Org ist sehr darin bemüht transparent zu sein. Ich bekomme viele Informationen von meiner Fürhungskraft oder aus generellen Meetings / Formaten. Wir selbst sind Teil dessen und ebenfalls sehr aufgefordert transparent zu kommunizieren.
Gehalt/Sozialleistungen
Gehalt hat sich in den letzten Jahren unter der Inflation entwickelt und wird zum langfristigen Problem.
Gleichberechtigung
Es gibt gute Ansätze von Female Empowerment Programme. Ich würde nicht sagen das es Probleme mit fehlender Gleichberechtigung gibt. Aber durch eine fehlende Transparenz bei Gehältern kann ich dies leider auch nicht mit Gewissheit sagen.
Interessante Aufgaben
Extrem vielseitig. Komplexes, spannendes Produkt. Man tut was für echte Menschen.
Image
schlechter Arbeitgeber
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
So ziemlich alles. Ich gehe zu meinem alten Arbeitgeber zurück
Image
Ich hätte mir vorher die Google Rezessionen durchlesen müssen. Es stimmt alles
Work-Life-Balance
Viele unbezahlte Überstunden
Kollegenzusammenhalt
Ellenbogenkultur
Vorgesetztenverhalten
Überwiegend respektlos. Wenige Ausnahmen
Interessante Aufgaben
Wurde versprochen. Das Gegenteil war der Fall
Arbeitsatmosphäre
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Sozialleistungen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Controversial
Gut am Arbeitgeber finde ich
- international, diverse, English-speaking team
- work-life balance is good
- warm, open, nice people (even made some friends here)
- ok salary for Dresden
- transport (30 euros / month), education (full) and sports (Urban Sports Club - 15 euro self pay) reimbursements
- free breakfasts in office
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Got laid off (operational costs reduction reason).
- Android project is very low quality. Did my best to try to fix it (besides my main business tasks), encouraged the team to tackle it as well. Zero appreciation from upper management in this regard, also no time allocated on tech debt. Seems like all they care about is revenue.
- No real salary growth. Once in 2 years got 2 percent increase, which after taxes is +50 euros a month.
- No bonuses get ever paid due to high yearly revenue expectations.
- Almost impossible career growth. One of my colleagues ended up in long depression medical leave due to managements repeated ignorance of her achievements and targets accomplished. Junior developers waiting 2–4 years to get a middle position title (no matter the real knowledge, responsibility, pro-activity and performance).
- unpaid overtimes (a pizza in the best case)
Extra info on lay-offs:
First wave removed ~20% of engineers, 0% management (of course). It happened right the next week after a 6 months period of really heavy load and intensive work (often with unpaid over-times).
The new CEO - has shown us: once the business goals, what require big collective efforts, are accomplished; there's no more need for people.
The mood of the team got down a lot.
Second wave removed again ~20% of engineers (including me), and cut the office rent in the Pennsylvania, USA (you see, first the people, then the real estate) :)
Verbesserungsvorschläge
To management: Start appreciating your staff, because you already ended up in a situation where all the talented people left (or are looking forward to).
Image
From the outside it might look like Lovoo follows their mission, however I'm afraid it's only about the revenue
Vorgesetztenverhalten
2 waves of lay-offs - I consider it a big leadership fail.
Arbeitsbedingungen
Work equipment could've been better. I mean, cheapest TN monitors for developers, really?
Kommunikation
Communication between projects is often misleading.
Gehalt/Sozialleistungen
ok salary, small nice perks
Arbeitsatmosphäre
Work-Life-Balance
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Was lange währt wird ... leider doch nicht immer gut
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der derzeitig eingeschlagene Sanierungskurs mag notwendig sein, allerdings belastet er die Belegschaft, das Arbeitsklima und das Image als guter Arbeitgeber immens.
Arbeitsatmosphäre
Das Arbeitsklima im Team ist in Ordnung. Das hält viele Kollegen am.Ball. Darüber hinaus wird es schlechter. Motiviert das Management? Nein, und das wird auch nicht mehr als notwendig erachtet.
Work-Life-Balance
Seitdem verstärkt amerikanische Kollegen einbezogen werden (was an sich cool ist), werden Termine gerne in die Abendstunden gelegt. Kompensation über den Tag wegen der anderen Verpflichtungen Fehlanzeige.
Karriere/Weiterbildung
Karrierelevels verhindern früher oder später den weiteren Aufstieg.
Gehalt/Sozialleistungen
Was gemacht werden muss, wird gemacht. Gehaltsbänder schränken Sprünge ein.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
CSR Days gibt es noch- immer eine coole Sache
Kollegenzusammenhalt
Manche Kollegen bieten ein wenig Menschlichkeit.
Arbeitsbedingungen
Hybrid wird mehr und mehr zu "vor Ort". Warum, Kontrolle.
Kommunikation
Die Kommunikation aus dem Management heraus ist unterirdisch geworden. Vorgaben werden in "Wertevideos" verpackt. Ab und zu gibt es "persönliche" KI Motivationsposts.
Gleichberechtigung
Manche sind leider gleicher als die anderen.
Interessante Aufgaben
Flut an operativen Alltagsaufgaben und Ideen und Projekten von oben
Image
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Albtraum
Arbeitsatmosphäre
Horror/ Angst
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Sozialleistungen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
War mal ein toller Arbeitgeber - jetzt unter keinen Umständen mehr zu empfehlen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass ich hier über viele Jahre mit wirklich tollen Kolleg:innen für ein damals super Unternehmen arbeiten durfte, Menschen kennenlernen konnte, die heute Freunde geworden sind, unglaublich viel gelernt und eine prägende Station in meinem bisherigen Berufsleben erleben durfte. Dieser Eindruck bleibt, auch wenn das Ende wirklich unschön war.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Habe ich zu genüge beschrieben. Ich hatte noch gehofft, dass man nach der ersten Kündigungswelle im Mai wenigstens ein klein bisschen was gelernt hat - aber das Gegenteil ist der Fall. Vergangene Woche wurde alles genauso durchgezogen wie vor gut einem halben Jahr.
Das Ding ist durch, ich würde keinen Cent der Welt mehr drauf wetten, dass die Strategie des aktuellen Managements - welche das auch immer sein mag - aufgeht und der Laden nochmal gedreht werden kann. Schade.
Verbesserungsvorschläge
Ich wüsste leider nicht, was ich in der aktuellen Situation noch an Verbesserungsvorschlägen vorbringen sollte. Der Drops ist gelutscht.
Es ist unstrittig, dass auch schon in den vergangenen fetten Jahren, sagen wir mal von 2015-19, im Management verschlafen wurde, die Weichen für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft zu stellen.
Aber warum auch? Kurz- und mittelfristig lief natürlich alles Bombe. Dank sehr verbraucherunfreundlicher Vertragsklauseln waren die Umsätze in den Dating-Apps top, es gab Geld für alles und insbesondere das damalige Management hat sich die Taschen mehr als voll gemacht. Aber spätestens mit dem Kauf von The Meet Group unter Corona-Bedingungen im September 2020 ist eine komplett falsche Richtung eingeschlagen worden.
Bis heute hat der allergrößte Teil der (v.a. deutschen) Mitarbeitenden nicht verstanden, warum man dieses Unternehmen mit seinen äußerst fragwürdigen Video-Apps jemals gekauft hat. Und wie man jemals glauben konnte, die ParshipMeet Group gewinnbringend an die Börse zu bringen. Wenn nicht mal die eigenen Leute kapieren, was man nun auf einmal für ein Unternehmen sein soll, das einerseits für glückliche und gesunde Beziehungen, andererseits für absolut sinnloses Geld-in-Video-Apps-Versenken steht - wie soll es dann an der Börse Erfolg haben?
Das kurze Corona-High mit guten Umsätzen hat den Verantwortlichen im Management offensichtlich ein bisschen zu sehr den Blick vernebelt. Danach ging es stetig bergab und viele ungünstige Entwicklungen treffen das Unternehmen nun umso härter:
- Dass jahrelang keine Zeit und kein Geld für nachhaltig sinnvolle Produkt-Weiterentwicklungen war, weil man ein Unternehmen nach dem anderen kaufen und integrieren musste
- Dass der gesamte Dating-Markt darunter leidet, dass junge Generationen sich mehr und mehr vom Online-Dating abwenden, weil sie dort nicht finden, was sie suchen, sondern nur monetär ausgepresst werden und ihre Zeit verschwenden
- Dass verbraucherunfreundliche Klauseln in Verträgen sukzessive verboten wurden
- Dass Werbekampagnen OOH und insbesondere im TV beim Mehrheitseigner ProSiebenSat.1 nicht mehr annähernd so erfolgreich sind wie noch vor 10 Jahren, weil niemand unter 60 Jahren mehr lineares TV guckt
All das hat sich schon früh abgezeichnet, aber solange man noch dick abcashen kann und die Hütte noch nicht komplett in Flammen steht, macht man natürlich erstmal den gewohnten Stiefel weiter.
Somit war es eine Frage der Zeit, dass umgesteuert werden muss. Und auch, dass Leute gehen müssen.
Diese sicherlich undankbare Aufgabe umzusetzen fällt nun seit März dem neuen CEO zu, der den Laden ordentlich auf links zieht. Klar, das muss er, das wird sein Auftrag von ProSiebenSat.1 sein - es muss irgendwie ein Käufer für die Bude gefunden werden. Trotzdem ist der aktuelle Umgang mit Mitarbeitenden und Ehemaligen absolut unterirdisch. Die Kündigungswellen als amerikanisch zu beschreiben, ist noch ziemlich geschönt. Auch beim Shareholder in München müssen Stellen abgebaut werden, da kennt man sich mit Kündigungen aus. Aber sogar dort schüttelt man den Kopf über die Unmenschlichkeit in Hamburg.
Die absolut unfähige und unempathische CHRO hat daran maßgeblich Anteil. Wer frisch gekündigten Ex-Kolleg:innen bei der Technikabgabe vorjammert, wie schlimm der Kündigungstag für einen selbst war (während man ja immer noch warm und trocken im Einzelbüro sitzt und sich keinen neuen Job suchen muss), der hat wirklich den Schuss nicht gehört. Eine menschlich wie fachlich komplette Fehlbesetzung erster Güte bekleidet da den Posten der obersten Personalverantwortlichen.
Ich bin mir wie gesagt völlig im Klaren darüber, dass unangenehme Entscheidungen getroffen werden mussten. Aber die Art und Weise, wie das bei der ParshipMeet Group passiert ist, ist wirklich beispiellos. Ich glaube nicht, dass das Unternehmen in den kommenden drei Jahren noch so bestehen wird.
Ich würde niemandem raten, der aktuell auf Jobsuche ist, sich aktuell bei dem Unternehmen zu bewerben. Wer noch dabei ist und zu den langjährigen Mitarbeitenden zählt, sollte sich gut überlegen, ob man sich mit ein paar weiteren Monaten Zähne zusammenbeißen irgendwie durchkämpfen kann - um dann auch auf eine Kündigung durch den Arbeitgeber und vielleicht eine halbwegs okaye Abfindung zu hoffen. Alle anderen sollten wohl über kurz oder lang zusehen, dass sie sich einen neuen Job suchen.
Arbeitsatmosphäre
Nach der mittlerweile 2. Entlassungswelle im Jahr 2025 ist die Stimmung nach allem, was ich wahrnehme, absolut im Keller angekommen und das Vertrauen der allermeisten Mitarbeitenden ins (neue) Management praktisch nicht mehr vorhanden.
Image
War in der Vergangenheit sicherlich mal gut, aber vermutlich spricht es sich langsam herum, dass man aktuell unter keinen Umständen mehr zu Parship gehen sollte.
Work-Life-Balance
Kommt auf den Bereich an - einige Teams ersticken in Arbeit und Chaos (was nicht verwunderlich ist, wenn man zig Leute von jetzt auf gleich rauswirft und es keinerlei Übergaben gibt). Andere freuen sich darüber, in der aktuellen Situation unterm Radar zu fliegen und sich in den rauchenden Ruinen zumindest nicht überarbeiten zu müssen.
In der Vergangenheit war der Workload eigentlich für die meisten Teams bis auf ab und zu projektbedingte Spitzen ok. Nur Mitarbeitende aus den Finance-Teams saßen und sitzen regelmäßig bei Monats- und Jahresabschlüssen bis spät in die Nacht am Rechner (natürlich ohne ein Danke oder irgendeine Form von Wertschätzung durch die Vorgesetzten - Überstunden dürfen zudem nur noch beim Jahresabschluss aufgeschrieben werden). Zeiterfassung ist selbstverständlich kein Thema, es herrscht schließlich Vertrauensarbeitszeit.
Karriere/Weiterbildung
Unterschiedlich - im Engineering war nach meiner Wahrnehmung immer noch am meisten möglich, was den Besuch von Konferenzen und Co. anging. In anderen Bereichen war es in den vergangenen Jahr kein Thema mehr, irgendwas in die Richtung zu machen. Aber wenn man selbst hart für etwas gepusht hat, hatte man vielleicht auch mal Glück.
Gehalt/Sozialleistungen
Es war immer ein offenes Geheimnis, dass Parship auf den allermeisten Stellen nicht das beste Gehalt zahlt, man aber im Gegenzug eine tolle Kultur mit wirklich großartigen Kollegen in einem Unternehmen mit sinnvoller Mission bekommt.
Das hat sich nun spätestens seit Mai 2025 radikal geändert. Einige wenige, die sich mit den Vorgesetzten, HR und C-Level gut gestellt haben, haben von den Kündigungswellen profitiert und sich neue Jobs geangelt (trotz manchmal mindestens fragwürdiger Qualifikation). Andere gucken in die Röhre - wer sich nicht mit den "richtigen" Leute vernetzt, wird hingehalten und vertröstet.
Zuletzt bekam man auf die Frage nach Weiterentwicklung (sowohl inhaltlich wie monetär) gebetsmühlenartig zu hören, dass man sich ja auch gern nach etwas anderem umschauen kann, wenn man unzufrieden sei - aber der Markt sei ja auch grad nicht wirklich gut... Tja.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Teils vorhanden, rudimentäre Mülltrennung und Co. - aber ein richtiger Fokus ist nicht auf dem Thema.
Kollegenzusammenhalt
Vermutlich das einzige, was dieser Tage noch halbwegs in Ordnung ist - zumindest auf den unteren Ebenen. In der aktuellen Situation die von sehr viel Unsicherheit und Chaos geprägt ist, hält man natürlich so gut es geht zusammen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ein paar sind tatsächlich noch übrig geblieben, mit denen wird und wurde m.E. nicht anders umgegangen als mit Jüngeren.
Vorgesetztenverhalten
In der Vergangenheit durchmischt, es gab richtig tolle Vorgesetzte, fachlich wie menschliche, aber auch weniger qualifzierte. Es setzte sich leider erst langsam die Erkenntnis durch, dass man Karriereaufstieg nicht zwingend an Führungsaufgaben koppeln sollte, weil nicht jeder führen möchte und kann.
Heute ist es, was die oberste Ebene angeht, wenigstens schwierig. Die neue, sehr verschworene Führungsclique findet sich in jedem Fall toll, pickt sich die Rosinen in Sachen Aufgaben und Titel raus, erhöht sich die Gehälter, geht Kaffee trinken und fährt zusammen in den Urlaub.
Arbeitsbedingungen
In Hamburg schönes und modernes Office mit Shared Desk und ehemals (dank Corona) sehr liberaler Homeoffice-Politik. Das ändert sich 2026, wenn 2 Office-Tage pro Woche zur Pflicht werden. Das (wirklich sehr gute) tägliche Frühstück allein hat wohl nicht den gewünschten Effekt gebracht.
Bislang keine Dog-Policy, die liegt seit Wochen und Monaten angeblich in der Schublade, kommt aber nicht zum Einsatz. Re-Orgs und Kündigungen waren offenbar erst einmal wichtiger.
Kommunikation
Kündigungsgespräche für langjährige Kollegen, die fünf, zehn, 15 oder mehr Jahre engagiert fürs Unternehmen tätig waren, werden in einer dürren Viertelstunde virtuell abgehalten. Im Gespräch wird mit einer Reduktion der Abfindung gedroht, falls man sich dazu entscheiden sollte, Klage zu erheben. Dann wird man von jetzt auf gleich aus allen Systemen geworfen und darf sich auch von Teamkollegen nicht verabschieden. Was soll man dazu noch sagen?
Naja, immerhin gab es ein Kündigungsgespräch - Kollegen aus den amerikanischen Büros hatten in der letzten Welle vergangene Woche offenbar nicht einmal das. Nach dem Company Meeting hatten sie einfach keinen Zugriff mehr auf Teams und Co. Das ist wohl jetzt die neue Kultur in einem Unternehmen, in dem es eigentlich um gute Beziehungen zwischen Menschen gehen soll.
Gleichberechtigung
Der neue CEO ist angeblich Fan von diversen Teams und hat tatsächlich verstärkt Frauen in Führungspositionen geholt - am liebsten natürlich alte Bekannte von Audible und Co.
Gleichzeitig hat man zuletzt aber auch in nicht unerheblichem Maße Teilzeit-arbeitende Mütter gekündigt. Da ist also unterm Strich noch etwas Luft nach oben.
Interessante Aufgaben
Im Engineering wurde jahrelang eine Plattformmigration nach der anderen durchgezogen, da war wenig bis kein Platz für Produktinnovation, die den Kunden zugute gekommen wären oder gegenüber dem Wettbewerb einen Vorsprung ermöglicht hätten.
Im Marketing gibt's seit Frühjahr 2025 keinerlei Budget mehr für große Kampagnen à la 11 Minuten, da ist auch nicht mehr so viel los.
Es geht jetzt nur noch um kurzfristiges Frisieren der Zahlen, damit Shareholder ProSieben (bei dem mittlerweile auch Berlusconi durchregiert und schnell Ergebnisse sehen will) den Laden möglichst schnell verkauft bekommt. Interessante Aufgaben sind somit eher rar gesäht.
Katastrophale Entwicklung
Arbeitsatmosphäre
Nachdem in der vergangenen Woche die zweite Kündigungswelle innerhalb weniger Monate gewütet hat, ist der letzte Funken Hoffnung auf einen respektvollen Umgang seitens der neuen Führung verloren gegangen. Der neue Chef greift ohne Rücksicht durch und langjährige Kolleg:innen werden nach teilweise 15 Jahren guter Arbeit innerhalb eines 10 Minuten Calls gefeuert. Unter den Betroffenen sind alleinerziehende Eltern, Kolleg:innen kurz vor der Rente, wertvolle und fleißige Menschen.
Image
Wer Parship mal gegoogelt hat, weiß, dass das Image der Firma unwiederbringlich zerstört ist. Wertersatz, Vertragsverlängerungen, verlorene Rechtsstreits vor dem BGH und OGH, katastrophale Reviews auf Plattformen wie Trustpilot.
Work-Life-Balance
Im Kundenservice sehr schlecht. 2 Spätschichten in der Woche gehen bis 22 Uhr. Die Schichtplanung ist in jedem Monat unterschiedlich. Dazu kommt die Arbeit an mindestens 1 Samstag im Monat. Gleitzeit ist das einzige Positive hier.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt großen Zusammenhalt unter den Kollegen, aber Funkstille zwischen den Abteilungen.
Vorgesetztenverhalten
Null Kommunikation, null Interesse.
Kommunikation
Die Abteilungsleitung im Kundenservice kommuniziert nicht. Die Massenkündigung wird totgeschwiegen, keinerlei Empathie oder warme Worte. Wo es hingeht, weiß keiner.
Interessante Aufgaben
Sehr monotones Arbeiten.
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Sozialleistungen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Gleichberechtigung
Leider wird's immer schlechter.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Flexible Arbeitszeiten, teilweise Homeoffice
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das es sich über die Jahre immer weiter verschlechtert hat. Zuerst war es ein angenehmes Arbeiten aber mit der Zeit wurde über die Köpfe hinweg entschieden und es werden dabei nicht die einzelnen Abteilungen beachtet. Es sollte mehr auf die einzelnen Abteilungen eingegangen werden, weil diese verschiedene Arbeitszeiten und Bedürfnisse haben.
Arbeitsatmosphäre
Nach der 2.ten Kündigungswelle hat man nur noch Angst um seinen Job und die Atmosphäre leidet darunter.
Image
Das Image ist enorm gesunken.
Work-Life-Balance
Leider keine Work Life Balance mehr vorhanden, dass was man hatte, wurde nun auch gestrichen.
Karriere/Weiterbildung
Groß Karriere kann man hier nicht machen.
Gehalt/Sozialleistungen
Das Gehalt ist im Vergleich zu anderen AG sehr gering. Hier gibt es Verbesserungsbedarf.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sozialbewusstsein scheint mit dem Wechsel von den Führungskräften verloren gegangen zu sein.
Kollegenzusammenhalt
Das einzige positive ist der Zusammenhalt unter den Kollegen.
Umgang mit älteren Kollegen
Wieder, unter den Kollegen alles super..alles andere ist nicht tragbar
Vorgesetztenverhalten
Teamleiter sind bemüht und geben ihr bestes. Die oberste Etage hingegen absolute Katastrophe.
Arbeitsbedingungen
Räume sind in Ordnung alles sauber.
Kommunikation
Kaum Kommunikation. Es werden oft Dinge beschlossen ohne wirklich vorher die Stimmung zu checken. Kollege von einem Tag auf den anderen gekündigt...
Interessante Aufgaben
Immer die gleichen Aufgaben. Keine Abwechslung
Gleichberechtigung
Früher top, jetzt flop.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kollegen. Das tolle Frühstück. Das (leider bald endende) Home Office.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Umgang des neuen Managements, besonders einiger Personen, ist keineswegs wertschätzend. Aber wieso auch, wenn man selber doch bequem auf seinem großen C-Posten sitzt?
Verbesserungsvorschläge
Schaut mehr auf die Menschen. Ohne diese Menschen, die täglich „für euch“ arbeiten, bleibt bald nichts übrig. Vielleicht sollten nicht nur kostspielige Reisen und Offsites für die oberen 10% veranstaltet werden, sondern auch mal wieder der kleine Mitarbeiter für Fleiß belohnt werden. Und schmeißt doch nicht jeden Kollegen raus, der euch nicht nach dem Mund redet.
Arbeitsatmosphäre
Auch im Finance Bereich ist inzwischen Land unter: Teams werden zu Tode gespart. Langjährige Kollegen verlassen frustriert und kaputt die Firma. Ersatz? Gibt es nicht. Stattdessen werden Aufgaben auf bereits überlastete Mitarbeiter abgeladen. Hauptsache, die Bücher sind am Ende des Monats zu - egal zu welchem Preis. Zusätzlich kommt seit Mai die dauerhafte Angst hinzu, als nächster Opfer der Kündigungswelle des fragwürdigen Management-Clubs zu werden.
Work-Life-Balance
Früher deutlich besser! Im Finance hat man immer, gerade zum Ende der Perioden, wenig work-Life-Balance. Aber da nun auch noch die flexible Home Office Regelung gekippt wurde, ist kaum noch was übrig.
Gehalt/Sozialleistungen
Im Vergleich zur Financewelt lächerlich. Boni hängen nicht davon ab, dass die Bücher tadellos sind oder Abschlüsse in time erfolgen, sondern vom Erfolg der Apps.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen untereinander haben einen tollen Zusammenhalt. Man unterstützt sich gegenseitig und versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Nach oben sieht das leider anders aus, sofern man einen Lead vorgesetzt bekommen, der besser nicht führen sollte. Auf Parties hat inzwischen auch kaum einer noch Lust, aber das freut das Management sicher: so spart man Geld.
Vorgesetztenverhalten
Das steht und fällt mit dem Lead. Manche haben exzellente Fach- und Socialskills. Bei anderen fragt man sich, über welche Vetternwirtschaft der Posten erlangt wurde. Teamplayer gibt es „oben“ nur noch leider sehr sehr wenige.
Kommunikation
Egal ob ausbleibende Boni, verschobene Gehaltserhöhungen, Re-Org und sogar Kündigungswellen werden monoton, kalt und unempathisch rübergebracht. Das ist nicht wertschätzend!
Image
Karriere/Weiterbildung
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Am Ende wurde es immer schlechter
Gut am Arbeitgeber finde ich
flexibles Home Office
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
das neue Management, die vage Kommunikation von Strategie von der Monate lang gelabbert wird, aber nichts kommt.
Verbesserungsvorschläge
Wie ihr Mitarbeitern den Job kündigt. Klar, passiert es immer, dass einem gekündigt wird wegen Umstrukturierung. Aber dass man mich im Urlaub dringend kontaktiert und mir sagt, dass ich dem HR Call beitreten soll, damit man mir dann direkt kündigt und innerhalb von Minuten alles abschaltet. Zudem wurde in meinem 1-on-1 2 Tage zuvor über meine zukünftigen Aufgaben gesprochen. Don't be giving false hope if you're going to fire me the next day.
Arbeitsatmosphäre
Arbeitsatmosphäre in den letzten Monaten immer schlechter geworden. Seit der Umstrukturierung gab es kaum Information zur neuen Strategie, Teams wurden komplett geändert ohne richtig Information dazu, keiner hat mehr Spaß an der Arbeit.
Karriere/Weiterbildung
man hat zwar wohl Weiterbildungsbudget, aber darf es dann nur für ganz bestimmte Dinge verwenden, die genau für die eigene Stelle bestimmt sind.
Gehalt/Sozialleistungen
eigentlich below average für die Positionen
Vorgesetztenverhalten
Mein Head hat immer gute Ziele gesetzt, aber von oben kamen nie klare Anweisungen oder Ziele, sondern unser Team hat einfach selbst welche erstellt.
Kommunikation
Kommunikation zwischen meinem Team war richtig gut, aber Kommunikation vom Management sehr schlecht. Seit Monaten weiß keiner genau was passiert, man hat Angst, dass man seinen Job als nächstes verliert.
Interessante Aufgaben
Eigentlich immer wieder die gleichen Aufgaben, nicht spannendes kam dazu und man hat nie Risiken genommen.
Image
Work-Life-Balance
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Gleichberechtigung
Wir setzen auf Transparenz
So verdient kununu Geld.
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
- Basierend auf 506 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird ParshipMeet Group durchschnittlich mit 4,1 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Internet (4 Punkte). 33% der Bewertenden würden ParshipMeet Group als Arbeitgeber weiterempfehlen.
- Ausgehend von 506 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Arbeitsatmosphäre und Arbeitsbedingungen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
- Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 506 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich ParshipMeet Group als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.