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Bewertungen

107 von 372 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Kollegenzusammenhalt
kununu Score: 4,0Weiterempfehlung: 77%
Score-Details

107 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Gegen die Wand

2,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei PARSHIP ELITE Service GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Working for love ist eins der schönsten Mottos.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wenn selbst gewählte Mottos so heftig missachtet werden.

Verbesserungsvorschläge

Ich glaube, dafür ist es zu spät.

Arbeitsatmosphäre

Die beiden großen Rauswurf-Aktionen 2025 haben jegliches Vertrauen zerstört. Sorry, sowas ist nicht operabel.

Image

Extreme Wandlungen im Produkt führen zu extremen Reaktionen. Nachzulesen auf anderen Portalen.

Work-Life-Balance

Bis auf die lächerlich mit Team-Building begründete 2 x pro-Woche-Rückkehr ins Büro aus dem Homeoffice, ist die sonstige Gestaltung der Arbeitszeit tatsächlich ein Highlight.

Karriere/Weiterbildung

Wer möchte, bekommt die ein oder andere Chance.

Gehalt/Benefits

Reicht. Sonst darf man da nicht arbeiten.
Riesen-Aufriss um den jährlichen Bonus. Der wäre vollkommen unnötig, wenn es Urlaubs- und/oder Weihnachtsgeld gäbe.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht eindeutig erkennbar

Kollegenzusammenhalt

Die nahen Kollegen rücken naturgemäß näher zusammen, wenn sich die Leitung als Feind präsentiert.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich erkenne keine Unterschiede in Bezug auf die Altersgruppen.

Vorgesetztenverhalten

Direkte Vorgesetzte im Arbeitsalltag einfach nur toll!
Für alle darüber habe ich keine Worte.

Arbeitsbedingungen

Homeoffice perfekt und Office modern

Kommunikation

Chaos total!
Channels, Unter-Channels, dennoch Mail-Fluten, Online- und Offline-Meetings.
Breit gestreute Infos - für die meisten ohne Relevanz.
Büros in unterschiedlichen Zeitzonen und unterschiedliche Sprachen tun ihr übriges.

Gleichberechtigung

Gut und definitiv bemüht

Interessante Aufgaben

Es ist jedenfalls interessant, was Parship daraus gemacht hat. Meins ist das nicht.

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Arbeitgeber-Kommentar

Katharina WolfSenior Talent Acquisition Manager

Liebe:r Kolleg:in

vielen Dank, dass du deine Perspektive so ausführlich mit uns teilst. Deine Bewertung zeichnet ein sehr kritisches Bild deiner Erfahrungen der vergangenen Zeit. Es ist schade zu lesen, dass du dein Arbeitsumfeld über einen längeren Zeitraum so erlebt hast. Besonders deutlich wird, dass dein Vertrauen in das Unternehmen nachgelassen hat. In den vergangenen Jahren haben sich Strukturen, Arbeitsweisen und die Zusammenarbeit in einigen Bereichen verändert. Solche Veränderungen wirken sich auf den Arbeitsalltag aus und werden nicht von allen Mitarbeitenden gleichermaßen erlebt. Umso wichtiger ist es für uns, Rückmeldungen wie deine zu verstehen und sie in unsere Weiterentwicklung einfließen zu lassen.

Gleichzeitig stehen wir als Unternehmen, wie viele andere Unternehmen auch, vor der Herausforderung, auf ein sich stetig veränderndes Marktumfeld zu reagieren. Kundenerwartungen, Technologien und die Anforderungen an unsere Branche entwickeln sich kontinuierlich mit großer Geschwindigkeit weiter. Um langfristig erfolgreich zu bleiben und unseren Kolleg:innen auch künftig Perspektiven bieten zu können, müssen wir uns als Organisation weiterentwickeln. Uns ist dabei bewusst, dass solche Veränderungen nicht von allen gleichermaßen positiv erlebt werden. Umso wichtiger ist es für uns, sie transparent zu begleiten, Orientierung zu geben und unterschiedliche Perspektiven ernst zu nehmen.

Mit Kommunikation beschreibst du einen Bereich, in dem aus deiner Sicht vieles nicht gut funktioniert hat. Unser Anspruch ist es, Entscheidungen transparent und nachvollziehbar zu kommunizieren. Dieser Anspruch spiegelt sich auch in unserem People Principle „Communicate Clearly, Honestly, Always“ wider. Gerade in Phasen der Veränderung kommt Führungskräften dabei eine besondere Verantwortung zu. Sie sollen Entscheidungen nachvollziehbar vermitteln, Fragen aufgreifen und den Dialog mit ihren Teams fördern. Regelmäßige All Hands, CEO Video Messages, offene Q&A-Sessions und Pulse Surveys sollen den Informationsaustausch und den Dialog unter uns unterstützen. Gleichzeitig wissen wir, dass gute Kommunikation nicht an der Anzahl von Meetings oder Formaten gemessen wird, sondern daran, ob Informationen verständlich, relevant und zum richtigen Zeitpunkt ankommen. Deshalb sind konkrete Beispiele oder Anregungen besonders wertvoll. Sie helfen uns dabei zu verstehen, an welchen Stellen wir noch besser werden können.

Auch unser hybrides Arbeitsmodell soll den persönlichen Austausch und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit fördern. Gleichzeitig wissen wir, dass die Regelung von zwei Präsenztagen die Woche unterschiedlich bewertet wird und nicht jede oder jeder sie gleichermaßen positiv erlebt.

Ein weiterer Punkt, den du ansprichst, sind die Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen. Aktuell arbeiten wir daran, Entwicklungspfade und Entscheidungskriterien transparenter zu machen, damit Kolleg:innen besser nachvollziehen können, welche Möglichkeiten ihnen offenstehen. Im Bereich Customer Care, Trust & Safety haben wir bereits Möglichkeiten für teamübergreifendes Lernen geschaffen, um neue Kompetenzen aufzubauen und Erfahrungen in anderen Teams zu sammeln. Unsere Branche sowie das Rollenprofil eines Kundenservice Mitarbeitenden entwickelt sich kontinuierlich weiter. Deshalb verstehen wir Weiterentwicklung auch als Bereitschaft, sich auf veränderte Anforderungen einzulassen. Unser Ziel ist es, Mitarbeitende dabei zu unterstützen, ihre Stärken weiterzuentwickeln und Perspektiven innerhalb des Unternehmens zu eröffnen.

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Sichtweise mit uns zu teilen. Unterschiedliche Erfahrungen helfen uns dabei, unsere Zusammenarbeit kritisch zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Wenn du deine Perspektive oder konkrete Anregungen persönlich mit uns teilen möchtest, freuen wir uns über den Austausch mit dir.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Mehrfachbewertung

schwierige Zeiten, dennoch macht es Spaß

3,7
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Parship GmbH in Hamburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

leider in einigen Teilen fehlende Transparenz, unklares Zielbild. Viele Workshops, People Principles die "ungar" und lediglich "übergestülpt" wirken.

Arbeitsatmosphäre

nach wie vor spannend

Image

hat in 2025 stark gelitten, bei wem aber nicht.

Work-Life-Balance

könnte besser

Karriere/Weiterbildung

wird besser

Gehalt/Benefits

nicht state of the art, habe es schon besser gesehen, habe es aber auch schon schlechter gesehen.

Kollegenzusammenhalt

seit Jahren einer der Hauptträger

Vorgesetztenverhalten

für mich gut, hängt extrem stark vom Vorgesetzten ab.

Kommunikation

deutlich verbesserungsbedürftig

Interessante Aufgaben

fast immer


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Katharina WolfSenior Talent Acquisition Manager

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank, dass du uns erneut an deinen Erfahrungen teilhaben lässt und dir die Zeit genommen hast, uns über einen längeren Zeitraum hinweg Feedback zu geben.

Es freut uns sehr, dass du den Kollegenzusammenhalt und die spannenden Aufgaben so positiv hervorhebst. Wir sind überzeugt, dass genau diese Art der Zusammenarbeit entscheidend dazu beiträgt, unser Unternehmen weiterzuentwickeln und gemeinsame Ziele zu erreichen.

Gleichzeitig möchten wir auf deinen Hinweis zur Kommunikation eingehen. Einer unserer People Principles lautet "Communicate Clearly, Honestly, Always". Er beschreibt unseren Anspruch, Kommunikation so zu gestalten, dass Entscheidungen nachvollziehbar werden und Zusammenhänge verständlich bleiben. Dein Feedback zeigt uns, dass uns das im Arbeitsalltag nicht immer in dem Maß gelingt, wie wir es beabsichtigen. Genau deshalb entwickeln wir unsere Kommunikationsformate und den Austausch mit unseren Kolleg:innen kontinuierlich weiter.

Auch deine Einschätzung zu unseren People Principles nehmen wir mit. Seit ihrer Einführung haben bereits verschiedene Workshops und Vorstellungsformate stattgefunden, um ihren Hintergrund und ihre Bedeutung für unsere Zusammenarbeit zu vermitteln. Uns ist dabei bewusst, dass ihr eigentlicher Wert erst dann entsteht, wenn sie sich im Arbeitsalltag widerspiegeln. Wenn du konkrete Ideen oder Anregungen hast, wie wir die People Principles noch stärker im Arbeitsalltag verankern können, freuen wir uns, wenn du auf unser HR-Team zukommst. Vielen Dank für dein offenes Feedback. Solche Impulse helfen uns dabei, die richtigen Schwerpunkte zu setzen und uns als Organisation kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Mehrfachbewertung

Ich arbeite gern hier - Insgesamt ein guter Arbeitgeber

4,1
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei ParshipMeet Holding GmbH in Hamburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Grundsätzlich gut . Alle sind bestrebt eine angenehme Arbeitsatmosphäre zuschaffen. Sowohl das office team, als auch das Management aber maßgeblich auch alle Mitarbeitende. Die zwei LayOff Wellen letztes Jahr hatten einen starken Einfluss auf die Arbeitsathmosphäre - unser Team wurde stark reduziert - bei fast gleicher Outcome Erwartung. Man kann die Notwendigekeiten der REOrg nachvollziehen - ein Weitermachen wie bis dahin war keine Option mehr. Manche Entscheidungen aber auch nicht nachvollziehbar. Wirklich gut in dieser SItuation war/ist, dass die Führungskräfte und Kollegen extrem nach vorne geschaut haben. Die Stimmung leidet natürlich bei sowas, aber man trauert auch nicht endlos nach und der drive ist wieder da, weil so viele Mitarbeitende eine positive Grundeinstellung haben und Lust auf das was sie tun.

Work-Life-Balance

Aktuell schwieriger. Sehr viel Workload. Es bleibt schon viel auf der Strecke, um das man sich eigentlich gerne kümmern möchte um einen guten Job zu machen. Das Frustriert ab und zu. Priorisierung ist wichtig... und ist bereits am Limit.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Leider keine Mülltrennung.
Aber seit neuestem Fahrradstellplätze in der Tiefgarage - und nicht nur draußen.

Karriere/Weiterbildung

Operativ so stark ausgelastet, dass es schwer ist Zeit in Weiterbildung investieren zu können.

Kollegenzusammenhalt

Extrem gut. Keine unangenehme Ellenbogenmentalität. Ein gutes Miteinander. Offene Feedbackkultur. Über Teamgrenzen hinweg gibt es mal Prio oder Ziel- Konflikte aber die können immer besprochen und gelöst werdenwerden. Über die Arbeit hinaus habe ich hier auch schon viele tolle Connections gefunden.

Vorgesetztenverhalten

Einige Veränderungen und Wechsel in der letzten Zeit. Aktuell Situation sehr hilfreich und unterstützend, aber auch challenging. Gute Transparenz und Klarheit bei aktuell wichtigen Themen. Zum Glück kein Micromanagement, die Verantwortung wird klar übertragen. Outcome fokussiert. Jederzeit offen für Feedback - in beide Richtungen.

Arbeitsbedingungen

Modern, tolles Büro. Der Public Space zum Essen & für Coffee Dates modern.
Dachterasse könnte ein Re-Work vertragen. Die Möbel sind kaputt. Ein toller Benefit könnte mit überschaubaren Invest zum Strahlen gebracht werden.

Kommunikation

Die gesamte Org ist sehr darin bemüht transparent zu sein. Ich bekomme viele Informationen von meiner Fürhungskraft oder aus generellen Meetings / Formaten. Wir selbst sind Teil dessen und ebenfalls sehr aufgefordert transparent zu kommunizieren.

Gehalt/Benefits

Gehalt hat sich in den letzten Jahren unter der Inflation entwickelt und wird zum langfristigen Problem.

Gleichberechtigung

Es gibt gute Ansätze von Female Empowerment Programme. Ich würde nicht sagen das es Probleme mit fehlender Gleichberechtigung gibt. Aber durch eine fehlende Transparenz bei Gehältern kann ich dies leider auch nicht mit Gewissheit sagen.

Interessante Aufgaben

Extrem vielseitig. Komplexes, spannendes Produkt. Man tut was für echte Menschen.


Image

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Arbeitgeber-Kommentar

Katharina WolfSenior Talent Acquisition Manager

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für deine ausführliche und differenzierte Bewertung und dafür, dass du dir erneut die Zeit genommen hast, deine Eindrücke mit uns zu teilen.

Es freut uns sehr zu lesen, dass du dich grundsätzlich wohlfühlst und insbesondere den Kollegenzusammenhalt, die offene Feedbackkultur und die spannenden Aufgaben so positiv hervorhebst. Gerade dieses Miteinander und der gemeinsame Drive sind für uns ein zentraler Bestandteil unserer ParshipMeet Group Unternehmenskultur.

Gleichzeitig sprichst du auch wichtige Punkte an, an denen wir aktuell arbeiten. Themen wie Gehaltsentwicklung, Weiterentwicklung und Nachhaltigkeit beschäftigen uns intensiv. Solche konkreten Rückmeldungen helfen uns, gezielt Verbesserungen anzustoßen, sowohl bei strukturellen Themen als auch bei den Rahmenbedingungen im Alltag. Dafür sammeln wir in regelmäßigen Abständen Feedback über unsere verschiedenen Survey-Formate ein.

Besonders wertvoll ist für uns zu sehen, dass du trotz der Herausforderungen den Einsatz vieler Kolleg:innen und Führungskräfte sowie die insgesamt konstruktive Entwicklung hervorhebst. Das bestärkt uns darin, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und gleichzeitig an den offenen Punkten konsequent zu arbeiten.

Vielen Dank nochmals für dein ehrliches Feedback und deinen Beitrag dazu, dass wir uns weiterentwickeln können.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Pulse Promotion Banner

Neu für dich: Puls,
dein Stimmungs-Check

Teile anonym, wie deine Arbeitswoche läuft und finde heraus, ob Kolleg:innen sie ähnlich erleben.

schlechter Arbeitgeber

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei ParshipMeet Holding GmbH in Hamburg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

So ziemlich alles. Ich gehe zu meinem alten Arbeitgeber zurück

Image

Ich hätte mir vorher die Google Rezessionen durchlesen müssen. Es stimmt alles

Work-Life-Balance

Viele unbezahlte Überstunden

Kollegenzusammenhalt

Ellenbogenkultur

Vorgesetztenverhalten

Überwiegend respektlos. Wenige Ausnahmen

Interessante Aufgaben

Wurde versprochen. Das Gegenteil war der Fall


Arbeitsatmosphäre

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Katharina WolfSenior Talent Acquisition Manager

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für dein Feedback. Deine Bewertung fällt insgesamt sehr kritisch aus und zeigt, dass du deine Zeit bei uns nicht positiv erlebt hast. Das nehmen wir ernst.

Themen wie Arbeitsbelastung, Zusammenarbeit, Führung und Kommunikation sind zentrale Bestandteile unserer Unternehmenskultur und fest in unseren People Principles verankert. Umso wichtiger ist es für uns zu verstehen, wo diese im Alltag nicht so erlebbar waren, wie wir es anstreben.

Wenn sich der Arbeitsalltag über einen längeren Zeitraum belastend anfühlt, ist das eine schwierige Situation - und genau hier möchten wir besser werden. Gleichzeitig helfen uns konkrete Beispiele dabei, Zusammenhänge besser einzuordnen und gezielt an Verbesserungen zu arbeiten.

Wir laden dich daher gerne ein, deine Perspektive in einem persönlichen und vertraulichen Austausch zu teilen.

Auf deinem weiteren beruflichen Weg wünschen wir dir alles Gute.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Was lange währt wird ... leider doch nicht immer gut

1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Parship Group GmbH in Hamburg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der derzeitig eingeschlagene Sanierungskurs mag notwendig sein, allerdings belastet er die Belegschaft, das Arbeitsklima und das Image als guter Arbeitgeber immens.

Arbeitsatmosphäre

Das Arbeitsklima im Team ist in Ordnung. Das hält viele Kollegen am.Ball. Darüber hinaus wird es schlechter. Motiviert das Management? Nein, und das wird auch nicht mehr als notwendig erachtet.

Work-Life-Balance

Seitdem verstärkt amerikanische Kollegen einbezogen werden (was an sich cool ist), werden Termine gerne in die Abendstunden gelegt. Kompensation über den Tag wegen der anderen Verpflichtungen Fehlanzeige.

Karriere/Weiterbildung

Karrierelevels verhindern früher oder später den weiteren Aufstieg.

Gehalt/Benefits

Was gemacht werden muss, wird gemacht. Gehaltsbänder schränken Sprünge ein.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

CSR Days gibt es noch- immer eine coole Sache

Kollegenzusammenhalt

Manche Kollegen bieten ein wenig Menschlichkeit.

Arbeitsbedingungen

Hybrid wird mehr und mehr zu "vor Ort". Warum, Kontrolle.

Kommunikation

Die Kommunikation aus dem Management heraus ist unterirdisch geworden. Vorgaben werden in "Wertevideos" verpackt. Ab und zu gibt es "persönliche" KI Motivationsposts.

Gleichberechtigung

Manche sind leider gleicher als die anderen.

Interessante Aufgaben

Flut an operativen Alltagsaufgaben und Ideen und Projekten von oben


Image

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

2Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Katharina WolfSenior Talent Acquisition Manager

Liebe:r Kolleg:in,

wir schätzen es, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke mit uns zu teilen. Wir bedauern, dass deine Bewertung so negativ formuliert ist. Auch wenn wir wissen, dass Veränderungen unterschiedliche Reaktionen hervorrufen, wünschen wir uns einen sachlichen und respektvollen Umgang miteinander - gerade dann, wenn Perspektiven auseinandergehen.

Wir hören deutlich, dass du dir mehr Unterstützung und Motivation durch das Management gewünscht hast. Führung bedeutet für uns, Orientierung zu geben, Vertrauen zu schaffen und Rahmenbedingungen zu gestalten, die Leistung fördern, persönliche Entwicklung ermöglichen und zum gemeinsamen Erfolg beitragen.

Wir arbeiten daran, genau das zu stärken - durch klarere Kommunikation, regelmäßigen Austausch und eine Weiterentwicklung unserer Führungskultur. Ziel ist eine Arbeitsatmosphäre, in der Leistung, Menschlichkeit und Zusammenarbeit im Gleichgewicht stehen und Motivation daraus entsteht, gemeinsam etwas zu bewegen.

Vielen Dank für deine Offenheit und deinen Beitrag in deiner Zeit bei der ParshipMeet Group.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Mehrfachbewertung

War mal ein toller Arbeitgeber - jetzt unter keinen Umständen mehr zu empfehlen

1,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Parship Group GmbH in Hamburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass ich hier über viele Jahre mit wirklich tollen Kolleg:innen für ein damals super Unternehmen arbeiten durfte, Menschen kennenlernen konnte, die heute Freunde geworden sind, unglaublich viel gelernt und eine prägende Station in meinem bisherigen Berufsleben erleben durfte. Dieser Eindruck bleibt, auch wenn das Ende wirklich unschön war.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Habe ich zu genüge beschrieben. Ich hatte noch gehofft, dass man nach der ersten Kündigungswelle im Mai wenigstens ein klein bisschen was gelernt hat - aber das Gegenteil ist der Fall. Vergangene Woche wurde alles genauso durchgezogen wie vor gut einem halben Jahr.
Das Ding ist durch, ich würde keinen Cent der Welt mehr drauf wetten, dass die Strategie des aktuellen Managements - welche das auch immer sein mag - aufgeht und der Laden nochmal gedreht werden kann. Schade.

Verbesserungsvorschläge

Ich wüsste leider nicht, was ich in der aktuellen Situation noch an Verbesserungsvorschlägen vorbringen sollte. Der Drops ist gelutscht.

Es ist unstrittig, dass auch schon in den vergangenen fetten Jahren, sagen wir mal von 2015-19, im Management verschlafen wurde, die Weichen für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft zu stellen.

Aber warum auch? Kurz- und mittelfristig lief natürlich alles Bombe. Dank sehr verbraucherunfreundlicher Vertragsklauseln waren die Umsätze in den Dating-Apps top, es gab Geld für alles und insbesondere das damalige Management hat sich die Taschen mehr als voll gemacht. Aber spätestens mit dem Kauf von The Meet Group unter Corona-Bedingungen im September 2020 ist eine komplett falsche Richtung eingeschlagen worden.

Bis heute hat der allergrößte Teil der (v.a. deutschen) Mitarbeitenden nicht verstanden, warum man dieses Unternehmen mit seinen äußerst fragwürdigen Video-Apps jemals gekauft hat. Und wie man jemals glauben konnte, die ParshipMeet Group gewinnbringend an die Börse zu bringen. Wenn nicht mal die eigenen Leute kapieren, was man nun auf einmal für ein Unternehmen sein soll, das einerseits für glückliche und gesunde Beziehungen, andererseits für absolut sinnloses Geld-in-Video-Apps-Versenken steht - wie soll es dann an der Börse Erfolg haben?

Das kurze Corona-High mit guten Umsätzen hat den Verantwortlichen im Management offensichtlich ein bisschen zu sehr den Blick vernebelt. Danach ging es stetig bergab und viele ungünstige Entwicklungen treffen das Unternehmen nun umso härter:
- Dass jahrelang keine Zeit und kein Geld für nachhaltig sinnvolle Produkt-Weiterentwicklungen war, weil man ein Unternehmen nach dem anderen kaufen und integrieren musste
- Dass der gesamte Dating-Markt darunter leidet, dass junge Generationen sich mehr und mehr vom Online-Dating abwenden, weil sie dort nicht finden, was sie suchen, sondern nur monetär ausgepresst werden und ihre Zeit verschwenden
- Dass verbraucherunfreundliche Klauseln in Verträgen sukzessive verboten wurden
- Dass Werbekampagnen OOH und insbesondere im TV beim Mehrheitseigner ProSiebenSat.1 nicht mehr annähernd so erfolgreich sind wie noch vor 10 Jahren, weil niemand unter 60 Jahren mehr lineares TV guckt

All das hat sich schon früh abgezeichnet, aber solange man noch dick abcashen kann und die Hütte noch nicht komplett in Flammen steht, macht man natürlich erstmal den gewohnten Stiefel weiter.

Somit war es eine Frage der Zeit, dass umgesteuert werden muss. Und auch, dass Leute gehen müssen.

Diese sicherlich undankbare Aufgabe umzusetzen fällt nun seit März dem neuen CEO zu, der den Laden ordentlich auf links zieht. Klar, das muss er, das wird sein Auftrag von ProSiebenSat.1 sein - es muss irgendwie ein Käufer für die Bude gefunden werden. Trotzdem ist der aktuelle Umgang mit Mitarbeitenden und Ehemaligen absolut unterirdisch. Die Kündigungswellen als amerikanisch zu beschreiben, ist noch ziemlich geschönt. Auch beim Shareholder in München müssen Stellen abgebaut werden, da kennt man sich mit Kündigungen aus. Aber sogar dort schüttelt man den Kopf über die Unmenschlichkeit in Hamburg.

Die absolut unfähige und unempathische CHRO hat daran maßgeblich Anteil. Wer frisch gekündigten Ex-Kolleg:innen bei der Technikabgabe vorjammert, wie schlimm der Kündigungstag für einen selbst war (während man ja immer noch warm und trocken im Einzelbüro sitzt und sich keinen neuen Job suchen muss), der hat wirklich den Schuss nicht gehört. Eine menschlich wie fachlich komplette Fehlbesetzung erster Güte bekleidet da den Posten der obersten Personalverantwortlichen.

Ich bin mir wie gesagt völlig im Klaren darüber, dass unangenehme Entscheidungen getroffen werden mussten. Aber die Art und Weise, wie das bei der ParshipMeet Group passiert ist, ist wirklich beispiellos. Ich glaube nicht, dass das Unternehmen in den kommenden drei Jahren noch so bestehen wird.

Ich würde niemandem raten, der aktuell auf Jobsuche ist, sich aktuell bei dem Unternehmen zu bewerben. Wer noch dabei ist und zu den langjährigen Mitarbeitenden zählt, sollte sich gut überlegen, ob man sich mit ein paar weiteren Monaten Zähne zusammenbeißen irgendwie durchkämpfen kann - um dann auch auf eine Kündigung durch den Arbeitgeber und vielleicht eine halbwegs okaye Abfindung zu hoffen. Alle anderen sollten wohl über kurz oder lang zusehen, dass sie sich einen neuen Job suchen.

Arbeitsatmosphäre

Nach der mittlerweile 2. Entlassungswelle im Jahr 2025 ist die Stimmung nach allem, was ich wahrnehme, absolut im Keller angekommen und das Vertrauen der allermeisten Mitarbeitenden ins (neue) Management praktisch nicht mehr vorhanden.

Image

War in der Vergangenheit sicherlich mal gut, aber vermutlich spricht es sich langsam herum, dass man aktuell unter keinen Umständen mehr zu Parship gehen sollte.

Work-Life-Balance

Kommt auf den Bereich an - einige Teams ersticken in Arbeit und Chaos (was nicht verwunderlich ist, wenn man zig Leute von jetzt auf gleich rauswirft und es keinerlei Übergaben gibt). Andere freuen sich darüber, in der aktuellen Situation unterm Radar zu fliegen und sich in den rauchenden Ruinen zumindest nicht überarbeiten zu müssen.

In der Vergangenheit war der Workload eigentlich für die meisten Teams bis auf ab und zu projektbedingte Spitzen ok. Nur Mitarbeitende aus den Finance-Teams saßen und sitzen regelmäßig bei Monats- und Jahresabschlüssen bis spät in die Nacht am Rechner (natürlich ohne ein Danke oder irgendeine Form von Wertschätzung durch die Vorgesetzten - Überstunden dürfen zudem nur noch beim Jahresabschluss aufgeschrieben werden). Zeiterfassung ist selbstverständlich kein Thema, es herrscht schließlich Vertrauensarbeitszeit.

Karriere/Weiterbildung

Unterschiedlich - im Engineering war nach meiner Wahrnehmung immer noch am meisten möglich, was den Besuch von Konferenzen und Co. anging. In anderen Bereichen war es in den vergangenen Jahr kein Thema mehr, irgendwas in die Richtung zu machen. Aber wenn man selbst hart für etwas gepusht hat, hatte man vielleicht auch mal Glück.

Gehalt/Benefits

Es war immer ein offenes Geheimnis, dass Parship auf den allermeisten Stellen nicht das beste Gehalt zahlt, man aber im Gegenzug eine tolle Kultur mit wirklich großartigen Kollegen in einem Unternehmen mit sinnvoller Mission bekommt.

Das hat sich nun spätestens seit Mai 2025 radikal geändert. Einige wenige, die sich mit den Vorgesetzten, HR und C-Level gut gestellt haben, haben von den Kündigungswellen profitiert und sich neue Jobs geangelt (trotz manchmal mindestens fragwürdiger Qualifikation). Andere gucken in die Röhre - wer sich nicht mit den "richtigen" Leute vernetzt, wird hingehalten und vertröstet.

Zuletzt bekam man auf die Frage nach Weiterentwicklung (sowohl inhaltlich wie monetär) gebetsmühlenartig zu hören, dass man sich ja auch gern nach etwas anderem umschauen kann, wenn man unzufrieden sei - aber der Markt sei ja auch grad nicht wirklich gut... Tja.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Teils vorhanden, rudimentäre Mülltrennung und Co. - aber ein richtiger Fokus ist nicht auf dem Thema.

Kollegenzusammenhalt

Vermutlich das einzige, was dieser Tage noch halbwegs in Ordnung ist - zumindest auf den unteren Ebenen. In der aktuellen Situation die von sehr viel Unsicherheit und Chaos geprägt ist, hält man natürlich so gut es geht zusammen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ein paar sind tatsächlich noch übrig geblieben, mit denen wird und wurde m.E. nicht anders umgegangen als mit Jüngeren.

Vorgesetztenverhalten

In der Vergangenheit durchmischt, es gab richtig tolle Vorgesetzte, fachlich wie menschliche, aber auch weniger qualifzierte. Es setzte sich leider erst langsam die Erkenntnis durch, dass man Karriereaufstieg nicht zwingend an Führungsaufgaben koppeln sollte, weil nicht jeder führen möchte und kann.

Heute ist es, was die oberste Ebene angeht, wenigstens schwierig. Die neue, sehr verschworene Führungsclique findet sich in jedem Fall toll, pickt sich die Rosinen in Sachen Aufgaben und Titel raus, erhöht sich die Gehälter, geht Kaffee trinken und fährt zusammen in den Urlaub.

Arbeitsbedingungen

In Hamburg schönes und modernes Office mit Shared Desk und ehemals (dank Corona) sehr liberaler Homeoffice-Politik. Das ändert sich 2026, wenn 2 Office-Tage pro Woche zur Pflicht werden. Das (wirklich sehr gute) tägliche Frühstück allein hat wohl nicht den gewünschten Effekt gebracht.
Bislang keine Dog-Policy, die liegt seit Wochen und Monaten angeblich in der Schublade, kommt aber nicht zum Einsatz. Re-Orgs und Kündigungen waren offenbar erst einmal wichtiger.

Kommunikation

Kündigungsgespräche für langjährige Kollegen, die fünf, zehn, 15 oder mehr Jahre engagiert fürs Unternehmen tätig waren, werden in einer dürren Viertelstunde virtuell abgehalten. Im Gespräch wird mit einer Reduktion der Abfindung gedroht, falls man sich dazu entscheiden sollte, Klage zu erheben. Dann wird man von jetzt auf gleich aus allen Systemen geworfen und darf sich auch von Teamkollegen nicht verabschieden. Was soll man dazu noch sagen?
Naja, immerhin gab es ein Kündigungsgespräch - Kollegen aus den amerikanischen Büros hatten in der letzten Welle vergangene Woche offenbar nicht einmal das. Nach dem Company Meeting hatten sie einfach keinen Zugriff mehr auf Teams und Co. Das ist wohl jetzt die neue Kultur in einem Unternehmen, in dem es eigentlich um gute Beziehungen zwischen Menschen gehen soll.

Gleichberechtigung

Der neue CEO ist angeblich Fan von diversen Teams und hat tatsächlich verstärkt Frauen in Führungspositionen geholt - am liebsten natürlich alte Bekannte von Audible und Co.
Gleichzeitig hat man zuletzt aber auch in nicht unerheblichem Maße Teilzeit-arbeitende Mütter gekündigt. Da ist also unterm Strich noch etwas Luft nach oben.

Interessante Aufgaben

Im Engineering wurde jahrelang eine Plattformmigration nach der anderen durchgezogen, da war wenig bis kein Platz für Produktinnovation, die den Kunden zugute gekommen wären oder gegenüber dem Wettbewerb einen Vorsprung ermöglicht hätten.

Im Marketing gibt's seit Frühjahr 2025 keinerlei Budget mehr für große Kampagnen à la 11 Minuten, da ist auch nicht mehr so viel los.

Es geht jetzt nur noch um kurzfristiges Frisieren der Zahlen, damit Shareholder ProSieben (bei dem mittlerweile auch Berlusconi durchregiert und schnell Ergebnisse sehen will) den Laden möglichst schnell verkauft bekommt. Interessante Aufgaben sind somit eher rar gesäht.

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Arbeitgeber-Kommentar

Monika Strotmann

Liebe:r ehemalige: Kolleg:in,

danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine – teils sehr emotionale aber dadurch insbesondere sehr relevante - Sicht auf die vergangenen Jahre bei uns zu teilen.

Dein Kommentar zeigt einen über Jahre aufgestauten Frust. Du beziehst dich in Teilen auf Menschen und ein Management, welche(s) inzwischen seit langer Zeit nicht mehr Teil des Unternehmens sind. Zu wissen, dass du über all die Jahre mit so einem Frust bei uns tätig warst und jetzt diesen Weg wählst, um dieser Frustration Luft zu machen, zeigt zum einen auf, dass das bisherige Management, deine Führungskräfte, dein Team und HR nicht ausreichend für dich da waren, oder dich nicht wirklich erreicht haben. Es zeigt aber auch, dass es wahrscheinlich sehr schwer gewesen sein muss, deinen Tätigkeiten nachzugehen. Das tut mir aufrichtig leid. Niemand sollte über so viele Jahre in einem Unternehmen arbeiten, in dem er so unzufrieden ist und in dessen Entwicklung er so wenig Hoffnung steckt, wie du es anscheinend getan hast.

Es ist leider nicht möglich, in diesem Format auf alle deine angesprochenen Punkte einzugehen, gleichzeitig ist es mir wichtig, die für uns wichtigsten Gedanken zu deiner Bewertung mitzugeben:

Uns ist bewusst, dass die Entscheidungen und Veränderungen der letzten Monate nicht immer leicht waren. Es mussten Entscheidungen getroffen werden, die schmerzen – uns alle. Organisatorische Veränderungen wie diese betreffen nie nur Strukturen, sondern immer Menschen, und das verlieren wir nicht aus dem Blick. Gleichzeitig tragen wir die Verantwortung, das Unternehmen wirtschaftlich stabil zu halten und so aufzustellen, dass wir langfristig erfolgreich arbeiten können. Manche Schritte sind dafür unumgänglich, auch wenn sie schwierig sind. Uns ist dabei immer wichtig, Entscheidungen mit Respekt und Menschlichkeit in einem globalen Kontext zu gestalten und transparent mitzuteilen, warum wir diese harten Entscheidungen wie eben Reorganisationen treffen mussten. Ich verstehe, dass wir hier noch klarer werden können – und das nehme ich für meinen Weg auf jeden Fall mit.

Zum Abschluss möchte ich mich noch einmal für deine Offenheit bedanken. Auch wenn dieser Rahmen keinen direkten Dialog zulässt, möchte ich dir anbieten: Wenn du das persönliche Gespräch suchst, stehe ich jederzeit für einen respektvollen Austausch zur Verfügung.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute für deine Zukunft und hoffe, dass du in deiner nächsten Station ein Umfeld findest, das dich erfüllt und motiviert.

Monika

Katastrophale Entwicklung

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei PARSHIP ELITE Service GmbH in Hamburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Nachdem in der vergangenen Woche die zweite Kündigungswelle innerhalb weniger Monate gewütet hat, ist der letzte Funken Hoffnung auf einen respektvollen Umgang seitens der neuen Führung verloren gegangen. Der neue Chef greift ohne Rücksicht durch und langjährige Kolleg:innen werden nach teilweise 15 Jahren guter Arbeit innerhalb eines 10 Minuten Calls gefeuert. Unter den Betroffenen sind alleinerziehende Eltern, Kolleg:innen kurz vor der Rente, wertvolle und fleißige Menschen.

Image

Wer Parship mal gegoogelt hat, weiß, dass das Image der Firma unwiederbringlich zerstört ist. Wertersatz, Vertragsverlängerungen, verlorene Rechtsstreits vor dem BGH und OGH, katastrophale Reviews auf Plattformen wie Trustpilot.

Work-Life-Balance

Im Kundenservice sehr schlecht. 2 Spätschichten in der Woche gehen bis 22 Uhr. Die Schichtplanung ist in jedem Monat unterschiedlich. Dazu kommt die Arbeit an mindestens 1 Samstag im Monat. Gleitzeit ist das einzige Positive hier.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt großen Zusammenhalt unter den Kollegen, aber Funkstille zwischen den Abteilungen.

Vorgesetztenverhalten

Null Kommunikation, null Interesse.

Kommunikation

Die Abteilungsleitung im Kundenservice kommuniziert nicht. Die Massenkündigung wird totgeschwiegen, keinerlei Empathie oder warme Worte. Wo es hingeht, weiß keiner.

Interessante Aufgaben

Sehr monotones Arbeiten.


Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Leider wird's immer schlechter.

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei PARSHIP ELITE Service GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexible Arbeitszeiten, teilweise Homeoffice

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das es sich über die Jahre immer weiter verschlechtert hat. Zuerst war es ein angenehmes Arbeiten aber mit der Zeit wurde über die Köpfe hinweg entschieden und es werden dabei nicht die einzelnen Abteilungen beachtet. Es sollte mehr auf die einzelnen Abteilungen eingegangen werden, weil diese verschiedene Arbeitszeiten und Bedürfnisse haben.

Arbeitsatmosphäre

Nach der 2.ten Kündigungswelle hat man nur noch Angst um seinen Job und die Atmosphäre leidet darunter.

Image

Das Image ist enorm gesunken.

Work-Life-Balance

Leider keine Work Life Balance mehr vorhanden, dass was man hatte, wurde nun auch gestrichen.

Karriere/Weiterbildung

Groß Karriere kann man hier nicht machen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist im Vergleich zu anderen AG sehr gering. Hier gibt es Verbesserungsbedarf.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sozialbewusstsein scheint mit dem Wechsel von den Führungskräften verloren gegangen zu sein.

Kollegenzusammenhalt

Das einzige positive ist der Zusammenhalt unter den Kollegen.

Umgang mit älteren Kollegen

Wieder, unter den Kollegen alles super..alles andere ist nicht tragbar

Vorgesetztenverhalten

Teamleiter sind bemüht und geben ihr bestes. Die oberste Etage hingegen absolute Katastrophe.

Arbeitsbedingungen

Räume sind in Ordnung alles sauber.

Kommunikation

Kaum Kommunikation. Es werden oft Dinge beschlossen ohne wirklich vorher die Stimmung zu checken. Kollege von einem Tag auf den anderen gekündigt...

Interessante Aufgaben

Immer die gleichen Aufgaben. Keine Abwechslung


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentare

Saskia Gebhard

Liebe:r Kolleg:in,

danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke zu teilen. Wir hören heraus, dass du aktuell viel Frust empfindest - und das nehmen wir ernst.

Uns ist bewusst, dass wir in den vergangenen Monaten als Unternehmen viele Veränderungen durchgemacht haben - so auch die von dir angesprochenen Kündigungswellen. Die Entscheidungen, die hier in diesem Zuge getroffen wurden, sind Teil einer umfassenden strategischen Neuausrichtung, um das Unternehmen langfristig wirtschaftlich zu stabilisieren und wachsen zu lassen.

Wir möchten den Dialog darüber offenhalten: Wer mag, kann sich jederzeit direkt an uns oder die jeweilige Führungskraft wenden. So können wir gemeinsam Lösungen finden und neue Perspektiven besprechen.

Vielen Dank für deine Offenheit und die ehrlichen Worte - lass uns gemeinsam daran arbeiten, die Kommunikation in Zeiten der Veränderungen aufrecht zu erhalten.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für Dein offenes Feedback. Es freut uns sehr zu lesen, dass Du die Arbeitsatmosphäre bei uns als positiv empfindest und den Zusammenhalt im Team sowie die Kolleg:innen so lobst, denn genau dieses wertschätzende Miteinander ist uns sehr wichtig. Gleichzeitig verstehen wir Deinen Hinweis zu den Arbeitszeiten. Im Kundenservice arbeiten wir mit einem Schichtmodell, das auch bis 22 Uhr reicht, um unseren Kund:innen bestmöglichen Service bieten zu können. Uns ist bewusst, dass diese Zeiten eine Herausforderung für die Work–Life–Balance darstellen und wir bemühen uns kontinuierlich, die Schichtpläne so fair und flexibel wie möglich zu gestalten, zum Beispiel durch Tauschoptionen oder eine bessere Abstimmung auf individuelle Bedürfnisse.

Erneut vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen mit uns zu teilen. Wir schätzen Dein Feedback sehr und nutzen es, um uns stetig weiterzuentwickeln.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Früher top, jetzt flop.

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei ParshipMeet Holding GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen. Das tolle Frühstück. Das (leider bald endende) Home Office.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Umgang des neuen Managements, besonders einiger Personen, ist keineswegs wertschätzend. Aber wieso auch, wenn man selber doch bequem auf seinem großen C-Posten sitzt?

Verbesserungsvorschläge

Schaut mehr auf die Menschen. Ohne diese Menschen, die täglich „für euch“ arbeiten, bleibt bald nichts übrig. Vielleicht sollten nicht nur kostspielige Reisen und Offsites für die oberen 10% veranstaltet werden, sondern auch mal wieder der kleine Mitarbeiter für Fleiß belohnt werden. Und schmeißt doch nicht jeden Kollegen raus, der euch nicht nach dem Mund redet.

Arbeitsatmosphäre

Auch im Finance Bereich ist inzwischen Land unter: Teams werden zu Tode gespart. Langjährige Kollegen verlassen frustriert und kaputt die Firma. Ersatz? Gibt es nicht. Stattdessen werden Aufgaben auf bereits überlastete Mitarbeiter abgeladen. Hauptsache, die Bücher sind am Ende des Monats zu - egal zu welchem Preis. Zusätzlich kommt seit Mai die dauerhafte Angst hinzu, als nächster Opfer der Kündigungswelle des fragwürdigen Management-Clubs zu werden.

Work-Life-Balance

Früher deutlich besser! Im Finance hat man immer, gerade zum Ende der Perioden, wenig work-Life-Balance. Aber da nun auch noch die flexible Home Office Regelung gekippt wurde, ist kaum noch was übrig.

Gehalt/Benefits

Im Vergleich zur Financewelt lächerlich. Boni hängen nicht davon ab, dass die Bücher tadellos sind oder Abschlüsse in time erfolgen, sondern vom Erfolg der Apps.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen untereinander haben einen tollen Zusammenhalt. Man unterstützt sich gegenseitig und versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Nach oben sieht das leider anders aus, sofern man einen Lead vorgesetzt bekommen, der besser nicht führen sollte. Auf Parties hat inzwischen auch kaum einer noch Lust, aber das freut das Management sicher: so spart man Geld.

Vorgesetztenverhalten

Das steht und fällt mit dem Lead. Manche haben exzellente Fach- und Socialskills. Bei anderen fragt man sich, über welche Vetternwirtschaft der Posten erlangt wurde. Teamplayer gibt es „oben“ nur noch leider sehr sehr wenige.

Kommunikation

Egal ob ausbleibende Boni, verschobene Gehaltserhöhungen, Re-Org und sogar Kündigungswellen werden monoton, kalt und unempathisch rübergebracht. Das ist nicht wertschätzend!


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Saskia Gebhard

Liebe:r Kolleg:in,

danke, dass du deine Gedanken teilst. Uns ist bewusst, dass die vergangenen Monate viele Veränderungen mit sich gebracht haben, die nicht für alle leicht waren. In Phasen wie diesen ist es besonders wichtig, dass Kommunikation klar bleibt und Wertschätzung spürbar wird - auch dann, wenn Entscheidungen schwierig sind.

Wir arbeiten aktiv daran, genau das zu stärken. Dazu gehören unter anderem regelmäßige Pulse Surveys und Q&As, in denen Kolleg:innen Themen direkt ansprechen und mit Führungskräften und dem Group Management in den Austausch gehen können. Diese Formate helfen uns, besser zu verstehen, wo wir stehen, und ermöglichen es, schneller auf Stimmungen und Anliegen zu reagieren.

In allen Bereichen des Unternehmens - wie auch im Finance-Team - war die Dynamik zuletzt besonders hoch. Wir wissen, dass hier viele Kolleg:innen mit großem Engagement und Verantwortungsbewusstsein daran arbeiten, das Unternehmen weiterzuentwickeln und besser zu machen. Dieses Engagement schätzen wir sehr und wollen es mit klarer Kommunikation und Vertrauen unterstützen.

Auch Formate wie Management-Offsites sind Teil dieser Weiterentwicklung. Sie dienen dazu, als Führungsteam innezuhalten, Prioritäten zu überprüfen und gemeinsame Schwerpunkte zu setzen - damit Entscheidungen im Alltag klarer, abgestimmter und nachvollziehbarer sind.

Wir wissen, dass Veränderung Zeit und Vertrauen braucht. Deshalb bleiben Dialog, Transparenz und gegenseitige Unterstützung für uns zentrale Leitlinien - gerade jetzt, wo wir das Unternehmen gemeinsam weiterentwickeln.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Nach zweiter Kündigungswelle in knapp einem halben Jahr ist die Kultur hinüber

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Parship Group GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es fällt immer schwerer, positives zu finden. Die Mission des Unternehmens, Liebe unter die Leute bringen, ist weiterhin ein löbliches Ziel.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ein Management, welches als Sanierer positioniert ist und ohne Relation zu Marke, Zielgruppe und Mitarbeitern durchgreift.

Verbesserungsvorschläge

Vielleicht sollten mal wieder die Mitarbeiter in den Fokus rutschen.

Arbeitsatmosphäre

Kündigungswellen mit kaum klarem Fokus. Angst der Nächste zu sein. Chaos und Kopflosigkeit

Image

Absteigend - sowohl als Marke als auch als Arbeitgeber

Work-Life-Balance

Druck und Deadlines deutlich erhöht

Karriere/Weiterbildung

Viele Kollegen stecken irgendwann fest. Kürzungen von Fortbildungs- und Konferenzbudgets

Gehalt/Benefits

Gehalt im unteren/mittleren Branchendurchschnitt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Vorhanden, da nach Außen zu verkaufen. Z. B. CSR Days

Kollegenzusammenhalt

Mittlerweile nur noch Zusamenhalt im Kernteam. Kaum Berührurungspunkte mit anderen Abteilungen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen sind integriert. Gefühlt mussten aber viele langjährige Kollegen das Unternehmen verlassen

Vorgesetztenverhalten

Oberes und mittleres Management verfolgt amerikanisch/klassischen Ansatz. Der Mensch zählt da nicht

Arbeitsbedingungen

Druck, Angst, fehlende Motivation durch Management.

Kommunikation

Wenig Transparenz und klare Kommunikation. Gelebte Managementkultur widerspricht den kommunizierten Werten

Interessante Aufgaben

Abarbeiten und Umsetzen von Projekten


Gleichberechtigung

1Hilfreichfindet das hilfreich10Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Saskia Gebhard

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für dein offenes Feedback. Wir verstehen, dass die vergangenen Monate für viele sehr bewegend waren – zwei größere Veränderungswellen in kurzer Zeit sind eine enorme Herausforderung.

Diese Entscheidungen sind Teil einer übergeordneten strategischen Fokussierung, um das Unternehmen langfristig wirtschaftlich stabil und zukunftssicher aufzustellen. Uns ist dabei bewusst, dass solche Phasen die Kultur und das Miteinander auf die Probe stellen.

Wir wissen, dass Kultur nicht auf Knopfdruck entsteht – sie lebt von gegenseitigem Vertrauen, offener Kommunikation und einem klaren gemeinsamen Ziel. Unser Fokus liegt darauf, dieses Vertrauen weiter zu stärken, die Zusammenarbeit über Teams hinweg zu fördern und Orientierung zu geben.

Genau hier möchten wir ansetzen: Regelmäßige All-Hands, CEO-Updates und Besuche an unseren Standorten sind wichtige Elemente davon, um die Kommunikation zu fördern und Orientierung zu bieten – aber genauso wichtig ist das tägliche Miteinander in den Teams und das die Stimme des/der Mitarbeiter:in Gehör findet.

Wir nehmen wahr, dass Veränderung Zeit braucht – und wir sind bereit, diese Zeit zu investieren. Dein Feedback hilft uns, zu verstehen, wo wir noch besser werden können, damit Vertrauen, Transparenz und Zusammenhalt unsere Kultur weiterhin prägen.

Herzliche Grüße
Dein HR-Team

Wir setzen auf Transparenz

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