50 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
50 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
50 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
- interessante und abwechslungsreiche Aufgaben
- Produkte "Made in Germany"
- Kommunikation, da non-existent
- die fehlende, dringend notwendige, mittlere Führungsebene mit Entscheidungskompetenz
- das Betriebsklima und der Umgang mit Mitarbeitern bei Aufgabenverteilung
- die komplett fehlende Work-Life-Balance
- die hohe Mitarbeiterfluktuation und Unzufriedenheit
- die komplett fehlenden Mitarbeitergespräche
- mittlere Führungsebene installieren und den Flaschenhals nach oben hinsichtlich Entscheidungskompetenzen erweitern. Es muss mehr delegiert, vertraut und abgegeben werden. Alles über einen Schreibtisch laufen zu lassen ist eine Zumutung für alle Seiten.
- Konzentration auf die Pauli Produkte. Es kann keine Vielzahl von Unternehmen gleichzeitig geleitet werden und es ist unumgänglich, dass bei so vielen Töpfen auf dem Herd immer wieder etwas anbrennt
- auf gute Vorschläge der Mitarbeiter eingehen
- Mitarbeiterzufriedenheit evaluieren, Feedback einholen: Gemeinsam Verbesserungen anstreben
- Sauber, regelmäßig und transparent von oben nach unten Kommunizieren
- wegkommen von Hauruck-Aktionen hin zu einer sauberen Planung
- Work-Life-Balance: Den Mitarbeitern nicht nur ein Mindestmaß von Vertrauen zurückgeben, sondern auch etwas zeitliche Flexibilität und Lebensqualität
- Eine offene Feedback-Kultur implementieren: regelmäßige Personalgespräche durchführen, gemeinsam evaluieren wo man steht, wo man hin möchte und wie man dies zusammen erreichen kann.
Vom direkten Vorgesetzten gibt es Lob – dahingehend herrscht ein wirklich fairer, guter Umgang, man muss natürlich aber auch Leistung bringen. Bis zur Geschäftsführung dringt dies aber nie durch – aus meiner subjektiven Erfahrung leider ein wenig typisch für den familiengeführten Mittelstand. Es ist natürlich sehr positiv, dass man sozusagen zumindest in meiner Abteilung den Gang durch den „ganzen Garten“ gehen muss und kein Fachidiot bleibt sondern aufgabentechnisch einfach die gesamte Breite abdeckt, prozesstechnisch im ERP-System zum Teil sogar abteilungsübergreifend. Dennoch ist es in Summe etwas Schade, dass niemand von der GF genau weiß, was man alles so macht und wie viel Arbeit wirklich anfällt. Das Betriebsklima generell ist leider sehr schlecht - da reicht ein Blick in die Gesichter der Belegschaft oder Gespräche in der Pause.
Die Firma lebt und zehrt noch von dem exzellenten Ruf der Produkte in der Vergangenheit – wenn man sich den heutigen Status Quo ansieht, wendet sich das Bild.
Die Mitarbeiterfluktuation ist sehr, sehr hoch, der Ruf der Firma in der Region und auch in den überregionalen Gebieten ist wirklich verbrannt! Nach außen hin verkörpert man hohe Produktqualität Made in Germany, in der Realität herrscht das gelebte Chaos Made in Germany. Auch die Servicequalität nimmt ab, viele Kollegen im Lager sprechen mittlerweile kein Deutsch mehr, bzw. kennt man diese auch gar nicht mehr so wie früher.
Hier wird es höchst-problematisch. Es gibt keine Gleitzeit, es herrscht eine fixe, starre Arbeitszeit von 07:45 – 17.00h ohne den Hauch einer Chance auf Flexibilität oder gar den Ansatz einer Work-Life-Balance. Für Arzttermine muss man daher Minusstunden machen oder sich Urlaub nehmen, man ist so flexibel wie ein Ziegelstein ohne den Hauch einer absehbaren Änderung seitens des Unternehmens. Hier liegt viel unnötiges Frustrationspotential, zumindest eine faire Gleitzeitregelung mit fester Kernzeit sollte zumindest angedacht werden (ein Zeiterfassungssystem ist ja vorhanden).
Urlaub ist in der Regel kein Problem – in der Messezeit gibt es Urlaubssperre, was jedoch legitim und planbar ist. Leider erhält man nur sporadisch Feedback bzgl. eingereichten Urlaubsanträgen, also die unterschriebene Genehmigung. Viele Kollegen haben seit Jahren keine mehr bekommen, Urlaub wird dann trotzdem gebucht. In den Abteilungen spricht man sich natürlich ab, es gibt eine gute Planung untereinander. Man nimmt aufeinander Rücksicht (Family first) und schafft es abteilungsintern eigentlich immer, alle zufrieden zu stellen.
Mails und Anrufe mit der Bitte um Gespräche werden geflissentlich ignoriert, Weiterbildungen (auch zum Teil wirklich benötigte im Rahmen des eigenen Arbeitsalltages) werden im Vertrieb (Inland und Export) weder gezahlt noch gefördert. Wenn dann auf eigene Kosten und eigenen Urlaub. Die Firma bietet dahingehend überhaupt keinen Support oder den Ansatz eines Entgegenkommens – zu Bewertungen, wo genau dieser Aspekt mit 5 Sternen gelobt wird, muss ich leider sagen: Das kann beim besten Willen nicht sein und ist de fakto unwahr. Wer sich hier weiterbilden möchte, der muss dies auf eigene Faust, auf die eigene Tasche und den eigenen Urlaub machen.
Weiterbildungsbedarf gibt es immer, auch bei Pauli. Aber Erwartungen, dass es hier auch nur ein minimales Entgegenkommen gibt, sollte man gar nicht erst aufkeimen lassen. Schade, schließlich gibt es doch wenig wertvolleres als motivierte Mitarbeiter, die zufrieden sind, die gefordert aber auch gefördert werden!
Abgesehen von einer handvoll Personen können die meisten Mitarbeiter nur grundsätzliche Fragen zu den eigenen Produkten beantworten - man kommt schnell an seine Grenzen. Alles Wissen muss man sich selber aneignen - interne Schulungen gibt es nicht. Man wird in den ersten Tagen mal in einen Workshop gesetzt, aber das war es auch. Konsequente Schulungskonzepte, Feedbackgespräche oder die fachliche Weiterbildung über die eigenen Produkte gibt es nicht.
Das Gehalt ist weder außerordentlich hoch, noch außerordentlich niedrig - man bewegt sich im unteren Randbereich im Mittelfeld. Wenn man längerfristig gute Arbeit liefert, wird dies auch mit einer kleinen Steigerung honoriert.
Was allerdings sehr löblich ist: Das Gehalt war immer pünktlich auf dem Konto (manchmal sogar überpünktlich)!
Die Geschäftsführung lebt das Umweltbewusstsein sehr positiv vor – dies ist wirklich beeindruckend und sehr löblich. Schade, dass man mit den Mitarbeitern nicht auch so gut, umsichtig und nachdenklich umgeht wie mit der Umwelt.
Zumindest in meiner Abteilung ist der Zusammenhalt absolut hervorragend. Jeder ist für den Anderen da, es wird viel gelacht ohne dass die Arbeit auf der Strecke bleibt. Es wird ehrlich und offen miteinander umgegangen (es gibt auch gute Kritik, aus denen man immer lernen kann) und ich würde behaupten, dass es einfach von der Chemie her bei allen passt – trotz der steigenden Antiproportionalität zwischen Workload und verfügbaren Mitarbeitern. Dies hat sich in den letzten Jahren leider radikal verändert. Ich weiß, Mitarbeiter beschweren sich immer über zu viel Arbeit, aber hier kann man das abgesehen von wenigen Wochen im Jahr wirklich faktisch anhand der Zahlen sagen. Das ist natürlich gut, Tage gehen schnell rum weil an allen Fronten viel zu tun ist, aber dies kann den Körper und Geist schon mehr belasten, als man sich das eingestehen möchte. Eine proaktive, planerische und zukunftsorientierte Vertriebsarbeit ist so natürlich nicht möglich - man hat genug Probleme, den Kahn halbwegs auf Kurs zu halten.
Der Kollegenzusammenhalt ist jedenfalls sehr gut - man sitzt halt im selben Boot. Wie dies in anderen Abteilungen ist, vermag ich nicht gut genug einzuschätzen - natürlich gibt es immer Personen, bei denen man vorsichtig sein sollte bei dem was man sagt oder preis gibt.
Die Belegschaft ist alterstechnisch bunt gemischt. Es gibt einige ältere Kollegen – diese sind aufgrund ihrer Erfahrung und dem großen (Fach)Wissen sehr geschätzt und man kann nicht nur beruflich viel von ihnen lernen. Ich habe den Austausch immer sehr wertgeschätzt und hochgehalten.
Das Verhalten vom direkten Vorgesetzten war immer fair und in meinen Augen gut. Ziele werden jedoch von der GF nach unten vergeben, diese werden dann vom Vorgesetzen aber immer einfach nur abgenickt und rigoros weiter an die Belegschaft verteilt. Hier regiert leider das Prinzip von oben: „Ich will, dass das heute sofort passiert!“ und dann muss jeder sofort alles stehen und liegen lassen bzw. es wird erwartet, dass man sofort springt. Problematiken hierbei sind natürlich, dass man so schnell viele einzelne Baustellen aufmacht, diese nur marginal und temporär bearbeiten kann und in der nächsten Woche schon wieder eine komplett andere Priorität gesetzt wird und eine Umsetzung der neuen Prio sofort gefordert wird.
So entstehen schnell 20 Brandherde, die alle vor sich hinglimmen aber keine einzige Baustelle wird sauber zu Ende bearbeitet. Es herrscht ein Hauruck-Klima, generell geht man bei der Aufgabenverteilung plan- und kopflos vor. Es gibt kein Schedule, keine Deadlines, keine Milestones, keine dezidierte Übersicht und keine Kontrolle – der Versuch, dies als Mitarbeiter zu steuern scheitert, weil man kaum angefangen mit einer Planung schon wieder rausgerissen und ins nächste Projekt geschubst wird. Im Endeffekt wird dann das Projekt und der Kunde bearbeitet, der am lautesten schreit – dies ist natürlich suboptimal und eine lose-lose für alle Partien. Aber das ist seit Jahren so und wird sich auch nach vielen Versuchen seitens der Mitarbeiter nicht ändern.
Entscheidungen werden seitens der GF aus Mitarbeitersicht aus dem Bauch heraus getroffen und weder auf Sinnhaftigkeit noch auf Vereinbarkeit mit dem aktuellen Workload der Mitarbeiter auf Validität geprüft. Da die GF aber nicht weiß, was man jeden Tag macht und wie umfangreich und verzahnt diese Tätigkeiten im ganzen Prozess sind, ergibt dies täglich als Mitarbeiter Frustrationspotential und lädt zum Kopfschütteln ein.
Eine wesentliche Ursache hier ist, dass die GF (2 Personen) sich mittlerweile nicht mehr nur um Pauli + Sohn, sondern um ein ganzes Konglomerat aus Unternehmen kümmern muss (Pauli + Sohn, Pauli International, Pauli France, Pauli Scandinavia, SWS, Haupt Buchhandel und Kissa Kinderwelten / C.Pauli). Hier käme jede Führungsperson an seine Grenzen, wenn man nicht delegiert sowie Verantwortung und Entscheidungskompetenzen nach "unten" abgibt. Nein, alles muss zentral über einen Schreibtisch von einer Person entschieden werden - das ist die Quadratur des Kreises und die Wurzel aller Probleme und Grund für die miserable Arbeitsatmosphäre, planerische Schnellschüsse und Aktionen, wo man nur mit dem Kopf schütteln kann. Ich möchte nicht in der Position der GF sein - auch dort ertrinkt man in Arbeit und muss jeden Tag gefühlt hunderte Entscheidungen für eine Vielzahl an Unternehmen treffen. Da bleibt es nicht aus, dass viele Entscheidungen aufgrund vom fehlenden Überblick in die Hose gehen. Ein Unternehmen zu leiten ist sicherlich schon anspruchsvoll und schwer genug, aber gleich eine Vielzahl davon ist schlichtweg unmöglich. Hoffentlich wird das irgendwann mal eingesehen und akzeptiert. So macht man nur sich selber und die Belegschaft "kaputt".
Die Großraumbüros sind von der Räumlichkeit her absolut angemessen, weder super-modern noch veraltet. Im oberen Großraumbüro kann es jedoch gerne sehr laut werden, wenn mehr als 6 Leute gleichzeitig telefonieren. Die Computer sind seit ca. 1.5 Jahren auf einem guten Stand (SSD, mind 8GB RAM), es gibt große Monitore die das Arbeiten deutlich erleichtern (Navigation in SAP und Excel-Sheets, paralleles Arbeiten mit zwei angedockten Fenstern). Die Belüftung ist allerdings mangelhaft, im Großraumbüro oben wird es sehr schnell sehr stickig und warm, im unteren Großraumbüro ist es eher kühl, aber die Lüftung nur über kleine Oberlichter ist eher suboptimal.
Eine saubere Kommunikation muss im Pauli Duden noch gefunden, bzw. erst geschrieben werden. Kommunikation glänzt durch permanente Abwesenheit – und das in Reinkultur. Hier sind Informationen Holschulden, was sehr schade ist. Kunden wissen oftmals mehr als Mitarbeiter selbst was neue Produkte angeht, sämtliche relevante Entscheidungen wie Messeauftritte und –planungen, Preisupdates, Produktupdates und –änderungen, etc. werden intern nicht sauber und transparent kommuniziert. Oftmals bekommt man Fragmente über den nicht immer verlässlichen Flurfunk mit. Non-existente Kommunikation ist einer der größten Brandherde in der Firma, was sehr schade und absolut vermeidbar ist. Es gibt zwar ein wöchentliches Vertriebsmeeting, aber der Informationsgehalt dort ist sehr gering, da man sich zu sehr in Kleinigkeiten und Mikro-Informationen verliert, die nicht mal die eigene Abteilung betreffen.
Es herrscht Gleichberechtigung und ein ausgewogenes Verhältnis der Geschlechter. Bei Aufstiegsschancen steht es für jeden gleich - es gibt keine. Aufgaben und mehr Verantwortung ja, eine neue Position wird deswegen jedoch nicht geschaffen.
In der Abteilung versuchen wir zumindest, die Arbeit systematisiert zu verteilen – dies wird jedoch aufgrund Mitarbeiterschwund und steigendem Umsatz und Auslastung mehr und mehr unmöglich. Die Aufgaben sind jedoch durchweg interessant und vielfältig, ich habe viel lernen können und die Kollegen (zumindest die, die noch das sind), sind alle über die Maßen kompetent bzgl. der eigenen Produkte (immerhin über 5.500 im Portfolio) sowie den Hintergrund- und Begleitprozessen. Man eignet sich dementsprechend schnell ein breites Portfolio an Wissen an - das war super!
die familiäre Atmosphäre, Probleme werden wahrgenommen, Hilfestellungen jeglicher Art werden bis heute ermöglicht, Weiterentwicklung immer möglich
Nette Kollegen, je nach Abteilung hält man zusammen
GF sehr launisch, das hat schon was von Gutsherrenmarnier
neue GF, damit die aktuelle sich auf das konzentrieren kann, was ihr wichtig ist und das hat nichts mit Metall zu tun.
Den Vorarbeitern etwas mehr Vertrauen schenken und den wahnsinnigen Kontrollzwang ablegen
Akzeptieren, das alle Mitarbeiter Menschen sind. Anschließend die Leute entsprechend behandeln (eher wird der Mond viereckig)
Ein lockeres und unkompliziertes Betriebsklima, die Geschäftsleitung ist für die Mitarbeiter greifbar. Man sieht sich fast täglich. Sorgen und Probleme werden aufgenommen und kommen auch an, es wird sich gut um einen gekümmert
Den ein oder anderen Kollegen.
Das Betriebsklima ist meiner Meinung nach in Ordnung. Leider durch die verschiedenen Standorte etwas geteilt, aber hieran arbeitet man auch
Die Firma genießt einen guten Ruf in der Branche und entwickelt sich immer weiter in eine positive Richtung. Es gibt immer solche und solche Aussagen von Kollegen, denen man aber auch sagen kann, dass es noch andere Unternehmen gibt. Ist man selbst nicht zufrieden, kann man sich doch verändern.
Überstunden fallen gelegentlich an. Dies ist aber meistens nur bei Inventuren der Fall
Bei meiner persönlichen Weiterbildung stand mir das Unternehmen nicht im Weg. Es wurde mir zu sämtlichen Terminen Urlaub gewährt und ich konnte mich gut auf die Prüfungen vorbereiten.
Sozialleistungen werden im üblichen Rahmen gewährleistet. Die Gehälter werden immer pünktlich bezahlt. Ich persönlich bin mit meinem Gehalt zufrieden.
Dies trifft auf das Unternehmen zu. Die Geschäftsleitung ist sehr interessiert am Umweltschutz und lässt dies nicht außer acht.
Ich komme mit meinen direkten Kollegen super zurecht. Es wird gelacht und wir haben Spaß miteinander. Auch treffen wir uns privat und gehen wandern, essen, etc.
Älteren Arbeitnehmern werden im Produktionsbereich sitzende Tätigkeiten angeboten und man wertschätzt diese auch.
Vorgesetzte haben ein offendes Ohr und nehmen die Belange auch wahr - kenne ich auch anders.
Hier wird sich ständig für die Mitarbeiter ins Zeug gelegt. Neue Möbel, neue Monitore und PC´s sind gegeben. Da es Großraumbüros gibt sind die Lärmpegel schon mal etwas lauter - hieran muss man sich gewöhnen
Wir treffen und wöchtenlich und reden über die wöchentlichen Aufgaben und Ziele
Hier gibt es nichts negatives zu sagen. Beide Geschlechter sind bei der Geschäftsführung vertreten und aus diesem Grund kann man hier nur 5 Sterne geben
Die Aufgaben sind für mich interessant und man kann jederzeit mehr Verantwortung übernehmen. Das sehen leider nicht alle so, aber man wächst bekanntlich mit seinen Aufgaben
nichts
alles
neue GF
Gleichberechtigung ist in dieser Firma ein Fremdwort, es wird regiert.
Zusammenarbeit mit einigen Kollegen ist ehrlich, kompetent, offen und respektvoll.
Umgang mit dem Personal, Veränderungs- und Verbesserungsvorschläge werden ignoriert. Ellenbogen-Menthalität ziemlich ausgeprägt
Offenere Kommunikation, Teamarbeit dringend fördern.
Und: Veränderung sind keine Gefahr - nur Stillstand ist gefährlich....
Jeder kocht sein Süppchen... Teamarbeit gleich null. Ellenbogen-Mentalität ist an der Tagesordnung. Statt sich mit dem Kollegen über Lob des Vorgetzten zu freuen, wird dies geneidet.
Auf den ersten Blick alles prima, hinter den Kulissen sieht das anders aus....
Überstunden nur im Notfall. Work-Life-Balance im eigentlichen Sinne ist in Ordnung, wird aber auch eher nicht gelebt bzw. kein Thema im Unternehmen.
Karriere eher nicht möglich - dazu sind die Unternehmensstrukturen nicht klar genug und intern auch keine Transperenz inwieweit man Perspektiven hat.
Gehalt/Sozialleistungen okay und im Rahmen - teilweise sogar besser als in anderen Unternehmen der Branche.
Bewusstsein für Umwelt und Ökologie top. Soziales Engagement - intern jedenfalls eher nicht....
Im Bezug auf direkte Kollegen:
Katastrophal!
Vernünftige Einarbeitung? Fehlanzeige!
Hilfsbereitschaft bei Fragen?
Fehlanzeige?
"Abdrücken" von Arbeiten?
Großartig!
Weitergabe von Kritik und Fehlern? Großartig!
In meiner gesamten beruflichen Laufbahn habe ich eine derartig abwertende und unkooperative Art und Weise im Kollegenkreis noch nicht erlebt! Statt gemeinsam die Aufgaben zu erledigen wird hier noch gegen den Kollegen gearbeitet. Konkurrenzkampf pur!
Ältere Mitarbeiter sind geschätzt, auch Einstellung 45+ finden statt. Auch hier: Positiver Eindruck
REspektvolle und dankbare Zusammenarbeit mit dem/der direkten Vorgestzten erfahren. Weiter oben wird es definitiv kritisch...
Veraltete Technik, teilweise werden Arbeitsabläufe dadurch stark verzögert
Kommunikation unter Kollegen kaum vorhanden, genervte Blicke und unfreundliche Antworten sind an der Tagesordnung. So ist keine vernünftige Einarbeitung möglich. Fehler werden aber umso schneller abgewälzt. Feedback gibt es kaum.
Gender-Diversty ist gegeben, es wird auf ein ausgewogenes Verhältnis der Geschlechter geachtet. Sehr positiver Eindruck.
Arbeit wird nach vermeintlicher Dringlichkeit und nicht nach eigentlichen Kompetenz- und Aufgabenbereichen verteilt. Keine Arbeitsplanung möglich, einfachste Abläufe werden dermaßen verkompliziert, dass eine rasche Bearbeitung nicht möglich ist. Priorisierung gibt es nicht - aber reichlich Ärger, wenn relevanten und wirklich essentielle Aufgaben aufgrund von Nichtigkeiten liegenbleiben.
Es wird sehr auf die Kundschaft und ihre Bedürfnisse eingegangen. Man setzt wirklich Himmel und Hölle in Bewegung, damit jeder so zufrieden wie möglich ist.
Die Zufriedenheit der Kundschaft baut auf dem Rücken der Angestellten. Überstunden werden quasi gefordert und der Umgang miteinander ist oft sehr schroff. Ideen der Angestellten werden oft als unsinnig oder unwichtig abgetan. Man kann sich nur schwer Gehör verschaffen.
Man sollte mehr auf das eingehen, was für die Angestellten wichtig ist - mehr zuhören. Sich selbst auch mal zurückstellen und seine Laune nicht an anderen auslassen.
Vielleicht ein mal im Monat ein Gespräch führen, in dem jeder Ideen und Anregungen vorbringen kann, aber auch Kritik. (Und da sollte man dann keine Angst haben müssen, am nächsten Morgen die Kündigung überreicht zu bekommen.)
Die Atmosphäre ist so lange gut, bis die Geschäftsleitung mal wieder vorbeischaut. Es wird Hektik verbreitet, alles muss sofort und am besten gleichzeitig erledigt werden und wer nicht sofort springt, wird angeblafft.
Nach außen hin genießt das Unternehmen einen recht guten Ruf, die Angestellten geben sich viel Mühe und sind freundlich. Auch der Umgang mit den Bio-Produkten stärkt das Ansehen. Es werden viele Kurse und Veranstaltungen angeboten. Als Kunde würde ich jederzeit dorthin gehen wollen. Als Angestellter - NIE WIEDER!!
Planen sollte man nicht lange im Voraus. Hat man selbst einen Arzt-Termin geht das gerade noch so durch. Den Partner oder gar ein Tier zum Arzt bringen? Ja gerne, aber nicht ausgerechnet dann.
Für die Branche sehr löbliches Gehalt.
Es wird viel mit Bio- und Fair-Trade-Produkten gearbeitet. Das imponierte mir von Anfang an sehr.
Man muss aufpassen, zu wem man was sagt. Untereinander gibt es ein starkes Konkurrenzdenken und äußert man Kritik gegenüber der falschen Person, fliegt man schneller, als man gucken kann. Lästereien übereinander sind an der Tagesordnung.
Gerät man an die Personen, die von solchem Verhalten wenig halten, hat man allerdings wunderbare Kollegen und tolle Gesprächspartner.
Zunächst muss ich den DIREKTEN Vorgesetzten loben: Er ist freundlich, nimmt Kritik, Lob oder Verbesserungsvorschläge dankbar an.
Die Chefetage selbst macht das genaue Gegenteil. Beleidigungen fließen üppig, man wird vom ersten Tag an klein gehalten.
Man arbeitet mit veralteten Systemen und alter Technik. Im Sommer wird es vor allem in den oberen Etagen so heiß, dass kaum auszuhalten ist, da man gerade mal ein Fenster kippen kann.
Der Informationsfluss tröpfelt leider mehr, als dass er fließt. Von zwei verschiedenen Vorgesetzten kann man schon mal drei verschiedene Anweisungen erhalten, wie eine bestimmte Sache zu erledigen ist.
Im Prinzip könnte die Arbeit anspruchsvoll, abwechslungsreich und interessant sein. Wenn man sie denn machen dürfte.
Jede Kleinigkeit muss erst mit der Geschäftsleitung abgesprochen werden und auf Entscheidungen kann man ewig warten - Ergebnisse, die davon abhängen, werden allerdings sofort erwartet. Ein sehr widersinniges Verhalten.
Gehalt wird pünktlich gezahlt
Hier weht in der Tat der Wind eines Familienunternehmens. Allerdings sehr einseitig.
Der Versuch demokratische Strukturen einzufordern, z.B. durch Betriebsrat, werden im Keim erstickt. Lieber verzichtet man auf Mitarbeiter, die das Unternehmen zu dem gemacht haben, was es ist.
Zusagen, die bei der Einstellung gemacht werden, werden meist nicht eingehalten.
So gehen die Besten als erstes verloren.
Sinnlos hier welche anzuführen:
1. interessieren nicht
2. der Platz reicht nicht aus
Wo Kontrolle zum Wahn wird, Mitarbeiter über Auflösung eines Zeitvertrages bis zur letzten Minute nicht informiert werden findet man keine Atmosphäre.
Das Image des Unternehmens war einmal sehr gut, sackt aber immer weiter ab, sowohl bei den Mitarbeitern, als auch Kunden.
Die Qualität der Produkte bleibt unangetastet sehr gut. Aber wie lange noch und zu welchem Preis?
Familiere Termine sollte man nicht planen. Wird sowieso keine Rücksicht darauf genommen. Man sollte sich vorher überlegen, ob man sich für Familie oder P+S entscheidet.
Weiterbildung ist möglich, jedoch die Umsetzung im Unternehmen, z.B. Studium, nicht möglich. Karriere zu machen nicht möglich.
Im Vergleich zu branchenverwandten Unternehmen, bewegt sich das Gehalt im unteren Bereich. Die Erwartung ein hohes Mass an Freizeit, ohne Vergütung, ins Unternehmen einzubringen, ist mehr als grenzwertig. Zumal dann noch bei Verlängerung von Zeitverträgen Urlaubsansprüche herabgesetzt wurden.
Umweltbewußtsein wird sehr groß geschrieben.
Unter den Kollegen herrscht meist guter Zusammenhalt, gemeinsames Leid schweißt zusammen. Somit entstehen im Familienbetrieb mehrere Vetternwirtschaften, die die dicke Luft gemeinsam atmen.
Das Alter spielt im Unternehmen keine Rolle, es zählt die Leistung.
Konstruktive Kritik, wird sofort als persönlicher Angriff gegen die GF gewertet, unterdrückt und geahndet. Auch Entscheidungen ohne Umwege können Monate dauern.
Räume und Ausstattung sind OK
Den Flurfunk gibt es überall, aber die Art und die Inhalte sagen viel über ein Unternehmen aus. Hier nichts Gutes.
Es werden beide Geschlechter gleich behandelt. Wer nicht mitspielt fliegt.
Klare Vorgaben schränken ein selbständiges Arbeiten sehr ein. "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser", trifft in diesem Unternehmen voll zu.
Das Wirken in einem internationalen Unternehmen erlebt man hier hautnah. Entscheidungen werden getroffen, ohne durch viele Gremien gehen zu müssen. Trotzdem weht hier der Wind eines Familienunternehmen. Keiner geht verloren.
Kein Tag, an dem nicht gelacht wird. Meine Kollegen sind ein Teil meines Lebens – ein wichtiger!
Ja ist bin stotz, hier zu sein. Auf eine Messe sagte man mir einmal: " P+S kann sich eigentlich nur selber schlagen". Wir haben tolle Ideen und wirklich gute Produkte. Es wäre schwer für mich, Müll verkaufen zu müssen. Zum Glück ist es anders…
Wenn der innere Scheinehund nicht wäre, würde ich topfit durchs Leben gehen. Alle Möglichkeiten sind da. Und wenn der Rücken schmerzt, gibt es Massagen auf Kosten der Firma … habe ich so auch noch nicht erlebt.
Neben den Azubis gibt es immer Kollegen, die Zusatzausbildungen neben der Arbeit machen. Einiges wird von der Firma gefördert, alles wird befürwortet.
Hier wird fair bezahlt. Natürlich darf es immer mehr sein, aber das schlägt sich ja auch auf die Produktpreise nieder. Hier das Gleichgewicht zu halten ist eine Kunst, die die Kollegen gut bewerkstelligen.
Metallveredelung ökologisch verträglich zu gestalten, ist nicht immer leicht. Der Wille ist aber tief in den Firmenzielen verankert und wird vorbildlich gelebt. Die eigene Wasseraufbereitung ist nur ein Punkt.
Kein Vergleich zu Unternehmen in der Stadt oder Großkonzernen! Hier gehört man zur Familie und teilt mehr als nur die Atemluft.
Firmenjubiläen von 20 oder 25 Jahren sind keine Seltenheit. Ältere Kollegen werden wegen Ihres Wissens und der Lebenserfahrung geschätzt. Das ist eben so, wenn der Senior bis zu seinen Tod mit "an Bord" ist.
Entscheidungen ohne Umwege, das ist klasse und effektiv. Andere Unternehmen brauchen die Zustimmungen verschiedener Abteilungen, die sich profilieren müssen. Das gibt es hier nicht. Gute Ideen werden gesehen und umgesetzt.
Ohne Stau zur Arbeit… der Wald beginnt am Hinterausgang… Katze und Hund liegen auf den Fluren… offene Türen und angenehme Abstände zu Kollegen ( nicht zu nah und nicht zu weit)
Flurfunk gibt es überall. In Laufe der Jahre lernt man, diesen lesen zu können. Hier unterscheiden sich die Menschen wenig.
Mit einer Frau an der Spitze ist Gleichberechtigung kein Thema… es wird gelebt!
Produkte mit dieser Qualität anzubieten und zu preisen, macht man einfach mit gutem Gefühl. Zu diesem "Made in Germany" kann ich voll und ganz stehen und es in die Welt tragen.
Gehalt wird pünktlich gezahlt
dafür reicht hier der Platz nicht aus, aber hier ein paar Beispiele:
- seit Jahren keine Gehaltsanpassung
- Diktaturähnliche Strukturen
- hohe Personalfluktuation
- schleppende Entscheidungen
- manche Entscheidungen nicht nachvollziehbar
- zu Wort kommen bei der GL nicht immer möglich
- usw.
interessiert die Geschäftsleitung eh nicht !!!
So verdient kununu Geld.