Interesannter Arbeitgeber, absolut gutes Team
Gut am Arbeitgeber finde ich
Besonders positiv hervorzuheben ist das hervorragende Image der Agentur und der extrem starke Kollegenzusammenhalt. Das Team ist absolut herzlich; man wird sofort integriert und bekommt von Anfang an das Gefühl, wirklich dazuzugehören. Zudem bietet die Arbeit durch namhafte Kunden und spannende Projekte viel Abwechslung, was den Arbeitsalltag sehr bereichert und motiviert.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kritisch zu bewerten ist der allgemeine Umgang mit der Belegschaft sowie die ausgeprägte Mentalität, an allen Ecken zu sparen, selbst wenn es um essenzielle Arbeitsmaterialien geht. Besonders enttäuschend ist der Umgang mit angebotenen Benefits: Obwohl aktiv mit Jobrad oder Firmenwagen geworben wird, werden entsprechende Anfragen mit dem Argument abgelehnt, man wolle sich nicht langfristig (z. B. für drei Jahre) binden. Das wirkt unprofessionell und führt dazu, dass Versprechen aus dem Recruiting-Prozess in der Praxis nicht eingehalten werden.
Verbesserungsvorschläge
1. Wertschätzung & Kommunikation: Die Geschäftsleitung sollte die Meinung und das Feedback der Mitarbeiter ernst nehmen und in Entscheidungsprozesse einbeziehen. Ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe ist essenziell für eine langfristige Mitarbeiterbindung.
2. Investition in Kompetenz: Die fachliche Weiterbildung sollte aktiv gefördert werden. Statt auf kostenlose Online-Inhalte zu verweisen, sollte ein angemessenes Budget für professionelle Fortbildungen bereitgestellt werden.
3. Fehlerkultur: Kritikpunkte sollten zeitnah und konstruktiv besprochen werden, anstatt sie zu sammeln und erst spät als Vorwurf zu kommunizieren.
4. Kritigwahrnehmung: Die Geschäftsleitung kann Kritig nicht wahrnehmen, sie Leben in Ihrer eigenen Welt, wenn Sie eindeutige Fehler machen, wenden Sie diese auf die Person um, die die Fehler angedeutet hat. Also Sie geben dir die Schuld obwohl Sie ggf. einen Fehler gemacht haben. Sie stehen dazu nicht zu Negativen Bewertungen, weshalb Sie gegen diese Bewertung vorgehen und behaupten, dass hier gelogen wurde oder nicht ich nicht angestellt war.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist grundsätzlich solide, was vor allem an dem hervorragenden Teamzusammenhalt liegt, die Kollegen unterstützen sich gegenseitig und halten fest zusammen. Ein deutlicher Minuspunkt ist jedoch das Verhalten der Geschäftsleitung. Hier mangelt es massiv an einem angemessenen Umgang mit den Mitarbeitern. Obwohl dieses Defizit intern bereits seit langer Zeit immer wieder thematisiert und kritisiert wird, ist leider keine positive Veränderung erkennbar.
Kommunikation
Die Kommunikation hinsichtlich der strategischen Ausrichtung und geplanter Veränderungen im Unternehmen ist grundsätzlich transparent und offen. Wo es jedoch hakt, ist der Informationsfluss im operativen Geschäft: Wichtige Details für die tägliche Arbeit und spezifische Projektabläufe kommen oft nicht rechtzeitig oder gar nicht an, was die Effizienz und die Qualität der Ergebnisse unnötig belastet.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist außergewöhnlich gut und das absolute Highlight im Arbeitsalltag. Ich habe selten ein Team erlebt, das so eng zusammensteht und sich gegenseitig so bedingungslos unterstützt. Man kann sich zu 100 % aufeinander verlassen, das fängt die organisatorischen Schwächen der Führung oft auf.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist stark abteilungsabhängig. In vielen Bereichen gehören Überstunden leider zur Tagesordnung und sind eher die Regel als die Ausnahme. Positiv hervorzuheben ist, dass Urlaubsanträge meist genehmigt werden. Dies setzt jedoch eine sehr intensive Eigenorganisation und Absprache innerhalb des Teams voraus, um eine lückenlose Abdeckung zu garantieren. Ohne die hohe Flexibilität der Kollegen wäre die Urlaubsplanung deutlich schwieriger.
Vorgesetztenverhalten
Man muss hier klar differenzieren: Während die Teamleitungen in den jeweiligen Abteilungen sehr bemüht sind, offen zu kommunizieren und gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden, agiert die Geschäftsführung leider gegenteilig. Anstatt zeitnahes Feedback zu geben, werden Kritikpunkte über lange Zeit gesammelt, um sie den Mitarbeitern erst im offiziellen Gespräch gesammelt vorzuwerfen. Ein konstruktiver Austausch findet hier kaum statt; stattdessen wird schnell mit formalen Konsequenzen wie Abmahnungen gedroht, was für eine sehr angespannte Stimmung sorgt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgabenbereiche in meiner Abteilung sind sehr abwechslungsreich. Es gab regelmäßig spannende und anspruchsvolle Projekte, die über das Tagesgeschäft hinausgingen. Diese Aufgaben bieten eine willkommene Abwechslung zum gewohnten Arbeitsalltag und ermöglichen es, sich in neue Themengebiete einzuarbeiten und über den Tellerrand hinauszuschauen.
Arbeitsbedingungen
Die räumliche Ausstattung ist seit dem Umzug im Jahr 2025 modern und ansprechend gestaltet. Hier wurde definitiv investiert. Leider hinkt die technische Ausstattung hinterher: Es wird teilweise auf veralteter Hardware (Macs) gearbeitet, deren Leistung nicht mehr den Anforderungen der jeweiligen Aufgaben entspricht. Das führt im Arbeitsalltag oft zu unnötigen Verzögerungen und Frust, da das Equipment nicht mit dem hohen Standard der neuen Räumlichkeiten mithalten kann.
Gehalt/Benefits
Das Einstiegsgehalt ist für Agenturverhältnisse durchaus attraktiv und solide. Problematisch wird es jedoch bei der langfristigen Gehaltsentwicklung. Diese basiert auf einem Punktesystem, das in der Praxis so gestaltet ist, dass die volle Punktzahl, und damit die entsprechende Gehaltserhöhung, kaum zu erreichen ist. Die Entwicklungsmöglichkeiten nach oben sind somit stark limitiert, da das System eher als Barriere denn als Motivator wirkt. Wer langfristige Gehaltsperspektiven sucht, stößt hier schnell an seine Grenzen.
Image
Das Image von PBM am Standort Hamm ist ausgezeichnet. Das Unternehmen genießt regional einen hervorragenden Ruf, und sowohl Kunden als auch Partnerfirmen zeigen sich regelmäßig begeistert von der Arbeit. Es ist jedoch schade, dass dieses positive Bild nach außen hin nicht immer mit den internen Strukturen und den Herausforderungen in der Personalführung im Einklang steht.
Karriere/Weiterbildung
Die Karrieremöglichkeiten sind leider stark begrenzt, da es kaum Aufstiegschancen gibt. Zudem wird eine individuelle Spezialisierung oft blockiert, sofern sie nicht bereits von anderen Kollegen abgedeckt wird. Das Thema Weiterbildung wird seitens der Geschäftsführung fast vollständig ignoriert. Selbst bei kostengünstigen Workshops (ca. 80–120 €) wird auf fehlendes Budget verwiesen und stattdessen auf kostenlose YouTube-Tutorials ausgewichen. Eine gezielte Förderung der fachlichen Kompetenz findet somit faktisch nicht statt.