Zwischen Hochglanz Fassade und katastrophaler Führungsrealität mit Geschäftsführer, der Vertrauen und Kultur zerstört.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Unternehmen steht auf einem extrem soliden Fundament. Das Unternehmen ist wirtschaftlich stabil, in einer zukunftsreichen Branche unterwegs und verfügt über viel fachliche Kompetenz. Die Arbeitsbedingungen sind modern, flexibel und zeitgemäß.
Besonders hervorzuheben sind die engagierten Mitarbeiter und Führungskräfte unterhalb der Geschäftsführung, die täglich dafür sorgen, dass das Unternehmen funktioniert. Oft trotz, nicht wegen der Führungsspitze. Mit der richtigen strategischen und personellen Ausrichtung hat dieses Unternehmen weiterhin enormes Potenzial.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der größte Schwachpunkt des Unternehmens ist das zuletzt in die Geschäftsführung berufene Mitglied, welches aus Sicht vieler Mitarbeitender ein ernstzunehmendes Problem darstellt.
Seine Arbeit wird als stark egozentriert, wenig selbstreflektiert und fachlich schwach wahrgenommen. Kritische Stimmen werden ausgeblendet, Ja-Sager gefördert. Das untergräbt Vertrauen, lähmt die Organisation und verhindert Weiterentwicklung.
Viele empfinden den Umgang als unangemessen und respektlos. Das innerhalb der Belegschaft zunehmend Ironie und Spott als Ventil entstehen, ist Ausdruck von Hilflosigkeit, nicht von fehlender Loyalität.
Kurz gesagt: Dieses Mitglied der Geschäftsführung wird seiner Rolle weder fachlich noch menschlich gerecht und entwickelt sich zunehmend zur Belastung für Kultur, Motivation und Glaubwürdigkeit des Unternehmens.
Verbesserungsvorschläge
Es ist an der Zeit, den Generationenwechsel konsequent voranzutreiben. Die beiden jungen Geschäftsleiter bringen fachliche Kompetenz, Nähe zur Organisation und zeitgemäße Führungsansätze mit und sollten zeitnah in die Geschäftsführung berufen werden. Auch wenn bei beiden noch Entwicklungspotential vorhanden ist. Vom hier genannten zuletzt berufenen Mitglied der Geschäftsführung sollte sich dagegen zeitnah getrennt werden.
Kommunikation
Das Unternehmen kommuniziert intern- wie extern regelmäßig, viel und professionell. Wer allerdings kritische Punkte in Richtung der Geschäftsführung anspricht, wird meist nicht wirklich gehört. Das erzeugt langfristig Schweigen statt Vertrauen.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Consultants und Engineers - meinen direkten Kollegen - herrscht ein außergewöhnlich guter Zusammenhalt. Viele arbeiten bereits seit Jahren, teilweise sogar sehr langfristig, erfolgreich zusammen. Das sorgt für eingespielte Teams, großes gegenseitiges Vertrauen und ein umfangreiches Maß an Know-how.
Work-Life-Balance
Mobiles Arbeiten, Vertrauen in Eigenverantwortung und eine grundsätzlich progressive Haltung sind spürbar vorhanden.
Vorgesetztenverhalten
Während der Großteil der Führungskräfte professionell, verbindlich und auf Augenhöhe agieren, sorgt insbesondere der Geschäftsführer, der zuletzt berufen wurde, regelmäßig für Irritationen. Sein Auftreten wird intern als unangemessen, teilweise respektlos und unangenehm wahrgenommen. Mehrere Mitarbeitende berichten von Situationen, in denen sie sich unwohl oder nicht ernst genommen fühlten.
Image
Nach außen professionell, modern und ambitioniert. Intern wächst jedoch die Diskrepanz zwischen kommunizierten Anspruch und erlebter Realität. Gerade das Verhalten eines Geschäftsführers gefährdet langfristig Glaubwürdigkeit, Kultur und Arbeitgeberattraktivität.


