Gute Flexibilität und Home Office, aber veraltete Technik, viel Druck und schlechtes Gehalt
Verbesserungsvorschläge
Das Gehalt sollte dem Markt und den Anforderungen besser angepasst werden. Auch sollten Weiterbildungsangebote allen Mitarbeitenden offenstehen, nicht nur ausgewählten Personen. Mehr Transparenz bei der Gehaltsstruktur wäre wünschenswert. Zudem müsste die Zeiterfassung dringend verbessert werden, da sie in der bisherigen Form sehr unzuverlässig und frustrierend war.
Arbeitsatmosphäre
Der Umgang im Team war größtenteils freundlich, man konnte sich mit den Kolleg:innen gut austauschen. Es herrschte sowohl Vertrauen als auch gelegentlich Misstrauen, je nach Situation und beteiligten Personen. Leider war die Atmosphäre oft durch Stress geprägt, vor allem in Zeiten vor Releases wurde viel Druck aufgebaut, was sich negativ auf das Arbeitsklima ausgewirkt hat.
Work-Life-Balance
Dank der klar geregelten Kernarbeitszeit und der Möglichkeit, Überstunden entweder auszahlen zu lassen oder als Urlaub zu nehmen, war die Work-Life-Balance insgesamt gut. Es war möglich, Berufliches und Privates gut zu trennen.
Karriere/Weiterbildung
Die Möglichkeiten zur Weiterbildung waren unterschiedlich, einige Mitarbeitende bekamen gezielt Schulungen, andere hingegen nicht. Das hing offenbar stark vom jeweiligen Squad Lead ab. Es gab zwar definierte Karrierepfade und Aufstiegschancen, doch leider fehlte es oft an Transparenz und klarer Kommunikation darüber.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war im Vergleich zu den Aufgaben und der Branche deutlich zu niedrig und nicht zufriedenstellend. Zwar gab es einige Zusatzleistungen wie eine betriebliche Altersvorsorge und vermögenswirksame Leistungen, jedoch reichten diese nicht aus, um das geringe Grundgehalt auszugleichen. Die Gehaltsstruktur war außerdem nicht transparent.
Kollegenzusammenhalt
Das Verhältnis zu den meisten Kolleg:innen war sehr gut, man hat sich gegenseitig unterstützt und konnte sich aufeinander verlassen. Dennoch gab es vereinzelt auch negative Beispiele, die das Miteinander gestört haben. Ein echter Teamgeist war eher selten spürbar, und auch das soziale Miteinander außerhalb der Arbeit war eher zurückhaltend bis kaum vorhanden.
Arbeitsbedingungen
Die technische Ausstattung war funktional, aber deutlich veraltet und insgesamt sehr billig gehalten. Am Arbeitsplatz selbst hing viel davon ab, wo man saß, es konnte mal laut und unruhig, mal ruhig und konzentriert sein.
Kommunikation
Die Kommunikation mit den Vorgesetzten war sehr gut, Informationen wurden klar und rechtzeitig weitergegeben. Es gab jedoch sehr viele Meetings, was oft eher belastend als hilfreich war. Einige davon wirkten überflüssig oder schlecht organisiert und haben eher Zeit gekostet als Mehrwert gebracht. Trotz allem war das Unternehmen insgesamt transparent in seinen Entscheidungen und der Weitergabe von Informationen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren leider überwiegend eintönig und wenig spannend. Es fehlte an Abwechslung und echten Herausforderungen, was die tägliche Arbeit monoton wirken ließ. Zwar durfte man eigene Ideen einbringen, jedoch wurden diese meistens abgelehnt und fanden kaum Beachtung.


