Schlechte Zeiten, schlechterer Arbeitgeber. Der tiefe Fall von P&C.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gerade nichts.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Keine Wertschätzung. Das ist wirklich so ein schlimmes Gefühl, gerade für Mitarbeiter die 25 Jahre, teilweise sogar 40 Jahre im Unternehmen sind. Es wird immer mehr verlangt und man gibt und gibt aber man bekommt nichts zurück und soll nur froh sein dass man einen job hat.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist von Druck und Stress geprägt, wo beides meist nicht nötig wäre und von falschem Zeit- und Prioritätenmanagement der Geschäftsleitung ausgeht.
Image
Wird verschlechtert durch tausende Aktionen und Rabatte - Ramschladen
Work-Life-Balance
Jeder muss selbst entscheiden ob er vier Tage die Woche bis 20 Uhr arbeiten als Work life balance bezeichnen will. Dazu mindestens zwei Samstage im Monat. Geworben wird dann mit dem 'flexiblen halben Tag' und dass man ja nicht JEDEN Samstag arbeiten muss. Lächerlicher Versuch die Arbeitszeiten im Einzelhandel schön zu reden aber das weiß man ja wenn man sich für diesen Job entscheidet.
Karriere/Weiterbildung
Ausbildung war immer super bei p&c sonst eher mau. Man kommt sehr schnell am Ende an und hier wird gefühlt jeder erstmal zum Häuptling ernannt.
Gehalt/Benefits
Sozialleistungen? Das Obst des Monats das es manchmal Samstags gibt?! GBV werden gekündigt keine Zuschläge zu Spätarbeitszeiten und die jubilarien wurden auch gekündigt. Tolle Message an die wenigen langjährigen und guten Mitarbeiter die trotz der letzten Jahre immernoch die Stange für euch halten. Gehaltserhöhung kann man die 50ct für die man quasi betteln muss in den letzten Jahren auch nicht nennen. Dementsprechend hagelt es Kündigungen, das scheint aber auch egal zu sein. kommen ja neue, eventuell billigere. Die werden sich wundern, wenn sie nur noch neue ungelernte Mitarbeiter haben
Umwelt-/Sozialbewusstsein
(Sogut wie) Keine Mülltrennung, tausende Papierausdrucke die die Dekoabteilung dann oft doch unbenutzt im Müll versenken. Überall viel plastik und Folien. Kein gutes Vorbild.
Kollegenzusammenhalt
Mit den wenigen netten super aber sonst ist es hintenrum immer jeder gegen jeden. Leute gehen zusammen aus und unternehmen private Dinge und am nächsten Tag sitzt die eine bei der Geschäftsleitung und lästert bei offener Tür über die andere. Schrecklich. Geschäftsleitung und einige Abteilungsleiter behaupten untereinander immer die Stimmung wäre aktuell so toll im haus. Wenn man dann durch läuft schaut man in unzufriedene unmotivierte Gesichter die das Verhalten der Führungskräfte nicht mehr schön reden können.
Umgang mit älteren Kollegen
Bekomme ich nicht besonders viel mit aber so wie ich es sehe müssen sie alles genau so machen wie andere auch
Vorgesetztenverhalten
Von Haus zu Haus extrem unterschiedlich. Teilweise fühlt sich die Geschäftsleitung als wäre sie ein Prominenter und erwartet dass man bei allen unlustigen, teilweise auch sexuellen 'Witzen' vor Lachen umkippt und applaudiert.
Arbeitsbedingungen
Schrecklich. Computer die nicht funktionieren viel zu wenig laptops auf viel zu viele Personen. Auf allen Geräten läuft immer nur ein Teil der benötigten programme flüssig, man muss ständig umsteigen um etwas zu öffnen, um etwas zu drucken, um etwas zu bearbeiten oder um etwas zu verschicken. Man braucht für alles ein anderes Gerät. Die pulte auf den Flächen sind total abgerockt. Ständig sind Aufzüge und rolltreppen kaputt. Einfach nur anstrengend
Kommunikation
Komplett intransparent. Die Zentrale kommuniziert nicht (rechtzeitig) mit den Verkaufshäusern, man wird ständig für irgendwelche undurchdachten, plötzlich ganz wichtigen Projekte ins kalte Wasser geworfen. Was die Situation des Unternehmens an sich an geht ist es noch schlimmer. Man hat schon damals über Zeitungsberichte von der Insolvenz des eigenen Unternehmens erfahren anstatt vom Unternehmen selbst. Auch jetzt werden verschiedenste Gesamtbetriebsvereinbarungen gekündigt aber wenn man nachfragt ist alles super und es steht keine weitere Insolvenz bevor - dann aber trotzdem an JEDER Stelle Sparmaßnahmen. Man fühlt sich null abgeholt!
Gleichberechtigung
Männer werden teilweise bevorzugt da sie als seltenes Gut in der Branche gelten.
Interessante Aufgaben
Jeden Tag das gleiche und die wenigen aufgaben wo man sich etwas ausleben könnte werden einem jetzt auch noch vorgeschrieben. Denken fühlt sich unnötig an.

