Besser geht immer, aber alles in allem ist Penny, bzw. die Rewe Group ein solider Arbeitgeber!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Überpünktliche Zahlungen, sowie jeder Überstunde ausbezahlt im nächsten Monat. Kommunikation und Begegnung auf einer Höhe. Es wird investiert in die Märkte und umgebaut soweit es die Möglichkeiten zulassen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ein weit verbreitetes Problem, immer mehr Arbeit in der gleichen oder weniger Zeit. Konzepte sollen eingehalten werden obwohl dies zeittechnisch teilweise nicht machbar ist weil das Personal dafür fehlt. Man ist überwiegend nur am hinterherlaufen und macht nach was die Mitbewerber machen. Man ändert Sachen weil "die anderen machen das auch".
Non Food! Bitte hört auf den Schmarn im Discounter weiter zu forcieren. Die. Qualität vom Discount Non Food ist schlechter als Temu oder aus dem TikTok Shop. Und das überall! Es kostet Platz und Zeit das jede Woche neu aufzubauen und zurückzuschicken. Noch dazu ist es alle paar Wochen der gleiche Kram. Macht es wie bei Rewe, nur noch minimalistisch. So groß ist der Non Food Umsatz nicht und man hätte mehr Platz Konzepte aufzubauen und Umsatz mit Markenherstellen zu generieren.
Verbesserungsvorschläge
Manchmal wünsche ich mir einfach nur neues Personal, aber der Arbeitsmarkt bietet halt nichts vernüntiges. Alles was kommt geht nach kurzer Zeit wieder weil "man ja körperlich arbeiten muss".
Mehr auf die individuellen Märkte und ihre Gegebenheiten eingehen. Im Gegensatz zu Aldi, Lidl und Netto baut Penny nicht jeden Laden neu hat überall die gleiche Grundfläche, sondern hat auch Märkte in Gebäuden die alles andere als der Norm entsprechen. Mein Markt hat unter 600qm Gesamtfläche und kann nicht wie die vorhanden Konzepte aufgebaut werden, dennoch muss ich mich an diese Konzepte halten, was dafür sorgt das der Markt meist nicht so gut aussieht wie er sollte. Hier würde ich mir wünschen das man mehr auf die Wünsche vor Ort eingeht, auch wenn dies in gewissem Maße einer Sonderbehandlung gleicht.
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Das kommt immer auf die Situation an. Wenn man selber unzufrieden ist, ist man automatisch auch negativ drauf. Gerade jetzt wo bei mir viel Personal fehlt sind die Kollegen eher pessimistisch drauf. Wenn neues Personal wieder da ist, entspannt sich das auch wieder und man ist positiver drauf.
Jede Meinung ist halt subjektiv und daher auch nur auf den kleinen Kreis anwendbar in dem derjenige verkehrt. Gerade hier, wo man anonym ist, bringt das gleich in ganzes Unternehmen in Verruf, obwohl es gar nicht überall so ist. Hier oben bei mir läuft zwar auch nicht alles richtig, aber es funktioniert und man hilft sich aus und das im ganzen Bezirk!
Work-Life-Balance
Nicht so einfach zu beurteilen in der aktuellen Situation in der sich der stationäre LEH befindet. Wie auch bei unseren Mitbewerbern sind wir bei Penny sehr darauf aus das jeder seine Freizeit bekommt und nicht nur dauerhaft Überstunden schiebt. In meinem Markt bekommt fast jeder seine 2 Tage frei die er laut seinen Stunden hat (durchschnitt 30h Kräfte).
Karriere/Weiterbildung
Wer will der kann! Punkt!
Wenn du mehr willst, musst du auch mehr tun. Wer kein Elan zeigt und nicht will, der wird auch nicht großartig weiter kommen sondern an der Kasse bleiben und/oder packen.
Ich hab angefangen mit 25h /Woche und war meist nur Kasse und Ware packen, durch verschiedene Wechsel und mehr Verantwortung bin ich nun bei 32h/Woche und eine VT. Derzeitig sogar als Ansprechpartner für meinen BL weil es keine Marktleitung gibt.
Auch wenn vieles aus der Not heraus kam, schreibe ich mittlerweile die Personaleinsatzpläne, bearbeite Umsatzzahlen und Personalstunden und bin mehr oder weniger (mit)Verantwortlich für den Markt.
Und das kann jeder der Einsatz zeigt und bereit ist was zu tun. Ich sehe gerade in mehreren anderen Filialen wie Kollegen mehr wollen und VT werden und was erreichen wollen.
Gehalt/Benefits
Gehalt kommt immer pünktlich und ist spätestens am letzten Tag im Monat auf dem Konto, in meinen 8 Jahren gab es nur 1 Monat wo es mal am 1. oder 2. kam weil es durch irgendeinen Feiertag zu Verschiebungen kam.
Das Gehalt ist entsprechend meiner Stunden in Ordnung.
Das man als Quereinsteiger ohne Erfahrung keine 16-17€ erwarten kann sollte klar sein. Wer aber seine Zeit durchhält wird später dann auch bei seinen +19€/h sein. Dazu gibts es Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Jede Überstunde wird ausgezahlt. Vertretungsgeld für jeder Stunde in der man die Marktverantwortung hat, auch ohne VT oder FL Vertrag.
Als 1.VT bzw. FL gibts es natürlich entsprechend eine Zulage.
Ich hab damals bei knapp unter 12€/h angefangen und bin nun bei knapp 20€/h. + Zulagen und Überstunden..
Altersvorsorge ist vorhanden wenn man möchte, da sollte man proaktiv auf den BR zugehen. Auch gesundheitstechnisch gibt es über das Jahr verteilt immer wieder Angebote und Möglichkeiten für seine körperliche und psychische Gesundheit etwas zu tun, ohne weitere Kosten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Viel wurde in den letzten Jahre dran getan ein Bewusstsein für soziales Engagement und die Umwelt zu öffnen. Es werden verschiedene Projekte aufgebaut und gefördert um z.B. lokale Bauern und Molkereien zu Unterstützen. Ebenso werden Konzepte entwickelt die die Märkte moderner und Umweltfreundlicher werden lassen.
Kollegenzusammenhalt
Bisher in allen Filialen gut bis sehr gut. Man hilf sich gegenseitig aus und tauscht wenn nötig. Termine werden zumeist zeitig angegeben um in der Planung berücksichtig zu werden.
Umgang mit älteren Kollegen
Viele Kollegen sind älter hier. Das diese dann nicht mehr unbedingt schwere Paletten packen und körperlich arbeiten sondern mehr im Backshop und der Kasse sind ist selbstverständlich. Wer kann packt und wenns nicht geht dann wird halt anderweitig geplant und verteilt.
Vorgesetztenverhalten
Alle 2 Monate gehen wir mit unserem BL die Inventurdaten der vergangen 2 Monate einmal durch, schauen was sich besser entwickelt und worauf wir unseren Fokus legen für die nächsten 2 Monte. Jederzeit errreichbar, packt auch selber mit an wenn Not am Man ist. Ist auch offen für Anregungen.
Arbeitsbedingungen
Klima innerhalb der Räumlichkeiten ist anpassbar auf das Wetter und die Arbeit. Hilfsmittel sind vorhanden und werden Zeitnah repariert bzw. getauscht sollte etwas defekt gehen.
Einzig in meiner jetzigen Filiale ist der Aufenthaltsraum ein wenig warm da in dem Gebäude bautechnisch nicht viele machbar ist, aber nichts das ein Fenster nicht regeln kann.
Kommunikation
Viel Kommunikation. Wöchentliche ViKo's mit aktuellen Themen aus dem Bezirk, Austausche mit den anderen ML/MV.
Gleichberechtigung
Jeder der Arbeiten will und Leistung zeigt kann aufsteigen, das Geschlecht spielt hier keine Rolle. Bisher waren fast in jeder Filiale mehr Frauen als Männer. In meinem Bezirk sind mehr Frauen in der Marktverantwortlichkeit als Männer. Das sollte für sich Sprechen.


