2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Kollegen. Wirklich nette, hilfsbereite Menschen, mit denen die Zusammenarbeit Spaß macht. Dazu kommen das moderne Büro, die gute technische Ausstattung, die zentrale Lage und die gute Erreichbarkeit. Die Arbeitsplätze selbst sind angenehm und zeitgemäß ausgestattet.
Die größte Schwierigkeit sehe ich in der besonderen Situation mit zwei unterschiedlichen Arbeitgebern unter einem Dach. Es gibt Mitarbeiter, die direkt bei der Pensionskasse angestellt sind, und Mitarbeiter, die beim Trägerunternehmen BEW beschäftigt sind. Nach außen wird vom Vorstand immer wieder betont, dass alle Mitarbeiter gleichgestellt seien. Im Arbeitsalltag zeigt sich das allerdings nicht.
Durch die unterschiedlichen Arbeitgeber gelten teilweise unterschiedliche Regelungen und Möglichkeiten. Das betrifft unter anderem Homeoffice, Gleitzeit, Gehalt, Benefits und Weiterbildung. Die BEW hat als großes Unternehmen einen Verdi-Tarifvertrag, ein deutlich größeres Benefit-Angebot und umfangreiche interne Schulungs- und Weiterbildungsangebote. Dazu kommen Angebote, die aktiv beworben werden, beispielsweise zu Erster Hilfe, mentaler Gesundheit und anderen Themen. Bei der Pensionskasse gibt es diese Möglichkeiten in dieser Form nicht.
Dass ein Unternehmen mit rund 2.000 Mitarbeitern andere Möglichkeiten hat als eine Pensionskasse mit nur etwa 11 Mitarbeitern, ist natürlich nachvollziehbar. Was ich schwierig finde, ist der Umgang damit. Wenn es unterschiedliche Voraussetzungen gibt, sollte man diese auch offen benennen, statt immer wieder den Eindruck zu vermitteln, dass alle Mitarbeiter vollständig gleichgestellt sind.
Auch bei der Gleitzeit gibt es unterschiedliche Regelungen und beim Homeoffice gelten nicht für alle die gleichen Möglichkeiten. Bei den Gehältern fehlt zudem ein transparentes System, nach dem für Mitarbeiter nachvollziehbar wäre, wie die Vergütung festgelegt und weiterentwickelt wird.
Dadurch entsteht im Arbeitsalltag zwangsläufig ein Gefühl von Ungleichbehandlung. Nicht unbedingt, weil jemand bewusst benachteiligt werden soll, sondern weil zwei unterschiedliche Arbeitgeber mit unterschiedlichen Strukturen und Möglichkeiten direkt nebeneinander existieren. Aus meiner Sicht müsste hier viel transparenter kommuniziert werden, welche Unterschiede es gibt und warum.
Dazu kommen die bereits genannten Probleme bei Führung und Organisation: Verantwortlichkeiten sind teilweise unklar, Entscheidungen werden zu häufig hinausgezögert und die Arbeitsbelastung ist sehr unterschiedlich verteilt. Gerade in einem so kleinen Unternehmen fallen solche organisatorischen Probleme besonders stark auf.
Die Arbeitsatmosphäre unter den Kollegen ist grundsätzlich angenehm. Die Kollegen sind wirklich super lieb, hilfsbereit und nett. Das macht vieles einfacher. Die Stimmung wird allerdings durch organisatorische Probleme und teilweise unklare Entscheidungen von oben getrübt.
Grundsätzlich sind die Arbeitsbedingungen nicht schlecht, allerdings gibt es Unterschiede bei den Regelungen der Mitarbeitenden. Besonders beim Homeoffice und bei der Gleitzeit gibt es je nach Beschäftigungsverhältnis unterschiedliche Rahmenbedingungen. Auch die Arbeitsbelastung ist innerhalb der Belegschaft sehr unterschiedlich verteilt.
Hier ist für mich wenig wirklich erkennbar. Es gibt einzelne gute Ansätze, aber insgesamt wird das Thema meiner Wahrnehmung nach nicht besonders aktiv kommuniziert oder vorangetrieben.
Die Möglichkeiten sind aufgrund der geringen Unternehmensgröße eher begrenzt. Es gibt nicht das umfangreiche interne Schulungsangebot, das die Kollegen, die bei der BEW angestellt wurden kennen. Bei diesen werden beispielsweise Schulungen zu Erster Hilfe, mentaler Gesundheit und anderen Themen aktiv angeboten und beworben. Bei der Pensionskasse ist davon deutlich weniger zu sehen, externe Schulungsangebote können gebucht werden.
Der Kollegenzusammenhalt ist wirklich gut. Die Kollegen sind freundlich, hilfsbereit und man unterstützt sich gegenseitig.
Der Umgang mit älteren Kollegen ist sehr gut. Erfahrung und langjährige Betriebszugehörigkeit werden grundsätzlich geschätzt. Das Durchschnittsalter ist relativ hoch und viele Kollegen stehen bereits kurz vor der Rente.
Bei den Bereichsleitern ist das Bild durchwachsen und hängt stark von der jeweiligen Person ab.
Verantwortlichkeiten werden vom Vorstand allerdings aus meiner Sicht nicht konsequent verteilt, Entscheidungen teilweise unnötig lange hinausgezögert und Probleme nicht immer dort gelöst, wo sie entstehen. Das ist besonders schade, weil vieles durch klare Entscheidungen und mehr Verantwortung auf den entsprechenden Ebenen einfacher laufen könnte.
Die räumlichen und technischen Arbeitsbedingungen sind gut. Das Büro ist zentral gelegen und gut erreichbar. Die Arbeitsplätze sind modern ausgestattet, mit höhenverstellbaren Schreibtischen, guten Stühlen und moderner Technik. Auch Parkmöglichkeiten für Auto und Fahrrad sind vorhanden.
Bei den organisatorischen Rahmenbedingungen gibt es dagegen noch Verbesserungsbedarf. Vor allem unterschiedliche Regelungen zwischen BEW Angestellten und PK Angestellten sowie teilweise unklare Zuständigkeiten sorgen für unnötige Reibung.
Hier gibt es noch einiges an Luft nach oben. Es wird gerne von flachen Hierarchien gesprochen, tatsächlich findet der direkte Austausch mit den Mitarbeitern aber eher selten statt. Vieles läuft über die Führungskräfte. Entscheidungen und Zuständigkeiten sind teilweise nicht klar und Informationen könnten deutlich besser und transparenter weitergegeben werden.
Beim Gehalt fehlt mir vor allem Transparenz. Es ist nicht wirklich nachvollziehbar, nach welchem System Gehälter festgelegt und weiterentwickelt werden.
Auch bei den Benefits gibt es deutliche Unterschiede zu den Angestellter der BEW. Dort gibt es aufgrund der Größe, des Tarifvertrags und der vorhandenen Strukturen ein deutlich umfangreicheres Angebot. Bei der Pensionskasse ist das Angebot wesentlich überschaubarer.
Beim Thema Gleichberechtigung gibt es aus meiner Sicht Fragezeichen. Auffällig ist insbesondere, dass es keine Frauen in leitenden Positionen gibt.
Die Aufgaben sind grundsätzlich interessant. Wie abwechslungsreich es ist, hängt allerdings stark vom jeweiligen Aufgabenbereich ab.