Schlechte Kommunikation, leere Versprechen, toxische Führungskräfte. Verschenkte Potentiale. Schade!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Potentiale, wenn die Führungskräfte ihren Anforderungen gerecht werden.
Ein solides Sortiment, welches jedoch noch an den deutschen Markt und insbesondere an die Konkurrenz angepasst werden muss.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die oben genannten Punkte.
Insgesamt die Vetternwirtschaft (so kommt es mir zumindest vor) und die meiner Meinung nach Fehlentscheidungen zu den verbleibenden Mitarbeitern. Wir hatten teils TOP Führungskräfte, welche zu Gunsten von überforderten, sich selbst überschätzenden Arbeitskräften gehen mussten (Achtung: auch das ist nur mein persönliches Empfinden).
Die unfaire Vergütung.
Die schlechte Kommunikation.
Die "ist mir egal wenn jemand geht, es wird schon jemand Neues nachkommen, Einstellung".
Verbesserungsvorschläge
Definitiv Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern zeigen. Areamanager auf ihre Vorbildfunktion hinweisen. Dazu gehört auch die Arbeit am Wochenende. Es kann nicht sein, dass ständige Anwesenheitspflicht an Wochenenden besteht, während die obere Führungsebene an diesen Tagen frei hat. Wir arbeiten im Einzelhandel und brauchen eine faire Verteilung! Gerade an den Samstagen wäre eine Prima Gelegenheit für Areamanager in den Filialen mit anzupacken und die Vorbildfunktion zu leben, anstatt nur große Sprüche zu klopfen.
Ordentliche Arbeitsmaterialien wie einen Handhubwagen zur Verfügung stellen.
Auf Mitarbeiter und Verbesserungsvorschläge eingehen.
Weg vom, nennen wir es, "ramschiges Primark" Denken.
Obere Führungskräfte kontrollieren.
Mitarbeiter Umfragen regelmäßig durchführen. Besonders jetzt "was hat sich verbessert/ verschlechtert).
Eine Leistungsgerechte Vergütung unter Berücksichtigung der Qualifikation.
Kontrollen, welche für alle Filialen exakt gleich sind durchführen. Ohne "Lieblingsfilialen".
Aus Fehlern lernen.
Die Doppelbuchungen in den Griff bekommen.
Unbedingt an der ehrlichen Kommunikation arbeiten.
Nur Dinge erwarten, welche bei den Besetzungen auch realisiert werden können.
Arbeitsatmosphäre
Durch Kontrollen mit unrealistischen Zielvorgaben wird sinnloser Stress erzeugt. Es wird seit dem Führungswechsel immer schlimmer.
Image
Seit der Insolvenz geht das Image den Bach runter. Uns kommt es so vor, als würde das keinen interessieren, da genauso weitergemacht wird wie zuvor.
Work-Life-Balance
Seit der Insolvenz gibt es keine mehr. Am Besten bleibt man rund um die Uhr hier bis man irgendwann umfällt.
Karriere/Weiterbildung
Ganz ehrlich? Hier braucht man nicht mal eine Ausbildung. Vergütet wird dies ohnehin nicht. Weiterbildungen werden nicht angeboten. (Ersthelfer, Brandschutzhelfer zähle ich hier nicht dazu)
Gehalt/Benefits
Keine Differenzierung nach Qualifikation und erbrachten Leistungen. Absolut unfair in Bezug auf Zulagen (Standortabhängig ohne das effektiv Einfluss genommen werden kann). Eine Bezahlung knapp über Mindestlohn wird als "Erfolg" verkauft. Das ist in der Insolvenz gewissermaßen verständlich. Jedoch müssten Abstufungen nach Betriebszugehörigkeit, Abschluss und Einsatzbereitschaft existieren.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Viel zu viel Verpackungsmüll.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt in den Filialen ist teils super. Dieser leidet jedoch durch ständige Überstunden und überforderte Forgesetzte.
Umgang mit älteren Kollegen
Teils teils. Je nachdem wie viel Leistung gebracht wird, oder wie die Beziehungen sind.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten ist eine Katastrophe. Es wird ständige Einsatzbereitschaft und voller Einsatz verlangt, selbst aber nicht vorgelebt. Eine Vorbildfunktion ist nicht erkennbar. Wer nicht zum ausgewählten "innerem Kreis" gehört, hat schlechte Karten.
Arbeitsbedingungen
Es gibt nicht einmal einen einfachen Handhubwagen. Ebenso sind die meisten "Büros" winzig. Da hier die Mindeststandards nicht eingehalten werden, müssen diese gegenüber Ämtern als "Archiv und Kassenraum" ausgegeben werden. Anstatt etwas zu verbessern, sucht man stets nach Lücken, um genauso weiterzumachen.
Kommunikation
Die Kommunikation ist richtig schlecht. Viele Infos kommen viel zu spät oder gar nicht. Vieles wird versprochen und am Ende nicht gehalten. Auf Nachfrage weiß plötzlich keiner mehr etwas davon.
Gleichberechtigung
Es gibt "Lieblingsmitarbeiter", welche schon ewig mit Areamanager etc zusammenarbeiten. Diese dürfen alles. Auf der Anderen Seite gibt es viele die machen können, was sie wollen: Am Ende ist es ohnehin nie wirklich richtig. Wer sich nicht komplett aufopfert, bekommt das schnell zu spüren.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind im Wesentlichen immer gleich. Das lässt sich im Handel natürlich kaum ändern. Abwechslung ist durch immer neue Situationen (Nachfrage/ Kundenverhalten/ Lagersituation usw) gegeben.