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PERSOX 
GmbH
Bewertung

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Company
2026

Was glänzt ist hier leider nur die Oberfläche

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Inning am Ammersee gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- modernes Büro
- cooles, junges Team
- coole Weihnachtsfeiern

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Gehaltsgefüge
- unflexibles Arbeiten
- Führungskräfte

Verbesserungsvorschläge

- grundsätzlich die Führungskräfte überdenken und coachen oder austauschen. Hier muss viel mehr Qualität und Weiterentwicklung stattfinden und nicht nur kritisieren und sich in seinem Büro verkriechen
- das Thema Gehalt mehr in den Fokus nehmen und klare Ziele definieren, die eine Gehaltserhöhung rechtfertigen
- Möglichkeiten zum hybriden/remote/homeoffice Arbeiten schaffen (auch für längere Zeiträume)

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre im Kollegenkreis ist sehr gut. Aber sobald es die Führungskräfte oder die Geschäftsleitung betrifft, herrscht absolut keine Fairness und auch kein Vertrauen. Alle Arbeitsschritte werden kontrolliert und überwacht, im HomeOffice kommen regelmäßig Anrufe, die nur der Kontrolle dienen. Personen im Unternehmen, die der Geschäftsleitung nahe stehen oder gar befreundet sind, werden bevorzugt oder gar in Führungspositionen eingesetzt, was die Unbefangenheit stark beeinträchtigt. Somit hat sich über die Zeit ein Betriebsklima geprägt von Kontrolle, wenig Vertrauen und der Angst, dass der Chef jeden Moment irgendetwas finden kann, entwickelt.
Sobald ein Mitarbeiter krank ist, werden die Kollegen über dessen Zustand und möglicherweise Hintergründe befragt. Jede Krankheit wird in Frage gestellt und angezweifelt. Nach seiner Krankheit wird man häufig auch in Gesprächen noch zu Gründen befragt.

Image

"Außen hui, innen pfui". Sehr salopp gesagt, trifft es aber sehr gut. Die Kunden halten viel vom Unternehmen und es wird auch alles dafür getan, dass das aufrecht erhalten bleibt. Schaut man nach innen merkt man schnell, wie es wirklich in den Menschen aussieht. Jeder spricht negativ über die Firma, kämpft mit den selben Problemen und versucht, die Firma zu verlassen. Der Unmut im Team ist sehr groß. Wenn Verbesserungsvorschläge bei den Führungskräften angesprochen werden, werden diese meist abgetan oder nicht für voll genommen. Hier wird immer leicht gesagt, dass man dann einfach das Unternehmen verlassen muss. Nur für viele ist es nicht so einfach, wie es klingt. Der Geschäftsführer pflegt ein großes Netzwerk zu vielen anderen Unternehmern in der Region und überregional und erfährt so schnell von potentiellen Wechselkandidaten.

Work-Life-Balance

Auch hier wird plakativ mit flexiblen Arbeitszeiten und Homeoffice geworben. Es wird keine einzige Überstunde abgegolten (zehn Überstunden sind häufig bereits abgegolten laut Vertrag, darüber hinaus gibt es aber keine Erfassung geschweige denn einen Freizeitausgleich). Die Regelung zum HomeOffice besagt, 3 Tage vor Ort und 2 Tage im HomeOffice. Eine Abweichung davon ist nicht gern gesehen oder geduldet. Sollte ein Feiertag auf einen HomeOffice Tag fallen, muss man dafür einen Tag mehr ins Büro kommen. Ein Tag zu viel im HomeOffice führt direkt zu Rückfragen und dem in Frage stellen, warum das nötig war und dass dafür in der nächsten Woche ein Tag mehr aus dem Office gearbeitet werden muss.

Karriere/Weiterbildung

Auf Weiterentwicklung wird viel Wert gelegt im Unternehmen, aber nur wenn Sie gratis ist und jeder sich selbstständig in seiner Freizeit weiterbildet. Das ist auch gar nichts schlechtes, jedoch sollte hier von Firmenseite her viel mehr kommen. Karrierechancen sind kaum bis gar nicht gegeben. Man soll seine Arbeit machen, die Extrameile gehen und am besten nicht mosern und meckern.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt untereinander ist sehr gut. Es herrscht ein Vertrauensverhältnis untereinander abseits des Managements. Die häufig freundschaftlichen Verhältnisse untereinander sind zwar plakativ gern gesehen, aber nicht gewünscht. Auch hier werden Mitarbeiter häufig gegeneinander ausgespielt, um Misstrauen zu schaffen. Und in Gesprächen mit den Führungskräften versuchen diese zu erfahren, was aktuell so los ist, und möchten den Flurfunk abgreifen. Hier wird so lange nachgebohrt, bis man etwas sagt.

Umgang mit älteren Kollegen

die älteren Kollegen befinden sich alle im HomeOffice. Der Umgang miteinander ist aber immer sehr positiv. Im Büro ist der Kollegenkreis sehr jung, somit schätze ich das Unternehmen so ein, dass auch eher nur junge Menschen in den Kollegenkreis reinpassen.

Vorgesetztenverhalten

Von den Vorgesetzten wurde ich herbe enttäuscht. Alle Führungskräfte sind mit dem Management eng befreundet und verhalten sich auch genauso. Im Vertrauen erzählte Themen werden direkt an die Geschäftsführung weitergeleitet. Viele Führungskräfte sind sich auch zu schade zu grüßen oder bei ihren Mitarbeitern im selben Büro zu sitzen. Einige Führungskräfte/höhere Angestellte sind nur aus Freundschaft und nicht aus Können in diese Position gekommen. Themen wie Weiterentwicklung, produktives Feedback oder gar konkretes Vorleben von guter Arbeit sind hier Fehlanzeige.

Arbeitsbedingungen

Die Büroräume sind sehr modern und gut ausgestattet.
Die Technik ist auf einem soliden Level. Hier könnte man aber deutliche Verbesserung schaffen durch modernere Geräte

Kommunikation

Teammeetings oder auch Einzelgespräche dienen meist nur der Profilierung Einzelner. Lob ist meist nicht vorhanden, Kritik dafür umso mehr.
Trotz alledem wird viel Wert auf die Weiterentwicklung gelegt, wobei man dazu sagen muss, dass diese nur durch kostenlose Kurse oder Gespräche mit der Geschäftsführung abgedeckt werden. Sobald ein Kurs angefragt wird, der helfen kann und eine Person weiterbringt, wird dieser nicht bezahlt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt zum Anfang der Zusammenarbeit ist solide, wird aber später kaum bis gar nicht erhöht. Allein die Frage nach einer Erhöhung führt zu Unmut und der Frage, mit welchem Recht man eine verdient hätte. Selbst nach exzellenter Leistung, wird höchstens eine minimale Erhöhung (zwischen 3 und 5 %) angeboten. Direkt danach folgen die Worte, dass das jetzt aber erst mal reichen muss für längere Zeit. In den meisten Fällen werden aber die Ziele, die für eine Erhöhung gesetzt wurden, einfach erweitert, damit man kein Anrecht auf eine Erhöhung hat

Gleichberechtigung

Im Grundsatz heißt es am Anfang, dass jeder die gleichen Chancen hat wie seine Kollegen. Jedoch wird, nach einiger Zeit im Unternehmen, schnell klar, dass man nur durch enge Freundschaft zum Führungskreis wirklich etwas erreichen kann

Interessante Aufgaben

Die Aufgabengebiete sind am Anfang sehr spannend, aber eine Weiterentwicklung ist in den Felder nicht möglich. Nach kurzer Zeit wird die Arbeit in jeder Abteilung sehr monoton, an Veränderung ist nicht zu denken.

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Arbeitgeber-Kommentar

Quirin Josef SilbernaglGeschäftsführer

Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen so ausführlich zu teilen. Wir möchten auf ein paar Punkte eingehen, weil uns wichtig ist, dass andere Leser auch verstehen, wie wir tatsächlich arbeiten und welche Grundsätze wir intern leben.

1. Kontrolle & Homeoffice
Uns ist wichtig, dass Du weißt: Wir haben uns ganz bewusst gegen jede Art von Überwachungstools im Homeoffice entschieden. Wir vertrauen unseren Mitarbeitenden – gerade im Homeoffice – zu 100 %.
Wenn wir im Homeoffice miteinander telefonieren oder nachfragen, wie der Stand der Dinge ist, dann tun wir das aus einem einzigen Grund: damit Projekte sauber laufen, niemand alleine hängt und wir kurzfristig unterstützen können. Das ist keine Kontrolle, sondern ganz normale Abstimmung, wie sie im Büro am Flur passieren würde.

Unsere 2 flexiblen Homeoffice-Tage pro Woche kannst Du frei zwischen Dienstag und Freitag legen, auch spontan. Die 3 Office-Tage sollen dafür sorgen, dass Teamgefühl, Austausch und Vertrauen nicht verloren gehen – gerade weil viele sich ein freundschaftliches Miteinander wünschen.
Auch längere Remote-Phasen ermöglichen wir, wenn die Probezeit vorbei ist, die Leistung stabil ist oder familiäre Gründe vorliegen. Da sind wir immer offen.

2. Ungleichbehandlung & Führung
Führungsrollen vergeben wir nicht aufgrund von Freundschaften, sondern nach Erfahrung, Verantwortungsbereitschaft und Kompetenz.
Dass die Führungsebene untereinander enger ist, ergibt sich daraus, dass sie täglich sehr intensiv am Unternehmen arbeitet – genauso, wie Teams untereinander oft enger sind als teamübergreifend.
Uns ist aber wichtig klarzustellen: Vertrauliche Gespräche werden nicht einfach weitergegeben.
In unseren Leadership-Regeln ist das ausdrücklich festgehalten. Eine Führungskraft entscheidet nur dann, etwas an die Geschäftsführung weiterzugeben, wenn es für die Sache notwendig ist oder sie ein Problem nicht allein lösen kann. Das ist gelebte Professionalität – und kein Vertrauensbruch.

3. Umgang mit Krankheit
Der Punkt hat uns ehrlich gesagt überrascht, weil wir das Gegenteil leben.
Wir stellen Krankmeldungen nicht in Frage. Uns geht es darum, dass es den Menschen gut geht.
Nur wenn jemand länger ausfällt, fragen wir nach, wann ungefähr mit einer Rückkehr gerechnet werden kann, damit sich das Team organisatorisch darauf einstellen kann. Das schützt die Kolleg:innen vor Überlastung und hat nichts mit Misstrauen zu tun.

Wir befragen auch keine anderen Mitarbeitenden zu privaten Hintergründen. Datenschutz und Arbeitsrecht sind für uns verbindlich – intern genauso wie extern bei unseren Kunden.

Vielen Dank nochmal für Dein Feedback. Wir reflektieren solche Rückmeldungen immer und arbeiten kontinuierlich daran, besser zu werden. Für Deinen weiteren Weg wünschen wir Dir alles Gute.

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