Gut am Arbeitgeber finde ich
Insbesondere vor der Insolvenz habe ich das Unternehmen geliebt, tolles Klima, tolle Kollegen und das Unternehmen als Einheit. Wir hatten sehr viele Möglichkeiten mit diversen Azubiprojekten, Firmenevents, die Kantine ist super. Die Voraussetzungen sind da, aber es wird nichts daraus gemacht…
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe oben
Verbesserungsvorschläge
Bitte mehr Kommunikation in alle Richtungen. Ob Information, Lob oder Kritik. Jeder redet und es ist ein einziges Rätselraten, was auf Managementebene aktuell passiert. Außerdem wäre es schön, wenn gewissen Führungskräfte auch von weiter oben hinterfragt werden, wenn Kollegen Kritik äußern oder immer wieder Konflikte auftreten. Und insbesondere die Ausbildung betreffend: beschäftigt die Azubis und Studenten angemessen. Wir waren kollektiv gelangweilt, obwohl wir das so oft angesprochen hatten.
Arbeitsatmosphäre
Ganz okay. Zumindest außerhalb der absoluten Krisenzeiten. Da allerdings der Flurfunk hauptsächlich der Weg der Informationsbeschaffung ist, ist die Stimmung oftmals angespannt und das Kollegium gespalten. Zudem ist viel Wechsel drin, was Personal, Unternehmsstruktur und Aufgabenverteilung angeht und damit auch viel Verwirrung und Unruhe.
Karrierechancen
Kaum jemand wurde übernommen, andere sind freiwillig gegangen und auch Festangestellte fluktuieren stark.
Arbeitszeiten
Mit Gleitzeit und HO wirklich toll. Leider eine der wenigen positiven Sachen, die mich restlos überzeugt hat.
Ausbildungsvergütung
Gibt Unterstützung in gewissen Bereichen und auch sonst, insbesondere für die Branche, okay.
Die Ausbilder
Obwohl diese Menschen einen großen Teil einer guten Ausbildung ausmachen, haben sie an der Stelle leider versagt. Oft hat sich niemand zuständig gefühlt für einen und es wurde einem regelmäßig deutlich gemacht, dass man eben nur Azubi sei. Wie oft wir etwas hinterherrennen mussten, vergessen wurden oder ins HO angeschoben worden sind…Wertschätzung grundsätzlich ist ein Konzept, was bei Peter Hahn nicht gelebt wird.
Spaßfaktor
Ganz toll waren sämtliche Projekte, die neben der Ausbildung zur Arbeit gehörten sowie die anderen Azubis.
Aufgaben/Tätigkeiten
Diverse, aber in Summe einfach viel zu wenige und damit auch der Lerneffekt viel geringer, als er hätte sein können innerhalb dieser drei Jahre. Teilweise wurde man auch für Aufgaben abgestellt, die nicht zur Ausbildung gehörten, aber aufgrund von Personalmangel anstanden. Auch dafür gab es leider keine Wertschätzung.
Variation
Durch den Durchlaufplan durch alle Abteilungen per se super, allerdings wurde einem dann in der Abteilung häufig nur eine Aufgabe zugeteilt, was die Variation sehr beschränkte.
Respekt
Gegenüber Kollegen ja, von Führungskräften nur bedingt. Es gibt dort zweifelsohne auf tolle Führungskräfte, allerdings werden die leider durch die schlechten und inkompetenten in den Schatten gestellt.