Freundliche Kollegen, jedoch veraltete Methoden und verbesserungswürdige Bezahlung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Besonders schätze ich am Arbeitgeber die Mitarbeiterfeste, spannenden Kundenevents und die gute Kantine.
Verbesserungsvorschläge
Zunächst sollte eine angemessene Bezahlung gewährleistet werden, um die Anerkennung der Leistungen der Mitarbeiter zu unterstreichen und die Motivation zu fördern.
Es ist von großer Bedeutung, dass der Arbeitgeber in Bewerbungsgesprächen ehrlich ist und realistische Erwartungen vermittelt, um Enttäuschungen zu vermeiden und eine langfristige Bindung zu ermöglichen.
Darüber hinaus wäre es sinnvoll, nachhaltige Maßnahmen zu ergreifen, um das Engagement für soziale Verantwortung und den Umweltschutz auszubauen.
Es ist entscheidend, dass der Arbeitgeber die Mitarbeiter als wertvolle Ressourcen betrachtet und ihnen mit Respekt begegnet. Die Anerkennung ihrer Fähigkeiten und Potenziale wird die Mitarbeiterzufriedenheit steigern.
Arbeitsatmosphäre
Angenehme zwischenmenschliche Atmosphäre mit freundlichen Grüßen im Flur und einem überschaubaren, familiären Arbeitsumfeld. Allerdings empfindet man eine spürbare Kontrollkultur seitens der Vorgesetzten, die häufige Rechenschaft einfordert
Image
Das Image des Unternehmens scheint unter einem weitverbreiteten negativen Flurfunk zu leiden. Die Menschen diskutieren über Missstände, und es besteht die Sorge, dass das Management möglicherweise nicht vollständig darüber im Bilde ist, wie stark die allgemeine Stimmung dadurch beeinträchtigt wird. Es ist bedauerlich, dass während Ihrer Lehre bereits von Mitschülern aus anderen Unternehmen bessere Arbeitsbedingungen beschrieben wurden, was darauf hindeutet, dass es Raum für Verbesserungen gibt, um das Image des Unternehmens positiver zu gestalten.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance wird zwar durch Gleitzeitregelungen angepriesen, doch in der Praxis gibt es eine Kernarbeitszeit, wodurch die tatsächliche Flexibilität eingeschränkt wird. Mobiles Arbeiten wird theoretisch ermöglicht, wird aber nicht so gerne gesehen. Es wird schon fast erwartet, Überstunden aufzubauen. Beim Abbau von Stunden kommt es gelegentlich zu Bemerkungen seitens des Vorgesetzten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es ist erfreulich zu sehen, dass die Geschäftsleitung durch die Stiftung viel in sozialbewusste Projekte investiert. Allerdings wirft die Tatsache, dass der Fuhrpark größtenteils aus Diesel-LKWs besteht, Fragen hinsichtlich der Nachhaltigkeitsbemühungen auf. Hier könnte die Firma möglicherweise weiter an alternativen, umweltfreundlicheren Lösungen arbeiten, um das positive Engagement in anderen Bereichen zu ergänzen.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist im Allgemeinen positiv, da die meisten Mitarbeiter freundlich und unterstützend miteinander umgehen. Es gibt jedoch einige Ausnahmen, darunter auch ranghohe Mitarbeiter, die gelegentlich Schwierigkeiten haben, 'Hallo' zu sagen.
Vorgesetztenverhalten
Mein Vorrgesetzer zeigt sich freundlich und erwartet gleichzeitig eine hohe Eigeninitiative und Flexibilität. Gelegentlich gewährt er mir Freiheiten, aber ich empfinde keine wirkliche Förderung oder Unterstützung meiner beruflichen Entwicklung
Arbeitsbedingungen
Die technische Ausstattung könnte gelegentlich erneuert werden, um den Arbeitsbedingungen gerecht zu werden. Ebenso könnten einige Arbeitsplätze von einem neuen Stuhl profitieren.
Kommunikation
Die Einführung des neuen Intranets hat zweifellos zu einer spürbaren Verbesserung der Kommunikation geführt, aber es besteht noch Raum für weitere Optimierung. Es gibt Verbesserungsmöglichkeiten hinsichtlich der rechtzeitigen Bekanntgabe von Projekten, Weiterbildungskursen und Terminen, da relevante Informationen oft erst spät verfügbar sind. Die mangelnde Transparenz bezüglich der Abwesenheit der Vorgesetzten erschwert die Kommunikation zusätzlich, da Vertretungen häufig nicht vorhanden sind.
Gehalt/Benefits
Es ist lobenswert, dass die Geschäftsführung in Zeiten der Inflation fair agiert und ihre Mitarbeitenden unterstützt. Dennoch scheinen die allgemeinen Vergütungsprinzipien im Unternehmen eher niedrig zu sein und die Provisionsstrukturen undurchsichtig. Dies ist speziell für Jungverkäufer unattraktiv.
Gleichberechtigung
Es scheint, dass das Team in Bezug auf Vielfalt nicht sehr divers ist. Die größte Diversität besteht offenbar im Lager. Es ist positiv zu vermerken, dass die Firma bereits den ersten Schritt in Richtung Vielfalt gemacht hat, indem sie die Charta der Vielfalt unterzeichnet hat. Dennoch besteht Potenzial für weitere Verbesserungen in diesem Bereich. Gleichberechtigung ist denke ich relativ fair. Natürlich spiel Sympathie überall eine Rolle.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben im Telefonverkauf sind eintönig, doch ich bin mir bewusst, dass ich mich selbst für diese Tätigkeit entschieden habe. Es bietet die Gelegenheit, angenehme Gespräche mit Kunden zu führen, erfordert jedoch auch regelmäßige Entschuldigungen für Fehler im Lager.

