71 von 138 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
71 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
71 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Wirkt familiär, am Ende ist man auch nur eine Ressource, die man schnell weglegen kann.
Anfangs sehr familiär, aber irgendwann ist es sehr einsam
Home Office, flexible Arbeitszeiten. Man wird aber auch nach der Arbeit angeschrieben.
Überdurchschnittliches Gehalt
Jeder für sich. Einige gute Kollegen verschwinden von heute auf morgen. Das einzige was zählt sind Ziele
Anfangs sehr freundlich, irgendwann wird man von den Executives vergessen.
Es wurde ziemlich schlecht Kommuniziert, von heute auf morgen kann sich die Projektsituation ändern.
Sehr nette Leute, tolles Team und eine offene Atmospäre
Coole Themen, nette Leute und die Möglichkeit einen Impakt zu machne, bei Kundenprojekten als auch intern.
Flexibilität an Projekte gebunden, außerhalb dessen aber maximal möglich. Ich muss mein Leben nicht um die Arbeit planen, sondern kann das sehr gut vereinen.
Wird unterstützt und gerne gesehen, je mehr man weiß, desto wertvoller wird man.
Fair und leistungsorientiert
Egal wie beschäftigt, jeder nimmt sich Zeit für einen, wenn es um wichtige Themen geht oder man Fragen hat, bei denen die anderen unterstützen können.
Alter spielt keine Rolle hier
Faires Feedback, offener Austausch. Kritik kann jederzeit geäußert werden, wenn diese auch konstruktiv übermittelt wird.
Man kann jeden immer was fragen oder ansprechen. Die Komminukation ist eher remote und dezentral/asynchron, was mir aber sehr zusagt.
Gut ausgewogenes Team
Top. State of the Art Technology & aktuelle Themen wie IaC, AI, Kubernetes, Data Plattforms. Man kann interene Themen supporten und lernt dabei extrem viel dazu.
Wie offen man begrüßt und direkt in die Firmen-community integriert wird
Sehr freundliche willkommen heißende Atmosphäre
Innerhalb des Unternehmens reden Alles gut über die Firma
sehr fairer Gehalt + von der Steuer absetzbare Summe für die Ausgaben fürs Mittagessen pro Tag
es wird großer wert auf den zwischenmenschlichen Zusammenhalt gelegt
sehr gutes Verhältnis zu jedem im Unternehmen, egal ob vorgesetzt oder nicht, sodass man das Gefühl hat man kann auch mit den Vorgesetzten über alles reden
Technik im Büro funktioniert einwandfrei. Man wird mit einem Laptop und headset ausgestattet und im Büro stehen einem Wlan und ein zusätzlicher Monitor zur Verfügung.
Auch eine Küche, sowie Snacks und Getränke werden bereit gestellt.
jeder ist sehr hilfsbereit und hat immer ein offenes Ohr für den anderen
es wird große Rücksicht darauf genommen, dass man Aufgaben ausprobieren kann die einen interessieren
Ein wertschätzendes Team, tägliche neue Herausforderungen und ein enger Austausch mit Vorgesetzten prägen die Firmenkultur der stetigen Weiterentwicklung.
Herausfordernd, herzlich, offen
Wird vom Arbeitgeber gefördert
Weiterbildungen werden stark gefördert
Sehr starker Teamzusammenhalt
Offener Umgang
Offene Kommunikation. Es wird sich sehr viel Zeit für die Mitarbeiter genommen.
Top Arbeitsklima mit echtem Austausch
Klare und freundliche Kommunikation auf Augenhöhe
Breites Aufgabenfeld mit viel Abwechslung und starker Lernkurve
- falsche Versprechungen
- schlechte Arbeitsatmosphäre
- Unprofessionelle Geschäftsführung
- Intransparente Geschäftsführung
- Empathielose Geschäftsführung
- Die Geschäftsführung kann "schwierige/kritische" Gespräche nicht selbst führen
- Kommunikation zu den Mitarbeitern
Die Geschäftsführung muss deutlich professioneller, transparenter und empathischer sein. Die damaligen Geschäftsführer haben sich leider sehr überschätzt, wodurch viele Menschen leiden mussten.
Aufgrund der wirtschaftlichen Situation im Unternehmen mussten einige Mitarbeiter entlassen werden. Währenddessen war die Führung nicht transparent und die Arbeitsatmosphäre war im Keller. Zudem wurden falsche Versprechungen gemacht, wodurch die Arbeitsatmosphäre nicht verbessert wurde.
Von außen sehr gut. Nachdem ich einen Einblick bekommen habe, was es leider sehr schlecht. Die damals stark beworbenen Bootcamps waren nicht gut. Zudem fühlte ich mich ein wenig dazu aufgefordert, meinen Lebenslauf "besser" zu machen. Das gleiche hatten mir auch andere Kollegen berichtet. Mit dem Wissen, ist das Unternehmen für mich mehr Schein als Sein.
Noch nie habe ich so viele Probleme eines Arbeitgebers in mein Privatleben mitnehmen müssen. Das war definitiv eine große Belastung.
In der Theorie (und Marketing) sehr gut, die letztendliche Umsetzung war aber nicht gut.
Aufgrund der wirtschaftlichen Situation im Unternehmen mussten einige Mitarbeiter entlassen werden. Dementsprechend war der Kollegenzusammenhalt nicht gut.
Sehr unprofessionelle, intransparente und empathielose Führung. In der Krisensituation Ende 2022 hatte man leider gesehen, wie schlecht die Führung arbeitet. Zudem wurden einem falsche Versprechen gemacht und die Geschäftsführer konnten "kritische Gespräche" nicht selbst führen.
Die Meetings während der wirtschaftlichen Probleme im Unternehmen Ende 2022 waren sehr intransparent und unprofessionell. Das war den Arbeitnehmern gegenüber leider sehr unfair.
Man hatte mich von einem anderen Unternehmen abgeworben und mir ein berufsbegleitendes Masterstudium angeboten. Währenddessen hatte man mir auch falsche Versprechungen gemacht und mir nicht erzählt, dass das Unternehmen in einer sehr schlechten wirtschaftlichen Situation sein. Einige (fast alle) neu eingestellten mussten entlassen werden, was schon vorabsehbar war. Dennoch hatte man mir nicht vorher Bescheid gesagt. Am Ende wurde ich wie auch viele andere nach 10 Tagen gekündigt und saß dann auf dem berufsbegleitenden Master, welchen ich auf einmal selbst zahlen musste fest. Dadurch habe ich finanziell sogar mehr Verluste gemacht. Obwohl es in einem Angestelltenverhältnis ja eigentlich so sein sollte, dass man Geld verdient.
Die Aufgaben im Unternehmen sind schon sehr interessant.
Pexon ist ein Ort für Menschen mit Antrieb. Es gibt keine starren Hierarchien, sondern echte Gestaltungsmöglichkeiten. Besonders hervorzuheben ist der vertrauensvolle Umgang miteinander. Man bekommt Verantwortung übertragen und wird nicht ausgebremst.
Man muss bereit sein, sich schnell in neue Themen einzuarbeiten und Verantwortung zu übernehmen. Wer auf enge Führung oder starre Prozesse angewiesen ist, wird sich schwertun. Es gibt wenig Platz für passives Mitlaufen.
Angenehme, offene Arbeitsatmosphäre mit gegenseitigem Respekt. Man fühlt sich schnell integriert und ernst genommen.
Pexon hat sich in der Branche einen Namen als verlässlicher und kompetenter Partner gemacht. Die kritischen Stimmen ehemaliger Mitarbeitender spiegeln oft eine Entwicklung wider, die in vielen Beratungen stattgefunden hat: Der Markt hat sich verändert und die Anforderungen sind gestiegen. Pexon reagiert darauf konsequent, bleibt dabei aber klar in seiner Haltung. Wer bereit ist, sich weiterzuentwickeln und Verantwortung zu übernehmen, findet hier eine starke Plattform für persönliches Wachstum.
Man ist als Berater sehr flexibel, aber die Projektlage kann auch mal fordernd sein. Mit Eigenverantwortung und guter Kommunikation lässt sich trotzdem vieles gut steuern.
Pexon investiert aktiv in die Weiterentwicklung seiner Mitarbeitenden: 3.000 € Weiterbildungsbudget pro Person und Jahr, eigene Weiterbildungsmaterialen, externe Angebote und gezielte Förderung durch Projekteinsätze. Ich habe in meiner Zeit hier so viel gelernt wie nirgends zuvor in meiner Karriere.
Pexon ist ein Enabler, aber Eigenantrieb und Leistung werden erwartet.
Wer gestalten will, bekommt hier die Bühne.
Das Gehalt ist absolut fair und leistungsorientiert. Wer sich einbringt, wird wahrgenommen und entsprechend gefördert. In klassischen Enterprise-Strukturen kann das Gehaltsniveau zum Teil höher sein, dafür bietet Pexon eine deutlich dynamischere Umgebung mit schneller Verantwortung und echtem Entwicklungsspielraum. Die Leistungskultur ist klar spürbar, aber stets verbunden mit gegenseitigem Respekt.
In einer projektbasierten Beratungsrolle hat man oft wenig direkten Hebel auf Umweltaspekte. Das Thema wird nicht ignoriert, aber steht nachvollziehbarerweise nicht im Fokus des Tagesgeschäfts.
Man hilft sich gegenseitig, teilt Wissen und zieht in stressigen Phasen an einem Strang.
Pexon ist ein junges Unternehmen mit Fokus auf moderne Technologien, was sich auch in der Altersstruktur widerspiegelt. Viele Mitarbeitende bringen frische Perspektiven und aktuelle Skills mit. Ältere Kollegen sind willkommen, aber durch das technische Setup aktuell eher die Ausnahme.
Führungskräfte sind ansprechbar, konstruktiv und offen für Feedback. Entscheidungen werden nachvollziehbar und transparent getroffen. Vorgesetzte gehen mit gutem Beispiel voran. Servant Leadership Mentalität. Man fühlt sich jederzeit gut supported.
Moderne Ausstattung (MacBooks für alle), hybrides Arbeiten, professionelle Tools – alles da, was man braucht, um effizient und eigenverantwortlich zu arbeiten.
Transparente Kommunikation auf Augenhöhe, auch mit der Geschäftsführung. Kurze Wege und direkte Absprachen erleichtern vieles.
Grundsätzlich wird fair miteinander umgegangen. Es gibt wenige Frauen im Team, was aber eher dem allgemeinen IT-Markt geschuldet ist als bewussten Entscheidungen. Ansonsten läuft die Zusammenarbeit respektvoll und professionell.
Die Projekte decken ein breites Spektrum moderner Technologien ab: Cloud-native Development, Infrastructure-as-Code, Kubernetes, Data Pipelines, KI-basierte Anwendungen und vieles mehr. Wer technologische Herausforderungen liebt und tief eintauchen will, findet hier die richtigen Projekte, oft mit direktem Einfluss auf die strategische Ausrichtung großer Kunden.
Den Wissens und Erfahrungsautausch mit den Kollegen
Ich wurde offen und Herzlich aufgenommen als ich als neuer Kollege aufgenommen und gehe jedes Mal wieder gerne ins Büro
Hängt wahrscheinlich vom Kunden unde dem Projekt ab, aber ich bin in meiner Arbeitszeit gestelltung absolut frei.
Ich habe ein Weiterbildungsbuget über das ich frei verfügen kann und man wird motiviert das auch zu nutzen.
Zum Thema Karriere ist der weg klar definiert, das Thema Beförderung ist nicht wilkürlich und nur zum Teil vom vorgesetzten abhängig.
Dadruch das alle Home Office haben und der Besuch des Office freiwillig ist, erschwert das natürlich den Kollegenzusammenhalt. Pexon ergreift aber verschiedene Maßnahmen umd dies zu verbessern (Co-Working, Global Coffee etc.)
Das Büro ist super und bietet alles von Kaffee bis zur Tischtennisplatte
Regelmäßiger Austausch mit meinem Vorgesetzten und monatliche Unternehmensupdates mit offener Fragenkultur. Es ist immer möglich der Geschäftsführung fragen zu stellen und diese werden auch beantwortet. Ich fühle mich immer mitgenommen bei Unternehmensentscheidungen.
Super Benefits und es war definitiv eine Gehaltssteigerung
Kommunikation, Arbeitsklima, man bekommt nichts mit und wird außen vor gelassen
Wirklich mal zuhören was Mitarbeiter sagen und lernen zu kommunizieren
Nicht gegeben
Kein wirkliches Interesse an ehrlichem Feedback
Leider unzureichend
Ich liebe meine Arbeitskollegen. Sie sind unglaublich kompetent und es macht jedes mal aufs neue Spaß mit ihnen zu arbeiten. Leider gehen immer mehr genau dieser Kollegen ab. Verständlicherweise
Hat sich sehr stark verschlechtert.
Homeoffice, Gleitzeit, 30 Tage Urlaub -super. Jedoch auch einige "pflichtveranstaltungen" außerhalb der Arbeitszeit und unvergütet.
Es wird ein großzügiges Budget zur eigenen weiterbildung bereitgestellt
Ist okay - andere Unternehmen zahlen mitunter besser.
Früher hätte ich gesagt: Ich habe bis dato noch nie so oft Hilfe angeboten bekommen wie hier. Jeder möchte einen so gut wie möglich in den Jobstart unterstützen. Heute sage ich: Durch den extremen Abfluss guter Kollegen ist es hier wirklich nur noch mittelmäßig.
Jeder macht Fehler. So auch unsere Vorgesetzen. Das ist in der Vergangenheit vorgekommen und wird auch in Zukunft vermutlich nicht ausbleiben. Leider war der Umgang damit nicht immer sonderlich gut.
Kommunikation ist aktuell eine wirklich große Baustelle. Luft nach oben ist auf jeden Fall noch viel. Enorm viele Dinge wurden absolut falsch Kommuniziert und jetzt muss es ausgebadet werden. Nicht unbedingt zum Vorteil der Mitarbeiter
Leser von Kafka und Orwell kommen bei den Darbietungen der Führungskräfte voll auf ihre Kosten.
Toxische Atmosphäre, systematische Lügen, Mushroom Management, Überwachung von Mitarbeitermeinungen und Nepotismus. Dazu eine Wagenladung völlig durchschaubarer, dunkler Manipulationstechniken, die gegen die Mitarbeiter gerichtet sind. Extrem hohe Mitarbeiterfluktuation.
Menschen werden hier einzig am erwarteten Umsatzpotenzial für die Firma bewertet. Die kurzfristige Kündigungsfrist in der Probezeit wird von Pexon eifrig genutzt, wenn der tatsächlich festgestellte Umsatz des neuen Mitarbeiters nicht genügt.
Es wird vorgegaukelt bis sich die Balken biegen um Personal anzuziehen. Nicht ausreichend erfahrene Mitarbeiter werden zur Täuschung animiert, um sich in hochdotierte Projekte zu mogeln. Kunden werden hier zumeist straight belogen. Landet ein Newjoiner nicht schnell genug im Projekt, wird er einfach gefeuert und der nächste angeworben.
Die Gründer haben bewiesen, dass sie zwar gute Verkäufer sind, aber letztendlich nur ein Luftschloss verkaufen. Als Manager der Krisen, die dadurch entstanden sind, schlagen sie sich wirklich nicht sonderlich gut, sondern zeigen mit dem erhobenen Finger auf Andere. Geistige Reife und unternehmerische Verantwortung sucht man hier vergebens.
Wenn das Ziel die Errichtung einer hochfrequenten Personalschleuder war, die Mitarbeiter mit falschen Versprechungen anlockt, um sie bei Bedarf dann eiskalt unter angedrohter Arbeitslosigkeit in unpassende Projekte zu treiben, dann ist das einmalig gelungen. Ansonsten bitte einmal 180° Wende mit Alles.
Pexon ist hip und modern, bis man dort arbeitet. IT-Beratung? Nein, wir machen "Tech" und sind keine verpönten Powerpointberater, die wirklich beraten. Das heißt du wirst freelancen und das tun, was gerade so gebraucht wird und deinen CV entsprechend umschreiben. Aber der Firmenwagen? Das hast du wohl falsch verstanden, die sind nur für Auserwählte. Startup? Sind wir, wenn es darum geht, deinen Lohn zu drücken. Real sind wir natürlich ein etabliertes, disruptives Techunternehmen, mit absolut innovativem Geschäftsmodell, und verkaufen uns keinesfalls als Personalverleiher. Arbeitstelefon? Ja kann dein eigenes Phone etwa nicht telefonieren? Die Karriere? Nein, denn dass der Kunde mit deiner Leistung zufrieden ist, spielt für uns keine Rolle. Die durchgehend positiven Rückmeldungen vom Kunden über deine Arbeit sind leider nicht aussagekräftig oder vergleichbar, weil Kunden ja bekanntlich immer übertreiben. Wenn du aber für Pexon in deiner Freizeit noch "Verantwortung" übernehmen könntest, dann steht dir sicherliche eine große Managementkarriere bevor...
Fairness gibt es nicht, was die filzige Beförderungspraxis schön aufzeigt. Wer in diesem Umfeld vertraut, wird ausgenutzt.
Perfekt optimiertes Social Media Game, nur leider nichts dahinter. Es wird versucht, kritische Bewertungen wie diese zu zensieren indem man die Entfernung anstößt, statt die angesprochen Missstände zu beseitigen. So durfte ich nun schon zum siebten -richtig gelesen, siebten!- mal einen Zensurversuch bei dieser Bewertung entkräften. An einem authentischen Bild ist Pexon auf Kununu nicht interessiert, weil sich dann nicht mehr so easy blauäugige Umsatzgeneratoren finden lassen.
Wenn es nicht bergauf geht, waren bisher selbstverständlich stets äußere Faktoren ursächlich.
Unzufriedener Kollege kündigt? Markt schuld!
Enttäuschter Kunde springt ab? Markt schuld!
Vom Partner verlassen worden? Markt schuld!
Nicht im Lotto gewonnen? Markt schuld!
Neuerdings soll es dann aber mal an den Mitarbeitern liegen, denn wie uns ja schon prophezeit wurde, kann ein Scheitern Pexons nur an diesen ominösen Lowperformern liegen, die andere Pexonians nur herunterziehen. Der klassische unsichtbare Feind also. Mit Mistgabeln und Fackeln auf zur Hexenjagd!
Neben 40h beim Kunden sind mehrere interne Veranstaltungen zu besuchen, die nicht alle optional sind. Bezahlt wird man dafür nicht. Wertschätzung, Rücksicht oder Dank sollte man allerdings nicht für seine so vergeudete Freizeit erwarten, dann wird man auch nicht enttäuscht.
Das Blatt Papier ist leider auch kein Foto für dich, sondern deine Kündigung.
Das vielumworbene Budget ist ein Köder. Es ist nur selten hoch genug für betreute professionelle Schulungen, die keine günstigen Onlinevideokollektionen sind. Für Schulungen wird man zudem, anders als in der Branche üblich, nicht freigestellt, weil der Umsatz beim Kunden ausnahmslos Vorrang genießt. Demnach ist die Weiterbildung nur in der Freizeit nebst 40 Projektstunden möglich, was auf Nachfrage auch offiziell so beabsichtigt ist. Der einzige Vorteil bei Pexon ist also, dass die Prüfungs- und Onlinekursgebühren im Rahmen des Budgets erstattet werden. Ob das dann noch mit marktüblichen Weiterbildungsmaßnahmen mithalten kann und das große Prahlen damit gerechtfertigt ist, möge jeder selbst beurteilen...
Dieses Muster ist typisch Pexon. Mit großem Budget werben und eindeutig überraschende Klauseln für nicht erwähnenswert halten. Wenn die neuen Mitarbeiter dann durch und durch enttäuscht nicht bleiben wollen, wird ihnen noch hinterhergetreten.
Für einen 40h Job wäre das Gehalt ok. Real fällt aber deutlich mehr Arbeit an, die einfach nicht vergütet wird.
404 Resource not found. Mitarbeiter geben teils langjährige Jobs und etablierte Karrieren auf, um hier unverschuldet in der Probezeit gekündigt zu werden. Einige kündigen auch von selbst, weil sie nicht gewillt sind, die bei mangelnder Erfahrung von einem abverlangten Geschäftspraktiken aus der rechtlichen Grauzone umzusetzen. Neben Gewissensbissen insbesondere auch, weil Pexon diese Prozesse exakt so gestaltet hat, dass die negativen Konsequenzen beim Auffliegen eines beispielsweise natürlich rein hypothetischen Täuschungsversuchs, in erster Linie auf den Mitarbeiter persönlich zurückfallen würden. Es gibt einige Härtefälle, die nach der "Pexon Experience" in extrem prekären Situationen gelandet sind und mit halbherzigen "Hilfsangeboten" vertröstet wurden.
Gab es mal. Mittlerweile tut sich das Kollegium durch ein prägnantes und überaus spontanes Spurlosverschwinden von Individuen hervor.
Das sind offiziell aber alles Einzelfälle und Pexon wächst laut offizieller Kommunikation stetig und nachhaltig weiter. Äußerst glaubwürdig.
Teams werden aufgrund dieser Einzelfälle jedenfalls alle paar Monate zerrissen, die internen Formate sind offiziell aufgelöst und ganze Abteilungen gammeln vor sich hin.
Gleichzeitig werden jeden Monat großspurig neue Vorhaben angekündigt und verschwinden dann still und leise im Nichts.
Hierzu darf ich keine Aussage treffen, weil meine Bewertung dafür schon mehrmals Kraft Pexons Zensurapparats gelöscht wurde. Sowohl meine initiale Aussage als auch testweise ihre logische Negation wurden eingereicht und beide gleichsam abgelehnt. Daher herrscht hier nun die triste Leere, denn scheinbar ist nichts je wahr.
Hier kommt man mit Eindruck an, Impact haben zu können und die versprochene Karriere realisieren zu können. Dann findet man nach einer Serie der Enttäuschungen allmählich heraus, dass das jedem erzählt wird und zur bestens einstudierten Masche der sehr vertrauenswürdigen Führungskräfte gehört. Mehr als 100 Mitarbeiter haben das Unternehmen mittlerweile verlassen, oft genau deshalb.
Die Gründer irren nunmehr tagtäglich herum und versuchen notdürftig, die Löcher zu stopfen, die durch das abwandern der technischen Koryphäen entstehen. Oft geschieht das durch noch hanebüchenere Werbeaussagen, womit sich die Abwärtsspirale nur noch weiter beschleunigt.
Das zentrale regionale Management ist hingegen damit beschäftigt, vermeintliche Konkurrenz, bzw. all jene, die sie dafür halten aus dem Unternehmen zu ekeln, was angesichts der allgemein schlechten Stimmung auch hervorragend gelingt.
Entgegen meiner Hoffnungen konnten die neuen Führungskräfte leider keinen frischen Wind hineinbringen oder Impulse setzen. Vor diesem Hintergrund wirkt die Tatsache, dass es sich bei diesen Menschen um Verwandte der Gründer handelt, leider wie ein billiger Versuch das Unternehmen effizienter auszunehmen.
Coworking inklusive Lärmpegel der Kollegen in den Offices. Teilweise sind ungeniert sensitive Interna und sogar Lästereien im Hintergrund durch Kollegen zu vernehmen, wenn einer der anwesenden Kollegen im Büro sein Mikrofon nutzt. Professionell finde ich das nicht.
Wenn einem Apple zusagt, ist immerhin das Arbeitsgerät ok.
Was hier Unternehmenskommunikation genannt wird ist eine Farce. Es geht darum, die bitteren Wahrheiten zu überspielen und zwanghaft ein Zerrbild aufzustellen, in welchem es mit Pexon stets bergauf geht. Bei Mitarbeitern mit mindestens zweistelliger Synapsenanzahl induzieren die dabei getätigten Aussagen wider der Realität üblicherweise Verwirrung, Wut, Fremdscham oder das akute Bedürfnis sich alkoholhaltige Flüssigkeiten einzuverleiben. Dies degradiert die monatliche Pflichtinformationsveranstaltung zu reiner Zeitverschwendung. Sie ist übrigens grundsätzlich Freizeit und ist daher nicht bezahlt, aber verpflichtend.
Dem Habitus nach halten sich die Vortragenden dabei scheinbar auch noch für verkannte Genies und erwarten für den inflationären Gebrauch von Buzzwords, aus dem oftmals leider auch noch die eigene Unwissenheit in der Sache hervorgeht, tosenden Applaus. Ein wahres Dunning-Kruger Spektakel.
Bis auf eine mir bekannte Ausnahme unter den Führungskräften ist Pexon im gelebten Miteinander absolut Fortschrittlich und Vorbildlich bei diesem Aspekt.
Für die letzten Besetzungen von Führungspositionen ist eindeutig das Saarland Vorbild gewesen. Die Familie kommt zuerst und wird eben ins Unternehmen gehired, während man sich in sozialen Medien damit brüstet, Positionen vorwiegend intern zu besetzen. Da kann ich nur empfehlen, aufzuklären, dass "intern" sich nicht etwa auf eine bestehende Firmenzugehörigkeit bezieht, sondern auf die Zugehörigkeit zur Familie der Gründer.
Du liebst Zufälle? Gut, denn deine Aufgaben hängen völlig von einem Projekt ab, dessen Wahl du nicht hast.
So verdient kununu Geld.