In den letzten 12 Monaten hat sich vieles (zum negativen) verändert
Gut am Arbeitgeber finde ich
IG Metall Tarif.
Pünktliche Lohnzahlung.
Ansprechpartner der Personalabteilung und des Betriebsrates - Belange werden ernst genommen und lösungsorientiert bearbeitet.
Sehr leckere Kantine.
Kostenloses Wasser.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mangelhafte Fehlerkultur.
Teilweise fehlende Konsequenz.
Rückschritte im mobilen Arbeiten.
Einstellung der Gewinnbeteiligung und Einzahlung in die Altersvorsorge.
Einschränkung der Gleitzeit durch Meetings mit Anwesenheitspflicht vor 9:30Uhr.
Verbesserungsvorschläge
Warum wird hier so viel auf einmal verändert?
Ist doch verständlich, dass wir Mitarbeiter damit überfordert sind und das Arbeitsklima leidet.
Step by step wäre besser gewesen.
Wir haben so viele Change Manager - aber irgendwie lief das hier alles gar nicht so gut.
Trotz der "Sprechstunde" die angeboten wurde.
Ich fände es gut, wenn wir auch weiterhin wieder jährlich unsere Führungskraft bewerten könnten und mit dem Feedback auch gearbeitet wird - bisher habe ich eher das Gefühl, dass es Zeitvergeudung war eine ausführliche Bewertung mit konstruktiver Kritik abzugeben.
Arbeitsatmosphäre
Innerhalb der Abteilung gut. Außerhalb fast nur noch Fingerpointing. Kaum einer übernimmt für Fehler die Verantwortung sondern schiebt diese immer nur zum Nächsten weiter.
Allgemein ist seit einigen Monaten die Atmosphäre als angespannt und negativ zu beschreiben.
Schade.
Image
Intern hat das image in den letzten 12 Monaten sehr gelitten.
Extern im Umkreis hört man immernoch überwiegend Positives.
Work-Life-Balance
Hier gibt es Rückschritte in Sachen Mobiles Arbeiten. Auch wenn es bei vielen Stellenausschreibungen noch drin steht, möchte man am liebsten eine 100% Anwesenheit.
Viele haben den Job bei Pfeiffer trotz längerer Pendelzeit angenommen, eben weil es die Möglichkeit des mobilen Arbeiten gibt.
Dies macht Beruf- und Privatleben besser vereinbar.
Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, dass im mobilen Arbeiten ein effizienteres und teilweise qualitativ besseres Arbeiten möglich ist. Zuhause kann ich konzentriert, in Ruhe an einer Sache arbeiten. Vor Ort geht dies zu 80% nicht. Dennoch ist es nicht mehr so gewünscht/gerne gesehen wie es zu vermittelt wurde.
Gleitzeit:
Gleitzeit bis 9:30Uhr wir dadurch kaputt gemacht, dass es täglich (!) Meetings mit Anwesenheitspflicht ab 8Uhr gibt.
Ansonsten dank IG Metall Tarif 35Std und 30 Tage Urlaub - das ist natürlich super.
Karriere/Weiterbildung
Wer will, der kann.
Jedoch ist Eigeninitiative und Engagement gefragt.
Kollegenzusammenhalt
Differenziert betrachtet
Innerhalb der Abteilung 5/5 Sternen
Abteilungsübergreifend 2/5 Sternen
Zu häufig:
Fingerpointing, fehlendes Verantwortungsbewusstsein und fehlende Bereitschaft zur abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit - es kommt immer darauf an, wie gut sich die Führungskräfte untereinander verstehen!
Vorgesetztenverhalten
Teilweise unterirdisch.
Keine fachliche Unterstützung im eigenen Bereich (evtl fehlt das Fachwissen) sondern einfach nur disziplinarische das eigene Ego befriedigen.
Entscheidungen werden aufgeschoben anstatt sie zu treffen. Und wenn Entscheidungen getroffen werden können diese teilweise nicht begründet werden.
Ich würde gerne wissen/verstehen, wenn ich etwas auf eine bestimmte Art tun/lassen soll weshalb das so entschieden wurde.
Dies würde, wenn ich anderer Meinung wäre, meine Akzeptanz und damit auch Motivation vermutlich eher positiv als negativ beeinflussen.
Ich denke mindestens jede Führungskraft (wenn nicht sogar jede:r) von extern kommend (Bereich egal) sollte im Onboarding-Prozess mindestens eine Woche in den Produktionsbereich des Produktes, mit dem zukünftig gearbeitet wird.
Arbeitsbedingungen
Im Büro gibt es höhenverstellbare Schreibtische. Temperaturregulierung funktioniert hier je nach Büro auch ganz gut.
In der Produktion ist es laut. Temperaturregulierung eher mangelhaft.
Sanitäre Anlagen sind teilweise renovierungsbedürftig.
Es gibt zu wenig Spinde und Umkleidemöglichkeiten.
Möglichkeit vor Ort zu duschen finde ich gut.
Kommunikation
Differenziert betrachtet:
Was Firmenbelange angeht:
Transparent, offen und zeitnah.
Bezüglich des Arbeitsalltags:
Teilweise hinterhältig.
Herausforderungen werden besprochen und die Lösungsfindung ist angestoßen, dennoch werden dann genau diese Themen an die Geschäftsführung eskaliert innerhalb kürzester Zeit.
Dies frisst unnötig Kapazitäten - für alle Beteiligten.
Eine offene und positive Fehlerkultur sucht man hier vergebens.
Gehalt/Benefits
Rückläufig!
ERA Eingruppierung ist fair.
Leistungszulagen noch in Ordnung- ich bin gespannt, ob es sich auch negativ verändern wird, wenn die Vereinbarung ausläuft.
Dickes Minus:
Gewinnbeteiligung wurde gestrichen.
Einzahlung in die Altersvorsorge ist aktuell ausgesetzt.
Somit können nun auch viele andere Arbeitgeber in der Region im Bezug auf das Gehalt mithalten und der Ausstieg aus dem Unternehmen wird für viele Angestellte in Summe (Arbeitsklima, mobiles Arbeiten und Gehalt) attraktiver.
Es gibt oft die Möglichkeit Termine beim Betriebsarzt wahrzunehmen und gesonderte Aktionen zur Gesundheitserhaltung.
Das finde ich super wichtig.
Cooperate Benefits
Job-bike
Interessante Aufgaben
Unterschiedlich - abhängig vom Arbeitsbereich