Remote Work als Feigenblatt altmodisch, keine Karriere, null Struktur
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Fixum ist solide und auch Vielfalt im Team wird tatsächlich gelebt. Der Kollegenzusammenhalt im SDR Team ist gut, man unterstützt sich gegenseitig und hält zusammen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es gibt kein vernünftiges Onboarding, keine Struktur und keine Unterstützung durch die Vorgesetzten. Coaching oder Feedback findet praktisch nicht statt und selbst grundlegende Tools wie Salesforce werden nicht erklärt. SDRs arbeiten isoliert, der Austausch mit den AEs fehlt und Übergaben laufen kalt und unprofessionell. Die Kultur ist sehr konservativ und altbacken, moderne Vertriebsansätze sucht man vergeblich. Die Hardware ist miserabel, Laptops und Handys halten kaum durch. Zwar ist das Fixum gut, aber das Provisionsmodell ist so schwach, dass selbst Top-SDRs kaum etwas herausholen. Dazu kommt eine hohe Fluktuation und ein nach außen aufgesetztes Image, das nicht zur Realität passt.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen sollte dringend ein professionelles Onboarding einführen und neue Mitarbeiter nicht einfach ins kalte Wasser werfen. Tools wie Salesforce müssen ordentlich erklärt und trainiert werden, statt vorauszusetzen, dass alle bereits Experten sind. Ein echtes Sales Enablement Programm, regelmäßiges Coaching durch Führungskräfte und klare Karrierepfade wären nötig, um Mitarbeiter zu entwickeln und zu halten. Außerdem müsste das Provisionsmodell komplett überarbeitet werden, damit Leistung endlich fair belohnt wird.
Arbeitsatmosphäre
Sehr konservativ, fast schon autoritär. Anstatt eine moderne Kultur zu fördern, herrscht ein Klima von Kontrolle und Stillstand. Kein Teamgeist, keine Motivation, keine Inspiration.
Image
Das Fixum ist auf einem guten Niveau, da kann man nichts sagen. Allerdings ist das Provisionsmodell eine absolute Katastrophe: selbst wenn man als SDR richtig gute Leistung bringt, Termine am Fließband generiert und seine KPIs übertrifft, kommt am Ende finanziell kaum etwas dabei heraus.
Das Modell ist so gestrickt, dass man faktisch nur vom Fixgehalt lebt. Incentives oder echte Belohnung für hohe Performance gibt es nicht. Das demotiviert massiv vor allem, weil man weiß, dass in anderen Firmen gute SDRs mit demselben Output ein Vielfaches verdienen könnten.
Work-Life-Balance
Auf dem Papier gibt es „Remote Work“ in der Praxis ist das mehr Schein als Sein. Strukturen fehlen komplett, die Arbeitslast ist unausgeglichen verteilt, und man ist als SDR komplett auf sich gestellt. Es gibt keine echten flexiblen Modelle, sondern eher Chaos. Work-Life-Balance wirkt dadurch wie eine Ausrede, nicht wie ein Benefit.
Karriere/Weiterbildung
Karrierechancen existieren praktisch nicht. Es gibt keine klaren Aufstiegspfade und keine individuelle Förderung.
Weiterbildung beschränkt sich auf veraltete Vertriebstrainings, die kaum etwas mit modernen Sales-Methoden zu tun haben. Ein- bis zweimal im Jahr gibt es Telefontrainings, die eher an die 90er erinnern.
Coaching oder echte Weiterentwicklung durch Führungskräfte? Fehlanzeige. Wer im Sales wachsen möchte, bleibt hier komplett auf der Strecke.
Kollegenzusammenhalt
Im SDR-Team ist der Zusammenhalt grundsätzlich gut man unterstützt sich gegenseitig und hält zusammen. Innerhalb der eigenen Rolle funktioniert das Miteinander also einigermaßen.
Problematisch ist jedoch der Austausch mit den Account Executives (AEs): Dieser findet fast gar nicht statt. Es gibt keine echte Zusammenarbeit, kein gemeinsames Vorgehen und keine „warme Beziehung“. Übergaben von Leads laufen kalt und unprofessionell, ohne Dialog oder Abstimmung. Das wirkt nach außen unkoordiniert und ist für SDRs extrem frustrierend.
Es gibt zwar ein paar Ausnahmen unter den AEs, die sich bemühen und ein professionelleres Verhalten zeigen aber das ist nicht die Regel, sondern eher die Ausnahme. Insgesamt überwiegt eine kühle Distanz, die Teamwork verhindert.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten ist extrem schwach. Unterstützung oder Feedback gibt es schlicht nicht. Neue Mitarbeiter werden ohne Struktur ins kalte Wasser geworfen. Ein vernünftiges Onboarding existiert nicht man bekommt keine klare Einführung, keine Schulung und keine Begleitung.
Selbst grundlegende Tools wie Salesforce werden nicht erklärt. Wer damit vorher nie gearbeitet hat, steht völlig alleine da und muss sich alles selbst zusammensuchen. Das ist unprofessionell und sorgt dafür, dass neue Kollegen direkt überfordert und frustriert sind.
Meetings zwischen SDRs und AEs mussten zeitweise sogar von SDRs selbst übernommen werden, weil von den eigentlichen Führungskräften nichts kam. Das ist ein klares Zeichen für fehlende Führung.
Hinzu kommt: Vor wenigen Monaten gab es nur 2 SDRs, inzwischen sind es 6 mehr SDRs als AEs. Recruiting läuft weiter, ohne dass es irgendein Konzept gibt. Das alte SDR-Team war plötzlich weg, bevor die neuen Mitarbeiter überhaupt angefangen hatten. Dieses Vorgehen wirkt planlos, intransparent und extrem unprofessionell.
Arbeitsbedingungen
Hardware ist ein Witz: Laptops und Handys sind sofort leer, produktives Arbeiten ist kaum möglich. Moderne Sales-Tools oder ein Enablement Setup gibt es nicht. Alles läuft altbacken und manuell.
Kommunikation
Kommunikation ist eines der größten Probleme bei PFIF. Es gibt keine klare Linie und keine Transparenz. Informationen werden entweder gar nicht oder viel zu spät geteilt. Feedback findet kaum statt weder vom Management noch teamübergreifend. Entscheidungen werden oft über Nacht wieder geändert, ohne dass erklärt wird warum.
Zwischen Vertrieb, SDRs und Account Managern gibt es praktisch keinen Austausch. Jeder arbeitet in seiner eigenen Blase, wodurch unnötige Doppelarbeit entsteht und Chancen verpasst werden. Remote Work wird zwar angeboten, aber die Kommunikationstools und prozesse sind nicht darauf ausgelegt man ist isoliert und bekommt nur das Nötigste mit.
Gehalt/Benefits
Das Fixum ist auf einem guten Niveau, da kann man nichts sagen. Allerdings ist das Provisionsmodell eine absolute Katastrophe: selbst wenn man als SDR richtig gute Leistung bringt, Termine am Fließband generiert und seine KPIs übertrifft, kommt am Ende finanziell kaum etwas dabei heraus.
Das Modell ist so gestrickt, dass man faktisch nur vom Fixgehalt lebt. Incentives oder echte Belohnung für hohe Performance gibt es nicht. Das demotiviert massiv vor allem, weil man weiß, dass in anderen Firmen gute SDRs mit demselben Output ein Vielfaches verdienen könnten.
Gleichberechtigung
In Bezug auf Vielfalt und Diversität kann man PFIF positiv hervorheben. Es arbeiten Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen zusammen sowohl kulturell als auch altersmäßig gemischt. Auch im Recruiting wird darauf geachtet, Bewerber:innen mit verschiedenen Profilen einzustellen.
Hier merkt man, dass Vielfalt nicht nur ein Schlagwort ist, sondern tatsächlich gelebt wird. Kolleg:innen begegnen sich unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Alter grundsätzlich respektvoll. Dieser Punkt ist eine der wenigen positiven Seiten im Unternehmen.
Interessante Aufgaben
Die Themen klingen spannend Innovation, Förderung, Beratung. In der Praxis sind die Aufgaben stark bürokratisch, ohne moderne Ansätze und ohne echten Impact.