Naja...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Duz-Kultur, Freundlichkeit & Mitarbeiter-Events. Man kriegt am Anfang eine kleine Ausbildung im Verkauf & Vertrieb und man lernt, wie man Gespräche zielgerichtet führt, um ans Ziel zu kommen, was auch im Privaten nützlich ist.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Manipulation & dieser Blick auf die Zahlen. Aber das ist wohl der Firmenstruktur geschuldet.
Verbesserungsvorschläge
Ordentliche Trennwände bzw. Headsets mit Noise-Cancelling. Höhenverstellbare Tische für alle, nicht nur die Leitung. Klar kommunizieren, wer wann im Büro ist. Protokolle von Meetings teilen und klar stellen, dass alle die Informationen haben. Coaching-Unterlagen klar strukturieren, nicht alles einzeln.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeit selbst ist sehr anhand der Zahlen gemessen. Schreibt man Aufträge, ist alles gut. Hat man damit Probleme oder schreibt nicht genügend Aufträge, muss man mit der Leitung sprechen. Man soll am besten alles so machen, wie vorgeschrieben. Man wird zu einer kleinen Verkaufs-Maschine erzogen und in Gespräche wird übrigens auch einfach eingehakt, vor allem wenn was nicht perfekt ist. Ein Nein der Kunden wird nicht akzeptiert ohne triftigen Grund, und für trauernde Menschen ist wenig Empathie da. Hauptsache Verkauf...
Image
Die Firmenstruktur ist sehr suspekt und undurchsichtig. Ist die Tochterfirma einer Tochterfirma. Woher welche Entscheidungen kommen ist nicht transparent und wird auf Nachfrage nicht wirklich erklärt. Wo gewisse Kundendaten herkommen ist intransparent und ehrlicherweise auch bisschen unmoralisch. Kapitalismus pur. Hauptsache einen Markt erschließen.
Karriere/Weiterbildung
Initiative selten erwünscht.
Kollegenzusammenhalt
Team ist cool, nette Leute dabei.
Vorgesetztenverhalten
Wenn man sich gut versteht mit der Leitung ist alles supi. Es scheint aber so, als würde es alle paar Wochen einen anderen Mitarbeiter geben, auf den sich besonders negativ fokussiert wird und welcher teilweise schikaniert wird. Scheint Launen-abhängig. Die Leitung ist vorne rum sehr nett und tut so, als würden sie sich interessieren für die Anliegen der Mitarbeiter. Wenn man aber Probleme hat, die die Arbeit beeinflussen, dann wird das oft abgetan a la "Andere schaffen es doch auch" usw. Das ist vielleicht nett gemeint, aber leider sehr toxisch. Man merkt stark den Druck, der von oben auf die Leitung ausgewirkt wird.
Arbeitsbedingungen
Büro ist groß und schön, manche Dinge könnten ausgebaut werden, z.B. Kaffeeautomat. Es wird schnell laut wenn alle telefonieren. Die Technik ist nicht (wie auf der Webseite angepriesen) die neueste. Im Home-Office kriegt man nur einen kleinen Laptop.
Kommunikation
Man kann kleine Dinge gut und spontan ansprechen, das ist positiv. Manchmal ist aber niemand von der Leitung da oder man weiß nicht, an wen man sich am besten wendet. Leitung ist aber gut telefonisch erreichbar, auch außerhalb der Arbeitszeiten.
Gehalt/Benefits
Festgehalt + Provisionen.
Interessante Aufgaben
Leider immer das gleiche, kann schnell langweilig werden. Ist halt Callcenter.