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Bewertung

Druck und Drohungen statt Wertschätzung – ohne Rechtsschutzversicherung bist du aufgeschmissen!!

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei P-Werk in Esslingen am Neckar gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Leider kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung keinen Bereich nennen, den ich besonders positiv erlebt habe. Die Zusammenarbeit war von Beginn an von Druck, mangelnder Wertschätzung und einer aus meiner Sicht wenig lösungsorientierten Kommunikation geprägt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mangelnde Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden
-Kommunikation häufig von Druck statt von Lösungen geprägt
-Androhung von Konsequenzen bei abgelehnten Einsätzen
-Individuelle Qualifikationen und Wünsche wurden kaum berücksichtigt
-Keine Zusammenarbeit auf Augenhöhe
-Unzureichende Erreichbarkeit und fehlende Rückmeldungen bei Problemen
-Unstimmigkeiten bei der Lohnabrechnung, die erst nach anwaltlicher Unterstützung geklärt wurden
-Wenig Transparenz bei Entscheidungen
-Fokus auf schneller Besetzung von Einsätzen statt passender Vermittlung
-Kaum Benefits oder Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung

Verbesserungsvorschläge

Ich wünsche mir einen respektvollen und partnerschaftlichen Umgang mit den Mitarbeitenden. Kritik und berechtigte Anliegen sollten ernst genommen und gemeinsam gelöst werden, statt Druck aufzubauen oder mit Konsequenzen zu drohen. Zudem sollten Abrechnungen zuverlässig und transparent erfolgen sowie individuelle Qualifikationen und Wünsche bei der Einsatzplanung stärker berücksichtigt werden. Langfristig profitiert davon nicht nur das Unternehmen, sondern auch die Mitarbeitenden und die Einrichtungen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich als wenig wertschätzend und von Druck geprägt erlebt. Eigene Wünsche oder fachliche Vorstellungen wurden kaum berücksichtigt. Statt einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe hatte ich häufig das Gefühl, dass erwartet wurde, Anweisungen ohne Rückfragen oder Kritik umzusetzen. Wer seine Meinung äußerte oder Einsätze ablehnte, musste aus meiner Sicht mit Druck und angedrohten Konsequenzen rechnen.

Kommunikation

Die Kommunikation war für mich einer der größten Kritikpunkte. Auf Fragen oder Probleme wurde häufig gar nicht oder erst nach mehrmaligem Nachfragen reagiert. Statt gemeinsam nach Lösungen zu suchen, hatte ich oft den Eindruck, dass Entscheidungen einseitig getroffen wurden. Selbst bei Unstimmigkeiten in der Lohnabrechnung erhielt ich zunächst keine Klärung. Erst nach Einschaltung einer Anwältin wurden die offenen Beträge weitgehend ausgeglichen.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance litt für mich vor allem unter dem hohen Druck bei der Einsatzplanung. Persönliche Wünsche oder Einschränkungen wurden kaum berücksichtigt. Ich hatte häufig den Eindruck, dass die Besetzung der Einsätze wichtiger war als eine langfristig gute und passende Zusammenarbeit.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten meiner Disponenten empfand ich als wenig wertschätzend und nicht lösungsorientiert. Kritik oder berechtigte Anliegen wurden aus meiner Sicht häufig abgeblockt. Statt gemeinsam nach einer passenden Lösung zu suchen, wurde teilweise Druck aufgebaut und mit Konsequenzen gedroht. Auch ein Wechsel des Ansprechpartners führte bei mir zu keiner spürbaren Verbesserung.

Interessante Aufgaben

Die Auswahl an Einsatzmöglichkeiten empfand ich als wenig abwechslungsreich. Mir wurden überwiegend Einsätze im Kindergarten oder in der Krippe angeboten, obwohl ich offen für andere pädagogische Bereiche war. Teilweise erhielt ich Vermittlungsvorschläge, die nicht zu meinem Stundenumfang oder meinem Profil passten. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass individuelle Qualifikationen und Wünsche bei der Vermittlung nur eine untergeordnete Rolle spielten.

Gleichberechtigung

Diesen Punkt konnte ich während meiner Beschäftigung nicht positiv wahrnehmen. Unabhängig von Qualifikation und Berufserfahrung hatte ich den Eindruck, dass individuelle Bedürfnisse und fachliche Erfahrung bei Entscheidungen kaum berücksichtigt wurden.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen haben mich insgesamt nicht überzeugt. Bei der Vermittlung und Organisation hatte ich häufig den Eindruck, dass individuelle Bedürfnisse und grundlegende Rahmenbedingungen kaum berücksichtigt wurden. Auch bei den Unterkünften wurde aus meiner Sicht wenig Wert auf eine alltagstaugliche Ausstattung gelegt. Insgesamt fehlte mir eine partnerschaftliche und lösungsorientierte Zusammenarbeit.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Während meiner Beschäftigung konnte ich kein besonderes Umwelt- oder Sozialbewusstsein erkennen. Themen wie Nachhaltigkeit oder ein wertschätzender Umgang mit den Mitarbeitenden spielten aus meiner Sicht keine erkennbare Rolle.

Gehalt/Benefits

Die Verpflegungspauschale war grundsätzlich ein Pluspunkt, war jedoch an viele Voraussetzungen geknüpft und entfiel beispielsweise bei Urlaub, Krankheit oder nach längeren Einsätzen am selben Einsatzort. Darüber hinaus wurden keine nennenswerten Benefits angeboten. Weder Gesundheitsangebote noch andere Zusatzleistungen waren aus meiner Sicht vorhanden.

Image

Das Unternehmen präsentiert sich nach außen deutlich positiver, als ich es im Arbeitsalltag erlebt habe. Meine Erfahrungen mit Kommunikation, Wertschätzung und dem Umgang mit Mitarbeitenden haben leider nicht zu dem Außenauftritt gepasst.

Karriere/Weiterbildung

Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung oder echten Karriereperspektiven habe ich nicht erlebt. Der Schwerpunkt lag aus meiner Sicht auf der Vermittlung von Einsätzen und weniger auf der langfristigen Entwicklung der Mitarbeitenden.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.