Es geht steil bergab
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kollegen und dass das Gehalt immer pünktlich kommt. 33 Tage Urlaub.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zu viele Verwalter und zu wenige richtige Chefs.
Verbesserungsvorschläge
In diesem Unternehmen läuft leider ziemlich viel schief. Was über viele Jahre gut gemacht wurde, ist im letzten Jahre zerstört worden.
Leider bekommt das durch die strikte soziale Trennung oben keiner mit. Wenn man nach außen immer ein modernes Unternehmen abgeben möchte, dann sollte man da auch intern sein. Viel Glanz wenig Schein sollte abgelgt werden.
Man sieht die Mitarbeiter als etwas, was man am liebsten nicht haben möchte, da sie den Gewinn des Unternehmers schmälern. Dieser Standpunkt sollte mal überdacht werden.
Vernünftige Bezahlung auf angemessenem Niveau. Dann klappt es hoffentlich auch mit besserem Personal wieder. Viele sind nicht länger als ein Jahr da.
Arbeitsatmosphäre
War mal echt gut. Derzeit eine Katastrophe.
Bei den meisten herrscht das Motto: Die Schicht absitzen und mit möglichst wenig Einsatz über die runden kommen. Dann nichts wie ab nach Hause.
Krankmachen gehört bei vielen zur Tagesordnung.
Image
Über die Landkreisgrenzen als eher schlechter Arbeitgeber bekannt.
Work-Life-Balance
Aufgrund Vollkonti (rund um die Uhr, auch am Wochenende) muss das jeder für sich selbst entscheiden. Ist halb sieben Tage arbeit, zwei Tage frei, wieder sieben Tage arbeit...
Kurzfristig frei zu bekommen ist schwierig. Da es sonst sein kann, dass die Produktion abgestellt werden muss weil keiner mehr da ist.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung gibt es nicht.
Wenn es mal eine Einweisung in eine neue Maschine gibt ist das schon das höchste der Gefühle. Das Motto lautet hier halt friss oder stirb.
Aufsteigen kann man durch private Kontakte oder durch Benennung des Unternehmers. Führungspositionen werden meistens ohne Ausschreibung vergeben.
Gehalt/Benefits
Gehalt kam immer pünktlich.
Sozialleistungen wurden alle gestrichen.
Man konnte da echt mal gutes Geld verdienen. Der Mindestlohn kommt inzwischen aber immer näher und in ein paar Jahren dürfte man diesen bekommen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Auf der einen Seite heimst man Preise ein, auf der anderen Seite spielt Nachhaltigkeit keine Rolle.
Kollegenzusammenhalt
Passt. Man sitzt halt im gleichen Boot.
Umgang mit älteren Kollegen
Müssen das gleiche leisten wie die jungen. Für langjährige Beschäftigte gibt es nur eine einmalige Gratifikation. Langjährige Kollegen werden genau so wenig geschätzt wie neu eingestellte. Auf ältere Kollegen wird in keinster weise Rücksicht genommen.
Vorgesetztenverhalten
Persönlich sind sie ok.
Entscheidungen werden von oben nach unten durchgesetzt. Eine klare einheitliche Entscheidungsstruktur von oben nach unten gibt es nicht. Hängt immer davon ab, was dem direkten Vorgesetzten am wichtigsten ist. Und das muss nicht unbedingt das sein was andere vorgeben.
Die persönliche Meinung interessiert niemanden.
Arbeitsbedingungen
Viele schädliche Stoffe. Viel veraltete Technik.
Es hat Jahre gedauert bis vernünftige Stühle gekauft wurden. Tische/Schränke werden notdürftig repariert oder selbst gebaut weil kein Geld da ist.
Kommunikation
Gibt es schlicht und ergreifend nicht. Wenn dann erfährt man etwas von Kollegen.
Gleichberechtigung
Aufstiegsschancen gibt es fast nicht. Die Unternehmensstruktur ist hierfür auch zu altmodisch. Ist vergleichbar mit den Kasten in Indien (allerdings nicht religiös bedingt).
Interessante Aufgaben
Aufgrund der vielen kaputten Anlagen ist halt immer was los. Langweilig wird einem nicht.