Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.9.2026
Philip Morris (Deutschland) erhält ein gemischtes Gesamtbild. Besonders hervor sticht die Vergütung: Mitarbeiter:innen beschreiben das Gehalt als fair, überdurchschnittlich und stets pünktlich – wenngleich manche es angesichts der tatsächlichen Arbeitsbelastung als unzureichend empfinden.
Deutlich kritischer fallen die Meinungen zum Führungsverhalten aus. Bewertungen beschreiben Vorgesetzte als wenig transparent, desinteressiert und teils inkompetent. Auch die Kommunikation gilt als mangelhaft: Informationen werden selektiv weitergegeben, Entscheidungen ohne Vorankündigung umgesetzt. Der Zusammenhalt unter Kolleg:innen zeigt ein widersprüchliches Bild – im direkten Miteinander funktioniert er oft gut, bei Karrierefragen dominieren jedoch Eigeninteresse und Ellenbogenmentalität. Karrierechancen hängen laut Bewertung...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Philip Morris (Deutschland) erhält insgesamt eine gemischte Bewertung. Während wenige Nutzer:innen die Arbeitsatmosphäre als angenehm und positiv beschreiben, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen.
Besonders der Umgang zwischen Mitarbeiter:innen und Vorgesetzten wird negativ bewertet: Wenige Nutzer:innen berichten von mangelndem Vertrauen durch nicht eingehaltene Versprechen und gebrochene Vereinbarungen. Auch das Onboarding und die Hilfsbereitschaft von Führungskräften werden als unzureichend empfunden. Zudem beschreiben einige Nutzer:innen einen gestiegenen Leistungsdruck, schwachen Zusammenhalt im Team sowie das Gefühl, im Unternehmen wenig Wertschätzung zu erfahren. Fehler sollen dabei ignoriert und stattdessen irrelevante Erfolge gefeiert werden. Das Stimmungsbild fällt damit trotz vereinzelter positiver Eindrücke zur Atmosphäre im Kollegium eher kritisch aus.
Die Kommunikation bei Philip Morris (Deutschland) wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders kritisch sehen viele, dass Informationen selektiv weitergegeben werden und dadurch Flurfunk entsteht. Einige bemängeln zudem, dass Umsetzungen ohne vorherige Ankündigung erfolgen und Fragen nicht erwünscht sind. Auch fehlt für manche das frühere Gemeinschaftsgefühl. Laut einigen Nutzer:innen funktioniert die Kommunikation bei neuen Initiativen zwar gut, reduziert sich ansonsten jedoch auf starre Vorgaben aus globalen Richtlinien. Dem gegenüber stehen wenige positive Stimmen, die die Kommunikation als grundsätzlich akzeptabel beschreiben und darauf hinweisen, dass Informationen meist rechtzeitig ankommen.
Das Vorgesetztenverhalten bei Philip Morris (Deutschland) wird von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Kritisiert wird vor allem mangelnde Transparenz in der Führung sowie fehlendes Interesse an den Mitarbeiter:innen. Einige Bewertungen beschreiben, dass Führungskräfte Fehler vertuschen, Erfolge bevorzugten Personen zuschreiben und qualifizierte Mitarbeiter:innen zugunsten von Ja-Sager:innen verdrängen. Auch soll Lob im Nachhinein abgestritten werden, was ein klares Machtgefälle zwischen Führung und Belegschaft erzeugt.
Darüber hinaus bemängeln einige Nutzer:innen grundlegende Defizite in den Führungskompetenzen vieler Manager:innen – trotz bestehender Auswahlprozesse. Vereinzelt wird die Kompetenz direkter Vorgesetzter positiv hervorgehoben, während übergeordnete Führungsebenen als entwicklungsbedürftig gelten. Zudem berichten wenige Nutzer:innen, dass ältere Mitarbeiter:innen wenig willkommen seien und ganze Teams ohne vorherige Gespräche ausgetauscht würden.
Die Gleichberechtigung bei Philip Morris (Deutschland) wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben das Unternehmen als offen und inklusiv und empfinden die Behandlung als fair. Gleichzeitig merken auch positive Stimmen an, dass trotz eines Bekenntnisses zur Vielfalt letztlich nur ein bestimmter Typ Mensch in Führungspositionen aufsteigt.
Die negativen Stimmen überwiegen jedoch: Mehrere Nutzer:innen bemängeln, dass Gleichberechtigung im Alltag kaum spürbar sei und Bevorzugungen offen kommuniziert würden. Kritisiert wird zudem, dass neue Mitarbeiter:innen sich anpassen müssten, um akzeptiert zu werden, und dass ehrliche Meinungsäußerungen negativ aufgenommen würden. Einzelne Bewertungen sehen eine einseitige Förderung bestimmter Gruppen, während ältere Beschäftigte kaum Chancen erhielten. Diese negativen Einschätzungen stehen im Kontrast zur ausgeglichenen Gesamtbewertung, die auch reine Sternbewertungen einschließt.
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