Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.10.2026
Philip Morris (Deutschland) erzielt ein neutrales Gesamtprofil. Als klarer Pluspunkt gilt die Vergütung: Bewertungen beschreiben das Gehalt als überdurchschnittlich hoch und pünktlich, manche sehen darin jedoch eine Kompensation für hohe Belastungen. Die Aufgaben im Außendienst und Vertrieb werden von einigen als abwechslungsreich und spannend beschrieben.
Deutlich kritischer fallen die Meinungen zu Führung, Karriere und Teamdynamik aus. Das Vorgesetztenverhalten steht besonders im Fokus: Bewertungen beschreiben inkompetente Führungskräfte, gebrochene Versprechen und Vetternwirtschaft bei Beförderungen, bei denen Leistung kaum zählt. Obwohl informelle Beziehungen unter Kolleg:innen manchmal als angenehm gelten, berichten viele von einem Ellenbogenklima, das sich nach Führungswechseln verstärkt habe. Die Kommunikati...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Philip Morris (Deutschland) wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Wenige beschreiben sie als angenehm und kollegial, während die kritischen Stimmen überwiegen. Einige beklagen einen stark gestiegenen Arbeitsdruck, der das Arbeitsklima in den letzten Jahren spürbar verändert hat, sowie einen mangelnden Zusammenhalt im Team. Auch das Verhältnis zu Vorgesetzten sorgt für Unmut: Wenige berichten von gebrochenen Versprechen, fehlender Anerkennung und dem Gefühl, lediglich als letztes Glied in der Kette wahrgenommen zu werden. Hinzu kommt, dass wenige Nutzer:innen die Einarbeitungsphase als isolierend und unbefriedigend erlebt haben. Kritisiert wird zudem, dass irrelevante Erfolge gefeiert, Fehler jedoch ignoriert werden. Während das kollegiale Miteinander im Team von manchen noch positiv hervorgehoben wird, trübt das Führungsverhalten die Gesamtwahrnehmung der Arbeitsatmosphäre merklich.
Die Kommunikation bei Philip Morris (Deutschland) wird von Mitarbeiter:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders negativ fällt auf, dass wichtige Informationen offenbar nur einem ausgewählten Personenkreis zugänglich sind, während Gerüchte kursieren. Einige Bewertungen bemängeln zudem, dass Entscheidungen ohne Vorankündigung umgesetzt werden und Rückfragen kaum erwünscht sind. Die Kommunikation wird von wenigen als kaum existent beschrieben, und das frühere Gemeinschaftsgefühl vermissen einige Mitarbeiter:innen. Positiv heben einzelne Bewertungen hervor, dass Informationen meist rechtzeitig ankommen und die Kommunikation grundlegend funktioniert. Wenige beschreiben sie als akzeptabel, wenn auch verbesserungswürdig. Die Außenkommunikation bei der Einführung neuer Initiativen gilt zwar als stark, jedoch überwiegt intern ein als autoritär empfundener Kommunikationsstil, der wenig Raum für Dialog lässt.
Das Vorgesetztenverhalten bei Philip Morris (Deutschland) wird von den Bewertenden stark kritisiert. Einige Rezensionen bemängeln inkompetente Führungspersönlichkeiten, die trotz aufwendiger Personalauswahlverfahren in Führungspositionen gelangen. Mitarbeiter:innen berichten, dass Fragen ignoriert oder unfreundlich beantwortet werden und Interesse an den Mitarbeitenden weitgehend fehlt. Zudem sollen Aussagen nachträglich bestritten und Loyalität erzwungen worden sein.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die ungleiche Behandlung im Team: Wenige Bewertungen beschreiben eine ausgeprägte Günstlingswirtschaft, bei der Erfolge bevorzugten Personen zugeschrieben werden, während andere Mitarbeiter:innen – insbesondere ältere – als unerwünscht gelten. Fehler sollen durch finanzielle Mittel verdeckt werden, anstatt sie offen anzusprechen. Das Bild, das die Bewertungen zeichnen, ist damit in dieser Kategorie klar negativ geprägt.
Bei Philip Morris (Deutschland) fällt das Bild zur Gleichberechtigung gemischt aus. Einige Nutzer:innen beschreiben das Unternehmen als offen und fair, während andere deutliche Kritik äußern. So wird zwar Vielfalt begrüßt, jedoch soll in der Führungsebene stets derselbe Typ Mensch befördert werden. Wenige Bewertungen bemängeln zudem, dass eine hundertprozentige Fokussierung auf Frauen Männer benachteilige und ältere Mitarbeiter:innen gänzlich ausschließe.
Kritische Stimmen beklagen außerdem eine ausgeprägte Hierarchie, der sich neue Mitarbeiter:innen anpassen müssen, sowie fehlende Chancengleichheit im Allgemeinen. Einige Nutzer:innen empfinden ehrliche Meinungsäußerungen als unerwünscht. Angesichts dieser widersprüchlichen Einschätzungen lässt sich kein eindeutiger Konsens ziehen – positive Einzelstimmen stehen einem spürbaren Unbehagen gegenüber, das strukturelle Ungleichheiten im Unternehmen betrifft.
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