Die Arbeit ist spannend und ausgewogen, gutes Team, engagierte Kinder, jedoch teils starke Lästerkultur.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die flexiblen und vielfältigen Arbeitsformen ermöglichten eine abwechslungsreiche und individuell angepasste Gestaltung des Arbeitsalltags. Auch die zusätzlichen Benefits wie das kostenfreie Mittagessen und das Deutschlandticket haben das Arbeitsumfeld spürbar bereichert.
Verbesserungsvorschläge
Es wäre wünschenswert, wenn das Leitungsteam den Austausch mit dem Kollegium stärker suchen und die Mitarbeitenden weniger als reine Arbeitskraft, sondern mehr als wertvolle Partner im Schulalltag wahrnehmen würde.
Image
Obwohl sich die Schule als internationale Einrichtung präsentiert, fehlen internationale Akkreditierungen wie CIS oder IB. Es handelt sich letztlich um ein Unternehmen, was bei Entscheidungen und der Ausrichtung spürbar ist.
Work-Life-Balance
Die Arbeitsbelastung war gut organisiert, sodass es nur selten notwendig war, Arbeit mit nach Hause zu nehmen.
Karriere/Weiterbildung
Meine direkte Vorgesetzte war stets kommunikativ und zeigte großes Interesse an meiner persönlichen Weiterentwicklung, was ich sehr geschätzt habe.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Trotz des insgesamt positiven Arbeitsumfelds fällt auf, dass viele Kinder Essen verschwenden und dies von den Lehrkräften selten thematisiert wird
Kollegenzusammenhalt
Die Teamarbeit war insgesamt sehr positiv; Kolleginnen und Kollegen unterstützten sich gegenseitig und förderten ein wertschätzendes Miteinander. In einigen Abteilungen war jedoch eine ausgeprägte Lästerkultur spürbar.
Vorgesetztenverhalten
Das Leitungsteam ist in großen Teilen vom Kollegium abgekoppelt, was die Zusammenarbeit erschwert. Zudem gibt es unausgesprochene Erwartungen, unbezahlte Überstunden bei Vertretungen zu leisten.
Während einer Fortbildung verglich ein Mitglied der Schulleitung das Kollegium mit "Herpes" und äußerte, wir sollten eine "Marke" bei den Kindern hinterlassen – eine Aussage, die von vielen als äußerst unangemessen empfunden wurde.