Team Top - Mgmt flop
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sehr guter Kollegenzusammenhalt und angenehmes Miteinander im Team
Hilfsbereitschaft und gegenseitige Unterstützung im Arbeitsalltag
Teils interessante Aufgaben mit Praxisbezug
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fehlende Wertschätzung und Kommunikation seitens des Managements
Mikromanagement statt lösungsorientierter Führung
Keine Weiterbildungs- oder Entwicklungsmöglichkeiten
Unklare Strukturen, fehlende Prozesse und Zuständigkeiten
Verbesserungsvorschläge
Strukturen und Prozesse etablieren: Klare, transparente Abläufe und Zuständigkeiten würden nicht nur Effizienz, sondern auch Arbeitszufriedenheit verbessern.
Mitarbeiter wertschätzen: Eine offenere und respektvollere Kommunikation, Anerkennung von Leistungen sowie mehr Vertrauen in die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden würden die Motivation deutlich erhöhen.
Arbeitsatmosphäre
Das Team und der Zusammenhalt unter den Kolleg*innen waren eindeutig die stärkste Seite des Unternehmens – offen, hilfsbereit und professionell. Leider wurde dieses Potenzial durch ein schwaches Management ausgebremst: Es fehlte an Wertschätzung, Fachkenntnis und klarer Führung. Mikromanagement statt Lösungsorientierung prägte den Alltag. Struktur, Prozesse und die Einhaltung von gesetzl. Vorschriften waren lückenhaft, und auch die Arbeitsbedingungen – veraltete Büroräume, kaum Weiterbildungsangebote, spiegelten die geringe Priorität wider, die Mitarbeiterentwicklung und -zufriedenheit im Unternehmen hatten. Wer ein gutes Team sucht, wird hier fündig – wer sich jedoch weiterentwickeln oder langfristig wohlfühlen will, dürfte enttäuscht werden.
Karriere/Weiterbildung
Entwicklungsmöglichkeiten waren kaum vorhanden. Es gab weder strukturierte Weiterbildungsangebote noch eine erkennbare Förderung individueller Karrierewege. Eigeninitiative wurde zwar nicht grundsätzlich blockiert, aber auch nicht unterstützt oder gefördert. Insgesamt fehlte eine klare Strategie zur Mitarbeiterentwicklung.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war im Branchenvergleich eher durchschnittlich und entsprach nicht immer dem Verantwortungsumfang oder der Qualifikation. Sozialleistungen gab es kaum, wenn war sie auf ein Mindestmaß beschränkt – bis auf Dienstwagen gab es keine nennenswerten Zusatzleistungen oder Benefits. Insgesamt eher funktional als motivierend.
Kollegenzusammenhalt
Die Kolleg*innen haben sich gegenseitig unterstützt, Wissen geteilt und auch in stressigen Phasen fair und respektvoll miteinander gearbeitet. Die angenehme Teamatmosphäre war einer der wenigen stabilen und motivierenden Faktoren im Arbeitsalltag.
Vorgesetztenverhalten
Fehlende Wertschätzung, Mikromanagement und mangelndes fachliches Verständnis
Vorgesetzten war es wichtiger die Parkplätze neu zu verteilen, als Struktur zu schaffen.
Arbeitsbedingungen
Die Büroräume waren veraltet, und technische Ausstattung entsprachen nicht dem was man heute als zeitgemäß bezeichnen würde.
Arbeitszeiterfassung und Überstunden wurden nicht berücksichtigt und der selbstorganisation überlassen.
Normen, Prüf- und Betriebsmittel gab es zu Beginn keine bzw. waren nicht abrufbar.
Kommunikation
Neuigkeiten wurden selten und verspätet an die Belegschaft weitergegeben. Strukturelle Änderungen auf Managementebene wurden kurzfristig informiert. Die Info, dass neue MA ins Team kommen hat man an deren Startdatum bekommen
Interessante Aufgaben
Planung und Ausführung von PV-Anlagen unterschiedlicher Größen. Leider wurden kaum weitere Themen wie Freifläche, Großspeicher, H2 oder anderen erneuerbare Themenfelder behandelt.