134 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
134 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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134 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Nachdem Google ja momentan seltsame Geister mit sich zieht hoffe ich hier meine ehrliche Erfahrung mit diesem Unternehmen bewerten zu koennen. Am besten sollte der AG ehrlich sagen, wenn er keine Fachkraefte bezahlen kann/will. Am besten nicht mehr suchen
Die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Stufen im Verfahren, sollten unbedingt optimiert werden. Am Telefon hieß es nämlich zunächst, dass Picnic daran interessiert sei, Bewerbende mit hohen Qualifikationen (in meinem Fall: 1 Universitätsabschluss und der zweite Abschluss ist in Arbeit) auch längerfristiger zu beschäftigen. Beim persönlichen Kennenlernen wurden so ziemlich ähnliche Fragen gestellt wie beim Telefoninterview. Auf diese Fragen habe ich entsprechend auch dieselben Antworten gegeben und am Ende trotzdem eine Absage bekommen. Die Absage an sich fand ich jetzt nicht schlimm. Was ich aber schade fand, ist die Tatsache, dass ich hierzu keinerlei Feedback bekommen habe und bis heute immer noch nicht weiß, woran es nun gescheitert ist. In der Hinsicht muss ich den Kommentaren hier insofern recht geben, dass das Ganze eine reine Zeitverschwendung war. Besonders weil eine Begründung ausbleibt und man sich so auch nicht weiterentwickeln kann. Stattdessen wird man damit komplett alleine gelassen, sodass man sich selber Erklärungen zurechtlegt, die noch nicht mal stimmen müssen. Wirklich schade....
Tell the truth don't call for interview if you don't want to recruit, based on bias.
1. Erstkontakt vs. Datenerfassung
Das telefonische Erstgespräch verläuft nach einem standardisierten Skript. Der Recruiter tritt freundlich auf, fungiert jedoch primär als Datenerfasser für das Bewerbermanagementsystem (ATS). Anzugeben sind primäre Beschäftigungsverhältnisse, Schichtzeiten im Hauptberuf und Führerscheindaten. Bemerkenswert ist die Diskrepanz zwischen der nahbaren Gesprächsatmosphäre und der anschließenden, rein datengetriebenen Verarbeitung. Positiv anzumerken bleibt einzig, dass der E-Mail-Support im Nachgang zügig reagiert – inhaltlich jedoch in generischen Textbausteinen verhaftet bleibt.
2. Rechtliche & Dispositive Ausschlussmechanismen (ArbZG)
Die Absage ist das Ergebnis automatisierter Ausschlusskriterien, die in der Stellenanzeige bewusst verschwiegen werden:
Gesetzliche Ruhezeiten (§ 5 ArbZG): Wer im Hauptberuf im Zweischichtsystem arbeitet (z. B. Spätschicht bis 21:00 Uhr im Gesundheits- oder Pflegesektor), kollidiert mathematisch mit den frühen Schichtfenstern des Lieferdienstes. Das System triggert einen automatischen Hard-Filter, um haftungsrechtliche Risiken und Bußgelder wegen Unterschreitung der 11-stündigen Ruhezeit zu vermeiden.
Dispositive Risiko-Aversion: Aus Sicht der Schichtplanung (Hub/Dispo) gelten Hauptberufe im Schichtdienst als betriebliches Risiko für spontane Personalausfälle oder Überstunden-Kollisionen.
3. Irreführende Stellenbeschreibungen & Rechtliche Bedenken (§ 5 UWG / § 242 BGB)
Die Verwendung des Begriffs „flexible Arbeitszeiten“ grenzt an eine Täuschung des Bewerbers. Während in den Anzeigen Flexibilität suggeriert wird, fordert das Unternehmen eine einseitige Verfügbarkeit für seine starren Schichtraster.
Dass harte Ausschlusskriterien (wie die Unvereinbarkeit mit Schichtarbeit im Hauptberuf) verschwiegen werden, wirft Fragen hinsichtlich unlauterer Recruiting-Praktiken (§ 5 UWG – Irreführung) und der Verletzung vorvertraglicher Rücksichtnahmepflichten (§ 242 BGB / § 311 BGB) auf. Bewerber werden unter falschen Voraussetzungen zur Preisgabe persönlicher Daten und zur Investition ihrer Zeit verleitet, obwohl das IT-System eine Einstellung von vornherein ausschließt.
4. Fazit & Handlungsbedarf für das Management
Transparente Ausschreibungen: Harte Ausschlusskriterien gehören direkt in die Stellenanzeige, um Ressourcen auf beiden Seiten zu schonen.
Substanzielle Kommunikation: Die Flucht in Ausflüchte („Entscheidung vor Ort“, „dürfen keine Gründe nennen“) beschädigt das Employer Branding nachhaltig.
Empfehlung für Bewerber: Berufstätige mit festen Schichtmodellen im Hauptberuf sollten von einer Bewerbung absehen, da die Software keine individuellen Kompromisse zulässt
Den AN im Bewerbungsprozeßes nicht anlügen!
Überall wird es als „dringend gesucht“ angegeben und dann bekommt man einen Vertrag der erst in 4 Wochen beginnt
Außer man ist die Schwester von einer der Mitarbeitern, dann darf man schon in zwei Wochen anfangen wenn man bis dahin seine Arbeitserlaubnis gefunden hat, ich glaube das nennt man Schiebung oder ?
Von mir wird jetzt erwartet die Spritkosten für den folgemonat, mit dem zu bezahlen was ich von 24.-31. verdiene und das ohne ersichtlichen Grund.
Vor Ort konnte keiner sagen warum manche früher anfangen dürfen als andere, anscheinend ist der Bedarf doch nicht so dringend.
Es wurde willkürlich entschieden wer, wann anfangen darf, so das andere die nicht mal mit dem Auto kommen zwei Wochen früher anfangen können, während jene welche die Stunden brauchen können, sich auf einen schweren Anfang vorbereiten dürfen
So würde ich natürlich auch handeln wenn mir meine neuen Mitarbeiter egal wären.
(Es geht um das HUB in 81245 München-Aubing) erstens Mann sollte den Bewerbern vorher nicht sagen das man 15 Min. vor dem Bewerbung-Termin da sein soll. Da man sowieso fast 45 min warten muss. Zweitens vllt sollte man Einzelgespräche durchführen und nicht 2 - 4 Bewerber auf einmal. Drittens Nichts für ungut aber das der Chef selber nicht das Gespräch führt und seinen Sekretär ohne Erfahrung und mit wenig Lust vorschickt ist sehr unprofessionell. Auch wenn das Hub noch nicht lange existiert dennoch sollte man bei einer so schnell Wachsenden / Großen Firma mit mehr Planung und Struktur an die Sache rangehen.
Wie alt ich bin, Was ich vorher gemacht habe, und ob ich einen Führerschein besitze
Wen man aktuell keinen Bedarf hat, die Stellenanzeige runter nehmen. Habe mich als Kundenservice Mitarbeiter beworben. 1 Tag nach der Bewerbung direkt eine Absage bekommen, ohne Grund ohne ansprechpartner.
Dabei hatte ich eine gute Leistung im Online Test erbracht.
Zum Ende der Gruppenveranstaltung hieß es “Ich verstehe gar nicht wieso die uns drei Bewerber schicken, bei uns ist wenig los und es gibt frühestens in zwei, drei Monaten eine freie Stelle”. Wozu fahre ich dann je eine Stunde quer durch Hamburg, hin und zurück? Absolute Zeitverschwendung!
Ich habe mich für diesen Standort sowie drei weitere Standorte beworben, da mich die Tätigkeit sehr interessiert und ich sowohl zeitlich als auch geografisch flexibel bin.
Nach etwa 1,5 Monaten erhielt ich eine automatisierte Absage mit der Begründung, dass die Stelle bereits besetzt worden sei. Da mich das überrascht hat, habe ich anschließend nachgeschaut – und festgestellt, dass die Stelle weiterhin ausgeschrieben ist. Dass dies zeitgleich bei allen vier Bewerbungen der Fall war, wirft zumindest Fragen auf.
Absagen gehören zum Bewerbungsprozess dazu und sind völlig in Ordnung. Was ich jedoch erwarte, ist eine ehrliche und transparente Kommunikation. Eine offene Rückmeldung wäre aus meiner Sicht deutlich wertschätzender als eine Standardbegründung, die nicht nachvollziehbar erscheint.
Schade, denn der erste Eindruck eines Unternehmens entsteht oft bereits im Bewerbungsprozess.
So verdient kununu Geld.