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Picnic 
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345 von 919 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Gehalt/Benefits
kununu Score: 2,9Weiterempfehlung: 38%
Score-Details

345 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Picnic Gelsenkrichen

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Zeitarbeiter/inHat bis 2025 bei Picnic GmbH Hub in Gelsenkirchen gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Stressig

Image

nicht gut

Work-Life-Balance

in ordnung

Karriere/Weiterbildung

nichts für die zukunft

Gehalt/Benefits

trinkgeld

Umwelt-/Sozialbewusstsein

gut

Kollegenzusammenhalt

Alle wollen dem anderen schlechtes

Umgang mit älteren Kollegen

ist okay

Vorgesetztenverhalten

keine hilfe

Arbeitsbedingungen

alles kaputt

Kommunikation

Schlechte Kommunikation

Gleichberechtigung

ja

Interessante Aufgaben

macht spaß

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⭐️⭐️⭐️⭐️

4,2
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Picnic - Mülheim an der Ruhr in Mülheim (Ruhr) gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Gehaltsstruktur überdenken

Arbeitsatmosphäre

Super wilder mix an Leuten

Image

Trage sehr gerne Merch am Mann

Work-Life-Balance

Man ist durch viele Arbeitsapps ohne firmenhandy halt 24/7 mit drinnen, schichten gehen von 3Uhr - 0Uhr und wechseln oft durch

Karriere/Weiterbildung

Es gibt permanent Ausschreibungen für neue Positionen die sehr gerne intern durch Quereinsteiger besetzt werden

Gehalt/Benefits

Gehalt miserabel, aber es gibt immer kostenlose Verpflegung, keine Sonderzahlungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man gibt hier vor mehr zu sein als man ist, aber so ist der Lebensmittelhandel halt

Kollegenzusammenhalt

Gibt natürlich hier und da Leute die nicht an einem Strang ziehen aber all in all sehr gut

Umgang mit älteren Kollegen

Es wird für jeden die passende Position gesucht

Vorgesetztenverhalten

Teils wirklich unfassbar gute Vorgesetzte, teilweise hat man aber das Gefühl dass die Wahl sehr sehr beeinflusst wurde

Arbeitsbedingungen

Könnte sauberer sein

Kommunikation

Wichtige Dinge werden manchmal sehr kurzfristig bekanntgegeben, Entfristung erst 2 Wochen vor Vertragsende bekommen

Gleichberechtigung

Alle sind dort gleich

Interessante Aufgaben

Es gibt viel zu tun, man lernt permanent neue Leute kennen und kann sehr leicht Standort und Positionen Wechseln

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Best Work place

4,5
Empfohlen
Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Beschaffung / Einkauf bei Picnic GmbH Hub in Krefeld gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Good work peaceful working area

Image

Good

Work-Life-Balance

Flexible shifts

Karriere/Weiterbildung

Depends on which feild

Gehalt/Benefits

I need an increase in my shifts to support my education

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Safety on top priority

Kollegenzusammenhalt

Team work

Umgang mit älteren Kollegen

No old and young every one are energetic

Vorgesetztenverhalten

Friendly lead shoppers

Arbeitsbedingungen

Peaceful no strict lead shoppers

Kommunikation

Non EU employees can improve german language skills

Gleichberechtigung

Every one is equally treated

Interessante Aufgaben

Every day is a new task

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Inconsistent communication and lack of equality among shifts

2,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Picnic GmbH Hub in Oberhausen gearbeitet.

Gehalt/Benefits

Given the demanding nature of the shopper role, the constant pressure, and the high daily workload we manage, I believe the current hourly rate of €14.30 does not fully reflect the effort required. Increasing the salary would not only be fairer but would also serve as a great motivator. When employees feel that their hard work is financially valued, it boosts morale, increases their passion for the job, and drives everyone to perform at their absolute best.

Kommunikation

Communication within the team can be inconsistent. On one hand, some lead shoppers are highly professional, supportive, and respectful, which makes working with them a great experience. On the other hand, there are certain lead shoppers who frequently communicate with the team in an unprofessional and frustrating manner. I believe implementing a unified standard of professional and respectful communication for all leaders would greatly improve the overall atmosphere and team morale.

Gleichberechtigung

Based on my experience, there is a noticeable lack of fairness in how some shifts and zones are managed. On multiple occasions, I have witnessed and experienced favoritism by the lead shopper, where decisions on shifting employees between zones seem to be based on personal friendships, gender, or nationality rather than operational needs.

Specifically, I have been reassigned from my designated zone to a completely different one by the lead shopper—without any directive from the controller—solely to accommodate a friend of theirs. This usually happens to move their friends from high-load, busy zones into lighter ones, which is highly unfair to the rest of the team.

This is not an isolated incident; many colleagues have expressed facing the exact same issue. When asked why they don't report it to the supervisor, the common response is fear of conflict or retaliation, as everyone values keeping their job. Although this is only my first month here, I have already faced this situation three times. I have recently reported it, but it remains to be seen if any action will be taken.

Such practices create a discouraging and biased work environment, and I sincerely hope management address


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

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Mein PicNic Review

3,8
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 bei Picnic GmbH Hub in Mönchengladbach gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das allgemeine Miteinander und das gute Trinkgeld vermisse ich.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

100kg 5. OG hahaha, diese Kunden vermisse ich null

Arbeitsatmosphäre

Entspannte Arbeitsatmosphäre, weil man alleine mit dem Auto unterwegs ist und im Hub sind die Kollegen alle entspannt

Image

Die Uniform sieht nicht gut aus.

Work-Life-Balance

Man muss seine Zeiten 2 Wochen vorher eintragen

Karriere/Weiterbildung

Vom Fahrer zum Hubleiter ist es möglich sich Weiterzubilden

Gehalt/Benefits

Mindestlohn + Trinkgeld

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Wagen sind E-Autos

Kollegenzusammenhalt

Es ist halt ein neutrales miteinander

Umgang mit älteren Kollegen

Wie gesagt alle wurden gleich behandelt

Vorgesetztenverhalten

Sehr korrektes Vorgesetztenteam bis auf einen, der denkt er wäre der Chef ist aber nur eine Stufe höher als ein normaler Mitarbeiter

Arbeitsbedingungen

Du entscheidest halt selber wie schwer du heben willst. Manche tragen z. B. 3 Kisten gleichzeitig und müssen nur einmal laufen und manche laufen halt lieber 3 mal.

Kommunikation

Alle waren immer gut erreichbar und die Führungskräfte haben sich Zeit für dich genommen

Gleichberechtigung

Ja alle hatten die selben Rechte.

Interessante Aufgaben

Es ist halt ein Ablauf. Ware einladen -> Ware ausliefern und Pfand mitnehmen -> Zurück zum Hub fahren, Pfand ausleeren und den Wagen zurückstellen.

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Picnic Lager

3,7
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 bei Picnic GmbH Hub in Viersen gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Also im großen und ganzen war’s ziemlich entspannt

Image

Würde sagen das wirklich viele Leute Picnic mögen

Work-Life-Balance

Die arbeitszeiten sind top, ob früh oder Spät Schicht konnte man sich gut selbst aussuchen. Man konnte vollzeit, teilzeit sowie halbtags arbeiten

Karriere/Weiterbildung

Man konnte immer weiter aufsteigen und auch ein Studium dort machen

Gehalt/Benefits

Mehr als der mindestlohn aber könnte mehr sein für die dan doch recht körperlich belastende Arbeit

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die bestellungen wurden mit E-Autos ausgeliefert, es wurden viele Firmenevents gemacht um das Team zu stärken

Kollegenzusammenhalt

Man hat sich gut verstanden, es sind teilweise richtig gute Freundschaften entstanden

Umgang mit älteren Kollegen

Man hat auf die älteren Rücksicht genommen und denen passende leichtere Aufgaben gegeben

Vorgesetztenverhalten

Mit manchen kam man primer klar, mit manchen weniger

Arbeitsbedingungen

Es wurd gut auf die Arbeitssicherheit geachtet

Kommunikation

Alles wurde recht gut kommuniziert

Gleichberechtigung

Jeder musste so ziemlich alle Aufgaben mal machen

Interessante Aufgaben

Es gab recht viele abwechslungsreiche Aufgaben

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Mehrfachbewertung

Gute Arbeitgeber, nicht ganz faires Gehalt, aber ein nettes Arbeitsklima.

3,7
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei PiCNiC Hub Hamburg (Nord) Langenhorn/Tarpen in Hamburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Unabhängig, einfach meine Touren fahren

Verbesserungsvorschläge

Auch mal hören, was die Mitarbeiter sagen zur Verbesserung. Weil wir diejenigen sind, die die Probleme ersehen

Arbeitsatmosphäre

Alle echt immer nett gewesen

Image

Ja, alle mochten Picknick, weil als Kunden waren sie toll und als Arbeitsgeber auch ganz nett.

Gehalt/Benefits

Mindestlohn. Keine Benefits.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ja, waren Elektroautos, aber der Rest, die Heizung, war mit Diesel. Alles war mit Diesel. Ob das umweltbewusst war und ob der Strom öko war, weiß auch keiner.

Kollegenzusammenhalt

Jeder hat jedem geholfen

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen gab es wenig, aber das war auch den Umständen entsprechend.

Vorgesetztenverhalten

haben sich fair den Mitarbeiter gegenüber verhalten

Arbeitsbedingungen

Knochenjob für Mindestlohn plus Trinkgeld

Kommunikation

Über slack immer erreichbar

Gleichberechtigung

Gab wenig Frauen, aber wenn Frauen da waren, wurden sie natürlich akzeptiert und auch genau gleich behandelt.

Interessante Aufgaben

waren immer die gleichen Aufgaben, aber war halt auch ein Lieferdienst


Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

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Arbeitszeugnis? Fehlanzeige!

3,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Picnic GmbH Office in Düsseldorf gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich bin am 01.04.2025 aus dem Unternehmen ausgeschieden und habe bis heute (03.07.2026) trotz mehrfacher Aufforderung kein Arbeitszeugnis erhalten.

Verbesserungsvorschläge

Weniger auf Zahlen, mehr auf Leistung schauen. Zuverlässiger sein nach Ausscheiden der Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

War soweit ok.

Image

Ok

Work-Life-Balance

Ok

Karriere/Weiterbildung

eher weniger, wenn man nicht ein paar Jahre durchhält

Gehalt/Benefits

Gehalt am unteren Ende der Nahrungskette, aber ok

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ok

Kollegenzusammenhalt

Immer sehr gut

Umgang mit älteren Kollegen

Als ältere Kollegin: alles perfekt

Vorgesetztenverhalten

Während der Zeit dort ok

Arbeitsbedingungen

Ok

Kommunikation

Während der Zeit dort ok, danach sehr schwierig

Gleichberechtigung

Keinerlei Grund zur Beanstandung

Interessante Aufgaben

Teams aufbauen/betreuen

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Ich arbeite schon lange bei picnic im Lager und das ist meine Erfahrung

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Picnic GmbH in Herne gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Essen in der Kantine ist super und abwechslungsreich

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Lohn/falsche Versprechungen

Verbesserungsvorschläge

Wenn man im Internet schon bzw am Telefon mit weihnachts und Urlaubsgeld sowie 14.70€ die Stunde wirbt sollte man es auch einhalten und nicht nach dem unterschreiben des Vertrages sagen das hier keiner Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld bekommt belehrt bitte eure Mitarbeiter die am Telefon falsch Informationen raushauen nur damit man zu euch kommt das geht garnicht

Arbeitsatmosphäre

Schwül stickig

Image

Alle die bei picnic waren haben es schlecht geredet

Work-Life-Balance

30 tausend Schritte macht man am Tag da ist man viel zu kaputt nach der Arbeit

Karriere/Weiterbildung

Nein überhaupt nicht also da wird nirgends geholfen

Gehalt/Benefits

Es wird geworben mit schnellen Aufstiegsmöglichkeiten gibt es aber nicht muss man sich alles selbst bewerben und warten und das Gehalt ist eine Frechheit für den Aufwand was man dort macht es wird genauso geworben mit weihnachts und Urlaubsgeld was es beides für alle Mitarbeiter nicht gibt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Klimaanlage volle pulle und die großen Tore offen lassen von der Anlieferung mehr muss ich nicht sagen

Kollegenzusammenhalt

So gut wie garnicht weil man nie zum reden kommt

Umgang mit älteren Kollegen

Sehe nichts schlechtes nur höre in den Pausen sich viel über den Arbeitgeber aufregen

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten sind in Ordnung aber mit denen hat man nichts zutuhen

Arbeitsbedingungen

30000 Schritte am Tag aber Hauptsache alles schnell schnell

Kommunikation

Man hat keinen zum reden ist ein Einzelgänger job

Gleichberechtigung

Mädchen lassen extra die längeren schwereren Runden die Männer machen lassen die warten bis ein Mann kommt um so zu tuhen als wären sie voll nett und überlassen dir das ja schon fertige Piking car

Interessante Aufgaben

Garnicht extrem eintönig

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Definitiv Betriebsrat nötig ist wie Akkordarbeit!!

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Picnic Fulfillment Center Viernheim (DE-FC7) in Viernheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kostenloses Essen in der Kantine.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Würde mich ungern wiederholen. Definitiv die Führungskräfte.

Verbesserungsvorschläge

Ein wichtiger Verbesserungspunkt wäre aus meiner Sicht die Einführung bzw. Unterstützung eines Betriebsrats für die Shopper. Dadurch könnte eine echte Vertretung der Mitarbeitenden geschaffen werden, die auf Augenhöhe mit dem Arbeitgeber kommuniziert.
Ein Betriebsrat würde helfen, Probleme strukturiert anzusprechen, Missstände zu bündeln und gemeinsam mit der Unternehmensseite Lösungen zu erarbeiten. So könnte die Kommunikation transparenter, fairer und konstruktiver gestaltet werden, statt dass einzelne Mitarbeitende ihre Anliegen allein vertreten müssen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist aus meiner Sicht katastrophal. Bei hohem Bestellaufkommen wird erwartet, dass man länger bleibt. Bei geringem Aufkommen wird man dagegen oft gegen seinen Willen früher nach Hause geschickt und sammelt dadurch Minusstunden. Das wirtschaftliche Risiko wird damit teilweise auf die Mitarbeitenden abgewälzt. Wertschätzung für die Belegschaft habe ich kaum erlebt. Der Umgang vermittelt häufig den Eindruck, dass Mitarbeitende lediglich als austauschbare Arbeitskräfte betrachtet werden. Viele Beschäftigte sind auf ihr Einkommen angewiesen und haben daher kaum eine realistische Möglichkeit, sich gegen solche Praktiken zu wehren. Fairness und Respekt gegenüber den Mitarbeitenden sind aus meiner Sicht nicht ausreichend vorhanden.

Image

Die Youtube Videos sind wie Fantasy Filme. Haben absolut nichts mit der Realität zu tun.

Work-Life-Balance

Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist aus meiner Sicht nicht gegeben. Arbeitspläne werden teilweise kurzfristig in der App geändert, ohne dass die betroffenen Mitarbeitenden darüber informiert werden. Dadurch kann es vorkommen, dass sich Schichten ändern, obwohl man bereits von einem freien Tag ausgegangen ist.
Besonders problematisch ist, dass Mitarbeitende anschließend für das Nichterscheinen zur Arbeit verantwortlich gemacht werden, obwohl die Änderung nicht kommuniziert wurde. In meinem Fall führte dies sogar zu einer Abmahnung, obwohl ich keine Kenntnis von der nachträglichen Anpassung des Dienstplans hatte.
Auch von der Personalabteilung erhielt ich in solchen Situationen keine ausreichende Unterstützung. Dass Dienstpläne ohne direkte Kommunikation geändert werden und die Konsequenzen anschließend bei den Mitarbeitenden liegen, empfinde ich als unfair.
Es ist kein gutes Gefühl, an einem eigentlich freien Tag plötzlich eine Abmahnung zu erhalten, obwohl man nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hat. Eine verlässliche Planung und eine transparente Kommunikation sind für eine gesunde Work-Life-Balance essenziell, beides habe ich hier leider vermisst.

Karriere/Weiterbildung

Nur wenn man gut mit den Supervisor ist.

Gehalt/Benefits

Der Stundenlohn liegt nur geringfügig über dem gesetzlichen Mindestlohn, was ich im Verhältnis zur Arbeitsbelastung als sehr niedrig empfinde.
Besonders problematisch ist aus meiner Sicht die Handhabung von Feiertagen und Überstunden. Feiertage werden nicht immer vollständig ausgezahlt, sondern teilweise mit Überstunden verrechnet, was bei mir häufig zu Unverständnis und Frustration führt.
Auch die Auszahlung von Überstunden war in meiner Erfahrung nicht zuverlässig. In mehreren Fällen wurden Auszahlungen beantragt und bestätigt, aber dennoch nicht oder nicht vollständig ausgezahlt. Das hat bei mir wiederholt zu finanziellen Engpässen geführt.
Zudem kam es vor, dass das Gehalt in einem Monat nicht ausgezahlt wurde. In dieser Situation habe ich keine kurzfristige Lösung über offizielle Wege erhalten, sodass mir Kollegen privat ausgeholfen haben, damit ich finanziell über die Runden komme.
Insgesamt habe ich die Gehaltsabwicklung als unzuverlässig und wenig transparent erlebt, was zu einer hohen finanziellen Unsicherheit geführt hat.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Aus meiner Sicht ist das Umwelt- und Sozialbewusstsein im Unternehmen nur sehr eingeschränkt ausgeprägt. Lebensmittel werden teilweise entsorgt, anstatt sie beispielsweise Mitarbeitenden zur Verfügung zu stellen oder alternative Lösungen zur Vermeidung von Verschwendung zu nutzen.

Zwar gibt es die Möglichkeit über „Too Good To Go“ überschüssige Lebensmittel zu retten, jedoch war meine persönliche Erfahrung damit zuletzt negativ. In mehreren Fällen wurde meine Tüte nicht korrekt bereitgestellt bzw. war nicht mehr verfügbar, ohne dass ich einen Ersatz erhalten habe. Das wirkte insgesamt unorganisiert und wenig zuverlässig.

Insgesamt entsteht für mich der Eindruck, dass Nachhaltigkeit und sozialer Umgang mit Ressourcen zwar theoretisch vorhanden sind, in der Praxis jedoch nur eingeschränkt umgesetzt werden.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist aus meiner Sicht durchwachsen. Innerhalb einzelner Bereiche funktioniert die Zusammenarbeit meist gut. Insbesondere die gemeinsam im Bereich Frozen arbeiten, unterstützen sich gegenseitig und helfen einander, wenn es erforderlich ist.
Bereichsübergreifend sieht es jedoch anders aus. Während einige Teams gut zusammenhalten, erhält man von Shoppern aus anderen Bereichen häufig wenig oder gar keine Unterstützung. Dadurch entsteht oft der Eindruck, dass jeder nur seinen eigenen Aufgabenbereich im Blick hat, anstatt als gemeinsames Team zu arbeiten.
Insgesamt gibt es durchaus hilfsbereite und engagierte Kolleginnen und Kollegen, weshalb ich den Kollegenzusammenhalt nicht grundsätzlich schlecht bewerte. Allerdings fehlt es an einer stärkeren teamübergreifenden Unterstützung und Zusammenarbeit, was das Arbeitsklima und die Abläufe deutlich verbessern könnte.

Umgang mit älteren Kollegen

Positiv ist, dass ältere Mitarbeitende nicht grundsätzlich benachteiligt werden und auch langfristig im Unternehmen beschäftigt sein können. Allerdings habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Einsatzmöglichkeiten für ältere Kolleginnen und Kollegen sehr begrenzt sind.

In der Praxis werden ältere Mitarbeitende häufig auf wenige Tätigkeiten reduziert, beispielsweise das Zuführen von Boxen an die Maschinen oder Reinigungsarbeiten. Andere Aufgabenbereiche oder alternative Einsatzmöglichkeiten scheinen nur eingeschränkt zur Verfügung zu stehen.

Kritisch sehe ich zudem den Umgang mit gesundheitlichen Einschränkungen. Nach meiner Wahrnehmung werden Mitarbeitende, die aufgrund von Rückenproblemen oder anderen körperlichen Beschwerden ihre bisherigen Tätigkeiten nicht mehr uneingeschränkt ausführen können, nur begrenzt unterstützt. Statt nach dauerhaften Alternativen oder angepassten Einsatzmöglichkeiten zu suchen, entsteht der Eindruck, dass gesundheitliche Einschränkungen schnell zum Ende des Arbeitsverhältnisses führen können.

Insgesamt sehe ich daher sowohl positive als auch negative Aspekte, weshalb ich diesen Bereich mit 3 von 5 Sternen bewert

Vorgesetztenverhalten

Seit dem Wechsel der Positionen zwischen dem ehemaligen Personalchef und dem früheren Standortleiter läuft aus meiner Sicht vieles deutlich schlechter als zuvor. Probleme werden nicht mehr gelöst, sondern häufig ignoriert oder an anderer Stelle abgeladen.

Früher bestand zumindest die Möglichkeit, sich bei unfairer Behandlung durch Captains oder Supervisoren an die Standortleitung oder die Personalabteilung zu wenden. Beschwerden wurden angehört und es wurde versucht, Lösungen zu finden. Diese Unterstützung fehlt mittlerweile weitgehend.

Besonders enttäuschend ist der Umgangston. Die neue Standortleitung schreit Mitarbeitende teilweise selbst an. Dadurch entsteht der Eindruck, dass ein respektloser Umgang akzeptiert oder sogar vorgelebt wird. Entsprechend verhalten sich inzwischen auch andere Führungskräfte, sodass ein professioneller und respektvoller Umgang immer seltener zu erleben ist.

Wenn man heute Probleme anspricht oder sich über das Verhalten von Führungskräften beschwert, erhält man von der Personalabteilung häufig lediglich die Aufforderung, ein Sit Ticket zu erstellen. Persönliche Unterstützung oder echtes Interesse an einer Klärung der Situation sind kaum erkennbar.

Arbeitsbedingungen

Zu den Arbeitsbedingungen könnte ich einen ganzen Roman schreiben. Insgesamt sind diese aus meiner Sicht jedoch sehr schlecht.

Ein konkretes Problem ist die mangelnde Sauberkeit und der Zustand der Arbeitskleidung. Die zur Verfügung gestellten Jacken sind häufig stark verschmutzt und riechen unangenehm, obwohl im Arbeitsumfeld mit Lebensmitteln gearbeitet wird. Das wirkt weder hygienisch noch professionell und passt aus meiner Sicht nicht zu den Anforderungen in einem lebensmittelnahen Bereich.

Insgesamt hinterlassen die Arbeitsbedingungen bei mir einen sehr negativen Eindruck. Hygiene, Ausstattung und allgemeine Arbeitsumgebung entsprechen aus meiner Sicht nicht dem Standard, den man in einem solchen Arbeitsumfeld erwarten würde.

Kommunikation

Die Kommunikation gehört zu den größten Schwächen des Unternehmens. Wenn etwas schief läuft, wird häufig nicht sachlich nach Lösungen gesucht. Stattdessen werden Mitarbeitende teilweise angeschrien oder in einem unangemessenen Ton kritisiert.
Hinzu kommt, dass verschiedene Captains oft unterschiedliche Anweisungen geben. Was bei einem Captain richtig ist, wird von dem nächsten wieder anders bewertet. Dadurch entsteht regelmäßig Verwirrung und Unsicherheit darüber, was eigentlich erwartet wird.
Besonders problematisch sind die teilweise unrealistischen Vorgaben. Ein Supervisor bezeichnete Shopper sogar als ineffizient, weil sie seine Zielvorgaben nicht erfüllen konnten. Dabei waren diese Vorgaben aus meiner Sicht von Anfang an nicht realistisch und unter normalen menschlichen Arbeitsbedingungen kaum oder gar nicht erreichbar. Anstatt die Umsetzbarkeit solcher Anforderungen zu hinterfragen, wurde die Verantwortung häufig den Shopper zugeschoben.
Insgesamt fehlt es an klarer, einheitlicher und respektvoller Kommunikation.

Gleichberechtigung

Von Gleichbehandlung habe ich im Arbeitsalltag leider wenig gespürt. Es entsteht häufig der Eindruck, dass einige Captains bestimmte Mitarbeitende bevorzugen. Während manche Beschäftigte längere Gespräche führen können, ohne dass dies beanstandet wird, werden andere deutlich strenger kontrolliert und unter Druck gesetzt.

Besonders bei den Leistungskennzahlen scheint nicht für alle derselbe Maßstab zu gelten. Einige Mitarbeitende erhalten mehr Freiheiten, während andere ständig auf ihre Geschwindigkeit und Produktivität hingewiesen werden. Dadurch entsteht das Gefühl, dass nicht alle nach den gleichen Regeln behandelt werden.

Eine faire und einheitliche Behandlung aller Mitarbeitenden sollte selbstverständlich sein. In meinem Arbeitsalltag hatte ich jedoch häufig den Eindruck, dass persönliche Sympathien einen zu großen Einfluss auf den Umgang mit den Beschäftigten haben.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind aus meiner Sicht sehr monoton und bieten kaum Abwechslung. Der Arbeitsalltag besteht überwiegend aus sich ständig wiederholenden Tätigkeiten, wodurch die Arbeit schnell eintönig wird.
Möglichkeiten, neue Fähigkeiten zu entwickeln oder abwechslungsreiche Aufgaben zu übernehmen, habe ich nur sehr begrenzt erlebt. Eigeninitiative und persönliche Weiterentwicklung spielen im Arbeitsalltag kaum eine Rolle.
Meiner Erfahrung nach arbeiten die meisten Beschäftigten hier in erster Linie wegen des Gehalts und nicht, weil die Tätigkeit selbst besonders interessant oder erfüllend ist. Wer eine abwechslungsreiche Arbeit mit spannenden Herausforderungen sucht, dürfte hier eher enttäuscht werden.
Insgesamt fehlt es der Tätigkeit an Vielfalt, Entwicklungsmöglichkeiten und Aufgaben, die langfristig motivierend wirken.

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