Außen hui, innen pfui!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Produkte und manche Kollegen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Was ich am Arbeitgeber kritisch finde, ist, dass die grundlegende Wertschätzung für Mitarbeiter nicht als unverzichtbar angesehen wird. Es fehlt an einem Bewusstsein in der gesamten Führungskette, von der Unternehmensspitze bis zu den Regionalleitern, dass Wertschätzung nicht verhandelbar ist. Dass dieses Thema überhaupt nicht im Bewusstsein ist, empfinde ich als sehr kritisch.
Verbesserungsvorschläge
1. Eine regelmäßige und kontinuierliche Weiterbildung für Führungskräfte, mit der Sicherstellung, dass sie das Erlernte auch in der Praxis umsetzen. Dazu gehört auch regelmäßiges Feedback von den Mitarbeitern, die sie führen, um die Effektivität und Qualität der Führungskompetenzen sicherzustellen.
2. Ein regelmäßiger Fokus und Rücksicht auf eine gesunde Work-Life-Balance, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu gewährleisten.
3. Es wäre sinnvoll, eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Intrigen und dem Ausspähen persönlicher Informationen einzuführen. Diese sollte durch eine klare Anlaufstelle für vertrauliche Meldungen unterstützt werden, um das Vertrauen zu stärken und eine seriösere Arbeitsatmosphäre zu schaffen, in der sich alle wohl und sicher fühlen.
4. Die Berücksichtigung der menschlichen Komponente in der Führung, denn zufriedene Mitarbeiter führen zu besseren Ergebnissen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeit in den Apotheken war grundsätzlich sehr zufriedenstellend. Leider wurde die Arbeitsatmosphäre durch eine Führungsperson, die nicht über die notwendigen Kompetenzen verfügte, stark beeinträchtigt. Ihr Mikromanaging und der ständige Druck haben das Arbeitsklima erheblich negativ beeinflusst.
Image
Nicht mehr so wie früher.
Wird von vielen Kunden als „Altbacken“ bezeichnet.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist nahezu nicht vorhanden, da die Arbeitsbelastung sehr hoch ist. Es ist wichtig, frühzeitig Grenzen zu setzen, aber wenn man das erst später tut, werden diese nicht mehr akzeptiert. Ohne klare Grenzen wird die eigene psychische und physische Gesundheit stark beeinträchtigt, und setzt man sie dann doch, wird man schnell als „Problem“ dargestellt.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt branchenüblich an der unteren Grenze. Soziale Leistungen wie Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld entfallen, und es gibt einen Bonus, der von der Anzahl der betreuten Apotheken oder dem erzielten Umsatz bei Beratungstagen abhängt, jedoch ist die Höhe dieses Bonus nicht transparent.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kollegen war gemischt. Einige waren wirklich wunderbar und unterstützten sich gegenseitig. Andere hingegen waren aufgrund der Atmosphäre sehr verschlossen und hatten Angst, überwacht zu werden, was den Austausch erschwerte. Manche versuchten zudem, sich durch Zurückhaltung oder das Ausspielen anderer aus dem Fokus zu nehmen.
Vorgesetztenverhalten
Die Zusammenarbeit mit der damaligen Vorgesetzten war herausfordernd. Sie zeigte generell wenig Empathie und fehlende Führungskompetenz, was das Arbeitsklima beeinträchtigte. In belastenden Situationen neigte sie dazu, ihre eigene Überforderung durch subtile Manipulation, wie Gaslighting, auf andere zu verschieben, was bei den Betroffenen zu Selbstzweifeln führte. Dieses Verhalten spiegelt ein wiederkehrendes Muster wider.
Zudem griff sie in schwierigen Momenten zu fragwürdigen Mitteln, um Informationen zu beschaffen.
Kommunikation
Die Kommunikation war häufig herausfordernd, da die Führungsperson wenig kritikfähig war. Man musste oft um den heißen Brei herumreden, um Konflikte zu vermeiden, da alles, was man sagte, gegen einen verwendet werden konnte.