643 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
643 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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643 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Erwartungen an Quereinsteiger könnten aus meiner Sicht noch klarer kommuniziert werden.
Die Stellenausschreibung vermittelt eine hohe Offenheit gegenüber Kandidatinnen und Kandidaten ohne direkte Media-Erfahrung. Im Auswahlprozess hatte ich jedoch den Eindruck, dass vorhandene Media-Expertise eine deutlich größere Rolle spielte als zunächst erwartet.
Eine noch klarere Beschreibung der tatsächlichen Anforderungen und der Gewichtung von Media-Erfahrung würde Bewerbern helfen, die Position besser einzuordnen und ihre Erfolgsaussichten realistischer einzuschätzen.
Ich hatte drei Vorstellungsgespräche, die sich über mehrere Wochen zogen, um dann am Ende doch eine Absage zu bekommen!
Bisherige Aufgaben die zur neuen Rolle passen.
Der gesamte Prozess war für mich sehr positiv und professionell. Die finale Entscheidung hat durch eine weitere ungeplante Runde im Prozess länger gedauert, aber das lag an Umstrukturierungen im Team und ist nicht die Norm. Die Gehalts-Range wurde bis zum Abschluss der letzten Runde nicht genannt, was ich etwas spät fand.
Ich kann keinen Verbesserungsvorschlag äußern, da das Telefonat informativ, strukturiert & sehr freundlich verlief.
Ich habe mich abgeholt gefühlt & meine Fragen wurden vollinhaltlich beantwortet.
Ich hatte ein Bewerbungsgespräch mit der HR-Abteilung und war leider sehr enttäuscht. Fachliche Rückfragen zu meinem Tätigkeitsbereich wurden kaum verstanden, ich musste Inhalte mehrfach erklären. Dadurch entstand der Eindruck, dass kein echtes Verständnis für die Position oder meine berufliche Erfahrung vorhanden war.
Zudem wirkte das Gespräch nicht voll fokussiert. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass nebenbei andere Dinge erledigt wurden – die Aufmerksamkeit lag offensichtlich nicht vollständig beim Gespräch. Auf konkrete Punkte wurde nur allgemein eingegangen, was keinen professionellen Eindruck hinterlassen hat.
Verbesserungsvorschlag:
– HR sollte fachlich besser auf Gespräche vorbereitet sein und die Aufgaben des jeweiligen Bereichs nachvollziehen können.
– Bewerber*innen aufmerksam zuhören, Rückfragen gezielt und vorbereitet stellen.
– Ein konzentriertes, respektvolles Gespräch auf Augenhöhe führt zu einem besseren Bild des Unternehmens.
Fazit:
Inhaltlich spannendes Unternehmen, aber der Recruiting-Prozess wirkt unprofessionell. So gewinnt man keine qualifizierten Fachkräfte.
Die oberste Führungsebene sollte sich dringend einmal hinterfragen und reflektieren, wie sie beim Recruiting von Top-Management-Positionen auftritt. Nach außen wirkt alles locker, woke, digital, am Zahn der Zeit, flexibel und cool - im Innern kommen dann Sätze wie "Achso, Du musst morgens Kinder zur Kita bringen, dann ist das hier wohl nichts für Dich" oder "wenn Du morgen beim Kunden sein musst, bist Du morgen beim Kunden" oder "das hier ist halt Agentur" oder "wenn du nicht immer hier bist, verpasst Du was".
Als wäre das nicht schon erschreckend genug, wird auch einfach kurzfristig die letzte Runde nonchalant nochmal verschoben und dann erscheinen nicht mal fest eingeplante, entscheidende Personen zu den finalen Gesprächen - natürlich ohne dass der überforderte Headhunter etwas davon weiß. On top werden Bereiche, die der Stelle zugeordnet werden sollten, dann kurzerhand doch nicht zugeordnet. Wieder weiß weder Headhunter noch Kandidat etwas davon - so kann man auch Lebenszeit verschwenden.
Zuletzt wirkt der Top-Management-Blick auf den Impact von Künstlicher Intelligenz erschreckend verklärt. Wenn man allerdings das oben erläuterte (und mehr) live und in Farbe miterlebt hat, wundert einen das dann auch nicht mehr.
Und zum Schluss noch ein gut gemeinter Hinweis in Sachen Umgangsformen und respektvolles Miteinander: Auch nach einem schlechten Gespräch darf man doch erwarten, dass wenn der Kandidat nach knapp 2 Stunden zur Verabschiedung aufsteht und Tschüss sagen möchte, sich auch die Herren vom Top-Management dazu bequemen, sich aus Ihren Sitzen zu erheben - das gilt i.Ü. auch für den Headhunter.
Was bleibt: Es gibt schon Gründe, warum es mit den Mediaagenturen bergab geht...
Dazu kann ich derzeit nichts sagen
Keine zu diesem Zeitpunkt
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