5 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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5 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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Hier geht es offenbar blitzschnell: Bereits eine Woche nach Eingang einer Bewerbung ist man offenbar bereit, Bewerber ohne jede nachvollziehbare Erklärung auszusortieren und zu ignorieren. Eine lapidare Standard-E-Mail ohne Begründung ist das Höchste, was einem Bewerber nach einer solchen Bewerbung offenbar zugemutet wird. Besonders bemerkenswert ist das, wenn diese Art der Kommunikation an jemanden gerichtet ist, der über 20 Jahre Berufserfahrung und langjährige Führungserfahrung mitbringt.
Liebe Pinguin-System GmbH, so geht es aus meiner Sicht nicht. Ein professioneller Bewerbungsprozess sollte mehr sein als eine automatisierte Absage nach wenigen Tagen. In Deutschland gleicht eine Bewerbung mittlerweile zunehmend einem Lottoschein: Man bewirbt sich auf unzählige Stellen, investiert Zeit und Mühe und weiß am Ende nicht einmal, ob die Bewerbung tatsächlich ernsthaft geprüft wurde.
Gerade deshalb stellt sich die Frage, nach welchen objektiven Kriterien hier überhaupt entschieden wurde. Wurde das berufliche Profil tatsächlich geprüft? Oder erfolgte die Aussortierung möglicherweise anhand anderer Kriterien? Auch eine mögliche Benachteiligung aufgrund des Namens, der Herkunft oder des Geburtslandes kann bei einem völlig intransparenten Verfahren zumindest nicht nachvollziehbar ausgeschlossen werden. Das ist keine Behauptung einer Diskriminierung, sondern eine berechtigte Frage, wenn keinerlei nachvollziehbare Auswahlkriterien erkennbar sind.
Noch interessanter wird es bei der Stellenausschreibung selbst: Die gleiche Stelle taucht bei einer Google-Suche offenbar mit einem anderen Standort auf, unter anderem im Zusammenhang mit Wettenberg. Laut aktueller Recherche lässt sich dort keine eindeutig aktuelle entsprechende Stelle finden. Da stellt sich durchaus die Frage: Sucht dieses Unternehmen tatsächlich jemanden für eine konkrete Position – oder handelt es sich lediglich um die nächste Stellenausschreibung, die auf sämtlichen Jobbörsen erscheint und möglicherweise eher der Werbung und Reichweitensteigerung dient?
Wenn tatsächlich eine konkrete Stelle zu besetzen ist, sollte man Bewerber auch entsprechend ernst nehmen und ihre Qualifikationen anhand nachvollziehbarer Kriterien bewerten. Wer dagegen innerhalb kürzester Zeit lediglich eine automatisierte Absage verschickt, ohne irgendeine Erklärung zu liefern, muss sich die Frage gefallen lassen, wie ernst der eigene Bewerbungsprozess tatsächlich gemeint ist.
Nach mehr als 20 Jahren Berufserfahrung und Führungstätigkeit erwartet man keine Sonderbehandlung. Man erwartet schlicht einen professionellen und respektvollen Umgang. Eine nichtssagende Standard-E-Mail nach gerade einmal einer Woche vermittelt allerdings genau das Gegenteil.
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Den Chef in Mörfelden kündigen..
Man wollte sich eher über den Wettbewerb informieren als dass man sich mit meinem CV beschäftigt hätte.
Keine Reaktion auf die Bewerbung welche ich drei Mal geschickt habe. Die Bewerbungsmails scheinen im Nirwana zu verschwinden. Die Ansprechpartner sind nicht bereit Auskunft zu geben.