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27 von 84 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 2,1Weiterempfehlung: 17%
Score-Details

27 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Schöne Zeit, tolle Kollegen, jedoch ein falsches Spiel auf unterschiedlichen Ebenen

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich PR / Kommunikation bei PLAION GmbH in Planegg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich hatte die ganze Zeit einen wunderbar kühlen Tiefgaragenplatz.
Das war super.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gab eine Menge Negatives. Aber es wurden auch viele Dingen angepackt.
Leider von den falschen Teamleads und mit viel zu geringen Mitteln.
Man ist leider sehr kurzsichtig und teilt vermutlich keine Perspektiven, weil man dem Anschein nach selber keine für das Unternehmen entwickelt.

Verbesserungsvorschläge

Wertschätzung rauf, interne Transparenz rauf, Ohren für die Belange der Mitarbeiter aufgesperrt, eine echte HR installieren anstelle der C-Level-Hörigen. Und entledigt Euch der notorischen Karrieristen & Ja-Sager. Die machen den Laden kaputt.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre innerhalb des Unternehmens ist vorrangig von Einschüchterung und mangelhafter Unterstützung geprägt. Meldet man sub-optimale Aspekte der Tätigkeit, seien es stumpfe Prozesse, fragwürdige Tools oder permanent fehlende Ausrüstung, kann einem auch schon mal im Wortlaut mitgeteilt werden, dass es einem frei steht, das Unternehmen zu verlassen. Konsultationen mit der Personalabteilung führten zu Diskreditierung der eigenen Person durch die Leiterin HR. (Vorkommnis dokumentiert, 16. Juni 2023)

Image

Das Image ist okay, die Marke PLAION hat aufgrund ihrer Geschichte (Koch Media -> PLAION) innerhalb der Brache ja durchaus einen Namen. Ich würde nicht soweit gehen und den Ruf PLAIONS als den einer abgehalfterten Knochenmühle bezeichnen.
Leider gab es zu keinem Zeitpunkt während meiner Zeit echtes Interesse an entsprechenden Corporate Topics, mit denen man den Ruf des Unternehmens nach außen hin hätte optimieren können. Intern wurde dafür umso mehr Wert darauf gelegt, dass alles wunderbar bunt ist und schön glänzt. Dabei wäre es ein Leichtes gewesen, aus dem Verbund an Studios, Standorten, Abteilungen & Teams heraus wunderbare Geschichten zu erzählen - die auch tatsächlich jeder Überprüfung Stand gehalten hätten. Aber wenn der Bedarf erst gar nicht gesehen wird oder Mängel nicht nach Oben kommuniziert werden, dann erklären sich dadurch auch die ständigen Absagen an jegliche kreative Ansätze.

Work-Life-Balance

Nein, die gab es nicht wirklich, so wie sie immer hochgehalten wurde. Auch außerplanmäßiger Einsatz für das Unternehmen abseits der vereinbarten Arbeitszeiten wurde allgemein erwartet und damit gerechtfertigt, „dass man den Luxus genießt, sein Hobby mit dem Beruf verknüpfen zu können“ und „wer privat ebenso viel mit Games zu tun hat, wie im Job, braucht offensichtlich keine ausgleichende Freizeit“. (Aussage dokumentiert, 27. Februar 2017)

Karriere/Weiterbildung

Der berufliche Aufstieg ist stark an interne, informelle Netzwerke und Loyalitätsstrukturen gekoppelt. Fachliche Leistung und sachorientierte Teamarbeit werden im Beförderungsprozess weniger stark honoriert, wodurch der Eindruck entsteht, dass strategisches Beziehungsmanagement bessere Karrierechancen bietet als reine Sachorientierung.
Weiterbildung scheint hier der gefühlt ein Feind zu sein. Es wurden zwar alibihaft interne Angebote geschaffen, im Sinne des Internal Share of Knowledge. Aber es ist in den ganzen 9,5 Jahren weder in unserer Abteilung für die internationale Verlagsarbeit noch in anderen Abteilungen der Produktion dokumentiert zu echten Fortbildungen gekommen. Es gab immer wieder Lehrgänge, auf die HR und C-Level entschwunden sind, aber die arbeitende Belegschaft ist stets mit dem internen Angebot abgespeist worden.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war in Ordnung, jedoch gibt es massive Unterschiede - sowohl unter Geschlechtern als auch unter Mitarbeitern auf identischer Position. Hier sind persönliche Verhandlungsstärke und konsequenten Entscheidungen gefragt. Ich hatte anfangs sehr gut verhandelt und auch stets sachlich fundiert argumentiert, um später (wenn auch nicht immer) meine Gehaltsanpassungen zu erhalten. Das ist okay - man sollte halt wissen, was man am Markt wert ist und welchen Nutzen das Unternehmen selber aus dem eigenen Wissen & Können ziehen kann. Das Gehalt kam stets pünktlich und neben dem Eis statt Klimaanlage gab es auch den Zugang zu den sog. Mitarbeiterangeboten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen war & ist ein Partner für den Vertrieb physischer Medien.
Wer jedoch z.B. für ein Produkt wie die Nintendo Switch Boxed Products herstellen lässt und in den Handel einbringt, indem statt eines physischen Datenträgers lediglich ein Download-Code auf einen Flyer enthalten ist, kann mir nicht weismachen, dass es sich um Nachhaltigkeit & Umweltschutz bemüht. So etwas sind reine Müllproduktionen und unterstreichen in aller gebotenen Deutlichkeit, dass das Interesse an Profit über Umweltbewusstsein geht.
Auch wird z.B. in der IT keineswegs auf Nachhaltigkeit Wert gelegt. So werden beispielsweise keine Open Pools für ausrangierte Hardware organisiert, sondern zum sog. "Cleaning Day" am Ende des Jahres konsequent weggeworfen.
Die Frage nach dem Sozialbewusstsein habe ich indirekt unter dem Punkt "Umgang mit älteren Kollegen" beantwortet. Sozialbewusstsein schaut anders aus, z.B. auch durch Förderung von passgenauen Fortbildungen und Qualifizierungen...

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team war weitestgehend optimal. Einzig eine Kollegin mit frühkindlicher Neigung zu karnevalistischen Verkleidungen meinte aus der Reihe tanzen zu müssen und massiv im Team zu intrigieren. Wendet man sich an die Vorgesetzten, wollen sie von Schwierigkeiten jedoch nichts wissen und lassen einen hängen, „um den Frieden intern zu wahren“. Auch strafrechtliche Vorgänge wurden im Unternehmen lasch gehandhabt und entweder unter den Teppich gekehrt oder selbst von HR bis zum Äußersten mitgetragen. (Vorfall dokumentiert, inkl. Entscheid Arbeitsgericht München)

Umgang mit älteren Kollegen

Alt= teuer => nicht optimal, wenn man sparen muss. Die Erfahrungen, die Ältere angesammelt haben, machen junge Mitarbeiter ja schließlich auch irgendwann. Das ist keine Vermutung, das wurde mir im persönlichen Gespräch genau so ins Gesicht gesagt. Und als einer der Senioren im Unternehmen mit über 9,5 Jahren Betriebszugehörigkeit, einer durchgehend positiven Reputation in der Außenrepräsentation und einem stets positiven Standing unter den Kollegen, habe ich einen Umgang erfahren müssen, der sogar strafrechtlich relevant war. Mir wurden vollends konstruierte Vorwürfe gemacht, um mich rauskündigen zu können, letztlich weil ich jemandem zu teuer war. Die Vorwürfe wurden sofort fallen gelassen, nachdem ich erste strafrechtliche Schritte eingeleitet hatte und dazu auch eine Kündigungsschutzklage durchsetzen konnte. (Dokumentiert, Juni 2023)

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten meines letzten Global Publishing Directors war vorbildlich, um wenigstens eine persönliche und positive Spitze zu setzen. Grundsätzlich herrschte davor ein Verhältnis, das Anbiederung und Treten nach Unten belohnt, jedoch echte Leistungsbereitschaft, Loyalität ggü. dem Unternehmen und rein rationales & sachgerechtes Handeln verächtlich macht, sofern man diese nicht zum eigenen Vorteil nutzen konnte. Widersprach man Anforderungen, die erkennbar dem persönlichen Zweck statt dem reinen Unternehmensziel dienten, wurde man als Familienvater auch schon mal eiskalt beim Jahresgespräch übergangen - Bonus: ohne dass man einen guten Rutsch oder Frohe Weihnachten gewünscht bekam. In der Summe war das Vorgesetztenverhalten eher fragwürdig bis mäßig, mit vielen Ausnahmen nach unten und einigen Ausreißern nach oben.

Arbeitsbedingungen

Nun gut, es muss nicht alles vom Neusten und Feinsten sein. Aber man sollte 2026 durchaus eine Klimatisierung der Arbeitsstätte erwarten dürfen, insbesondere in einem Gebäude, das rundum besonnt wird und riesige Fensterflächen bietet, die sich aufheizen. Wir hatten Raumtemperaturen von über 30°C und als Ausgleich gab es dann & wann mal ein Eis. Und alle so "Yeah..."
Das Interieur ist okay. Es wurde während meiner Tätigkeit modernisiert, jedoch waren die Anstrengungen dafür enorm und letztlich wurden alte Geräte nur gegen neue Geräte gleichen Standards ausgetauscht, abgesehen von den nun rauf- & runterfahrbaren Schreibtischen.
Sanitärbereiche sind leider veraltet und sind nur behelfsmäßig an neue Standards angepasst worden.
Der Kaffee schmeckte trotz halbwegs vernünftiger Maschinen so, als hätte eine skandinavische Rentier-Herde ihren Jahresvorrat an Schwitzwasser fürs Kaffeekochen gespendet.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen ist sicherlich vielschichtig. Auf der Team-Ebene war sie stets optimal. Auf der Abteilungsebene wurde sie bereits als Holschuld gehandhabt. Ein offener Austausch begrenzte sich stets auf das Mindeste, „was man für den Job wissen muss“. Auf Unternehmensebene ist die Kommunikation auf das Nötigste begrenzt, was meistens Personalien umfasste. Es wurden keine Perspektiven geteilt, keine Räume für Entscheidungen geschaffen und war es dann zu spät, hieß es, „man hätte doch jederzeit fragen können“. Ich habe die Geschäftsführung mehrfach gefragt, wie die 3-, bzw. 5-Jahresplanung aussieht und wurde mit einem süffisanten Lächeln gefragt, ob ich die Informationen für meine Tätigkeit benötigen würde. Mein freundliches Verneinen führte zu einem „Dann lass dich einfach überraschen. Die GF wird es schon früh genug mitteilen“. (Vorkommnis dokumentiert, 24. August 2022)

Gleichberechtigung

Es gab den Anschein der sog. "Quoten-Mitarbeiterinnen". Schaute man sich die Führungskräfte im Unternehmen und deren Verantwortungsbereiche genauer an, fiel leider auf, dass Positionen mit Relevanz stets mit männlichen Kollegen besetzt wurden und weibliche Führungskräfte gerne zur Repräsentation einer vermeintlichen Gleichberechtigung im Unternehmen positioniert. Das eine rein weiblich besetzte HR-Abteilung da nicht schon aus persönlichem Antrieb interveniert hat, war mir schleierhaft.

Interessante Aufgaben

Ja, die gab es. Allerdings kann und sollte man diese nicht am Unternehmen ausmachen, sondern eher allgemein am Berufsbild. Tatsächlich vermischten sich hier teilweise Aufgabengebiete, was für Jr.-Level sicherlich schwerer zu durchsteigen war. "Mach einfach mal und dann schauen wir es uns gemeinsam an" war hier dann auch leider zu übersetzen mit "Versuch es, aber sieh zu, dass es passt. Sonst haben wir hier ein Problem". Will man sich in neue Aufgabenbereiche einbringen, ist das leider direkt psychologischer Sand ins Getriebe. HR nahm sich dieser Hinweise auf derartige Aufgabenstellungen leider nie etwas an, mit der Begründung, "man könne da fachlich leider keine Bewertung abgeben". (Vorkommnis dokumentiert, 2. Mai 2019)

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Fallt nicht drauf rein!

1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei PLAION PICTURES GmbH in Planegg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Den Obstkorb.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das perspektivlose Abschuften als Spielball der Leads

Verbesserungsvorschläge

Henry Ford hat damals die Produktivität in seinenStätten ums Doppelte steigern können, nicht durch Mehrarbeit, nein, sondern durch das Erhöhen der Löhne und der Reduzierung der Arbeitszeit. Ein in dieser Hinsicht sorgenloser MA ist der bessere MA.

Arbeitsatmosphäre

Keine Wertschätzung, absoluter Termindruck, unfähige Leads

Image

Keine gute Stimmung hier, viele wollen bald kündigen, sehr viele haben es schon getan, ein paar wenigen gefällt es hier, muss vielleicht am einmal wöchentlich bereitgestellten Obstkorb liegen.

Work-Life-Balance

Kein Urlaub über zwei Wochen, außer man bittet und bettelt

Karriere/Weiterbildung

nicht vorhanden. Nach Senior-Titel ist Schluss. Außer du kriechst den Chefs täglich in den A., sagst immer Ja und Amen, dann, und nur dann, könnte man eine neue Head-Of Stelle für dich ins Leben rufen.

Gehalt/Benefits

wird pünktlich bezahlt, Inflationsanpassung ist allerdings ein No-Go. Branchen-Unterdurchschnittliche Bezahlung, man darf ja sein Hobby (das Interesse an Film und Fernsehen) hier ausleben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umweltsiegel wurde m.W. nicht mehr vergeben.

Kollegenzusammenhalt

Sehr gut

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere ANs werden nicht eingestellt, die kosten doch viel zu viel. Werkstudenten und Praktis sind der Place-to-be.

Vorgesetztenverhalten

Leads können sich nicht mehr an Vereinbartes erinnern. Die "Schuld" liegt immer beim Mitarbeiter, nie beim Timing-vorgebenden Lead. Man erwartet pro-aktives Handeln, handelt man pro-aktiv wird einem aber ein Strich durch die Rechnung gemacht. Eigene Ideen werden vom Lead als seine Ideen kommuniziert (nachdem man die Idee beim MA erstmal ablehnt). Teilweise toxisches und narzisstisches Verhalten, gepaart mit Stimmungsschwankungen.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsmaterial ist vorhanden. Von modern will ich nicht sprechen, Laptops sind teilweise schon über 4 Jahre alt. Klar, sie funktionieren, aber im Sommer kannst du dir damit auch einen Toast backen, so heiß wird die Unterseite. Gepaart mit nicht vorhandener Klimaanlage wird das im Sommer immer ein Vergnügen.

Kommunikation

Meetings nach Meetings, aber die wirklich wichtigen Infos erhält man nicht

Gleichberechtigung

Männer werden tatsächlich nicht gleichberechtigt, nicht Frauen.

Interessante Aufgaben

vorhanden.

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Betrieb nutzt Praktikant:innen als billige Arbeitskräfte aus.

2,9
Nicht empfohlen
Ex-Praktikant/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Design / Gestaltung bei PLAION GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

gratis Getränke und Snacks
sehr nette Kolleg:innen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es werden falsche Versprechen vom Vorgesetzten gemacht und bei Nachfrage wird einem teilweise schon kindisch und/oder genervt aus dem Weg gegangen und man wird höchstens auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet. Dieser kommt jedoch nie.

Man ist als Praktikant:in eine Ersetzbare, billige Arbeitskraft und wird trotz der Aussage: "hohe Chance auf Übernahme" nach dem Beenden des Praktikums ohne Vorwarnung oder vorherigem Feedback einfach vor vollendete Tatsachen gestellt und kann dann gucken wo man bleibt.

Dieser Job hat mich krank gemacht, traumatisiert und leider meine weitere Laufbahn nachhaltig negativ beeinträchtigt.

Arbeitsatmosphäre

Schreckliche Vorgesetzte mit fehlender Selbstreflektion.

Kollegenzusammenhalt

Sehr nette Kolleg:innen, die auch für einen da sind.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten setzten einen mit ihrer Art sehr unter Druck. Fehler sind nicht erlaubt und alles muss sofort laufen. Es gibt keine zweiten Chancen. Gleichzeitig sind die Vorgesetzten aber auch gefühlt nie Ansprechbar. Sie sollen meine Arbeit bewerten aber sind bis auf die ersten Tage nicht für einen da und können die Qualität meiner Entwicklung gar nicht einschätzen.
Die Einarbeitung läuft vor allem über Kolleg:innen, die aber wirklich einen super Job dabei machen.

Kommunikation

Bei Redebedarf wurde ich immer wieder auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet.

Interessante Aufgaben

Ist okay. Wird manchmal etwas repetetiv.


Work-Life-Balance

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Mehr Burnout als Karriere

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei PLAION PICTURES GmbH in Planegg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kolleginnen und Kollegen sind größtenteils sehr angenehm.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vorgesetzte mit selektivem Gedächtnis. Man kann sich plötzlich nicht mehr an besprochene Dinge erinnern, um die Schuld auf Angestellte zu schieben. Es gibt Menschen in Teamlead-Positionen, die dort definitiv nicht hingehören. Keine Aufstiegschancen, dafür deutlich mehr Arbeit.

Arbeitsatmosphäre

Leider ist es nicht sonderlich angenehm. Lob gibt es kaum. Wenn jemand gut performt, gibt es als „Lob“ mehr Aufgaben und Verantwortung ohne zusätzliche Kompensation.

Karriere/Weiterbildung

Keine Chance. Versprechen und mündliche Zugeständnisse sind alles, was man bekommen kann.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist über die Jahre besser geworden, liegt jedoch für die meisten noch deutlich unter dem Durchschnitt.

Vorgesetztenverhalten

Ziele werden gesetzt und dann im Laufe der Woche wieder überworfen, weil man dies und jenes noch dazwischenquetschen möchte – immer mit einem „Naja, das schafft ihr doch bestimmt noch, muss ja gemacht werden.

Arbeitsbedingungen

Im Sommer kann es in manchen Räumen über 30 °C heiß werden. Ansonsten sind die Büros recht gut ausgestattet.


Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Flexibel, jedoch kaum Perspektiven

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei PLAION GmbH in Planegg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeitszeiten sind teilweise flexibel und das Kollegenteam ist wirklich angenehm und hilfsbereit. Das macht den Alltag deutlich leichter und sorgt trotz allem für eine gute Zusammenarbeit.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Feedback wird selten ernst genommen, viele Mitarbeitende haben gekündigt und Löhne sowie Weiterbildungen entwickeln sich kaum weiter. Die Wertschätzung für langjährige Mitarbeitende ist gering und viele Prozesse sind trotz grosser Ankündigungen noch immer nicht modern oder nachhaltig.

Verbesserungsvorschläge

Langjährige Mitarbeitende sollten stärker wertgeschätzt und entsprechend belohnt werden. Feedback sollte ernst genommen und bei Entscheidungen berücksichtigt werden. Zudem wäre es sinnvoll, neue Mitarbeitende gezielt dort einzustellen, wo die Belastung hoch ist. Die aktuelle Anerkennung für Dienstjubiläen wirkt lieblos. Statt eines einfachen A4-Blatts würden zusätzliche Urlaubstage oder ein kleiner Bonus deutlich mehr Wertschätzung zeigen

Arbeitsatmosphäre

Aktuell traut man sich kaum, offen etwas anzusprechen, da Kritik und Feedback häufig ignoriert oder nicht wirklich ernst genommen werden. Die Atmosphäre ist entsprechend angespannt. Zusätzlich gab es in den letzten Jahren sehr viele Kündigungen, was die Stimmung intern weiter gedrückt und für Unsicherheit gesorgt hat.

Work-Life-Balance

Teilweise Homeoffice ist möglich und die Arbeitszeiten sind flexibel und zielorientiert, was den Alltag erleichtert.

Karriere/Weiterbildung

Externe Weiterbildungen werden trotz Interesse nicht unterstützt. Weder finanziell noch durch Kompensationstage. Stattdessen gibt es nur interne Schulungen, die für die persönliche Weiterentwicklung oder zukünftige Arbeitgeber kaum relevant sind.

Gehalt/Benefits

Es gibt kaum Lohnerhöhungen, und die Sozialleistungen liegen im Wesentlichen auf gesetzlichem Minimum. Langjährige Mitarbeitende erhalten zum Teil über Jahre keine Lohnanpassung mit dem Argument, dass es dem Geschäft aktuell nicht so gut geht. Gleichzeitig steigt der Druck und die Arbeitsbelastung stetig, da viele Mitarbeitende gekündigt wurden und die Arbeit auf weniger Personen verteilt wird.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im Unternehmen ist das Thema Nachhaltigkeit kaum wirklich verankert, obwohl es nach aussen hin gross angekündigt wird. Viele Prozesse laufen weiterhin auf Papier statt digital, was weder zeitgemäss noch umweltfreundlich ist. Zwischen Anspruch und gelebter Realität besteht hier noch ein deutlicher Gap.

Kollegenzusammenhalt

Je nach Abteilung anders

Kommunikation

Je nach Abteilung anders


Image

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Mitarbeiter sind nur Schachfiguren

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement bei PLAION GmbH in Planegg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe oben.

Verbesserungsvorschläge

Sammelt nicht nur MA-Feedback, sondern wertet es auch aus und hört drauf. Es geht nur zusammen. Und wenn ganze Abteilungen verbrannt werden ist der Weg eindeutig der Falsche.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist schrecklich. Von Umstrukturierung zu Umstrukturierung. Viele haben Angst die nächsten zu sein, die gekündigt werden. Viel Vetternwirtschaft. Gute Leute sind gegangen nachdem sie "verbrannt" wurden.

Image

Viele sind frustriert

Work-Life-Balance

Existiert nicht. Entweder durch Druck von Oben oder von einem Selbst wenn man versucht das Beste aus dem Projekt zu holen welches einem zugeschrieben wurde für das aber kein Support stattfindet

Gehalt/Benefits

Okay, nicht besonders

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Praktisch kein Thema

Kollegenzusammenhalt

Der beste Part. Alle wissen in welchem Boot sie sitzen und versuchen das Beste draus zu machen

Vorgesetztenverhalten

Direkte Vorgesetzte sind meist in Ordnung

Arbeitsbedingungen

Der Bürotrakt ist oft eher eine Sauna

Kommunikation

Teamintere Kommunikation ist meist gut - und dann hört das auch schon wieder auf.

Interessante Aufgaben

Interessante Projekte


Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Sylvia BezoldHead of HR Germany

Thank you very much for your detailed feedback and for taking the time to share your experiences with us.

We are genuinely sorry to hear that your time with us did not meet your expectations. Your feedback gives us important input for reflection and further improvement.

Your observations lines out areas where we still have work to do. We are committed to further strengthening our culture of openness and accountability, encouraging active participation from our teams, and investing in the ongoing development of our company culture.

Even though your perspective is critical, we would like to sincerely thank you for your contributions and dedication during your time with us.

Should you wish to share more concrete suggestions or enter into dialogue, we would very much welcome the opportunity — confidentially and respectfully, of course.

Your HR-Team

Interessante Aufgaben gepaart mit mangelhafter Führung und Vetternwirtschaft

2,5
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei PLAION PICTURES GmbH in Planegg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Interessante Aufgaben und Geschäftsumfeld, pünktliches Gehalt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe Verbesserungsvorschläge...

Verbesserungsvorschläge

Ehrlich mit den Mitarbeitern umgehen und nicht davon ausgehen das sie nicht eigenständig weiterdenken können.
Gute Mitarbeiter die tatsächlich Leistung bringen belohnen und nicht Blender oder reine Wort Akrobaten.
Dringlichst know how sichern und nicht gehen lassen oder wegschicken!
Führung entweder ganz austauschen mit geeigneten Kandidaten (die es gibt) oder Aufgaben sinnvoll verlagern.
Kritik und Lösungsorientierte Vorschläge nicht nur wohlwollen anhören und dann ignorieren sondern auch umsetzen. Allerdings müsste dafür zum einen ehrlich kommuniziert werden (viel Unterschlagung nach oben) zum anderen will die Geschäftsführung (eigene Worte) gar nicht hören wenn etwas schlecht läuft sondern vertraut auf Mitarbeiterdarstellungen weit weg von der Realität...

Arbeitsatmosphäre

Je nach Standort, Kollegen und Abteilung.

Image

Je nach zu erreichender Zielgruppe stark schwankend

Work-Life-Balance

Back to Office ist die devise, kann man besser kontrolli... äh wird von den Mitarbeitern so gewünscht... Bis heute eine unverständliche eigene Interpretation der Geschäftsführung auf Basis einer Umfrage die genau das Gegenteil ausgesagt hat...

Karriere/Weiterbildung

Versprechungen über Versprechungen jedoch nie etwas sinnvolles greifbares oder nur nach Gunst der Verantwortlichen

Gehalt/Benefits

Riesiges nicht nachzuvollziehendes Gefälle bei den Gehältern die nicht auf Leistung oder Fähigkeiten abzielen...
VWL, Betriebsrente werden gezahlt, bei Veranstaltungen oder Boni werden kleinere Standorte jedoch regelmäßig übersehen was es unangenehm macht mit den dortigen Kollegen über VA's zu sprechen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Schein und Sein - Problematik

Kollegenzusammenhalt

kommt auf den Standort an und sonst viel Zweckbündnisse die Unvermögen kaschieren

Umgang mit älteren Kollegen

Teils teils, lieber jüngere ohne Erfahrung oder Engagement einstellen, die sind günstiger... knowhow verlieren ist egal

Vorgesetztenverhalten

Mitarbeiterführung ein Fremdwort, je besser man sich verbal mit jemanden stellt um wo weniger muss man greifbare Ergebnisse bringen. Sehr viele Blender die machen können was sie wollen

Arbeitsbedingungen

Auch hier kommt es auf den Standort an...

Kommunikation

Sehr schlecht alles was mit Führung zu tun hat, Kommunikation durch Meetings verbessert sich nicht wenn man nicht alles anspricht oder nur Auszugsweise und denkt die Mitarbeiter können 1+1 nicht zusammen zählen.
Zwischen den Abteilung ebenfalls viel Geltungsangst, gibt (gab) jedoch überall einen Lichtschein der für andere gearbeitet und ausgetauscht hat

Gleichberechtigung

Kaum Frauen in Führungspositionen und wenn fragt man sich wie sie diese bekommen habe, nicht durch Fähigkeiten oder benötigte Kenntnisse

Interessante Aufgaben

An sich interessante Aufgaben, wenn man nicht mehr durch Fehler anderer blockiert wird oder mühsam aufarbeiten muss.

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Arbeitgeber-Kommentar

Sylvia BezoldHead of HR Germany

Thank you very much for your detailed feedback and for taking the time to share your experiences with us.

We are genuinely sorry to hear that your time with us did not meet your expectations. Your feedback — particularly regarding leadership and the handling of constructive input — gives us important input for reflection and further improvement.

Transparency, open communication, and respectful collaboration are core values we are committed to upholding. We recognize, however, that these are not always consistently experienced in day-to-day practice, and we take that seriously.

Your observations lines out areas where we still have work to do. We are committed to further strengthening our culture of openness and accountability, encouraging active participation from our teams, and investing in the ongoing development of our company culture.

Even though your perspective is critical, we would like to sincerely thank you for your contributions and dedication during your time with us.

Should you wish to share more concrete suggestions or enter into dialogue, we would very much welcome the opportunity — confidentially and respectfully, of course.

Your HR-Team

Leider kein Potential sich weiterzuentwickeln, unterdurchschnittliche Bezahlung und sehr veraltete Strukturen

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich Marketing / Produktmanagement bei PLAION PICTURES GmbH in Planegg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Könnte das Unternehmen allerhöchstens für ein Praktikum oder Werkstudentenstelle empfehlen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führungskräfte, die sich leider wenig für ihre Teammitglieder einsetzen und so große Unzufriedenheiten entstehen lassen. Unterdurchschnittliche Bezahlung mit sehr geringen Gehaltserhöhungen trotz Inflation. Kein Überstunden-Ausgleich. Es wird kein Wert darauf gelegt, dass Mitarbeiter:innen ihre Stunden aufschreiben.

Verbesserungsvorschläge

Jüngeren Kolleg:innen bessere Aussichten bieten und Stärken fördern. „Mit der Zeit gehen“ und tatsächlich flexible Arbeitszeit- und Homeoffice-modelle anbieten.
Die „spannende Filmbranche“ und Kolleg:innen, die das Interesse Film teilen, können nicht als Benefits gelten. Weiterbildung und Training von Führungskräften, die teilweise sowohl fachlich als auch in Sachen Führungsfähigkeiten viel aufzuholen haben.

Work-Life-Balance

Kein Ausgleich von Überstunden, die trotzdem erwartet werden. Sehr inflexible Home Office Regelung, wird nicht gerne gesehen trotz unattraktiver Lage der Büroräume. Workations nicht möglich. Umstieg auf Teilzeit oder Stundenreduzierung nicht möglich.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt fast keine Möglichkeit sich weiterzuentwickeln. Schon das Ablegen des Junior oder gewinnen des Senior Titels ist mit sehr großen teils sehr intransparenten Hürden verbunden. Wer hier nicht auf der Stelle einsteigt, die er gerne dauerhaft besetzen möchte, hat wenig Chancen sich weiterzuentwickeln.

Kommunikation

Kommunikation mit jüngeren Mitarbeiter:innen war nicht wirklich gegeben.

Gleichberechtigung

Wenige bis gar keine weiblichen Führungskräfte und auch keine Förderung der jüngeren Kolleginnen, um sie dorthin zu entwickeln.


Arbeitsatmosphäre

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

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Mehrfachbewertung

Kann man machen. Aber nicht für ewig.

3,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei PLAION GmbH in Planegg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr flexibel bei den Arbeitszeiten, guter Zusammenhalt unter den Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Überstunden lassen sich kaum vermeiden

Verbesserungsvorschläge

Nicht auf 'Sei dankbar du darfst an Games arbeiten verlassen' - echte Benefits anbieten


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Focused. Better. Alone.

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei PLAION GmbH in Planegg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Branche an sich ist mega. Die KollegInnen insgesamt auch. Home-Office ist möglich.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Absolute Führungsschwäche ganz oben, wenig Empathie, keine Vision, Erziehung zum "Dienst nach Vorschrift" der von ganz oben kommt und auf Ebene der meisten VP vorgelebt wird. Keine Karriereentwicklung auf Basis von objektiven und fachlichen Kriterien.

Verbesserungsvorschläge

Die Führungsebene sollte mit "streitbaren" Menschen zumindest mal ergänzt werden, damit endlich ein anderer Zug und mehr Innovation ins Unternehmen kommt. Derzeit befinden sich dort ausschließlich Personen die entweder gar nichts sagen, zu allem Ja und Amen, oder aber bei jedem Satz des CEO "wollt ich auch gerade sagen" kommentieren.

Arbeitsatmosphäre

Nach den zahlreichen Kündigungen in letzter Zeit ("Einsparprogramm") leere Flure und leere Büros. Die, die noch da sind, wissen nicht wie lange noch und sind im "Stand-by-Mode".

Image

Spätestens nach den jüngsten Einsparmaßnahmen der Muttergesellschaft in Schweden, nicht mehr vorhanden. In der Branche kennt man die Firma als "günstigen Ausbildungsbetrieb".

Work-Life-Balance

Ein Lieblingssatz der Führung lautet: " Die Extra-Meile gehen!". Wird ständig eingefordert und die Leute reiben sich auf. Als Belohnung, mehr Gehalt geht nicht wegen den Sparmaßnahmen gibt es, Trommelwirbel: Noch mehr Arbeit.

Karriere/Weiterbildung

So gut wie nicht existent. Anfragen zur Weiterbildung werden oft direkt von der HR abgebügelt, wir haben kein Geld. Auf der anderen Seite - siehe Gehalt - haben einige Mitarbeiter nicht nur eine Fortbildung auf Kosten der Firma gemacht. Je nach dem ob man im Kreis der "Buddy's und Ja-Sager ist".

Gehalt/Benefits

In einem Zeugnis würde stehen "stets bemüht". In der Tat unterscheiden sich die Gehälter innerhalb des Unternehmens gewaltig. Man wird zwar (unrechtmäßig) im Arbeitsvertrag geknebelt nicht über das Gehalt zu sprechen, dennoch tut es jeder im Unternehmen. Es tun sich Abgründe auf.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In der Firma, wie aber auch bei vielen anderen, ein "ganz wichtiger Punkt".. so lange er kein Geld kostet. Wenn auch nur ein Euro extra anfällt, wird lieber alles wieder "wie früher gemacht".

Kollegenzusammenhalt

5 Sterne für den Standort, dadurch, dass die Teams aber in Europa verteilt sind und einige Standorte mehr oder weniger offenischtlich nicht mit anderen zusammenarbeiten wollen, nur die Mitte.

Umgang mit älteren Kollegen

Egal wie alt man ist und wie lange man für die Firma gearbeitet hat: Wenn entschieden wird es muss gekündigt werden, wird gekündigt. Ohne Rücksicht auf irgendwas.

Vorgesetztenverhalten

Unterschiedlich. Direkte Vorgesetzte sind meist total in Ordnung und können nichts für das Versagen auf oberste Ebene. Spätestens eine Stufe höher wird es aber nahezu absurd. Von der Art und Weise wie man miteinander redet, bis hin zu "findet überhaupt Kommunikation" statt, insgesamt sehr ausbaufähig.

Arbeitsbedingungen

Abseits der geschilderten Probleme zumindest was die Ausstattung betrifft in Ordnung. Die IT ist super.

Kommunikation

Katastrophal. Wichtige Dinge wie der Stand zu den aktuellen Sparmaßnahmen werden nicht kommuniziert. Infos zu Beförderungen erreichen nur selektierte MitarbeiterInnen. Selbst bei Arbeitsprozessen kennt sich nach Umstrukturierung mit VP-Ebene, sowie den Sparmaßnahmen und zahlreichen Kündigungen, niemand mehr aus.

Gleichberechtigung

Diversität wurde von der Firma gerade erst für sich entdeckt und als Konsequenz die nächst beste verfügbare weibliche Mitarbeiterin befördert. Ansonsten ein reiner alte Männer-Club mit ebenso alten Wertvorstellungen.

Interessante Aufgaben

Durchaus, ist aber eher der Branche an sich geschuldet.

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Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.