2 Mitarbeiter:innen, die bei PLAZA Hotelgroup eine Ausbildung absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Ausbildungsbetrieb im Durchschnitt mit 2,4 von 5 Punkten.
Erfahrungsbericht zur Ausbildung
1,2
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat 2026 eine Ausbildung zum/zur Hotelfach bei Plaza Hotelgroup GmbH in Hanau abgeschlossen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorzuheben ist, dass der Arbeitgeber bei einzelnen Mitarbeitenden offensichtlich ein gutes Gespür bei der Einstellung hatte, da es auch einige sehr engagierte, freundliche und hilfsbereite Kollegen gibt. Diese tragen trotz der insgesamt schwierigen Rahmenbedingungen dazu bei, dass einzelne Arbeitstage oder Situationen angenehm verlaufen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlecht am Arbeitgeber
Kritisch sehe ich insbesondere die Kommunikation, die Dienstplanung sowie die Führungskultur. Dienstpläne werden oft kurzfristig erstellt, und Anliegen von Mitarbeitenden und Auszubildenden werden aus meiner Sicht nicht immer ausreichend ernst genommen oder konsequent weitergegeben. Insgesamt entsteht dadurch häufig ein unruhiges und wenig transparentes Arbeitsumfeld, das die Motivation und Planbarkeit im Arbeitsalltag deutlich beeinträchtigt.
Verbesserungsvorschläge
Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber
Im Allgemeinen besteht aus meiner Sicht Verbesserungsbedarf in mehreren Bereichen, insbesondere bei der Kommunikation, der Führungskultur, der Dienstplanung sowie der Wertschätzung von Mitarbeitenden und Auszubildenden. Eine transparentere, respektvollere und verlässlichere Organisation könnte die Arbeitsatmosphäre und Motivation deutlich verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Ein weiterer kritischer Punkt war der Umgang mit Problemen und Beschwerden. Themen, die von Mitarbeitenden oder Auszubildenden angesprochen wurden, wurden zwar innerhalb der Abteilungen diskutiert, jedoch entstand häufig der Eindruck, dass diese Anliegen gegenüber der übergeordneten Leitung nicht konsequent oder gar nicht weitergegeben wurden.
Zudem fiel auf, dass manche Führungskräfte intern Kritik an Entscheidungen oder der Leitung äußerten, ihre Haltung jedoch änderten, sobald die entsprechende Person anwesend war. Dies wirkte wenig authentisch und erschwerte einen offenen sowie ehrlichen Austausch. Auch Probleme von Kollegen wurden teilweise nicht angemessen vertreten oder weitergeleitet, obwohl diese zuvor bei den zuständigen Vorgesetzten angesprochen worden waren.
Insgesamt entstand dadurch der Eindruck eines wenig professionellen und teilweise kindischen Umgangs mit Konflikten und Kritik. Statt Probleme offen anzusprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, wurden diese häufig ausgesessen oder hinter verschlossenen Türen diskutiert.
Karrierechancen
Karrierechancen
Die Karriere- und Übernahmemöglichkeiten wurden aus meiner Sicht nicht immer nachvollziehbar kommuniziert. Auf meine Nachfrage, ob nach der Ausbildung ein Einstieg in die Reservierungsabteilung möglich wäre, erhielt ich die Rückmeldung, dass hierfür ein Umzug nach Hamburg sinnvoll sei, da der direkte Umgang mit Kunden zunächst erlernt werden müsse.
Diese Begründung empfand ich als wenig nachvollziehbar, da die entsprechende Stelle bereits seit mehreren Monaten ausgeschrieben ist und dabei sogar die Möglichkeit zum Homeoffice angeboten wird. Gleichzeitig gehört der tägliche Umgang mit Gästen in verschiedenen Bereichen wie Rezeption, Service und Etage zu den zentralen Bestandteilen der Ausbildung. Über mehrere Jahre hinweg werden dabei Kommunikationsfähigkeit, Serviceorientierung und der professionelle Umgang mit Kunden vermittelt und praktisch angewendet.
Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass die während der Ausbildungszeit erworbenen Erfahrungen und Kompetenzen nicht ausreichend berücksichtigt oder wertgeschätzt wurden. Statt vorhandenes Potenzial zu fördern und engagierten Auszubildenden Perspektiven aufzuzeigen, wurden nachvollziehbare Entwicklungsmögli
Arbeitszeiten
Arbeitszeiten und Dienstplanung
Die Dienstplanung empfand ich während meiner Ausbildung als wenig nachvollziehbar und häufig unstrukturiert. Freie Tage wurden aus meiner Sicht teilweise sehr willkürlich vergeben, sodass eine verlässliche Planung der eigenen Freizeit kaum möglich war. Eine klare Systematik oder transparente Kommunikation bei der Erstellung der Dienstpläne war für mich oft nicht erkennbar. Zusätzlich wurden die Dienstpläne häufig erst mittwochs für die darauffolgende Woche veröffentlicht, was die private Planung zusätzlich erschwerte.
Besonders irritierend war der Umgang mit Überstunden und Arbeitszeitkonten. So kam es vor, dass innerhalb kurzer Zeit mehrere Tage zum Überstundenabbau eingeplant wurden, während kurze Zeit später plötzlich ein erheblicher Minusstundenstand ausgewiesen wurde. Diese Entwicklung war für mich nur schwer nachvollziehbar und ließ Zweifel an der Nachvollziehbarkeit der Arbeitszeiterfassung und Dienstplanung aufkommen.
Gerade in einem Arbeitsumfeld mit wechselnden Schichten und hoher Flexibilität halte ich eine transparente und verlässliche Planung für besonders wichtig. Aus meiner Sicht bestand hier deutlicher Verbesserungsbedarf, da die b
Ausbildungsvergütung
Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung empfand ich im Verhältnis zu den Anforderungen und Arbeitszeiten als wenig attraktiv. Da das Unternehmen nicht an den DEHOGA-Tarifvertrag gebunden ist, werden Zuschläge für Sonn- und Feiertagsarbeit nicht gezahlt. Gerade in der Hotellerie, in der regelmäßige Einsätze an Wochenenden und Feiertagen selbstverständlich sind, empfand ich dies als enttäuschend.
Dadurch fehlte häufig die Motivation, an Sonn- und Feiertagen zusätzliche Belastungen in Kauf zu nehmen, da diese finanziell nicht gesondert anerkannt wurden. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Auszubildende flexibel eingesetzt werden, Überstunden leisten oder kurzfristig einspringen, hätte ich mir eine stärkere Wertschätzung in Form einer angemessenen Vergütung beziehungsweise entsprechender Zuschläge gewünscht.
Interessanterweise wurde diese Thematik auch von einzelnen Abteilungsleitungen selbst kritisch angesprochen. Gleichzeitig blieben diese jedoch weiterhin dem Unternehmen treu, was aus meiner Sicht eine gewisse Widersprüchlichkeit bzw. Paradoxie darstellt.
Insgesamt hinterließ die Vergütungsstruktur bei mir den Eindruck, dass zusätzlicher Einsatz und die besonderen Arbei
Die Ausbilder
Der Ausbilder tritt nach außen hin freundlich und kollegial auf. Allerdings entsteht der Eindruck, dass einzelne Auszubildende bevorzugt behandelt werden. Zudem werden Noten anderer Auszubildender offen kommuniziert und Vergleiche zwischen den Auszubildenden gezogen, was zu einem unangenehmen Arbeits- und Lernklima beiträgt. Eine konstruktive Problemlösung oder angemessene Unterstützung bei auftretenden Schwierigkeiten findet kaum statt. Stattdessen werden bestehende Probleme häufig nicht aufgegriffen oder bearbeitet.
Spaßfaktor
Die Ausbildung an der HOFA bietet grundsätzlich viele Entwicklungsmöglichkeiten und vermittelt wertvolle fachliche Inhalte. Der Spaßfaktor und die Motivation haben jedoch im Laufe der Zeit deutlich nachgelassen. Insbesondere die Erfahrungen im Plaza haben dazu beigetragen, dass die Freude an der Arbeit verloren ging. Zusätzlicher Einsatz, wie Überstunden, das Übernehmen weiterer Aufgaben oder kurzfristiges Einspringen bei personellen Engpässen, wurde häufig als selbstverständlich angesehen. Wertschätzung oder Anerkennung für dieses Engagement waren kaum spürbar. Dadurch entstand der Eindruck, dass besonderer Einsatz nicht wahrgenommen oder honoriert wird, was sich negativ auf die Motivation und das Arbeitsklima ausgewirkt hat.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Auszubildenden wurden zwar in verschiedene Abteilungen eingesetzt und hatten dadurch grundsätzlich die Möglichkeit, unterschiedliche Bereiche kennenzulernen. In der Praxis wurden jedoch häufig überwiegend einfache oder wenig lernfördernde Tätigkeiten übertragen, während ausbildungsrelevante Inhalte teilweise in den Hintergrund rückten.
Zudem entstand der Eindruck, dass einzelne Aufgaben gelegentlich eher als disziplinarische Maßnahme genutzt wurden als dem Ausbildungszweck dienten. So wurde beispielsweise einem Auszubildenden aufgrund wiederholten Zuspätkommens die Aufgabe übertragen, die Fugen des Lobbybodens zu reinigen. Solche Maßnahmen wirkten wenig pädagogisch und trugen nicht zur fachlichen Entwicklung bei.
Variation
Die Ausbildung hat mir persönlich vor allem gezeigt, welche Art von Arbeitsumfeld und Führungskultur ich für meine berufliche Zukunft nicht anstrebe. Fachlich konnte ich zwar Erfahrungen sammeln, jedoch waren die zwischenmenschlichen und organisatorischen Aspekte häufig enttäuschend.
Teilweise wirkten einige Führungskräfte sehr autoritär und legten großen Wert auf Hierarchien. Gleichzeitig entstand der Eindruck, dass Verhaltensweisen und Erwartungen nicht immer konsequent vorgelebt wurden. Frei nach dem Motto „Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch“ änderte sich das Verhalten mancher Verantwortlicher spürbar, sobald die übergeordnete Leitung nicht anwesend war. Darüber hinaus wurde häufig übereinander gesprochen, anstatt Probleme offen, direkt und professionell anzusprechen. Dies wirkte sich negativ auf das Arbeitsklima und den Zusammenhalt im Team aus.
Insgesamt entstand dadurch der Eindruck, dass ein respektvoller und professioneller Umgang nicht in allen Bereichen gleichermaßen gelebt wurde.
Respekt
Respekt
Als Auszubildender hatte ich häufig das Gefühl, nicht auf Augenhöhe behandelt zu werden. Teilweise entstand der Eindruck, dass die Meinung von Auszubildenden weniger ernst genommen wurde, weil man „nur Azubi“ ist. Eigene Anregungen, Kritik oder Verbesserungsvorschläge wurden nicht immer offen aufgenommen, sodass man sich oft zurückhielt, um nicht direkt negativ beurteilt oder abgestempelt zu werden.
Besonders schade war, dass Auszubildende zwar Verantwortung übernehmen und flexibel einspringen sollten, ihre Meinung jedoch häufig weniger Gewicht hatte, wenn es um Entscheidungen, Abläufe oder bestehende Probleme ging. Dadurch entstand das Gefühl, eher als zusätzliche Arbeitskraft denn als Person in Ausbildung wahrgenommen zu werden.
Darüber hinaus herrschte in vielen Situationen eine sehr ernste Arbeitsatmosphäre. Ein lockerer Umgang oder gelegentliches gemeinsames Scherzen, wie es in vielen Teams zu einem angenehmen Arbeitsklima beiträgt, war kaum möglich, da vieles sehr streng ausgelegt wurde. Dies führte dazu, dass die Arbeit häufig als reine Pflichterfüllung wahrgenommen wurde und der Spaß an der Ausbildung mit der Zeit verloren ging.
Basierend auf 2 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Azubis wird PLAZA Hotelgroup durchschnittlich mit 3.7 von 5 Punkten bewertet. 48 der Bewertenden würden PLAZA Hotelgroup als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Basierend auf 2 Bewertungen schätzen die Auszubildenden besonders die Faktoren Umgang mit älteren Kollegen an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Azubis auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 2 Bewertungen sind Auszubildende der Meinung, dass sich PLAZA Hotelgroup als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.