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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Eingeschränkte Empfehlung

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Bauzeichner/in in Petershagen gemacht.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorzuheben sind die moderne technische Ausstattung des Arbeitsplatzes sowie die zuverlässige IT-Unterstützung bei technischen Problemen. Es wurde regelmäßig frisches Obst, Tee und Kaffee bereitgestellt. Arbeitsmaterial und Bücher für die Ausbildung wurden immer vom Betrieb organisiert. Außerdem gab es für die Auszubildenden jeweils einen unterstützenden Mitarbeiter, welcher zusätzlich zu seiner regulären Tätigkeit ihnen bei Fragen oder Problemen zur Seite stand.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

In der Ausbildung kamen zwischenmenschliche Aspekte häufig zu kurz. Auszubildende wurden oft nicht als Lernende, sondern eher als Arbeitskraft behandelt, mit wenig Raum für Eigenverantwortung oder kreative Mitgestaltung. Die Wochenarbeitszeit, Ausbildungsvergütung und Urlaubstage erschwerten es mir zusätzlich, mich mit dem Unternehmen mit eigentlich so gutem Image zu identifizieren.

Verbesserungsvorschläge

Ein wertschätzenderer Umgang sowie ein ehrliches Interesse an der Entwicklung der Auszubildenden würden sich positiv auf die Arbeitsmoral dieser auswirken und ihnen nicht das Gefühl geben, eine "billige Arbeitskraft" zu sein. Zudem sollte die hohe Wochenarbeitszeit in Relation zur Ausbildungsvergütung und den Urlaubstagen überdacht werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war stark leistungsorientiert. Zwischenmenschlicher Austausch kam im Arbeitsalltag kaum vor und war nur in den Pausenzeiten erwünscht, wodurch ein eher distanzierteres Klima herrschte.

Karrierechancen

Der Betrieb fördert Weiterbildung. Ein Studium nach der Ausbildung, und die Arbeit als Werksstudent wird gern gesehen.

Arbeitszeiten

Die reguläre Wochenarbeitszeit lag bei 42 Stunden, was vergleichsweise hoch ist. Zwar gab es ein Gleitzeitmodell, dieses war in der Praxis jedoch nur eingeschränkt nutzbar (8 Stunden Berufsschule am Freitag wurden nur als 6 Stunden gewertet, da dies der Regelarbeitszeit entsprach). Arzttermine mussten grundsätzlich nachgearbeitet werden, was die Flexibilität deutlich eingeschränkt hat.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung lag spürbar unter dem Durchschnitt und wurde dem Arbeitsaufwand, Arbeitszeit und den unterdurchschnittlichen Urlaubstagen kaum gerecht. Gerade als Auszubildende/r war es dadurch schwierig, finanziell eigenständig zu bleiben.

Die Ausbilder

Dem Ausbilder war es wichtig, dass der nötige Ausbildungsstoff vermittelt wird. Leider fehlte oft das zwischenmenschliche Engagement und Interesse am Wohlbefinden der Auszubildenden.

Spaßfaktor

Es gab selten Raum für kreative Entfaltung. Die Arbeit bestand oft nur aus vorgegebenen Aufgaben, was den Spaßfaktor einschränkte.

Aufgaben/Tätigkeiten

Als Auszubildende/r war man meist in große Projekte eingebunden, hatte aber selten einen Gesamtüberblick. Die meisten Aufgaben waren vorgegeben und längeres eigenständiges Arbeiten eine Ausnahme.

Variation

Die Arbeit fand überwiegend am PC statt und bot wenig Abwechslung (was bei dem Beruf aber zu erwarten sein kann)

Respekt

Man wurde im täglichen Umgang sachlich behandelt. Kritik überwog dem Lob und es entstand selten das Gefühl von Wertschätzung der Arbeit.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.