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Bewertung

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Als Arbeitgeber recht unattraktiv

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion in Heinsberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Zumindest steht die Tür meisstens offen, um über Probleme, oder Anregungen zu sprechen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Doch leider ist der positive Punkt auch gleichzeitig ein negativer, denn die Vorschläge, Wünsche, Anregungen werden leider fast nie angenommen, oder abgewiesen, mit fadenscheinigen Begründungen, wie z.B. "Wenn ich das mache, gibt es die Firma nicht mehr".

Verbesserungsvorschläge

Mehr zur Mitarbeiterbindung anbieten. Wir leben nicht mehr im Jahre 1980, wo man nehmen musste, was man bekommt, sondern heute sind die Beschäftigten in der Position, Arbeitgeber nach Attraktivität wählen zu können. Dies wird auch dieser Arbeitgeber noch im Laufe der Zeit feststellen.

Arbeitsatmosphäre

Es wird gerne Druck gemacht, auf Fehler hingewiesen, jedoch selten Lob ausgesprochen.

Image

Es wird zumindest gerne propagiert, dass ein Top Image vorhanden wäre, doch würde ich eher sagen, dass es im Mittelfeld liegt.

Work-Life-Balance

Aufgrund dessen, dass gerne kurzfristig Überstunden und Samstagsarbeit angesetzt wird, lässt dies zu wünschen übrig.

Karriere/Weiterbildung

Hier einfach nicht möglich.

Gehalt/Benefits

Hier muss man ganz klar sagen, dass der Arbeitgeber hier SEHR unattraktiv ist. Zwar verdient man am unteren Ende des Durchschnitts, doch gibt es KEINE weiteren Zuwendungen vom AG, wie z.B. VwL, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Jobrad, Beteiligung an z.B. Fitnesstudios, betriebliche Vorsorge und vieles mehr. Lediglich die Inflationsausgleichsprämie wurde den länger beschäftigten Mitarbeitern über das vergangene Jahr ausgezahlt. Neu eingestellte haben hier leider das Nachsehen, obwohl es auch 2024 noch möglich wäre.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Könnte ausgereifter sein.

Kollegenzusammenhalt

Das ist das einzig positive, denn das Team ansich ist hervorragend

Umgang mit älteren Kollegen

Die dürfen sich alles erlauben, und blockieren zum Teil sogar Zuwendungen für alle Mitarbeitenden, nur weil sie Angst haben, dass ihnen jemand was weg nimmt.

Vorgesetztenverhalten

Mangelnde Kommunikation, Fehler werden immer weiter gegeben an die Produktion, obwohl diese aber nach Vorgaben aus der Führungsebene und den Zeichnern arbeiten soll (und dort SIND Fehler nicht selten)

Arbeitsbedingungen

Neutral. Es gibt hochwertiges Werkzeug, was auch recht zügig neu beschafft wird, doch im großen und ganzen würde ich sagen, Mittelfeld.

Kommunikation

Aufträge werden immerm mehr "just in Time" abgewickelt, mit Problemen, wie z.B. fehlendes Material, so dass dann kurzfristig Überstunden und Samstagsarbeit angesetzt wird.

Gleichberechtigung

Muss ich im Mittelfeld bewerten. Zumindest in der Büroetage sind Männer wie auch Frauen, in der Produktion hingegen keine einzige weibliche Mitarbeiterin.

Interessante Aufgaben

Muss man sagen nö. Eigentlich immer die gleiche Arbeit, was auf Dauer dann doch recht eintönig ist.

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Arbeitgeber-Kommentar

Jürgen BaumeisterGeschäftsführer

hm, ich habe lange überlegt, ob ich den Kommentar beantworte oder nicht. Aus meiner Sicht sind einige Punkte hinfällig, da wir mittlerweile Jobrad und Deutschlandticket eingeführt haben.
Frauen in der Produktion hatten wir, allerdings gibt es keine weiblichen BewerberInnen, so dass es auch keine Möglichkeiten gibt. Hier zählt für mich das Erfüllen von Aufgaben und die Akzeptanz untereinander. Es zählen für mich nicht Religionszugehörigkeit, Hautfarbe oder Geschlecht.
Danke für die Anregungen bei "Verbesserunsvorschlägen". Hier können wir gerne über verschiedene Möglichkeiten reden. Wie Sie wissen, haben wir mittlerweile verschiedene Mitarbeiter mit unterschiedlichen Arbeitszeitmodellen, bei denen ich mich NICHT an den Bedürfnissen des Betriebes orientieren sondern an den privaten und persönlichen Rahmenbedingungen jedes Einzelnen, da für mich hier familiäre Rahmenbedingungen wie "muß das Kind zum Kindergarten oder zur Schule bringen" vorrangig sind. Nur wenn das gegeben ist, ist der Mitarbeiter bei uns auch zufrieden.
Weiterbildung: haben wir in der Produktion und auch im Büro angesprochen, leider gab es dazu keine wirklichen Anregungen oder Wünsche. Ich glaube, meine Aussage war "ein Klöppelkurs macht keinen Sinn", aber auch sonst kam nichts. Wir könnten Weiterbildung im Bereich Elektrik, Pneumatik, Schweißen oder Zerspanungstechnik anbieten, aber das geht nur, wenn auch der Bedarf oder der Wille der Mitarbeiter da ist.

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