Ihr Unternehmen?

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Poellath 
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KG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Mehrfachbewertung

Ein Unternehmen mit langer Tradition – und das merkt man auch!

1,2
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 für dieses Unternehmen in Schrobenhausen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Lohn kam pünktlich – das ist heutzutage fast schon eine Auszeichnung. Außerdem lernt man viel über menschliche Dynamiken und traditionelle Unternehmensführung. Ein Bildungsprogramm, das man nicht bezahlen muss.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wer Wert auf Wertschätzung, faire Bezahlung und ein stabiles Betriebsklima legt, könnte hier enttäuscht werden. Für mich waren viele Erwartungen, die ich an ein modernes Unternehmen habe, nicht erfüllt.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Struktur, mehr Transparenz und ein respektvollerer Umgang würden viel verändern. Eine klare Linie in Führung, Kommunikation und Wertschätzung könnte das Arbeitsklima deutlich verbessern.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre wirkte auf mich häufig angespannt und schwer vorhersehbar. Statt eines ruhigen Arbeitsumfelds entstand oft das Gefühl, ständig innerlich „auf Empfang“ sein zu müssen. Emotionale Schwankungen und spontane Entscheidungen prägten den Alltag. Für mich war das eher belastend als motivierend.

Image

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als traditionsreiches Haus seit 1778. Intern wirkte vieles weniger glänzend als die Produkte, die hergestellt werden. Die Diskrepanz zwischen Außenwirkung und Innenleben empfand ich als deutlich.

Work-Life-Balance

Die Arbeitszeiten waren grundsätzlich in Ordnung. Was ich jedoch nach Feierabend mitnahm – innere Unruhe, mentale Erschöpfung und das Gefühl, ständig „auf Abruf“ zu sein – war deutlich weniger angenehm. Krankheitsphasen fühlten sich für mich nicht immer wie Erholung an.

Karriere/Weiterbildung

Karrierewege wirkten auf mich wie ein Labyrinth: mal Türen, mal Wände, mal Kreisverkehr. In einigen Bereichen wurde Weiterbildung unterstützt, in anderen schien Innovation eher als Störung betrachtet zu werden. Neue Ideen wurden gern gelobt – verbal. Materielle Anerkennung blieb selten.

Gehalt/Benefits

Für erfahrene Fachkräfte mit Qualifikationen wurde eine Vergütung geboten, die den Wert von Expertise kreativ interpretierte. Gehaltserhöhungen wurden gelegentlich angekündigt, aber die Umsetzung blieb hinter den Erwartungen zurück.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen arbeitet in einem traditionellen Handwerk. Was intern „gedrückt“ wird, ist allerdings eine andere Geschichte. Das Bewusstsein für Umwelt und soziale Themen wirkte auf mich eher traditionell als modern.

Kollegenzusammenhalt

Mit den richtigen Kolleginnen und Kollegen konnte man gut zusammenarbeiten. Gleichzeitig gab es Situationen, in denen Energie eher in kreative Arbeitsplatzdekorationen floss als in gemeinsame Projekte. Manche Überraschungen auf dem Schreibtisch waren originell – aber nicht unbedingt förderlich für das Arbeitsklima.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen wirkte auf mich uneinheitlich. Erfahrung wurde zwar wahrgenommen, aber nicht immer aktiv genutzt. Manche langjährige Mitarbeitende schienen im Alltag eher übersehen zu werden. Die Wertschätzung für Berufserfahrung empfand ich als inkonsistent.

Vorgesetztenverhalten

Das Führungsverhalten wirkte auf mich emotional wechselhaft und schwer berechenbar. Gespräche wurden mit Nachdruck eingefordert, auch in Momenten, in denen ich gesundheitlich nicht einsatzfähig war. Einige Situationen empfand ich als belastend, insbesondere wenn ich mit Vorwürfen konfrontiert wurde, die ich nicht nachvollziehen konnte. Für mich fehlten klare Strukturen und ein stabiler, respektvoller Umgang.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsplatzgestaltung war… individuell. Überraschungen auf dem eigenen Arbeitsplatz gehörten gelegentlich dazu. Nicht jede davon war positiv. Insgesamt wirkte die Umgebung auf mich wenig strukturiert und teilweise belastend.

Kommunikation

Viele Gespräche fanden statt, aber nicht immer mit klaren Ergebnissen. Informationen verbreiteten sich dagegen erstaunlich schnell – auch solche, die ich persönlich als sensibel empfand. Der Umgang damit wirkte auf mich eher individuell interpretiert als professionell strukturiert.

Gleichberechtigung

Wer gut vernetzt ist, kommt weiter. Fachkompetenz hilft – ist aber nicht immer entscheidend. Die Gleichbehandlung wirkte auf mich abhängig von persönlichen Beziehungen und weniger von objektiven Kriterien.

Interessante Aufgaben

Die handwerkliche Tätigkeit selbst ist solide und kann Freude machen. Das Umfeld hingegen schaffte es regelmäßig, diese Freude zu dämpfen. Routine dominierte, Abwechslung war selten und meist unbeabsichtigt.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.