Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juni 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 27.6.2026
Das Profil der Polizei Berlin weist in der Gesamtbetrachtung eine gemischte Bewertung auf. Die Arbeitsatmosphäre gilt den Bewertenden zufolge als belastet: veraltete Büroausstattung, angespannte Stimmung und eine von Führung und Organisationskultur abhängige Schwankung des Klimas prägen das Bild. Ähnliches zeigt sich bei den Arbeitsbedingungen – alte Gebäude, fehlende Ergonomie und veraltete Technik werden wiederholt kritisiert, ein Befund, der sich auch in den Aussagen zur Arbeitsatmosphäre spiegelt. Das Gehalt wird im Vergleich zu anderen Bundesländern und Berufsfeldern als zu niedrig empfunden, zudem fehle ein leistungsbezogener Bezug. Die Work-Life-Balance gilt als schwer planbar, häufige Überstunden belasten das Privatleben. Beim Vorgesetztenverhalten überwiegt Kritik an mangelnder Führungskompetenz, wennglei...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Polizei Berlin wird von Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders häufig kritisieren sie ein angespanntes Klima, das von Egoismus und sozialer Ausgrenzung geprägt sein soll. Auch veraltete Ausstattung wie alte Möbel und schlecht belüftete Büros sowie ein als überholt empfundenes System, das hohe Erwartungen mit knappen Ressourcen verbindet, werden bemängelt. Einige Bewertungen beschreiben zudem eine schwankende Gesamtatmosphäre, die durch Führungsverhalten und die Organisationskultur beeinflusst wird, obwohl das direkte Teamklima als angenehmer erlebt wird. Dem stehen wenige positive Stimmen gegenüber, die Humor im Berufsalltag und abteilungsübergreifende Hilfsbereitschaft hervorheben. Trotz schwieriger Umstände bemühen sich laut einigen Nutzer:innen Mitarbeiter:innen, eine konstruktive Atmosphäre aufrechtzuerhalten.
Das Gehalt bei der Polizei Berlin wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Die Vergütung gilt als zu niedrig im Vergleich zu anderen Bundesländern und Berufsfeldern, zudem empfinden viele sie als nicht leistungsgerecht. Wenige Nutzer:innen bemängeln außerdem, dass die Lohnentwicklung nicht mit der Inflation Schritt hält, während die Privatwirtschaft deutlich besser zahle. Sozialleistungen wie das Jobticket und eine betriebliche Altersvorsorge werden zwar erwähnt, gleichen die Unzufriedenheit mit dem Grundgehalt jedoch nicht aus. Wenige Stimmen sehen die Gesamtvergütung sogar als existenzbedrohend niedrig an. Positiv hervorgehoben werden allenfalls die allgemeinen Arbeitsbedingungen, die als konkurrenzlos gut beschrieben werden – ein Aspekt, der das Gehaltsniveau aber nicht kompensiert.
Der Kollegenzusammenhalt bei der Polizei Berlin wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben das Miteinander als familiär und heben gegenseitige Unterstützung sowie eine Kollegialität hervor, die auch bei unterschiedlichen Meinungen bestehen bleibt. Vereinzelte Stimmen bezeichnen den Zusammenhalt sogar als sensationell.
Dem gegenüber stehen kritischere Einschätzungen: Wenige Nutzer:innen empfinden den Zusammenhalt als begrenzt und auf bestimmte Freundeskreise innerhalb der Belegschaft beschränkt. Manche möchten den Kontakt zu Kolleg:innen außerhalb des Arbeitsumfelds lieber meiden. Diese gegensätzlichen Sichtweisen spiegeln sich auch in der ausgeglichenen Gesamtbewertung der Kategorie wider.
Die Work-Life-Balance bei der Polizei Berlin wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Einige berichten von häufigen Überstunden, die sich schnell auf dreistellige Stundenzahlen summieren können, und empfinden die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben als schwierig. Zudem weisen wenige auf eine hohe Scheidungsrate hin. Ob Urlaub genommen werden kann, hängt nach Meinung einiger Nutzer:innen stark von der Personaldecke, der Führung und dem jeweiligen Bereich ab. Wenige erwähnen positive Aspekte wie Gleitzeitregelungen zwischen 6 und 19:30 Uhr oder pünktlichen Feierabend, doch diese Einschätzungen fallen angesichts der negativen Gesamtbewertung kaum ins Gewicht.
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