Die guten Zeiten sind lange vorbei, mit dieser Führung geht es um das nackte Überleben
Gut am Arbeitgeber finde ich
Aktuell noch Chemietarif aber hier steht auch im Raum, wenn der Standortsicherungsvertrag ausläuft, in den Kunststofftarif zugehen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Weder On- noch Offboarding läuft strukturiert ab. Der Zusammenschluss mit Functional Forms hat sowohl die Arbeitsatmosphäre als auch das Vorgesetztenverhalten deutlich verschlechtert. Die guten Leuten verlassen das Schiff im Monatsrhythmus. Es wird ziemlich amerikanisch geführt, ohne jegliche Empathie. Führung in den USA, Spanien, Österreich oder Niederlanden entscheiden über Prozesse in Weiterstadt ohne Wissen über die Abläufe. Hier wird einfach ohne wenn und aber drübergebügelt und schön geredet.
Verbesserungsvorschläge
Da es leider einfach zu viele Punkte sind und das Schiff am sinken ist, verbessert das Offboarding um den Leuten zumindest den Abgang zu erleichtern.
Arbeitsatmosphäre
Leider ist seitdem Zusammenschluss mit Functional Forms die Arbeitsatmosphäre komplett in den Keller gerauscht. Es entscheiden Leute aus Spanien, USA und den Niederlanden die zu weit weg vom Geschehen sind und auch wenig Ahnung vom Plexiglasherstellungsprozess haben. Es werden Führungskräfte eingestellt, welche nur Englisch sprechen, was gerade für die Kollegen aus der Produktion nicht immer einfach ist und zu vielen Verständnisproblemen führt.
Kommunikation
Die Kommunikation der Führungsebene lässt deutlich zu wünschen übrig. Es werden weitreichende Entscheidungen getroffen, welche enorme Folgen für die Belegschaft hat. Hier wird wieder im kompletten Unternehmen Angst verbreitet und die Mitarbeiter werden im Ungewissen gelassen, da keine konkreten Informationen herausgegeben werden.
Kollegenzusammenhalt
Das einzige was noch positiv ist aber auch sehr unter der Führung leidet, ist der Zusammenhalt einzelner Kollegen, allerdings auch nicht abteilungsübergreifend. Hier kämpft jede Abteilung für sich und nicht als ein Unternehmen. Der Slogan „Stronger together“ ist eine leere Phrase.
Work-Life-Balance
Mitarbeiter werden „verbrannt“ durch eine viel zu hohe Arbeitslast. Kollegen arbeiten teilweise am Wochenende um sich selbst zu entlasten und den Druck etwas zu reduzieren, leider nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die sogenannten Vorgesetzten nehmen es zu Kenntnis und tolerieren die Wochenendarbeit, was eigentlich nicht erlaubt ist. Home Office ist größtenteils erlaubt, wird aber auch gerne mal einzelnen Personen grundlos reduziert. Die Arbeitszeiten halten sich flexibel, deshalb und Dank maximal 50 Prozent Home Office 2 Sterne.
Vorgesetztenverhalten
Wie bereits kommentiert, mittlerweile nicht Führungstauglich. Neu eingestellte Führungskräfte sprechen kaum noch deutsch (ansich überhaupt nicht schlimm, werden aber eingestellt weil sie, wie der Chef spanisch sprechen und haben große Kommunikationsprobleme mit dem Team), haben keinerlei Empathie oder können mit den Menschen umgehen.
Interessante Aufgaben
Die Spezialitäten im Plexiglasgeschäft sind überaus interessant.
Gleichberechtigung
Das sollte größtenteils passen, zumindest habe ich nichts negatives vernommen.
Umgang mit älteren Kollegen
Die versucht man nun loszuwerden.
Arbeitsbedingungen
Die Gebäude und Büros sind sehr alt und heruntergekommen. Auf den Toiletten gibt es nur kaltes Wasser und es riecht schrecklich unangenehm. Den zweiten Stern gibt es für die moderne Hardware.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Solarfelder auf dem Grundstück, das ist positiv.
Gehalt/Benefits
Chemietarifvertrag, allerdings große Unterschiede bei der Eingruppierung auch abteilungsintern.
Image
Neues Unternehmen mit wenig Strahlkraft und Führung, welche nicht führt.
Karriere/Weiterbildung
Wenig Chancen mit der neuen Führung.