Verbesserungsvorschläge
Setzt vernünftige Praktikantenbetreuer ein, die wertschätzend, respektvoll und empathisch mit Menschen umgehen können und keine Personen, die dafür nicht gemacht sind und Praktikanten keine richtige Lernkurve bieten können. Davon hat weder das Unternehmen was, noch der Praktikant.
Arbeitsatmosphäre
Nicht vorhanden, wenn man als Praktikant fast alleine im Office sitzt, da zum damaligen Zeitpunkt eine Reisebeschränkung für Praktikanten galt. Die Tatsache, dass sich das Projektteam in Online-Meeting darüber unterhält, welchen Flug sie zum Kunden nehmen und in welchem Hotel sie schlafen, macht es nicht gerade angenehmer, wenn man als Praktikant gerne selbst Erfahrung beim Kunden vor Ort sammeln möchte.
Image
Mehr Schein als Sein. Der Name Porsche bestimmt den Tagessatz.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeit als Praktikant lag im Durchschnitt bei 10 Stunden pro Tag, was für ein Praktikum in der Beratung jedoch üblich ist und auch in Ordnung ist.
Kollegenzusammenhalt
Nicht vorhanden, weil sich jeder er Nächste ist und jeder auf seinen eigenen Vorteil aus ist.
Vorgesetztenverhalten
Mein Praktikantenbetreuer, der gleichzeitig auch Teil meines Projektteams war, war weder respektvoll und wertschätzend noch empathisch. Mir kam es so vor, dass er absolut überfordert mit der Situation war, jetzt auch noch auf mich Rücksicht zu nehmen, neben seinen eigenen Zielen, damit auch schön der Bonus reinkommt. Er zeigte keinerlei Respekt und ich hatte das Gefühl, dass ich sein Ventil war, um seinen überschüssigen Stress loszuwerden. Anstatt eine Fehlerkultur zu leben und Verbesserungsvorschläge aufzuzeigen, wodurch ich lernen kann, wurde nur auf den Fehlern rumgehackt. Dieses Verhalten empfand ich als respektlos und absolut fehl am Platz. Deshalb hier der ganz klare Apell an Porsche Consulting: Setzt Praktikantenbetreuer ein, die respektvoll mit Praktikanten umgehen können, Wertschätzung zeigen und einen ermutigen durch seine Fehler zu lernen. Alles andere bringt nichts, um sowohl persönlich als auch fachlich zu wachsen.
Arbeitsbedingungen
Das Office in Stuttgart ist modern ausgestattet. Es gibt kostenlosen Kaffee und jede Woche einen Obstkorb.
Kommunikation
Intransparent und unklar, weil es unterschiedliche Informationsstände gab, da Praktikanten nicht bei Kundenworkshops dabei sein durfte. Im Nachgang wurden teilweise wichtige Informationen nicht geteilt, jedoch wurde bei Aufgaben davon ausgegangen, dass ich bescheid weiß, was im Workshop besprochen wurde. Demzufolge wurde es des Öfteren respektlos und laut von Seiten des Praktikantenbetreuers (gleichzeitig Projektmitglied), was ich sehr respektlos und unangebracht finde.
Gehalt/Benefits
Mindestlohn, was jedoch absolut üblich und in Ordnung für ein Praktikum ist. Das Ziel des Praktikums war es nicht viel Geld zu verdienen, sondern mich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln, was jedoch leider semigut geklappt hat.
Interessante Aufgaben
An sich war ich auf einem interessanten Projekt mit vielfältigen Aufgaben. Dies bringt jedoch auch nichts, wenn die Kommunikation der Aufgaben intransparent und unklar ist.