Berlin bei Adlershof - Kundenbetreuung - Tolle Firmenkultur und Wertschätzung der Mitarbeiter.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Es gibt ein paar Mitarbeiterparkplätze, welche nur für Porschemitarbeiter reserviert sind und sich in der Tiefgarage befinden (Eingang bis 2,1m Höhe).
- Die "lockere" Art im Büro und unter allen Mitarbeitern, sogar hoch bis zur Chefin.
- Vierbeiner sind erlaubt
- Mitarbeiter werden wie Menschen behandelt und nicht wie eine Zahl oder ein Roboter.
- Oft gibt es Vormittags eine ca. 15-Minütige Dehneinheit im Büro sofern es die Line erlaubt, was echt super ist.
-Moderne Arbeitselektronik
Verbesserungsvorschläge
Die beiden Trainerinnen sind tolle Menschen und haben ihre Aufgabe sehr gut gemacht. Meiner Meinung nach sollte man der Schulung mehr Zeit hinzufügen, um dann mehr auf echte Beispiele einzugehen und um die Vielfalt der Themen besser zu vertiefen. Es wäre gut, die Vielfalt der Themen zusammen mit einem von der Fläche den ganzen Tag oder im besten Fall eine Woche durchzugehen, damit man mal alles gesehen und gehört hat. Gerade bei einem solch großen Umfang ist es schwer bzw. dauert es sehr lange, kompetent zu werden, wenn man alles über Learning by Doing auf der Fläche lernt, ohne es vorher im Training gehabt zu haben.
Arbeitsatmosphäre
Auf ein gutes betriebliches Arbeitsklima wird viel Wert gelegt. Den Mitarbeitern wird vertraut und den Kunden soll der bestmögliche Support geliefert werden, ohne dabei den Eindruck zu erwecken, den Anruf schnell beenden zu wollen, um „Zeiten” einzuhalten. Denn es gibt keine klassischen KPIs wie AHT (einige gibt es schon, komplett ohne geht es nicht, aber sie sind sehr menschlich und es gibt keinen unnötigen Druck), sodass man sich voll und ganz auf den Kunden und sein Anliegen konzentrieren kann, ohne sich wie ein Roboter am Fließband zu fühlen.
Die mitgebrachten Haustiere runden das ganze ab.
Image
Mit den Autos im allgemeinen ist Porsche weit vorne. Spätestens nachdem man mal in einem mitgefahren ist und die Geschichte dahinter kennenlernt, merkt man oder sollte verstehen für was Porsche steht.
Work-Life-Balance
Es gibt nur ein Vollzeitmodell. Wer also eine weite Strecke hat (Firma ist fünf Minuten Fußweg vom Adlershof entfernt), wird in seiner Freizeit viel Bahn fahren. Das ist aber nicht die Schuld der Firma, das muss man selber wissen oder mit Auto kommen. Teilzeit wäre sonst noch eine gute Option gewesen, die man anbieten könnte.
Ansonsten kann man 2-3 Tagen immer im Homeoffice arbeiten oder freiwillig ins Büro kommen. Sonntag ist immer geschlossen. Man arbeitet also nie mehr als fünf Tage am Stück.
Neben den acht Stunden Arbeit gibt es on top eine 45-minütige Mittagspause und insgesamt 30 Minuten Bildschirmpause zwischen der Arbeitszeit.
Schichtplan wird ca. 2 Monate im voraus bereitgestellt.
Arbeitszeiten sind von 8-20 Uhr.
Urlaubsplanung fürs ganze Jahr wird nicht im Vorjahr gefordert zu planen, was sehr angenehm ist.
Karriere/Weiterbildung
Interne Aufstiegsmöglichkeiten gibt es definitiv. Ob es von Level 1 bis 3 Support ist oder interne Ausschreibungen für Porsche Zentren, man kann schon gut was erreichen, wenn man sich einsetzt.
Gehalt/Benefits
Das Grundgehalt ist im oberen Durchschnitt und wird durch Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und Firmenbonus ergänzt. Corporate Benefits und andere Leistungen gibt es auch.
Kollegenzusammenhalt
Man hilft sich untereinander, steht sich nicht im Weg und muss sich nicht alleine durchkämpfen. Das Unternehmen legt auch viel Wert darauf, denn jeder soll sich wohlfühlen.
Umgang mit älteren Kollegen
Die Kollegen befinden sich im alter von 20-50 Jahren, aber jeder kommt mit jedem gut klar. Es gibt sogar einen Mitarbeiter im Rollstuhl, für den es eine eigene Toilette gibt und spezielle Maßnahmen für eine Evakuierung, was ich super finde.
Vorgesetztenverhalten
Die Teamleiter sind sehr zuvorkommend, helfen einem bei allem und oft sogar darüber hinaus, und sie sind locker drauf. Die Chefin ist super lieb und immer für einen kleinen Plausch zu haben.
Jeder der Vorgesetzten (manchmal auch Kollegen) kommt ab und an auf einen zu und fragt, wie es läuft oder wie es einem geht. Das ist nicht überall selbstverständlich. Bei wichtigen Angelegenheiten werden auch mal unwichtigere Meetings für einen verschoben. Man hat kein ungutes Gefühl oder muss Angst haben, hier ist jeder nett zu einem.
Arbeitsbedingungen
Das Büro ist sehr modern und schön eingerichtet. Obst wird zweimal pro Woche geliefert und Kaffee sowie Trinkwasser stehen kostenfrei zur Verfügung. Von Lärm von außen bekommt man kaum etwas mit. Wenn es im Büro jedoch einmal voller ist, kann es etwas lauter werden, was aber normal ist.
Ansonsten gibt es zwei schöne vollausgestattete Küchen, eine davon mit sehr viel Platz. Außerdem gibt es zwei breitflächige Balkone oder Außenbereiche und einen Pausenraum mit Flipperautomaten, einer Mini-Tischtennisplatte und einem Mini-Basketballkorb. Zwei Aufzüge sind auch vorhanden.
Leider gibt es keine klassische Klimaanlage, sondern Kühlpanele.
Reinigungspersonal kommt täglich.
Arbeitsmittel / Geräte sind modern.
Kommunikation
Einmal im Monat findet ein großes Meeting mit allen statt, um über aktuelle Themen zu sprechen. Ansonsten bekommt man alle Informationen per E-Mail, ohne dass es zu viel wird. Teammeetings finden regelmäßig statt. Zusätzlich hat man regelmäßige Einzelgespräche mit seinem Teamleiter, in denen man über die Qualität der Arbeit spricht.
Gleichberechtigung
Ich konnte keine Ungleichberechtigung feststellen. Man muss nur wissen, dass es Fälle gibt, die mehr Zeit in Anspruch nehmen, sodass in dieser Zeit nur ein Kunde bearbeitet werden kann, während andere eventuell mehr schaffen. Das gleicht sich jedoch automatisch aus, da jeder solche Fälle haben wird. Denn der Service steht im Vordergrund und nicht die Bearbeitungszeit.
Interessante Aufgaben
Vor Ort gibt es zwei Hauptbereiche, die betreut werden. Ein Hauptthema ist das Softwareanliegen des Boardcomputers im Auto und die App für Endkunden. Dazu gehören z. B. Fragen zum Laden, zu den Services, etc.
Dann gibt es eine Beschwerdestelle und alles, was nicht mit der ersten Abteilung zu tun hat, aber rund ums Auto selbst. Viel mehr weiß ich darüber aus eigener Erfahrung nicht, weil ich dort nicht eingesetzt wurde.
Mich hat das Thema um den Boardcomputer nicht wirklich abgeholt. Ich denke, dass viele Nutzer von Smartphones zu sehr verwöhnt sind und denken, dass die Technik im Auto genauso gut sein müsste, was sie aber nicht ist oder aktuell nicht kann (z. B. Thema Kartenupdates und OTA).
Gerade bei Autos ab Baujahr 2016, was für Autos nicht alt ist, aber für Software schon, wirkt es veraltet und Kunden erwarten für den hohen Preis des Autos mehr. Allgemein werden Probleme dann oft über Tickets oder Termine vor Ort gelöst, was den Kunden nicht gefällt.
Ansonsten ist das Wissen zu den Themen sehr breit gefächert.