1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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Einführung eines transparenten Entgeltsystems, das langjährige Betriebszugehörigkeit und Erfahrung finanziell honoriert. Eine Gleichstellung von erfahrenen Mitarbeitern mit Neueinsteigern beim Mindestlohn ist demotivierend.
Ungleichbehandlung der Abteilungen stoppen und die Fertigung als tragende Säule des Unternehmens anerkennen.
Wirtschaftliche Prozesse stabilisieren, um die ständige Kurzarbeit zu beenden und verlässliche Arbeitsplätze zu schaffen.
Für eine unabhängige und fähige Interessenvertretung sorgen, statt den Betriebsrat zu instrumentalisieren.
Die Stimmung in der Fertigung ist seit Jahren sehr angespannt. Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt war der Umgang untereinander sehr gut und kollegial. Seit einem Wechsel bzw. einer Erweiterung der Führungsebene (Erteilung einer Prokura) im Jahr 2017 hat sich das Betriebsklima jedoch spürbar und dauerhaft verschlechtert.
Das Außenbild spiegelt die interne Realität nicht wider. Das Unternehmen kämpft mit jeder gesetzlichen Mindestlohnerhöhung mit wirtschaftlichen Problemen, was nach außen hin kein Signal von Stabilität oder Zukunftsfähigkeit sendet.
Geprägt von wirtschaftlicher Planungsunsicherheit. Zwar gibt es in der Fertigung feste Arbeitszeiten, die Planbarkeit der Freizeit und das finanzielle Einkommen werden jedoch durch die häufige und wiederkehrende Anordnung von Kurzarbeit negativ beeinträchtigt.
Keine Entwicklungsmöglichkeiten. Aufstiegschancen oder gezielte Weiterbildungen in der Fertigung gibt es praktisch nicht. Man verharrt dauerhaft auf der Einstiegsposition.
Sehr unbefriedigend. Auch nach mehreren Jahren Betriebszugehörigkeit wird in der Fertigung häufig der gesetzliche Mindestlohn gezahlt. Freiwillige oder leistungsbezogene Gehaltserhöhungen existieren hier nicht – Anpassungen erfolgen ausschließlich dann, wenn der Gesetzgeber den Mindestlohn anhebt. Jede gesetzliche Erhöhung führt im Unternehmen gefühlt zu einer wirtschaftlichen Schieflage. Eine finanzielle Entwicklung findet, wenn überhaupt, nur selektiv im Bereich der Entwicklung statt. Weitere Benefits sind nicht vorhanden.
Kaum wahrnehmbar. Ein echtes soziales Bewusstsein oder ein verantwortungsvoller Umgang mit der Belegschaft ist nicht erkennbar. Das zeigt sich unter anderem an der mangelnden Unterstützung durch den Betriebsrat, der sich bei Konflikten erfahrungsgemäß eher auf die Seite des Arbeitgebers stellt.
Früher gut, heute spürbar belastet. Der kollegiale Zusammenhalt leidet zunehmend unter dem allgemeinen Frust und der spürbaren Unzufriedenheit mit der Gesamtsituation im Betrieb.
Keine spürbare Förderung oder Differenzierung. Erfahrung oder Alter bringen in der operativen Ebene keine Vorteile oder Erleichterungen. Es findet eine generelle Gleichbehandlung auf niedrigem Niveau statt.
Es mangelt stark an Wertschätzung für die operative Arbeit. Die Führungsebene agiert distanziert. Entscheidungen wirken oft unüberlegt und es wird wenig auf die Belange der Mitarbeiter in der Produktion eingegangen.
Ständige Unsicherheit durch mangelnde Stabilität. Die Arbeitsplätze in der Produktion sind aufgrund der wirtschaftlichen Instabilität und der häufigen Ausfälle nicht sicher.
Sehr intransparent. Über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens wird unzureichend informiert. Dass der Betrieb wirtschaftlich nicht solide aufgestellt ist, zeigt sich für die Belegschaft meist erst durch die wiederholte und regelmäßige Anordnung von Kurzarbeit.
Langjährige Betriebszugehörigkeit wird nicht gewürdigt. Neueingestellte Mitarbeiter steigen sofort auf demselben Gehaltsniveau ein wie Kollegen, die dem Unternehmen seit vielen Jahren die Treue halten. Berufserfahrung und Loyalität spielen bei der Einstufung keine Rolle.
Monotone Routineaufgaben. Die Tätigkeiten in der Fertigung bieten kaum Abwechslung, was durch die fehlende Anerkennung der Leistung zusätzlich demotivierend wirkt.