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5 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,8Weiterempfehlung: 40%
Score-Details

5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Belastendes Vorgesetztenverhalten und angespannte Arbeitsatmosphäre

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT in Ulm gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die positiven Aspekte sind durch die kurze und belastende Dauer der Anstellung stark begrenzt. Dennoch kann festgehalten werden, dass die fachlichen Aufgaben inhaltlich anspruchsvoll waren und die vertraglich vereinbarte Vergütung als angemessen und marktüblich zu bezeichnen ist. Zudem war der Kollegenzusammenhalt unter den direkten Mitarbeitern überwiegend in Ordnung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die negativen Aspekte überwiegen deutlich die positiven. Als besonders negativ hervorzuheben sind das Vorgesetztenverhalten und die dadurch verursachte angespannte und psychisch belastende Arbeitsatmosphäre. Hinzu kommt die Erwartungshaltung einer ständigen Erreichbarkeit, die eine gesunde Work-Life-Balance (Work-Life-Balance) unmöglich machte. Ebenfalls als schlecht zu bewerten ist die unprofessionelle Abwicklung der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, die unnötigen Stress und Verunsicherung erzeugt hat, sowie die mangelnde Wertschätzung der Leistung des Arbeitnehmers. Das Image des Unternehmens leidet insgesamt stark unter diesen internen Zuständen.

Verbesserungsvorschläge

Der Arbeitsalltag war inhaltlich geprägt von anspruchsvollen Entwicklungsaufgaben und der Arbeit an den Kernprodukten des Unternehmens. Dieser positive Aspekt wurde jedoch durch die belastende Arbeitsatmosphäre und den hohen psychischen Druck überschattet, der den täglichen Ablauf stark beeinträchtigte. Das Vorgesetztenverhalten ist als stark optimierungsbedürftig zu bewerten. Es gab deutliche Anzeichen von mangelnder Wertschätzung der Mitarbeiterleistung, was die gesamte Zusammenarbeit beeinträchtigte. Die Führungskultur erzeugte einen hohen psychischen Druck. Zudem war die Kommunikation wenig konstruktiv und erschwerte die effektive Zusammenarbeit im Arbeitsalltag. Die Work-Life-Balance war stark eingeschränkt, da die Erwartungshaltung einer ständigen Erreichbarkeit, auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten, eine klare Trennung zwischen Berufs- und Privatleben verhinderte. Die Arbeitsbedingungen wurden hinsichtlich der technischen Ausstattung zwar erfüllt, die tatsächliche Qualität wurde jedoch durch die belastende Atmosphäre stark negativ beeinflusst. Der Kollegenzusammenhalt war hingegen überwiegend positiv. Die Vergütung war marktüblich, und der Urlaubsanspruch war angemessen; allerdings wurden zusätzliche Leistungen als freiwillig und widerrufbar deklariert. Eine fundierte Beurteilung von Karriere und Weiterbildung war aufgrund der kurzen Beschäftigungsdauer nicht möglich, und es war kein klarer Entwicklungsplan erkennbar. In Bezug auf Gleichberechtigung und den Umgang mit älteren Kollegen gab es über die kurze Dauer keine auffälligen Vorkommnisse oder Beobachtungen, die auf eine systematische Ungleichbehandlung hindeuteten. Das Image des Unternehmens litt unter den internen Zuständen und der Führungskultur.

Arbeitsatmosphäre

Das Arbeitsklima war angespannt und von hohem psychischem Druck geprägt. Die Atmosphäre wurde stark durch den Führungsstil belastet.

Image

Das Image der preeco GmbH wird durch die internen Zustände und die Führungskultur negativ beeinflusst. Aufgrund des als belastend empfundenen Vorgesetztenverhaltens und der unprofessionellen Abwicklung der Vertragsbeendigung ist die Identifikation mit dem Unternehmen gering. Die negativen Erfahrungen im Arbeitsalltag und in der Kommunikation erschweren es, die preeco GmbH nach außen hin uneingeschränkt weiterzuempfehlen.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war stark eingeschränkt. Es bestand die Erwartungshaltung einer ständigen Erreichbarkeit, auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten, was eine klare Trennung zwischen Berufs- und Privatleben verhinderte.

Karriere/Weiterbildung

Aufgrund der sehr kurzen Dauer des Arbeitsverhältnisses war eine realistische Beurteilung von Karrierechancen oder die Inanspruchnahme von Weiterbildungsmaßnahmen nicht möglich. Es war keine strukturierte Einarbeitung oder ein klarer Entwicklungsplan erkennbar, der über die unmittelbare Aufgabenerfüllung hinausging. Der Fokus lag primär auf der Abarbeitung der aktuellen Projekte, anstatt auf einer langfristigen Förderung der Mitarbeiter.

Gehalt/Benefits

Die Arbeitsvergütung war für die Position angemessen und marktüblich zu bezeichnen. Positiv hervorzuheben ist der hohe Urlaubsanspruch von 30 Arbeitstagen im Kalenderjahr. Zusätzlich zur Vergütung wurden Sachbezüge und Verpflegungsgutscheine gewährt. Allerdings wurde vertraglich klargestellt, dass zusätzliche Leistungen (wie Gratifikationen oder Prämien) freiwillig erfolgen und unter Vorbehalt eines Widerrufs stehen. Ebenso wurde ein Rechtsanspruch auf eine Weihnachtsgratifikation ausgeschlossen. Bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses wurde keine Abfindung gewährt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Aufgrund der kurzen Dauer meines Arbeitsverhältnisses und meiner Position im IT-Bereich hatte ich keinen direkten Einblick in spezifische Umweltprogramme, Nachhaltigkeitsstrategien oder soziale Projekte des Unternehmens. Ich kann daher keine fundierte Aussage über das Umwelt- oder Sozialbewusstsein der preeco GmbH treffen und bewerte diesen Punkt neutral.

Kollegenzusammenhalt

Der Austausch mit den direkten Kollegen war in Ordnung und überwiegend positiv.

Umgang mit älteren Kollegen

Aufgrund der kurzen Dauer meines Arbeitsverhältnisses kann ich keine umfassende Bewertung des Umgangs mit älteren Kollegen abgeben. Während meiner Zeit gab es keine direkten Beobachtungen, die auf eine systematische Bevorzugung oder Benachteiligung älterer Arbeitnehmer hindeuteten. Ich bewerte dies daher neutral.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist als stark optimierungsbedürftig zu bewerten. Es gab deutliche Anzeichen von mangelnder Wertschätzung der Mitarbeiterleistung, was die gesamte Zusammenarbeit beeinträchtigte. Die Führungskultur erzeugte einen hohen psychischen Druck, der zu einer belastenden Arbeitsatmosphäre führte. Zudem war die Kommunikation wenig konstruktiv und erschwerte die effektive Zusammenarbeit im Arbeitsalltag.

Arbeitsbedingungen

Die grundlegenden Arbeitsbedingungen, einschließlich der technischen Ausstattung (z.B. der bereitgestellten Hardware), waren zweckmäßig und entsprachen dem Standard. Auch der vereinbarte Arbeitsort war klar definiert. Die tatsächliche Qualität der Arbeitsbedingungen wurde jedoch durch die belastende Arbeitsatmosphäre und den hohen psychischen Druck, der durch das Vorgesetztenverhalten erzeugt wurde, stark beeinträchtigt. Diese Faktoren wirkten sich negativ auf das Wohlbefinden und die Konzentrationsfähigkeit aus.

Kommunikation

Die Kommunikation war wenig konstruktiv und von mangelnder Wertschätzung geprägt.

Gleichberechtigung

Über die kurze Dauer der Beschäftigung gab es keine auffälligen Vorkommnisse oder Beobachtungen, die auf eine systematische Ungleichbehandlung von Mitarbeitern aufgrund von Geschlecht, Herkunft oder Alter hingedeutet hätten. Die Gleichberechtigung wurde demnach im Rahmen des Üblichen gewahrt.

Interessante Aufgaben

Der Arbeitsalltag war inhaltlich geprägt von anspruchsvollen Entwicklungsaufgaben und der Arbeit an den Kernprodukten des Unternehmens. Dieser positive Aspekt wurde jedoch durch die belastende Arbeitsatmosphäre und den hohen psychischen Druck überschattet, der den täglichen Ablauf stark beeinträchtigte. Hinzu kam die Erwartungshaltung einer ständigen Erreichbarkeit, auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten, was die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben (Work-Life-Balance) deutlich verwischte.

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Ich kann die schlechten Bewertungen nicht bestätigen

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in Ulm gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Home Office ist gar kein Problem, das ganze Team arbeitet remote.
Gute Kommunikation, gute Absprachen, innovativ und sehr kundenorientiert. Bei Verbesserungsvorschlägen wird umgehend gehandelt. Kein Druck von oben.
Gute Vertrauensbasis und Lust neue Wege zu gehen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nichts


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Start-Up mit Charme und tollen Kollegen

5,0
Empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement in Ulm gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das schöne Office, die Kollegen auf Freundschaftsbasis und die Möglichkeit auch mal spontan ins Home-Office zu gehen.

Verbesserungsvorschläge

Ich bin und war soweit zufrieden und habe keine expliziten Verbesserungsvorschläge.

Arbeitsatmosphäre

Obwohl ich auch die Möglichkeit auf Home-Office hatte, bin ich immer gerne ins Office im Stadtregal gekommen. Hier herrscht die nötige Ruhe die man für ein konzentriertes Arbeiten benötigt. Darüber hinaus haben wir alle ein super Verhältnis und treffen uns gerne auch mal auf einen Umtrunk bspw. zum Sommer- oder Weihnachtsfest.

Image

Wir haben eine enge Bindung zu unseren Kunden und sind hier gerne auch mal beim "Du". Ich habe in meiner Zeit immer den Eindruck gehabt, dass unser Image top ist und unsere Kunden zufrieden.

Work-Life-Balance

Als Werkstudent konnte ich für meine Prüfungsphasen bspw. vorarbeiten oder auch die Arbeit ins Home-Office verlagern, um mir Wegzeiten zu sparen. Wer einen wichtigen Termin hat, der kann diesen ohne "wenn und aber" wahrnehmen.

Karriere/Weiterbildung

Ich hätte nun mit dem Ende meines Studiums auch bei preeco weitermachen können, habe mich aber für ein Trainee-Programm entschieden um meinen Blickwinkel nochmals zu erweitern.

Gehalt/Benefits

Mein Gehalt war für einen Werkstudenten sehr gut und ich konnte mir hiermit mein Studium in einem fairen Maß finanzieren. Auch Sonderzahlungen hinsichtlich der Krisen und Inflationen blieben nicht für mich aus. Was man gibt, bekommt man hier auch zurück.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Firma und auch Kollegen untereinander denken und handeln nachhaltig. Hier wird bewusst auf die Umwelt geachtet.

Kollegenzusammenhalt

Wir verstehen uns alle prima untereinander und treffen uns auch gerne mal abseits der Arbeit.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Team ist noch recht jung, aber auch ältere Kollegen würden sich in unserer bunten Vielfalt sehr wohl fühlen und den Respekt erhalten, der ihnen auch gebührt.

Vorgesetztenverhalten

Ich verstehe die schlechten Rezensionen nicht so ganz, denn mein Vorgesetzter und ich haben und hatten ein super Verhältnis. Hier werden die Dinge ausgesprochen und von einem verlangte Aufgaben stehen in einem zumutbaren Verhältnis. Auch menschlich kann man sich abseits der Arbeit auf nützliche Tipps und Tricks freuen. Ich habe mich immer gefreut, mit meinem Vorgesetzen das Wort zu wechseln.

Arbeitsbedingungen

Es ist das schönste Offices in dem ich bislang arbeiten durfte, was auch mitunter an der sehr hochwertigen Ausstattung liegt. Zudem wird auch auf die Gesundheit Rücksicht genommen, so sitzen wir auf ergonomischen Stühlen, haben höhenverstellbare Schreibtische und genügend Licht um das nötige Maß an Vitamin D aufzunehmen.

Kommunikation

Hier werden die Dinge direkt angesprochen und gemeinsam wird nach Lösungen gesucht. Dabei herrscht auch immer das richtige Maß an Witz, was die Kommunikation locker macht.

Gleichberechtigung

Bei uns gibt es kein schwarz oder weiß - wir sind bunt und das macht preeco auch aus.

Interessante Aufgaben

Meine Aufgaben galten ursprünglich dem Erstellen von Content für die Bedienungsanleitung sowie Webseite. Darüber hinaus durfte ich aber auch stetig neue Aufgaben lernen und in viele weitere Bereiche hineinschnuppern. Durch diese Möglichkeiten konnte extrem viel lernen und mitnehmen, worüber ich sehr dankbar bin.

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Wer täglich akribisch kontrolliert sowie denunziert werden möchte, sollte sich hier unbedingt bewerben!

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Ulm gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass ich nicht mehr hingehen muss.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass Mitarbeiter eingestellt werden um kurzzeitig Nutzen aus ihnen zu ziehen, diese dann aber regelrecht innerhalb weniger Monate verbrannt werden und man sie soweit bringt, das Unternehmen verlassen zu wollen. Wie mein Vorredner schon erwähnte, haben innerhalb eines Jahres sehr viele Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Beim Nachzählen kam ich sogar auf 8!
Sollte man das Unternehmen strategisch, wirtschaftlich und nachhaltig führen wollen, sollte man als Geschäftsführung auch erkennen, dass das Vertrauen, welches man ganz zu Beginn von den Mitarbeitern geschenkt bekommt, als essenzielle Basis für eine wertvolle, konstruktive und dann auch langanhaltende Zusammenarbeit dient. Dieses Vertrauen wird aber nur zum eigenen Vorteil genutzt. Umgekehrt wird den Mitarbeitern weder Vertrauen in sie selbst noch in ihre Fähigkeiten gegeben. Zudem wird alles klein geredet und schlecht gemacht, was man als Mitarbeiter produziert und man wird aufgefordert, alles noch schneller und „geiler“ zu machen, jedoch ohne weitere Erwartungshaltung. Dies führt natürlich ziemlich schnell zu alltäglicher Demotivation und dass man selbst kein Vertrauen mehr in die Geschäftsführung oder deren Handlungen hat.

Verbesserungsvorschläge

Die Geschäftsführung sollte lernen, sich selbst zu reflektieren und versuchen, auch wirklich eine Führungskraft zu sein, die dem Namen/Nomen gerecht wird. Wenn es Mitarbeitern schlecht geht, sei es gesundheitlich oder generell oder sie mehrmals darum bitten, diese ständigen sarkastischen, argwöhnischen und nervigen Kommentare zu unterlassen, sollte man als Führungskraft zumindest etwas Empathie zeigen können. Dass man von seinen Mitarbeitern gewisse Dinge erwartet, ist einleuchtend und selbstverständlich. Jedoch sollte man sie auch wie menschliche Wesen behandeln. Nicht geschimpft ist auch gelobt ist hier das allübergreifende Credo. Wertschätzung ist hier leider nicht vorzufinden.
Die Geschäftsführung ist schon immer selbständig gewesen und hat nie für jemand anderen gearbeitet und das macht sich im täglichen Umgang mit Mitarbeitern leider bemerkbar. Wenn man mit bestimmten Ergebnissen nicht zufrieden ist, sollte man gezielt Feedback und konstruktive Kritik üben und seine Erwartungshaltung äußern. Wie soll ein Mitarbeiter sonst wissen, was er machen soll?
Es wird alles kurzzeitig ausprobiert und Geld verblasen, ohne nachhaltig zu handeln, zu analysieren und dann weiterzumachen.

Arbeitsatmosphäre

Täglich sitzt einem die Angst im Nacken durch die ständige Kontrolle (mehrere Kontrollbesuche täglich und detaillierte Ticketprotokollierung im 15 Minuten Takt über tägliche Aufgaben, die man jeden Abend machen und abgeben muss) und chronisches Misstrauen. Gute Kollegen federn dies meist noch weitgehend ab, so dass man sich gegenseitig eine hilfreiche, nicht zu unterschätzende Stütze ist.

Image

Bei Kunden ist das Image meiner Wahrnehmung nach nicht schlecht. Dem Rest ist preeco ja noch nicht bekannt.

Work-Life-Balance

Da sämtliche Überstunden mit dem Gehalt abgegolten sind und stets erwartet wird, dass man grundsätzlich bis in die Abendstunden dableibt, auch wenn man sehr früh kommt, ist das auch ein negativer Aspekt. Zusätzlich bekommt man anfangs Dinge, wie z.B. mehr Urlaub oder Home-Office mündlich versprochen, was aber dann schlichtweg abgekanzelt und begründet wird mit „das wäre unfair den anderen gegenüber“ oder „womit hast du das verdient?“.

Karriere/Weiterbildung

Weiterentwicklungswille wurde direkt im Keim erstickt. Ein Aufstieg ist hier ohnehin auf Grund der Größe unmöglich und daran wird sich auch nichts ändern, da der Betrieb stets unter 10 Mitarbeitern gehalten wird, so dass kein Kündigungsschutz und weitere damit verbundene Pflichten greifen können.

Gehalt/Benefits

Für ein Startup war das Gehalt grundsätzlich okay, jedoch darf man sich fortwährend sarkastische Kommentare anhören, dass man ja eigentlich zu viel verdient. Ich habe das Gehalt jedoch nicht gefordert, sondern es freiwillig bekommen. Sozialleistungen gibt’s nicht. Urlaubsgeld wird freiwillig nach finanzieller Lage gewährt.... Also nie. Gehaltserhöhung muss man detailliert begründen und rechtfertigen und bekommt sie dennoch nicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Spielt keine Rolle.

Kollegenzusammenhalt

Mit Abstand der positivste Punkt. Ich habe hier Freunde fürs Leben gefunden. Wir haben uns stets den Rücken gestärkt und uns durch schlechte Tage geholfen, indem wir uns unterstützt und ein offenes Ohr füreinander hatten.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen sind Mangelware, bzw. werden 1 Tag nach ihrer Hochzeit entlassen.

Vorgesetztenverhalten

Ich denke, zu diesem Punkt muss man nicht mehr viel sagen, wenn man sich die anderen Kategorien durchgelesen hat. Dieser Punkt wirkt sie sich jedoch auf Grund der kleinen Größe des Betriebs auf sämtliche Bereiche im Arbeitsalltag aus. Es wird absolut keine Einarbeitungszeit gewährt und man soll direkt am ersten Tag bereits alles können und die Aufgaben so erledigen als ob man sie schon von Geburt an machen würde.

Arbeitsbedingungen

Als IT-Startup im Jahre 2020 sich strikt gegen Home-Office zu wenden, war für mich schon etwas fragwürdig. Die Begründung dafür war, dass man sich ständig spontan im Büro besprechen muss. Als ich jedoch einmal bzgl. einer ganz kurzen Frage um eine Meinung der Geschäftsführung gebeten hatte, durfte ich noch nicht einmal aussprechen und wurde des Raumes verwiesen mit den Worten „Ich hab jetzt keine Zeit für deinen Scheiß. Mach einen Termin!“.
Man verschwendet selbst auf relativ kurzen Wegen einfach unglaublich viel Zeit im Auto oder in den Öffentlichen. Abgesehen von Umweltaspekten und den Kosten, die dafür anfallen. Man muss ja nicht jeden Tag Home Office gewährt bekommen, aber zumindest 1-2 Tage sollten heutzutage in einem Bürojob drin sein!
Ansonsten findet man hier generell eine gute und moderne IT-technische Ausstattung vor. Apple Fanboys wird hier definitiv ein Herz aufgehen.
Eine Klimaanlage ist leider nicht vorhanden, jedoch gibt es portable Klimaanlagen, die im Sommer die Hitze im Büro etwas erträglicher machen.
Getränke (Wasser, Limo) und Kaffee sind gratis, was man nicht überall vorfindet.
Zwei Wochen Betriebsurlaub verbrennen 1/3 des Jahresurlaubs.

Kommunikation

Ist schlichtweg nicht vorhanden. Man muss im Prinzip erraten, was die Aufgabe / Zielsetzung ist, da man keinerlei Zielsetzungen / Erwartungshaltungen erhält. Man bekommt jedoch in der Regel immer vorgehalten, dass man alles verbockt hat und es nochmal machen soll – allerdings wiederum keine Verbesserungsvorschläge oder Richtungsänderung vorgeschlagen. Die einzige Anweisung die man evtl. bekommt ist „Jetzt machs halt geil!“.
Heißt, man muss solange herum probieren bis es irgendwann halbwegs in Ordnung ist und abgesegnet wird. Eine grundsätzlich vorangehende Abstimmung mit zusammenhängender Zielsetzung wäre sehr vorteilhaft, was die Geschäftsführung aber leider nie realisieren und wahrhaben wollen wird oder möchte. Alternativ könnte man den Mitarbeitern auch vertrauen und freie Hand bei der Gestaltung lassen, jedoch kommt das natürlich auch nicht in Frage (ständige und durchgehende Kontrolle).

Gleichberechtigung

Grundsätzlich wird hier wird nicht unterschieden, wer zur Sau gemacht wird.
Die Geschäftsführung denkt allerdings offensichtlich, dass wir Mitarbeiter uns nicht untereinander austauschen. Somit haben wir nun herausgefunden, dass im Vorstellungsgespräch bei dem einen versucht wurde ihn mit 26 Tagen Urlaub abzuspeisen, den anderen mit 28 und manch einer hat sogar 30 bekommen. Mir würden anfangs auch zunächst 30 versprochen. Beim Vertragsgespräch hieß es dann plötzlich, das ginge doch nicht, da es den anderen gegenüber unfair wäre. Ich frage mich, wer hier wirklich unfair handelt.

Interessante Aufgaben

Prinzipiell sind einige Aufgaben in meinem Bereich interessant und abwechslungsreich gewesen. Dies war ein entscheidender Punkt, warum ich mich für diese Stelle entschieden hatte - weil es mich gereizt hat, in kurzer Zeit viel lernen und mich weiterentwickeln zu können. Jedoch wird von Anfang an erwartet, dass man alles perfekt kann, auch wenn man bestimmte Themenbereiche zum ersten Mal macht Entweder man entscheidet sich, junge, motivierte und lernwillige Mitarbeiter in sein Unternehmen zu holen und gewährt ihnen diese Entwicklungsphase und den Freiraum, sich auszuprobieren oder man sollte einen High Professional mit 10 Jahren Berufserfahrungen einstellen (und muss ihn dann auch dementsprechend bezahlen), der alle Aufgaben routiniert erledigen kann. Die eierlegende Wollmilchsau findet sich eben nicht. Man ist in gewisser Weise auch das Mädchen für Alles, was jedoch häufig so in Start Ups vorkommt.

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IT-Startup mit prähistorischen Arbeitsbedingungen

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Ulm gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Den Standort im Stadtregal in Ulm.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die gesamte „hands-off“ Mentalität, die vorgelebt wurde. Es steht ein Tischkicker im Büro, der aus Angst vor dem Vorgesetzten nicht benutzt wird. Die ausgefallene Arbeitszeit wurde hier Cent-genau umgerechnet, um die Nichtnutzung zu begründen. Das Einzige, das auf ein Startup hindeutet ist die schwindend geringe Anzahl an Angestellten, welche bewusst klein gehalten wird, um den Verpflichtungen der Arbeitsgesetze zu entweichen. Die höchste KPI zeichnet sich in der Fluktuation ab; 7 Kündigungen binnen 12 Monaten ist für ein Unternehmen mit <10 Arbeitnehmern eine Ansage. Wenigstens will der GF dem Glück eines Arbeitnehmers nicht im Weg stehen und nimmt eine Kündigung gelassen an ohne Hintergründe zu hinterfragen.

Verbesserungsvorschläge

Betriebsaufgabe oder es „einfach mal geil machen“.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war geprägt von totaler Überwachung. Arbeitsergebnisse mussten im 15min-Takt für das „Projekt Überwachung“ protokolliert werden. Das Einzige Vertrauen lag in der Arbeitszeit, von welcher 20 Überstunden pro Monat bereits abgegolten waren. Lob? Ironische Kommentare des Vorgesetzten rundeten einen von Pein geprägten Arbeitstag ab.

Image

Kein Image, da das Marketing nicht auf professionelle Weise betrieben wurde, sondern Entscheidungen undurchdacht durchgeführt wurden.

Work-Life-Balance

Die einzige Balance fand man in der Protokollierung jedes einzelnen Arbeitsschritts. Gleitzeit war aufgrund der nicht vorhandenen Überstundenregelung unmöglich und Home Office gab es nur während einer Krankschreibung.

Karriere/Weiterbildung

Keine Karrierechancen, da es in der Hierarchie nur GF und Arbeitnehmer gab. Auch versprochenes Budget für Fortbildungen wurde für sinnfreies Marketing oder Werbeartikel verpulvert.

Gehalt/Benefits

Pünktlich kam das Geld. Außer einem fixen Jahresgehalt, dass in 12 Monaten ausbezahlt wurde gab es sonst nichts.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

n.v.

Kollegenzusammenhalt

Geteiltes Leid ist halbes Leid.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gab keine älteren Kollegen.

Vorgesetztenverhalten

Wenn es 0 Sterne gäbe, würde ich an dieser Stelle -2 geben. Das Vorgesetztenverhalten war unterirdisch. Anweisungen wie „Mach‘s mal geil“ ohne Details waren die wegweisenden Argumente für die Erreichung eines Ziels. Eigeninitiative war ungern gesehen, da man in dieser Firma kein „Mitarbeiter“ ist, sondern lediglich ein „Arbeitnehmer“ der Folge zu leisten hat. Kritik wurde nicht geduldet und zumeist mit leicht aggressiver Stimmung abgewandt.

Arbeitsbedingungen

Im Sommer keine Klimaanlage und man brutzelte wie ein Brathähnchen im Backofen bei 220*C Umluft. Im Winter wurde die Heizung teilweise vorsätzlich abgedreht (vom Vorgesetzten). Eine Belüftung war im Betonblock ebenfalls nicht aufzufinden. IT-Ausstattung war zeitgemäß.

Kommunikation

Wenn Kommunikation statt fand, dann zu 120% aus sinnlosen Kommentaren, die teilweise von Beleidigungen begleitet wurden. In einer wöchentlichen Zusammenkunft wurden nicht motivierende Zahlen, Daten und Fakten genannt, sondern das traurige Schicksal der Firma weiter besiegelt.

Gleichberechtigung

Es gab zwischen Frauen und Männern kein Unterschied, aber die Lücke zwischen GF und den Angestellten war unendlich weit.

Interessante Aufgaben

Interessant war eher die Zuteilung von Aufgaben für welche man nicht angestellt war.

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 7 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird preeco durchschnittlich mit 2,3 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche IT (4 Punkte). 50% der Bewertenden würden preeco als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 7 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Interessante Aufgaben und Gehalt/Benefits den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 7 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich preeco als Arbeitgeber vor allem im Bereich Umwelt-/Sozialbewusstsein noch verbessern kann.