Seit 2020 haben 7 Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten bewertet. Dieser Wert ist niedriger als der Durchschnitt der Branche IT (4 Punkte).
Die positiven Aspekte sind durch die kurze und belastende Dauer der Anstellung stark begrenzt. Dennoch kann festgehalten werden, dass die fachlichen Aufgaben inhaltlich anspruchsvoll waren und die vertraglich vereinbarte Vergütung als angemessen und marktüblich zu bezeichnen ist. Zudem war der Kollegenzusammenhalt unter den direkten Mitarbeitern überwiegend in Ordnung.
Home Office ist gar kein Problem, das ganze Team arbeitet remote. Gute Kommunikation, gute Absprachen, innovativ und sehr kundenorientiert. Bei Verbesserungsvorschlägen wird umgehend gehandelt. Kein Druck von oben. Gute Vertrauensbasis und Lust neue Wege zu gehen.
Die negativen Aspekte überwiegen deutlich die positiven. Als besonders negativ hervorzuheben sind das Vorgesetztenverhalten und die dadurch verursachte angespannte und psychisch belastende Arbeitsatmosphäre. Hinzu kommt die Erwartungshaltung einer ständigen Erreichbarkeit, die eine gesunde Work-Life-Balance (Work-Life-Balance) unmöglich machte. Ebenfalls als schlecht zu bewerten ist die unprofessionelle Abwicklung der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, die unnötigen Stress und Verunsicherung erzeugt hat, sowie die mangelnde Wertschätzung der Leistung des Arbeitnehmers. Das Image des Unternehmens leidet insgesamt stark unter diesen internen Zuständen.
Dass Mitarbeiter eingestellt werden um kurzzeitig Nutzen aus ihnen zu ziehen, diese dann aber regelrecht innerhalb weniger Monate verbrannt werden und man sie soweit bringt, das Unternehmen verlassen zu wollen. Wie mein Vorredner schon erwähnte, haben innerhalb eines Jahres sehr viele Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Beim Nachzählen kam ich sogar auf 8! Sollte man das Unternehmen strategisch, wirtschaftlich und nachhaltig führen wollen, sollte man als Geschäftsführung auch erkennen, dass das Vertrauen, welches man ganz zu Beginn von den Mitarbeitern geschenkt ...
Die gesamte „hands-off“ Mentalität, die vorgelebt wurde. Es steht ein Tischkicker im Büro, der aus Angst vor dem Vorgesetzten nicht benutzt wird. Die ausgefallene Arbeitszeit wurde hier Cent-genau umgerechnet, um die Nichtnutzung zu begründen. Das Einzige, das auf ein Startup hindeutet ist die schwindend geringe Anzahl an Angestellten, welche bewusst klein gehalten wird, um den Verpflichtungen der Arbeitsgesetze zu entweichen. Die höchste KPI zeichnet sich in der Fluktuation ab; 7 Kündigungen binnen 12 Monaten ist für ein Unternehmen mit <10 ...
Der Arbeitsalltag war inhaltlich geprägt von anspruchsvollen Entwicklungsaufgaben und der Arbeit an den Kernprodukten des Unternehmens. Dieser positive Aspekt wurde jedoch durch die belastende Arbeitsatmosphäre und den hohen psychischen Druck überschattet, der den täglichen Ablauf stark beeinträchtigte. Das Vorgesetztenverhalten ist als stark optimierungsbedürftig zu bewerten. Es gab deutliche Anzeichen von mangelnder Wertschätzung der Mitarbeiterleistung, was die gesamte Zusammenarbeit beeinträchtigte. Die Führungskultur erzeugte einen hohen psychischen Druck. Zudem war die Kommunikation wenig konstruktiv und erschwerte die effektive Zusammenarbeit im Arbeitsalltag. Die ...
Die Geschäftsführung sollte lernen, sich selbst zu reflektieren und versuchen, auch wirklich eine Führungskraft zu sein, die dem Namen/Nomen gerecht wird. Wenn es Mitarbeitern schlecht geht, sei es gesundheitlich oder generell oder sie mehrmals darum bitten, diese ständigen sarkastischen, argwöhnischen und nervigen Kommentare zu unterlassen, sollte man als Führungskraft zumindest etwas Empathie zeigen können. Dass man von seinen Mitarbeitern gewisse Dinge erwartet, ist einleuchtend und selbstverständlich. Jedoch sollte man sie auch wie menschliche Wesen behandeln. Nicht geschimpft ist auch gelobt ...
Mit Abstand der positivste Punkt. Ich habe hier Freunde fürs Leben gefunden. Wir haben uns stets den Rücken gestärkt und uns durch schlechte Tage geholfen, indem wir uns unterstützt und ein offenes Ohr füreinander hatten.
Was Mitarbeitende noch über Kollegenzusammenhalt sagen?
Am schlechtesten bewertet: Karriere/Weiterbildung
2,0
Der am schlechtesten bewertete Faktor von preeco ist Karriere/Weiterbildung mit 2,0 Punkten (basierend auf 4 Bewertungen).
Aufgrund der sehr kurzen Dauer des Arbeitsverhältnisses war eine realistische Beurteilung von Karrierechancen oder die Inanspruchnahme von Weiterbildungsmaßnahmen nicht möglich. Es war keine strukturierte Einarbeitung oder ein klarer Entwicklungsplan erkennbar, der über die unmittelbare Aufgabenerfüllung hinausging. Der Fokus lag primär auf der Abarbeitung der aktuellen Projekte, anstatt auf einer langfristigen Förderung der Mitarbeiter.
Weiterentwicklungswille wurde direkt im Keim erstickt. Ein Aufstieg ist hier ohnehin auf Grund der Größe unmöglich und daran wird sich auch nichts ändern, da der Betrieb stets unter 10 Mitarbeitern gehalten wird, so dass kein Kündigungsschutz und weitere damit verbundene Pflichten greifen können.
Keine Karrierechancen, da es in der Hierarchie nur GF und Arbeitnehmer gab. Auch versprochenes Budget für Fortbildungen wurde für sinnfreies Marketing oder Werbeartikel verpulvert.
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
preeco wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 2,3 von 5 Punkten bewertet. In der Branche IT schneidet preeco schlechter ab als der Durchschnitt (4 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 50% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen preeco als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 5 Bewertungen schätzen 40% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 7 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei preeco als eher modern.