Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Dezember 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.10.2026
Preh GmbH erhält in der Gesamtbewertung ein gemischtes Bild. Die Arbeitsatmosphäre leidet stark unter wiederholten Stellenabbaurunden: Nach zwei Entlassungswellen, die am Standort Bad Neustadt rund 700 von 1.700 Stellen betrafen, beschreiben Bewertende die Stimmung als deutlich belastet. Eng damit verknüpft ist die Kritik an der Kommunikation – Mitarbeiter:innen vermissen klare Aussagen zur Unternehmensstrategie und zu geplanten Verlagerungen, während interne Gerüchte die fehlende offizielle Information ersetzen. Das Image des Unternehmens hat laut Bewertenden infolge des Personalabbaus und des chinesischen Eigentümereinflusses spürbar gelitten. Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden ebenfalls kritisch gesehen; früher vorhandene Angebote fallen laut Bewertenden aktuellen Sparmaßnahmen zum Opfer.
Positiver...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Preh GmbH wird von Nutzer:innen als deutlich belastet beschrieben. Als zentraler Faktor gelten die Stellenabbauwellen der vergangenen Jahre: Am Standort Bad Neustadt wurden in zwei Entlassungswellen innerhalb von drei Jahren rund 700 von 1.700 Stellen abgebaut. Hinzu kommen angekündigte Verlagerungen sowie eine als unzureichend wahrgenommene Kommunikation rund um die Kündigungen, was die Unsicherheit unter der Belegschaft verstärkt. Die Stimmung wird entsprechend schlecht eingeschätzt, die Arbeitslast stieg, und die Aufgabenverteilung gilt als unausgewogen. Wenige Bewertungen merken an, dass die Atmosphäre früher deutlich besser war und das aktuelle Klima vor allem auf die Sparmaßnahmen zurückzuführen sei. Auch wenn einzelne Stimmen die Lage angesichts der Umstände noch als akzeptabel einordnen, überwiegt insgesamt ein negatives Bild der derzeitigen Arbeitsatmosphäre.
Das Vorgesetztenverhalten bei Preh GmbH wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben ihre Vorgesetzten als freundlich, entgegenkommend und fair, während andere deutliche Kritik äußern. So vermissen manche Mitarbeiter:innen gegenseitiges Vertrauen, und wenige berichten von Druck aus höheren Ebenen, der die Belegschaft belaste. Zudem bemängeln wenige, dass Personen in Führungspositionen eingesetzt würden, denen diese Rolle nicht entspreche. Auch die Qualität des Vorgesetztenverhaltens schwanke je nach Abteilung erheblich. Angesichts dieser widersprüchlichen Einschätzungen ergibt sich ein ausgeglichenes Bild: Positive Erfahrungen stehen negativen gegenüber, ohne dass eine klare Mehrheitsmeinung erkennbar ist.
Die Bewertungen zu den Aufgaben bei Preh GmbH zeichnen ein gemischtes Bild. Während einige Nutzer:innen die Tätigkeiten als spannend und abwechslungsreich empfinden, überwiegen kritische Stimmen. Einige Bewertungen beschreiben die Arbeit als monoton, auch wenn gelegentlich interessante Aufgaben anfallen.
Ein wiederkehrendes Thema ist der Wandel im Unternehmen: Was früher durch eine hohe Fertigungstiefe ein breites Aufgabenspektrum bot, verlagert sich zunehmend ins Ausland, sodass vor Ort weniger vielfältige Tätigkeiten verbleiben. Häufige Auslandseinsätze und ein wachsender Fokus auf Eskalationsmanagement prägen den Alltag einiger Mitarbeiter:innen. Auch die Elektromobilität wird als belastend beschrieben. Zudem bemängeln wenige Nutzer:innen, dass Verträge nur vage Aufgabenbeschreibungen enthalten, was einen flexiblen Einsatz ermöglicht, der nicht immer den eigenen Vorstellungen entspricht.
Die Kommunikation bei Preh GmbH wird von den Nutzer:innen als deutlich verbesserungswürdig bewertet. Besonders häufig kritisieren sie fehlende Klarheit und Struktur, die die Zusammenarbeit erschweren und Unsicherheit erzeugen. Strategische Ausrichtung und Zukunftspläne des Unternehmens bleiben nach Meinung vieler Bewertenden im Dunkeln – es fehle an einer nachvollziehbaren Vision.
Auch die Transparenz bei unternehmensinternen Entscheidungen, etwa bei personellen Veränderungen, empfinden die Nutzer:innen als mangelhaft. Informationen verbreiten sich eher über informelle Kanäle als durch die Führungsebene, die Kommunikation wirke bindungsorientiert statt offen. Zudem bemängeln einige, dass die Entwicklung ins Ausland verlagert werde, während der deutsche Standort strategisch vernachlässigt erscheine. Die Bewertungen zeichnen damit ein Bild einer Kommunikationskultur, der es an Offenheit, Struktur und klarer Orientierung mangelt.
Findest du das hilfreich?