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Bewertung

Bewerbung nur mit Vorsicht – deutliche Unterschiede zwischen Anspruch und Realität

1,1
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2026 bei Premier Inn Deutschland in München gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kritisch sehe ich vor allem die hohe Arbeitsbelastung durch regelmäßig geforderte Überstunden sowie die daraus resultierende fehlende Work-Life-Balance. Die Belastung im Arbeitsalltag war dadurch dauerhaft hoch.

Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich als wenig unterstützend und teilweise respektlos empfunden. Kommunikation fand oft nicht auf Augenhöhe statt, und auf Probleme wurde kaum eingegangen.

Auch die Arbeitsatmosphäre war aus meiner Sicht angespannt und wenig wertschätzend. Zudem hatte ich den Eindruck, dass Mitarbeitende bei Krankheit unter Druck gesetzt wurden, was ich als sehr belastend empfand.

Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich, dass kaum Entwicklungsmöglichkeiten vorhanden waren und Mitarbeitende wenig gefördert wurden. Der Arbeitgeber sollte dringend mehr Wert auf einen respektvollen und wertschätzenden Umgang legen. Dazu gehören bessere Kommunikation auf Augenhöhe, faire Arbeitszeitgestaltung ohne regelmäßige Überstunden sowie echte Förderung und Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeitende.

Verbesserungsvorschläge

Der Arbeitgeber sollte mehr Wert auf einen respektvollen und wertschätzenden Umgang mit Mitarbeitenden legen. Insbesondere wäre es wichtig, den Führungsstil zu überdenken und eine offene, konstruktive Kommunikation zu fördern.

Zudem sollten Arbeitszeiten realistischer geplant und Überstunden reduziert oder fair ausgeglichen werden, um die Belastung zu senken. Auch transparente Entwicklungsmöglichkeiten und echte Förderung der Mitarbeitenden würden das Arbeitsumfeld deutlich verbessern.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist ein professioneller und respektvoller Umgang sowohl mit Mitarbeitenden als auch mit Gästen, unabhängig von deren Hintergrund.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich als angespannt und wenig wertschätzend empfunden. Der Umgangston war teilweise unangemessen, und es wurde auch bei berechtigter Krankmeldung Druck aufgebaut, was das Arbeitsklima zusätzlich belastet hat.

Image

Das nach außen vermittelte Image des Unternehmens stimmt aus meiner Sicht nicht mit meinen Erfahrungen überein. Besonders kritisch sehe ich den Umgang mit bestimmten Gästegruppen. Ich habe Situationen erlebt bzw. den Eindruck gewonnen, dass einzelne Herkunftsgruppen nicht willkommen sind bzw. ungleich behandelt werden. Das empfand ich als problematisch und nicht zeitgemäß.

Work-Life-Balance

Eine ausgewogene Work-Life-Balance war aus meiner Sicht nicht gegeben. Es wurde erwartet, regelmäßig Überstunden zu leisten – oft mehrere Stunden täglich. Wenn man dem nicht nachkam, hatte ich den Eindruck, negativ bewertet zu werden. Das führte für mich zu einer dauerhaft hohen Belastung im Arbeitsalltag.

Karriere/Weiterbildung

Aus meiner Sicht gab es kaum Möglichkeiten zur Weiterentwicklung. Mitarbeitende wurden wenig gefördert, und Eigeninitiative wurde nicht unterstützt. Statt Perspektiven aufzuzeigen, hatte ich eher den Eindruck, dass man in seiner Position gehalten wird, ohne echte Chancen, sich fachlich oder beruflich weiterzuentwickeln.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt empfand ich im Vergleich zur Arbeitsbelastung und den erwarteten Überstunden als nicht angemessen. Die Vergütung stand aus meiner Sicht in keinem fairen Verhältnis zu den Anforderungen und dem tatsächlichen Arbeitsaufwand.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Keine vorhanden

Kollegenzusammenhalt

War ok

Umgang mit älteren Kollegen

Keine vorhanden

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich als wenig unterstützend und teilweise respektlos empfunden. Kritik wurde häufig nicht konstruktiv geäußert, und auf Probleme oder Anliegen wurde kaum eingegangen. Stattdessen entstand der Eindruck, dass Druck ausgeübt wird, anstatt Lösungen gemeinsam zu erarbeiten. Insgesamt fehlte es aus meiner Sicht an klarer, wertschätzender Führung.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen habe ich insgesamt als unzureichend empfunden. Die hohe Arbeitsbelastung durch regelmäßige Überstunden sowie fehlende Rücksicht auf persönliche Grenzen wirkten sich negativ auf den Arbeitsalltag aus. Zudem hatte ich den Eindruck, dass organisatorische Abläufe nicht gut strukturiert sind, was die Arbeit zusätzlich erschwert hat.

Kommunikation

Die Kommunikation auf Managementebene wirkte auf mich wenig respektvoll und wenig unterstützend. Insgesamt empfand ich das Arbeitsklima als belasten

Gleichberechtigung

Keine vorhanden

Interessante Aufgaben

Keine vorhanden

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Arbeitgeber-Kommentar

Julia, Talent Attraction Manager
JuliaTalent Attraction Manager

Hallo,

Vielen Dank für Dein ausführliches Feedback und die offene Schilderung Deiner Eindrücke aus Deiner Zeit bei Premier Inn in München.

Die von Dir beschriebenen Erfahrungen rund um Arbeitsbelastung, Führung und Zusammenarbeit nehmen wir ernst. Diese Darstellung entspricht nicht unserem Anspruch und unseren klaren Rahmenbedingungen, gleichzeitig ist auch uns bewusst, dass Arbeitsbelastung und Führung individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen werden können und persönliche Erfahrungen variieren.
Arbeitszeiten, Überstunden sowie Pausen‑ und Ruhezeiten unterliegen bei uns verbindlich dem Arbeitszeitgesetz und tariflichen Regelungen; regelmäßige, ungesteuerte Mehrarbeit entspricht nicht unserem Zielbild.

Ergänzend möchten wir einordnen, dass es in den Münchner Hotelmanagement-Teams seit 2024 keine personellen Veränderungen gab und Mitarbeitende der Münchner Hotels in unserer internen Befragung 2025 eine allgemeine Zufriedenheit von über 80 % angegeben haben.

Ebenso wurde eine positive Work‑Life‑Balance sowie ein hohes Vertrauen in faire Behandlung und unterstützende Führung hervorgehoben. Auch respektvolle Kommunikation und werteorientiertes Verhalten von Führungskräften wurden in dieser Befragung überwiegend positiv bewertet.

Vorwürfe von Diskriminierung – gegenüber Mitarbeitenden oder Gästen – widersprechen unseren Werten ausdrücklich. Wir positionieren uns klar gegen jede Form von Benachteiligung, haben die Charta der Vielfalt unterzeichnet und setzen uns aktiv für ein inklusives, respektvolles und barrierefreies Reiseerlebnis ein.

Solltest Du konkrete Situationen erlebt haben, die aus Deiner Sicht diesen Standards nicht entsprochen haben, laden wir Dich ein, diese vertraulich mit unserem HR Business Partner zu teilen. Entsprechende Hinweise helfen uns, Entwicklungen gezielt zu prüfen und unsere Strukturen sowie Führung kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Danke und liebe Grüße,

Julia

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