Bewerbt euch lieber nicht, wenn euch etwas an eurer Mentalen Gesundheit liegt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mit was für einem „Wegwerf-Mindset“ mit den Mitarbeitern umgegangen wird. Führungskräfte die für ihre Mitarbeiter einstehen sind überhaupt nicht gern gesehen.
Verbesserungsvorschläge
Hört mal euren „normalen“ Mitarbeitern zu, nicht nur der Filialleitung, dann würdet ihr eventuell merken, das manche Leute keine Filiale leiten sollten.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre war nie gut, es wurde immer Stress gemacht, vor allem wenn man Besuch von dem Area Manager oder der Geschäftsführerin bekommen hat.
Positives wurde einem nie gesagt, aber wenn man einen Fehler gemacht hat musste man dafür sofort grade stehen, nach dem Motto: Wir sehen nicht was du gutes machst und mach bloß keine Fehler.
Kommunikation
Die Kommunikation war unterste Schublade, man wurde nur herumkommandiert, nicht gerade selten in lauter Tonlage angemeckert und das als Führungskraft von der Filialleitung, auch vor anderen Angestellten, auf der Fläche und sogar vor dem Kunden. Es wurde extrem viel gelästert, hier war eigentlich niemand sicher.
Kollegenzusammenhalt
Die „normalen“ Mitarbeiter hatten immer einen sehr guten Zusammenhalt, dass kann man von dem Führungskräfteteam nicht behaupten. Immer haben alle so getan als würde man zusammenhalten und ein Team sein, aber sobald etwas schief lief wurde man direkt unter den Bus geworden, damit die anderen schön raus sind.
Work-Life-Balance
Überstunden ohne Ende. Als Führungskraft wirst du ständig angerufen, egal ob es nach Feierabend, im Urlaub oder an deinen freien Tagen ist. Den Kopf von der Arbeit freizubekommen ist unmöglich. Und wenn du nicht angerufen wirst bekommst du zumindest hunderte von Nachrichten mit Fragen. Einmal wurde ich nach einer 10 Stundenschicht nach Feierabend innerhalb von 30 Minuten 6 mal von der Filialleitung angerufen und das nicht gerade in einer netten Tonlage.
Vorgesetztenverhalten
Die Entscheidungen die getroffen wurden waren oft unverständlich. Mitarbeiter wurden so schnell wie möglich ausgetauscht, wenn sie mal einen Fehler gemacht haben oder etwas kritisiert haben. Außer die Filialleitung mochte den Mitarbeiter , dann konnte der Mitarbeiter sich so daneben benehmen wie er wollte und das ohne Konsequenzen.
Wie in vorherigen Punkten bereits erwähnt wurde alles was man gut gemacht hat komplett ignoriert und es wurde nach jedem noch so kleinen Fehler gesucht. Mitarbeiter und Führungskräfte haben je nachdem ob die Filialleitung einen mochte mehr Aufgaben als andere bekommen oder weniger.
Interessante Aufgaben
Ich persönlich fand die Aufgaben interessant, natürlich macht Klamotten falten jetzt nicht extrem viel Spaß, aber das gehört im Modeeinzelhandel eben dazu.
Gleichberechtigung
Ich weiß gar nicht wo ich hier anfangen soll, jüngere Mitarbeiter wurden schrecklich behandelt, mit und wurde so viel schlimmer umgegangen, als mit den mittelalten Leuten, die Filialleitung hat von Anfang an gezeigt, das sie keine jungen Leute mag.
Es wird zwar behauptet, dass deutsch und englisch gesprochen werden darf , aber die Nutzung der englischen Sprache wird nicht gerne gesehen und aktiv unterbunden. Allgemein haben es die Mitarbeiter die nicht gut deutsch sprechen sehr viel schwerer hier gut behandelt zu werden.
Umgang mit älteren Kollegen
Gab es in der Filiale wo ich gearbeitet habe nicht.
Arbeitsbedingungen
Einfach bodenlos, mehr fällt mir hierzu nicht ein.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt ein paar Artikel die unter „Primark cares“ Umweltfreundlicher hergestellt werden, aber bei den Lieferungen findet ihr Plastik soweit das Auge reicht.
Gehalt/Benefits
Als Führungskraft konnte ich mich nicht beschweren.
Image
Ich denke nicht, dass ich zum Image etwas sagen muss.
Karriere/Weiterbildung
Eher schlecht als recht.