Sieht nur von außen schön aus
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kollegen und die daraus entstandenen Freundschaften waren das Beste.
Verbesserungsvorschläge
Der Arbeitgeber sollte aktiv an seiner Einstellung zu mentaler Gesundheit und Einstellung zu chronisch kranken Mitarbeitern ändern. Auch psychischer Druck, welcher von den Vorgesetzten ausgeübt wird, sollte künftig unterlassen werden, wenn gute Mitarbeiter gehalten werden wollen. Auch die Einstellung der Personaler in den Betrieben sollte anders sein. Grade hier gibt es kein Verständnis und noch weniger Menschlichkeit. Beförderungen sollten auch nicht von Lappalien aufgeschoben werden und nicht nur wegen Expansionen erteilt werden. Auch die Verkaufszahlen sollten nicht auf die Mitarbeiter abgewälzt werden. Die Kunden kaufen, was sie kaufen wollen.
Es sollte auch daran gearbeitet werden, die Mitarbeiterflotation zu reduzieren. Alle drei bis sechs Monate meine Mitarbeiter einzuarbeiten, ist nicht normal.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war geprägt von Leistungsdruck geprägt. Nichts schien gut genug zu sein und es wurde stetig mehr erwartet, auch wenn es nicht möglich war.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten waren festgesetzt, welches gleichzeitig ein Vorteil, aber auch ein Nachteil war. Kurzfristige Änderungen wurden vom Personalbüro nur widerwillig genehmigt oder abgelehnt. Verständnis von dieser Seite war leider nie zu erwarten.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen, außerhalb des Betriebsrats, gibt es nur sehr wenige und auch nicht auf freiwilliger Basis.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist knapp über dem Mindestlohn. Die Gehaltserhöhungen sind durch den Tarifvertrag geregelt und anderweitige Gehaltserhöhungen gibt es nicht.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kollegen, Führungspositionen ausgeschlossen, war gut. Es wurde einander Verständnis entgegengebracht und Unterstützung.
Umgang mit älteren Kollegen
Mit älteren Kollegen habe ich keine Probleme gehabt. Die Kommunikation war gut, respektvoller Umgang und es wurde einander geholfen. Jedoch gab es auch Ausnahmen.
Vorgesetztenverhalten
Viele Vorgesetzte (Supervisor und Manager) haben sich aus der Verantwortung gezogen. Es vielen Sätzen wie „(...) ist nicht meine Abteilung.“ oder „Dafür bin ich nicht zu ständig.“ Einige werden ihrer Funktion als Vorgesetzte leider nicht gerecht.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingung waren geprägt von Leistungsdruck und zunehmender mentaler Belastung. Wenn nach Unterstützung gefragt wurde, hat man diese nie erhalten. Die Führungspositionen trieben einen, bewusst oder unbewusst, an die Mentale Belastungsgrenze. Weinende Kolleg*innen oder Panikattacken waren keine Seltenheit.
Kommunikation
Die Kommunikationen zwischen den Führungspositionen und den Mitarbeitern war dauerhaft schlecht. Wichtige Informationen wurden nicht weitergegeben oder ignoriert.
Gleichberechtigung
Meist wurden Aufgaben und Zuteilungen nach den Fähigkeiten und Bestleistungen der Kollegen getroffen. Dies hat Muster ergeben, was wiederum in ungerechte Einteilung oder Behandlung führte.
Interessante Aufgaben
Nachdem die Einarbeitung abgeschlossen war bekamen die aufgaben Routine: Neue Ware verräumen, Aufräumen, Ware reduzieren, Kasse, Umkleide Kabine beaufsichtigen, Fehler anderer Korrigieren etc.