44 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
44 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
44 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Philosophie und die Werte der Firma, nach dem hier auch meistens gehandelt wird.
- neben vielen anderen Punkten - die Qualität der Produkte - ich liebe sie!
Nach Corona: Wiederaufnahme und Ergänzung von Sporttagen, Yoga, Achtsamkeitstrainings, Entspannungskursen vor Ort
offenes, sehr freundliches Arbeitsklima,
Wertschätzung meiner Arbeit
tolle Feedback Kultur
Großartige Produkte, Marktführer und Pionier der Aromatherapie
Es gibt viel zu tun ;-) Überstunden nehme ich flexibel an Tagen frei, an denen es dann mehr Luft gibt.
Teilnahme an internen Schulungen, bei Bedarf auch extern
viele Mitarbeiter wachsen in die nächsthöhere Ebene hinein
TZ und Wiedereinstieg wird unterstützt
Das Gehaltsniveau ist ok, dafür gibt es auch noch jede Menge Sozialleistungen, die es aufwerten wie ein umfangreiches Einarbeitungsprogramm, e-bike leasing, e-Tankstellen und zusätzl. Vorteile (hohe Vergünstigungen im Shop und bei anderen Firmen, Nutzung der Kantine, Essensstände oder gemeinsame Bestellungen, gesunde Arbeitsbedingungen, homeoffice, spezielle Primavera Produkte für die Mitarbeiter/Familien in Coronazeiten, Selbsttests, Masken etc.)
die zentralen Werte Nachhaltigkeit und Umweltbewußtsein werden hier täglich gelebt und von den meisten Mitarbeitern gern mitgetragen
ethisch fundierte Projekte und Fairness werden ebenfalls groß geschrieben
Großartig!
Tolles Team, jeder übernimmt Verantwortung, unterstützt, ist offen für Veränderung.
Kompetenz und Erfahrung werden wertgeschätzt
vorbildlich und sehr wertschätzend, vertrauensvoll und verläßlich
Der schönste Arbeitsplatz ever :-)
hell, ergonomisch, viele Pflanzen, toller Ausblick
Laptop & tech. Ausstattung sowie IT Unterstützung TOP
Küche (mit Tee, Café)
traumhaftes Gebäude und Garten mit Pavillons und anderen Sitzgelegenheiten für die Mittagspause, Meetings etc.
Großraumbüro war für mich gewöhnungsbedürftig
regelmäßige Infos zu Personal-, sonstigen Veränderungen, Strategien...in Coronazeiten per Videobotschaft, Teamsnachrichten und kleineren Teammeetings
kein Thema
vielseitig, neue Projekte, Offenheit f. Veränderungen
Zusätzliche Leistungen, wie Gesundheitstag, Sportangebot oder regelmäßiges Essensangebot wäre toll. Alles in allem aber Jammern auf hohem Niveau :)
Das Arbeitsklima ist sehr harmonisch. Es gibt hier und da natürlich Missverständnisse oder Unstimmigkeiten, das ist aber nur menschlich. Das schöne ist, dass diese Problem(chen) stets nüchtern und auf Augenhöhe angesprochen, diskutiert und (meistens) auch aus dem Weg geschafft werden können. Es wird gelacht und Erfolge gefeiert.
6 von 5 Sternen :D
(Wertstoffkonzept, Mülltrennung, Bio-Kaffee, ein Paradies für Insekten, diverse Nachhaltigkeitsprojekte, Ansporn und regelmäßige Tipps und Tricks für Mitarbeiter nachhaltig(er) zu leben, Lease a bike, und und und...)
Innerhalb der Abteilungen ist der Kollegenzusammenhalt unglaublich toll. Abteilungsübergreifend gibt es eher mal Klärungsbedarf und es ist schwieriger bei Projekten auf einen Nenner zu kommen. Aber auch hier: wenn mal eine Bombe platzt ist es unschön, es wird aber meist zeitnah das Gespräch gesucht und die Ursache wird geklärt.
Immer freundlich, auf Augenhöhe, Du-Kultur, ehrlich am Wohlergehen der Mitarbeiter*innen interessiert und häufig präsent.
Technisch ist die Firma wirklich am Zahn der Zeit. Es gibt ein tolles Belüftungssystem, Fenster und Türen werden regelmäßig gewartet und auf Undichte geprüft. Braucht man eine Anschaffung am Arbeitsplatz (gesundheitlich oder technisch) wird diese meist gewährleistet. Das Großraumbüro ist großzügig mit Pflanzen und Trennwänden/-schränken ausgestattet. Und wenn die Geräuschkulisse doch mal lauter wird, gibt es ja immer noch Musik und Kopfhörer :) Lediglich ein Ruheraum / Rückzugsort fehlt und wäre manchmal wünschenswert.
Man erlebt nicht jeden Tag etwas Neues, aber es gibt in regelmäßigen Abständen zum täglichen Business immer wieder spannende Herausforderungen und die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln und dazuzulernen!
Angenehme Arbeitsatmosphäre, man hat viele "Freiheiten", tolles Firmengebäude, geniale Produkte
Flache Hierarchie sorgt ab und zu für Unruhe, Missverständnis und man dreht sich gern des öfteren im Kreis.
Es ist alles gut so wie es ist
Es gibt keinen schöneren Arbeitsplatz!
Steh ich voll dahinter
Man wird nach Feierabend natürlich in Ruhe gelassen.
Förderung wird immer angeboten
Gehalt könnte zeitnah an den Tarif angepasst werden.
Im Einklang mit Mensch und Natur.
Jeder springt für jeden ein, ohne Gemecker.
Ebenso kein Thema. Gleichberechtigung.
Vorbildlich
schönster Arbeitsplatz ever!
Alles wird offen und zeitnah kommuniziert.
Kein Thema bei uns. Selbstverständlich.
Man hat auch Einblick in andere Bereiche
Der gemeinschaftliche, warme, persönliche Umgang miteinander. Die Freude, Motivation und das Engagement der Kolleg*innen. Ich fühle mich als ganzen Mensch gesehen und muss keine Maske aufsetzen, wenn es mir mal nicht gut geht. Es wird generell versucht, alle abzuholen und alle Stimmen mit einzubeziehen.
Manchmal versanden Themen und gehen im Äther verloren, weil Prozesse nicht genau definiert sind oder die Vorgesetzten zu viel auf dem Tisch haben. Es gibt die Tendenz (ein bekanntes Symptom flacher Hierarchien) dass alle bei allem mitreden wollen, da bremst und nervt manchmal. Manchmal wird ein Bogen um unbequeme Themen gemacht, statt sie direkt in Kontakt zu bringen - da wünsche ich mir noch mehr Fokus auf konstruktive, direkte Feedback-Kultur.
Mehr interne Trainings zum Thema direkte Kommunikation, um unsere Feedback-Kultur noch weiter zu stärken. Einmal im Jahr eine Teambuilding Maßnahme für jedes Team (z.B. ein Teamtag) - Das hat meine Vorgesetzte mit uns einmal gemacht und es war SO TOLL für unseren Zusammenhalt und unsere Motivation. Leider ist sie mittlerweile weg und auch der Teamtag verschwand mit ihr.
Ich erlebe die Atmosphäre als sehr achtsam und freundschaftlich. Das übliche "du" schafft eine angenehme Nähe, gleichzeitig einen respektvollen Umgang. Auch Humor ist eingeladen :)
Manchmal ärgert es mich, dass manche Kolleg*innen auf sehr hohem Niveau jammern, die teilweise noch nicht viele andere Arbeitgeber erlebt haben und gar nicht wissen, was sie alles Tolles geboten kriegen bei Primavera. Natürlich ist nicht alles perfekt, aber ich erlebe alle Menschen im Unternehmen sehr bemüht, eine moderne, faire Arbeitskultur auf Augenhöhe zu leben. Das ist echt besonders und sehr kostbar!
Es wird sehr individuell auf die persönlichen Bedürfnisse und Lebensumstände geschaut und gemeinsam nach dem idealen Arbeitsmodellen für jede*n Mitarbeiter*in gesucht. Dieses Entgegenkommen schätze ich sehr und freu mich besonders, dass dadurch die Familien und Menschen mit aktuellen Herausforderungen unterstützt werden.
Es gibt viele Möglichkeiten, sich beruflich zu entwickeln. Allerdings ist ein Nebenprodukt der flachen Hierarchien auch, dass es keine riesig lange Karriereleiter im Unternehmen gibt. Trotzdem werden Leitungspositionen sehr gerne an bestehende Mitarbeiter*innen vergeben, wodurch engagierte Menschen auf jeden Fall die Möglichkeit haben, in mehr Verantwortung/Leitung hinein zu wachsen. Mir gefällt das sehr gut, allerdings ist es wahrscheinlich nichts für Menschen, denen der "Karriereaufstieg" oder ihr Status sehr wichtig ist.
Gäbe sicher bei anderen Arbeitgebern (z.B. großen Konzernen) etwas mehr Gehalt, aber für die Naturkosmetik- und Bio-Branche scheint es mir eher überdurchschnittlich. Dazu bekommen wir an sehr vielen anderen Stellen sehr viel Schönes (z.B. Urlaubs- und Weihnachtsgeld, großen Mitarbeiterrabatt im Duftshop, eine Ganzkörpermassage zu Weihnachten, Sommerfeste, Mitarbeiterschulungen, tolle Mittagessenangebote, tolle Weihnachtsfeiern mit super Essen u.v.m.)
Sehr zentrales Thema, das große Beachtung findet.
Sehr großer Teamgeist!
Großer Respekt vor der Erfahrung und dem Wissen der älteren Generation.
Lässt sich einfach nicht über einen Kamm scheren. Insgesamt habe ich persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht, habe aber auch schon schwierige Situationen miterlebt. Mein Eindruck ist, dass alle Vorgesetzten ein offenes Ohr für ihre Teams haben und wirklich engagiert sind, dass es allen gut geht.
Wunderbarer Arbeitsplatz, toller Garten, viel Licht, tolle Aussicht auf die Berge :)
Manchmal ist der "Flurfunk" schneller als der direkte Kontakt, besonders wenn mal etwas schief hängt zwischen Kolleg*innen. Da dürfen wir alle noch dazu lernen und tun dies auch aktiv. Aber dieses Thema gibt es sicherlich überall.
Es gibt sicherlich ab und zu eine Diskrepanz zwischen neueren und älteren Mitarbeiter*innen, wie viel Gewicht ihre Stimme hat oder welche Entwicklungschancen sie haben. Diese organische Hierarchie wirkt auf mich aber ganz natürlich und fühlt sich stimmig an. Frischer Input von Neuen wird insgesamt ebenso wertgeschätzt wie Input der "alten Hasen". Die treuen, langjährigen Mitarbeiter*innen kriegen verständlicherweise auch in manchen Feldern z.B. mehr Weiterbildungsmöglichkeiten.
Im Gender-Thema sehe ich die Gleichberechtigung als sehr erfolgreich umgesetzt, weshalb ich mich als Frau sehr wohl und wertgeschätzt fühle!
Ich liebe meine Aufgaben und erlebe große Flexibilität im Team, die weniger prickelnden Themen gerecht zu verteilen. Schon oft habe ich auch miterlebt, dass Menschen ihr Aufgabengebiet innerhalb der Firma komplett verändern konnten/durften, als es für sie nicht mehr stimmig war oder sie sich weiterentwickeln wollten. Das geht sicher nicht immer, aber es gibt eine generelle Offenheit dafür und den Wunsch (auch von der Leitung) dass alle Menschen sich am richtigen Fleck fühlen.
Das angenehme und sehr kollegiale Miteinander. Ich habe das Gefühl, dass jeder gesehen wird.
Teilweise gibt es in den Abteilungen schon Gerede hintenrum, wobei es so etwas sicher überall geben kann.
Klare Abläufe und Transparenz schaffen. Feedbackkuktur verbessern, das Feedback geben, wie auch das Annehmen.
Einzigartiges Arbeitsumfeld.
Bei grossem Arbeitsaufkommen nicht ganz einfach, aber möglich, wenn man darauf achtet.
Klare Regelungen und Empfehlungen oder Angebote für alle (z. B. im Bereich Softskills, Zeitmanagement, Software) wären schön.
Als gesundheitsbewusstes Unternehmen wären mehr Angebote in diesem Bereich schön.
Sicherlich von Abteilung zu Abteilung verschieden. Insgesamt wird einem unternehmensübergreifend aber immer gerne weitergeholfen.
Luft nach oben, woran aber gearbeitet wird.
Einige im Team waren sehr nett und wirklich teamorientiert.
Oben genannte Punkte. Missgunst, schlechte Kommunikation, lästern hintenrum, fehlende Planungssicherheit und ein Tritt in den Hintern per WhatsApp am Ende der Probezeit.
Respekt, Wertschätzung und Anerkennung sollten keine leeren Worthülsen im Marketingprospekt sein, man muss das leben.
Nach außen wird "der schöne Schein" gewahrt, innen kracht es häufiger, was daran liegt, daß bei Primavera jeder/r etwas zu sagen hat.
Nur nach außen Top. Ein tolles Produkt macht eben noch kein gutes Unternehmen. Laut Firmenleitsatz ist "Der achtsame und verantwortungsvolle Umgang mit Mensch, Natur und Umwelt ist Basis für all unsere Entscheidungen." Man merkt es in Bezug auf die menschliche Komponente leider nicht, sonst würde man anders miteinander umgehen. So werden die Guten weiterhin nach einiger Zeit das Unternehmen verlassen. Den anderen, verbliebenen wünsche ich daher viel Glück.
Eher weniger, es sei denn, man lässt wirklich pünktlich den Bleistift fallen und macht Schluss, was aber nicht in jeder Abteilung möglich ist.
Einarbeitung war okay, weitere Weiterbildungen gab es nicht.
Klappt mal so und mal so. Wenn man einige Leute findet, mit denen man gut auskommt, hält man auch zusammen, aber leider gibt es auch viele, die nicht teamfähig sind.
Unter aller Würde. Ich habe einen Tag vor Ende meiner Probezeit über WhatsApp eine Nachricht bekommen, dass ich nach der Probezeit nicht übernommen werde. Keine Anruf, kein Gespräch, nur eine WhatsApp-Nachricht. Das ist schon zu "Nicht-Pandemie-Zeiten" absolut niveaulos, zu Zeiten einer Pandemie, in der eine klare und offene Kommunikation wichtig ist, lässt es tief blicken.
Ist nicht vorhanden, es wird viel hinten herum getuschelt, klare Kommunikation, auf Augenhöhe existiert leider nicht. Viel Getratsche, jede/r ist auf den eigenen Vorteil bedacht und hält deswegen gerne auch mal Informationen zurück.
Eher unteres Level, das können andere Arbeitgeber besser und wertschätzender.
Hoher Frauenanteil, was ich als Frau an sich erstmal gut finde. Aber auch hier sollte Qualität in der Arbeit zählen, nicht das Geschlecht.
Wenig, die interessantesten Aufgaben verteilen sich die "Grüppchen" immer intern.
Ich gehe sehr gerne zur Arbeit
Nette Kollegen und schöner Arbeitsplatz. Man geht gut miteinander um.
Im Bereich Aromatherapie die Nummer 1. Die meisten Mitarbeiter lieben die Produkte.
Aufgrund der flachen Hierarchien wenig Aufstiegsmöglichkeiten. Man kann mit Engagement aber auch als einfacher Mitarbeiter Verantwortung übernehmen.
Betriebliche Altersvorsorge wird gefördert. Alle Mitarbeiter sind direkt angestellt.
Insgesamt ist die Firma sehr vorbildlich, was auch an der Einstellung der meisten Mitarbeiter liegt.
Wie bei jeder Firma von Abteilung/Team abhängig. Ich empfinde das Klima als sehr Familiär. Man muss sich nicht verstellen.
Die alten Hasen werden geschätzt und nach Wunsch so lange gehalten wie möglich.
Ich komme sehr gut mit meinem Vorgesetzten aus und kann Selbstverantwortlich arbeiten.
Das Betriebsgelände und Gebäude ist toll gestaltet mit einer Vielzahl an Pflanzen und Blumen. Man darf sich leger kleiden, es gibt kostenlosen Kaffee, Besprechungen sind auch im Garten möglich. Insgesamt kann man sehr Flexibel arbeiten, Homeoffice ist je nach Tätigkeit möglich.
Es gibt regelmäßige Vollversammlungen für alle Mitarbeiter auf denen aktuelle Entwicklungen vorgestellt werden. Die Kommunikation zwischen den Abteilungen könnte manchmal besser sein, hängt aber sehr von den einzelnen Mitarbeitern ab.
Es gibt Moderne Kommunikationsmittel, die von überall funktionieren, Online-Meetings etc.
Je nach Abteilung kann man seine Arbeit sehr selbständig gestalten. Die Firma lässt viele Freiräume und ermöglicht Mitarbeitern viel Entscheidungsfreiheit.
Produkte sind bekannt.
Primavera Life sollte Menschen nach Qualifizierung einstellen. Freundschaften oder Verwandtschaftsverhältnisse sind nicht immer eine Garantie, den besten Mitarbeiter / die beste Mitarbeiterin für eine Stelle zu besetzen. Die Kommunikation muss dringend auf allen Ebenen verbessert werden. Lieber wenige Mails, dafür aber mit spruchreifen Ergebnissen. Das gleiche gilt für Videokonferenzen und Meetings. Wenn man nachher das Gefühl hat "Schade um die Zeit", dann läuft das unter Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Leistungsgerechte Bezahlung ist ein weiterer Verbesserungsvorschlag. Wertschätzung fehlt leider auch hier in vielen Bereichen. Vieles wird als selbstverständlich erachtet.
Im Innendienst auf den ersten Blick okay, im Außendienst katastrophal. Von fehlender Kommunikation (Mails werden nicht beantwortet), über Lügen, Intrigen, gemachten Zusagen, die wieder zurückgezogen werden, ist alles dabei. Ausbaden müssen das die Teammitglieder und die Schnittstellen zwischen den einzelnen Abteilungen. Viel Gerede hintenrum, keine klare Ansagen, Meetings, die kurzfristig anberaumt werden und völlig ohne Ergebnis beendet werden. Die Liste sprengt hier wahrscheinlich den Rahmen. Gerne wird Personal eingestellt, das miteinander befreundet oder verwandt ist, Qualifikation ist eher zweitrangig.
Bei Endverbrauchern / Endverbraucherinnen ist das Image top, Händler/-innen und Ex-Angestellte merken inzwischen, dass man eher nur vom guten Namen profitiert. Innovationen fehlen, da sind andere Unternehmen inzwischen auf der Überholspur. "Bio" und "nachhaltig" können andere auch, eben oft auch besser.
Existiert nur auf dem Papier. Je nachdem, in welcher Abteilung man beschäftigt ist, hat man zumindest eine feste Mittagspause. In anderen Bereichen kann man sich zwar seine Zeit frei einteilen, aber mit einer 40-Stunden-Woche reicht man nicht aus. Überstunden wurden in meinem Bereich nicht vergütet. Spricht man diese Themen an, heißt es, dass man sich eben besser organisieren muss.
Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit werden großgeschrieben, oft auch umgesetzt. Warum ein Außendienst dennoch mit einem Bestellblock wie in den 80er Jahren unterwegs sein muss, wenn gleichzeitig schon ein Online-Bestellsystem für Händler/-innen und Endkunden/Endkundinnen existiert, bleibt fragwürdig. Da fehlt einfach konsequentes Handeln und ständiges Überprüfen der Routinen. Auch hier fehlt ein klares Führen und Agieren, dann wäre das kein Problem. Generell ist der Papierverbrauch noch recht hoch für ein Unternehmen, das umweltbewusst agieren möchte. Broschüren, Kataloge, Werbematerialien werden einfach ohne Anforderung verschickt, völlig unabhängig davon, ob und wieviel benötigt wird. Ein Großteil landet im Altpapiercontainer. Auch hier hilft ein genauer Blick und das Hinterfragen eingeschlichener Routinen.
Kommt immer darauf an, wen man kennt und mit wem man befreundet ist. Dann ist einiges möglich.
In meinem Bereich (bis auf eine Ausnahme) sehr gut, alle sitzen eben im gleichen Boot. Trotzdem wird Mobbing geduldet, ein absolutes No-Go für ein Unternehmen, das sich als einen der Leitsätze auf die Fahne schreibt, dass "der achtsame und verantwortungsvolle Umgang mit Mensch, Natur und Umwelt Basis für alle Entscheidungen ist". So bleibt es leider nur eine hohle Marketingphrase.
In meinem Bereich leider hinterhältig, menschlich absolut enttäuschend (Zitat: "jeder ist ersetzbar"), nicht wirklich nach den Firmenleitsätzen handelnd. Intrigen gehören leider genauso dazu, wie Lügen, falschen Informationen, Zusagen, die wieder zurückgezogen werden.
Entweder gibt es keine Kommunikation, wie man sich das wünscht (wertschätzend, offen, ehrlich, direkt mit dem Mitarbeiter / der Mitarbeiterin) oder es wird hinter dem Rücken der Mitarbeiterin / des Mitarbeiters gefragt, geredet und getratscht. Beides ist unprofessionell. Das Highlight: während mehrerer Videokonferenzen fällt man sich ins Wort, schaut nebenbei aufs Telefon, schreibt WhatsApp-Nachrichten, hört nicht zu. Das ist nicht nur unprofessionell, sondern auch respektlos. Zu Kommunikation gehört eben auch, zuzuhören. Meetings werden oft ins Unendliche gezogen, eine Agenda oder ein Thema fehlen leider zu oft. So werden Entscheidungsprozesse und Informationsflüsse verlangsamt.
Das Gehalt ist im Vergleich zu anderen Branchen eher zu gering, es wird bis zum Schluß noch versucht, möglichst viel an Leistungen, die dem Mitarbeiter / der Mitarbeiterin vertragsbedingt zustehen, einzusparen. Da werden auch gerne mal Aufhebungsvereinbarungen verschickt, mit denen man - wenn man sie gutgläubig unterschreiben würde - auf alle Ansprüche, wie Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld verzichten würde. Wertschätzung bedeutet eben unter anderem auch, ein angemessenes und leistungsgerechtes Gehalt zu zahlen.
Produkte sind okay, wobei andere Hersteller inzwischen ebenfalls sehr gute, nachhaltige Produkte im Sortiment haben. Das Naturkosmetiksortiment ist veraltet, da sind andere Anbieter inzwischen weiter und moderner. Im Großen und Ganzen heißt es immer nur: Umsatz, Umsatz, Umsatz, mehr, mehr, mehr, was für ein Unternehmen an sich erstmal auch okay ist, muss ja alles weiter wachsen. Völlig vergessen wird dabei, wie der Markt sich entwickelt. POS-Materialien bleiben deswegen veraltet sind oft einfach nicht lieferbar, Aktionen wiederholen sich, teilweise muss man sich gegenüber den Kunden für die Einkaufsbedingungen rechtfertigen, anstatt Produkte zu erklären. Gerne will man möglichst viel und alles gleichzeitig (Schulungen, Aktionstage, Abendveranstaltungen, Kunden informieren, Endkundenveranstaltungen) und das alles mit möglichst wenig Aufwand in möglichst kurzer Zeit. So arbeiten viele einfach oberflächlich und laufen so eben halbwegs mit. Wer hier zuviel Engagement zeigt, verbrennt schnell. Von leistungsgerechter Bezahlung kann man nicht sprechen.
So verdient kununu Geld.