Für wenige logistisch sehr gute Umstände, für viele extremer Stress und rechtlich fragwürdige Praktiken.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es löst in mir Misstrauen aus, dass Kommunikation zwischen Trainer:innen unterbunden wird. Es gibt keinen Slack oder Ähnliches. Meine Vermutung ist, dass damit Austausch über Arbeitsrechte unterbunden werden sollen.
Verbesserungsvorschläge
Wissensaustausch ermöglichen.
Arbeitsatmosphäre
8-11 Stunden Tage sind körperlich sehr sehr stressig, mit konstantem Stehen, Laufen, und Dinge tragen.
Work-Life-Balance
11h-Tage können vorkommen und sind schlimm, aber dafür kann man viele freie Tage in der Woche habe. Für manche mag das sehr ansprechende sein.
Kollegenzusammenhalt
Gibt es nicht, die Firma betreibt aktiv Vermeidung von Austausch zwischen Mitarbeitenden. Früher gab es Whatsapp-Gruppen, die werden nach der Ausbildung jetzt immer gelöscht.
Vorgesetztenverhalten
Gemischt.
Mir wurden einmal aus dem Nichts 4 Kurse gestrichen, ohne Rückspräche, obwohl mir das finanziell den Rücken gebrochen hätte in dem Monat. Ich hatte die Kurse nach Betteln innerhalb des gleichen Tages zurück.
Durch Fehler der Firma musste ich einmal 4h länger an einem Kursort verbleiben. Ich wollte dafür bezahlt werden, die Chefin gab an dass "Ich dich dafür nicht bezahlen kann, denn dann müsste ich ja auch die anderen bezahlen, bei denen das an diesem Kursort passiert ist."
Die Manager üben per whatsapp über längere Zeit Druck aus, dass du krank arbeitest, fragen nicht wie schlimm es ist, und retten sich in allerletzter Sekunde mit einem Satz der wie geschrieben scheint, rechtliche Verantwortung abzuwälzen.
Kommunikation
Manche Mitarbeitende sind wochenlang nicht erreichbar. Support ist nicht konstant erreichbar.
Viele Fragen könnten über mehr Dokumente im Intranet gelöst werden, das findet nicht statt.
Kommunikation über wichtige medizinische Fakten findet in whatsapp-Chats oder mündlich statt. Informationen werden nicht an alle Trainer:innen weitergereicht
Gehalt/Benefits
Selten unter, meistens um Mindestlohn, manchmal drüber 12-20€ pro Stunde als Freelancer. Davon muss man natürlich Ausgaben für Krankenversicherung und Rentenversicherung abziehen, die ein Arbeitgeber zu 50% bezahlt.
Interessante Aufgaben
Es ist immer das Gleiche, also es nimmt ab. Meistens ist man viel zu erschöpft, um seinen Kurs weiterzuentwickeln. Fachliche Recherche oder didaktische Verbesserung, dafür wird keine Zeit eingeplant und es wird nicht bezahlt.
Auch gibt es für didaktische Weiterbildung keine Materialien online. Austausch zwischen Mitarbeitenden wird aktiv unterbunden wo möglich.