Ihr Unternehmen?

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Primestar 
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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Leider enttäuschende Erfahrung die mich für immer geprägt hat

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Administration / Verwaltung bei PRIMESTAR Hospitality GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Team bestand überwiegend aus engagierten Kollegen, mit denen die Zusammenarbeit trotz der Umstände meist angenehm war.
Die Lage des Büros war ganz gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine echten und auf Wahrheiten basierenden Bewertungen innerhalb Kununus zu löschen, auch wenn der Anwalt sehr günstig ist.
Kritik wurde häufig als Angriff verstanden, statt es als Chance zur Verbesserung zu sehen.
Entscheidungen waren oft nicht nachvollziehbar und wurden von oben herab durchgedrückt, trotz Äußerungen im Team das diese so nicht umsetzbar sind.
Die zunehmende Fluktuation von 60% und die Unzufriedenheiten innerhalb des Unternehmens sprechen für sich.
Die Unternehmenskultur, die Werte und die Vision wurden entschieden und auch geschult, aber auf die wirkliche Durchsetzung hat niemand geachtet. Besonders ganz oben war dies egal, da die Werte nun ja definiert sind.

Verbesserungsvorschläge

Die interne Kommunikation sollte strukturierter ablaufen und transparenter sein, um auch Doppelarbeit zu vermeiden.
Alle Führungskräfte sollten in empathischer Mitarbeiterführung geschult werden.
Echte Akzeptanz und Umsetzung von flexiblen Arbeitszeitmodellen wäre schon mal ein richtiger Schritt.
Konstruktive Kritik sollte geäußert werden können und auch Raum bekommen, besonders wenn es um das Verhalten von Führungskräften geht.
Am meisten möchte ich betonen, dass eine gewisse Reflexion innerhalb des Unternehmens stattfinden sollte.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hat zunehmend abgenommen. Die Stimmung im Team und auch abteilungsübergreifend war eher angespannt. Es kam sehr viel Druck von oben und sehr wenig Vertrauen. Man wurde häufig kontrolliert und wenn man pünktlich nach 8 Stunden gegangen ist, kam häufig der Satz "Heute nur ein halber Tag?"
Lob oder Anerkennung gab es selten, meist nur monetär für bestimmte Personen die sich verkaufen können.

Image

Sehr viele Mitarbeiter oder ehemalige Mitarbeiter beschweren sich. Viele können ein solches Verhalten der Führungskräfte zu ihrem Privatleben trennen, dann kann man es bei der PRIMESTAR Group auch aushalten.
Allerdings reden weder die Mitarbeiter die dort arbeiten gut über die Firma, noch die die dort mal gearbeitet hatten.

Work-Life-Balance

Das Life aus der Balance können wir streichen. Es wurden mehrfach Witze gemacht, was denn diese "Life-Work-Balance" sein soll. Wie oben beschrieben wurde mit dem Sätzen "Heute nur ein halber Tag", vermittelt das wer nicht wie die Geschäftsführung bis 20 Uhr arbeitet, gar nichts leistet.
Auch Home-Office wurde kritisiert, besonders die die es vertraglich vereinbart hatten.

Karriere/Weiterbildung

Sie werben zwar mit Weiterbildungsangeboten, doch diese sind nicht greifbar. Wenn Personen eine Fort-/Weiterbildung machen wollen, können sie dies in der Theorie. Manche werden verpflichtet, andere kriegen es einfach so bezahlt.
Auch trotz eines konkreten Mitarbeitergespräches, in dem ich konkret geäußert habe, dass ich dies so nicht weitermachen möchte, musste ich weitermachen, da sie sonst niemanden hatten.
Der Wunschbereich wurde mir zwar zugesagt, aber nicht umgesetzt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war gut, wenn man nicht in den Hotels arbeitet. Diese verdienen nicht einmal Tariflohn, während die Führungskräfte weit über jeglichem Durchschnitt verdient haben.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb des Kollegiums haben wir schon zusammengehalten, da es allen nicht sonderlich gut ging. Wir haben versucht uns gegenseitig aufzumuntern, allerdings konntest du die Mengen an Arbeit und die Anforderungen nicht vergessen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Mitarbeiter wurden eher nicht eingestellt. Wobei man bei neuem Personal häufig nach den jungen Leuten mit 10 Jahren Berufserfahrung gesucht hat.

Vorgesetztenverhalten

Jegliche Entscheidungen wurden eher willkürlich und ohne das Team einzubeziehen getroffen. Oftmals hatte man abteilungsintern einen Plan der seitens der Führung in den Boden gestampft wurde. Kritik wurde nicht in einem persönlichen Gespräch geäußert mit Verbesserungsvorschlägen, sondern nebenbei und meist persönlich und unsachlich.
Auch die Abteilungsleiter wurden nicht gut behandelt seitens der C-Ebene, diese wurden mit Aufgaben und Meetings belagert, wodurch für Führung nicht viel Zeit blieb.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung war an sich gut. Leider wurde die IT aber bei ihren Prozessen nicht unterstützt, so dass Leute teilweise mehrfach Equipment hatten oder dieses fehlerhaft aufgesetzt war. Die Klimaanlage im Büro hat regelmäßig nicht funktioniert, so wie die Tür.
Für Menschen im Rollstuhl oder einer beweglichen Einschränkung sind die Büroräume nicht zu erreichen.

Kommunikation

Informationen wurden die meiste zeit spät oder gar nicht weitergegeben, wodurch zusätzlich Stress entstand und es auch häufig zu Missverständnissen geführt hat. Die wichtigsten Entscheidungen wurden hinter verschlossener Tür entschieden und nicht kommuniziert.
Besonders die Kommunikation Standortübergreifend hat sich durch die Führungskräfte erschwert, da diese oft unstrukturiert und unzuverlässig waren.

Gleichberechtigung

Es gab spürbare Unterschiede im Umgang zwischen männlichen und weiblichen Mitarbeitenden. Dies wurde durch Kommentaren in Meetings gezeigt. Auch in Bezug auf Teilzeitkräfte gab es eine ungleiche Behandlung, diese wurden meistens kritisiert oder gar nicht erst eingestellt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren eine Zeit lang interessant, nur hat sich die Themenstellung kaum geändert, da die Probleme nie beseitigt wurden. Wenn es neue Aufgaben oder Projekte gab, wusste ich wenn ich mir nicht helfe und alles alleine mache, macht es keiner.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.