Eine schöne Zeit ging zu Ende
Gut am Arbeitgeber finde ich
Printus ist ein solider Arbeitgeber in der Region. Wenn man sich arrangiert, bleibt man bis zur Rente.
Die Kantine macht täglich einen super Job zu einem fairen Preis. Vielen Dank an das Kantinenteam an dieser Stelle!!
- Weihnachts- und Urlaubsgeld
- Spannende Projekte
- Sommerfest (mit Autoscooter) & Weihnachtsfeier
- Parkhaus
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich habe mich bei meiner Review mit der Personalabteilung nicht getraut meine Probleme offen anzusprechen, da ich Angst vor negativen Konsequenzen (z.B. Arbeitszeugnis, Verhältnis zum Vorgesetzten) hatte.
In meiner Abteilung gab es eine hohe Fluktuation, aber man hinterfragt nicht warum.
Teams ist inzwischen ein Kernelement und funktioniert technisch leider schlecht im Unternehmen. Es wird kaum offen angesprochen und Fehler werden nur kurzfristig behoben und treten wieder auf.
Verbesserungsvorschläge
Legt die Tradition ab und gebt manchen Führungsstellen frischen Wind. Orientiert euch nicht so viel an anderen. Traut euch was! Die Umstellung zur Du-Kultur war ein richtiger und wichtiger Schritt.
Traut euren internen Mitarbeitern mehr zu und setzt nicht soviel auf Dienstleister. Ihr habt wirklich tolle und kompetente Leute, die manchmal einfach nicht gehört werden.
Schafft eine Stelle für ein offenes Feedback, dass einem nicht auf die Füße fallen kann. Nur Probleme die gehört werden, können gelöst werden!
Kommunikation
Es wurden viele Informationen ausgetauscht und weitergegeben. Allerdings kriegt man über die Jahre ein Gefühl, welche Informationen aus strategischen Gründen frisiert/zurückgehalten werden. Sorgt einfach für mehr Transparenz, damit erspart man sich oft Mehrarbeit und Frust.
Kollegenzusammenhalt
In meiner alten Abteilung bestens! Zwischen den Abteilungen teilweise schwierig, da gibt es durchaus anstrengendes und frustrierendes Kompetenzgerangel, dass sowohl den Menschen, als auch den Projekten schadet.
Zwischen Lager und Büro gab es leider kaum Berührungspunkte, was ich sehr schade fand (man sieht sich täglich und kennt sich nicht).
Work-Life-Balance
Grundsätzlich in Ordnung. Man kriegt 2-3 Homeoffice Tage pro Woche und Gleitzeit ist möglich.
Ich empfehle zu prüfen, ob das für jede Position möglich ist, was auf dem Papier steht. Teilweise hält einen vorgeschriebene Erreichbarkeit und dünne Besetzung ab, die Vorteile der Gleitzeit zu nutzen.
Vorgesetztenverhalten
Es begann alles sehr gut. Ich fühlte mich auf Augenhöhe behandelt und respektiert. Nach meiner Kündigung ist es leider komplett gekippt. Die Stimmung war täglich angespannt und ich hatte das Gefühl ein Problem und unerwünscht zu sein. Ich wurde sogar einmal im Büro meines Vorgesetzten hinter verschlossener Türe angeschnauzt. Diese Erfahrung hat micht leider länger negativ begleitet und belastet.
Interessante Aufgaben
Es gibt sehr viele interessante Projekte. Leider dreht man sich bei der Umsetzung oft im Kreis. Das ständige Kompetenzgerangel bremst die Umsetzung aus und die Qualität der Produkte leidet.
Arbeitsbedingungen
Man arbeitet im Großraumbüro. Die Belüftung ist oft schlecht. Die letzten beiden Sommer ist die Klimaanlage öfter ausgefallen bzw. hat nicht funktioniert wie gedacht.
Die Umstellung auf Laptops war super, das hat die Arbeit erleichtert.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wurde sogar eine entsprechende interne Stelle besetzt, finde ich gut!
Gehalt/Benefits
Ich wurde fair bezahlt. Lohnerhöhungen kamen automatisch über den Tarifvertrag. Individuelle Nachverhandlungen sind meiner Erfahrung nach schwierig bis unmöglich. Weihnachts- und Urlaubsgeld waren auch ein netter Bonus.
Karriere/Weiterbildung
Ernsthafte Weiterbildungsangebote wurden mir keine gemacht. Es wurde auch kein offizielles Budget bereitgestellt (oder zumindest offen an uns kommuniziert und zur Nutzung freigegeben).
Karriere macht man meiner Wahrnehmung nach mit Durchhaltevermögen (10-20 Jahre angestellt) oder durch Vitamin-B.